Beiträge von Calabaza

    Hallo Ingo,


    nachdem ich nun auch meine Literatur verbessert habe, noch ein kleiner Beitrag von mir, bezüglich möglichen Quellen zum Standort und Geruch. (Dr. Rita Lüders, Grundkurs Pilzbestimmung, 2. Auflage, Seite 415)


    Ganz wichtig halte ich die vorherige Anmerkung, dass das folgende Zitat bei der Beschreibung des Parasolpilz (macrolepiota procera) unter "Verwechslungsmöglichkeiten" aufgeführt ist.


    "Es gibt kontorverse Meinungen über die Verwechslungsmöglichkeit, das Vorkommen und die Giftigkeit mit dem GIFT-SCHIRMLING (macrolepiota venenata). Dieser hat einen stechend unangenehmen Geruch, einen nur sehr schwer verschiebbaren Ring und in der Hutmitte sehr viele dunklere Schuppen. Ein mikroskopisches Unterscheidungsmerkmal sind die fehlenden Schnallen. Zudem ist sein Vorkommen auf Gartenerde und Kompost beschränkt."


    So gänzlich falsch lag Michael demzufolge nicht.


    Du bist ja heute nochmals in einem anderen Thread auf diverse Details im Zusammenhang mit Parasol, Safranschirmling und giftigen Varianten aufgrund der derzeitigen Diskussionen sehr erläuternd eingegangen. Danke für deine Mühe


    Liebe Grüße,


    Markus

    Hallo Benni


    mir läuft gerade das Wasser im Mund zusammen, bzw. der Magensaft........


    Probier`s mal aus : Geräucherte Stückchen von Salmo trutta forma fario (Bachforelle) in die umgedrehten Schirme (ohne Stiel) mit Kräuterbutter obendrauf und ab für 10 Minuten bei 180 Grad im Backofen. Dazu ein frisch gebackenes Weißbrot.......


    Glückwunsch zum Fund, sieht super aus,


    VG Markus

    Natürlich, das kann ja auch längst nicht so viel schleppen wie der Weihnachtsmann. :evil:


    Also ich will dir jetzt echt nicht in den Rücken fallen, wir Jungs sollten ja zusammen halten.


    ABER objektiv betrachtet braucht das Christkind gar nicht so viel schleppen und einen großen Schlitten, weil es KLEINE GANZ ARG FEINE SACHEN bringt :evil:

    Hallo Rene,


    trotzdem noch nicht "Gas geben" ! Körperliche Anstrengung, beugen, schwer heben, etc. können den Augendruck usw. und damit insgesamt die Belastung erhöhen und eventuell negative Folgen haben.
    Das hat dir aber sicher schon dein Augenarzt gesagt. Gelle ?


    Schön das du auf dem Weg der Besserung bist.


    Grüße, Markus

    Hallo Ingo,


    es fühlte sich ja, zunächst wie ein "Anschiss" an.


    Aber deine griffigen Argumente lassen sich wirklich nur schwer wiederlegen. Müssen sie aber auch gar nicht. Deine Argumentation und deine Hinweise eröffnen mir gerade im Moment mal wieder den Blick über "das alles kann möglich sein" und "lasst nichts außer Betracht Jungs" und " grenzt so eng wie möglich, so genau wie es geht, ein".


    Danke Ingo, wieder mal die Augen über den Tellerrand geöffnet.


    Liebe Grüße und Danke an dich,
    Markus

    Rene, gute Besserung,


    ich fing mit 8 das Fischen an, bin nun 45 Jahre alt, im Wald kommen Erinnerungen zurück,
    insbesondere wenn waagerechte Fichtenäste auf Augenhöhe stehen und ich meine Kleine dabei habe.


    Ich wünsche dir, dass nichts zurück bleibt.


    LG Markus

    Hallo Rene,


    ich möchte deinen ernst und aufrichtig gemeinten Hinweis nur bestätigen.


    Mir ist beim Fischen, trotzdem ich diesbezüglich entgegen den funghis echter Profi bin, nach einem Hänger (Kunstköder verhängt sich im Geäst oder am Ufer) nach dem Lösen derselbe auf den Augapfel "geknallt". 2 Tage Augenklinik und Glück gehabt. Keine bleibenden Schäden, Dank der Achse des Spinners (Kunstköder zum Raubfischfischfang, bei dem sich ein mehr oder weniger weniger schweres Metallblatt um einen deutlich schwereren Metallkörper dreht) die sich anatomiebedingt am Augenhöhlenrand abfederte. Wegen dem - "Augen auf", auf Äste achten, Verletzungen nicht unterschätzen. Augen wachsen im Gegensatz zu Fingernägeln etc. nicht nach. Wir haben nur 2 davon . Für ein gesamtes Leben.


    Danke für den Hinweis,


    auch eine Erinnerung für mich.


    VG Markus [hr]
    Hallo Karen,


    das genau schreibt Rene,


    BRILLE tragen !

    Hallo Beorn,


    so schnell werde ich euch Freaks hier sicher keine Konkurrenz sein, dazu fehlt mir die Zeit und ein Meister @ home. Aber ich werde sehr bemüht sein, zumindest grundsätzliche oder laienhafte Fragen meinerseits schnellst möglich in den Griff zu bekommen. Aber das ist gar nicht soo einfach. Daher habe ich auch ein sehr offenes Verständnis für solche Fragen.
    Danke für die Blumen und einen lieben Gruß an dich,
    Markus

    Hallo Ingo,


    ich habe nun auch keine wissenschaftlichen Namen verwendet. Bin aber auch noch lange kein Experte. Unsere Antworten an Michael haben sich überschnitten.


    Ich denke, er hat sich einfach Gedanken über einen möglichen giftigen Vertreter der Riesenschirmlinge gemacht und dazu mal angefragt. Ganz generell, das halte ich nicht für soo schlimm, denn diese Frage taucht immer wieder und überall auf. Und wenn Expeten im Forum sind,
    darf man doch fragen. Es geht Michael ja auch nicht um den speziellen Vergleich (deswegen evtl. auch die fehlenden termini) sondern um eine grundsätzliche Frage.
    Danke für dein Verständnis.


    Grüße, Markus

    Hallo Michael,


    in meinen bisherigen 3 Büchlein konnte ich bisher nur festestellen, dass der Parasol aufgrund seiner Beschreibung nur mit anderen nicht giftigen Riesenschirmlingen verwechselt werden kann.


    Giftige Schirmpilze (nicht Riesen - Schirmlinge) sollen deutlich kleiner sein, was Gesamtwuchs und Schirmgröße im Duchmesser betreffen.


    Der Safranschirmling/rötende Schirmling soll ebenfalls, außer der umstrittenen Specie ......... hortensis, welche auf kultivierten Böden wachsen soll, im Garten und auf kultivierten Böden, ebenfalls genießbar sein.


    Bezüglich der Bestimmung des Parasols, des anschließenden Genusses gab es noch keine Probleme, da in der Bestimmung keine Abweichungen vorhanden waren.


    Das selbe betrifft den Safranschirmling, den ich aber bislang nur aus dem Wald mitgenommen und zum Verzehr auch nicht weitergereicht habe.


    Das heute eingetroffene Buch von Frau Dr. Rita Lüder habe ich insoweit noch nicht durch......


    Konkrete Hinweise auf einen giftigen Riesenschirmling mit näher oder gar genau definierten Bestimmungsmerkmalen / Unterscheidungsmerkmalen konnte ich bislang ebenfalls noch nicht finden.


    Eventuell äußern sich ja noch die echten Experten im Forum dazu.


    Grüße,


    Markus

    Ich hab mir heute auch eine kleine Pfanne gemacht, kurz in Butter angebraten, etwas Rosamrin - Salz und Pfeffer drüber, dann ein wenig Sahne, weitergaren lassen. Das styroporartige verschwindet dann gänzlich, die Temperatur sollte allerdings nicht zu hoch sein. Max. 5 oder 6 von 9.


    Ohne Sahne auf diese Art find ich sie aber auch nicht schlecht.


    Grüße,


    Markus

    Ich schließe mich ohne Einschränkung an, nachdem was ich hier bislang erleben durfte. :thumbup::thumbup::thumbup::thumbup:


    Ansonsten wurde mir ein Maulkorb auferlegt. - mäh :whistling:


    Es ist einfach gigantisch. Ich verrate nichts, ihr braucht also gar nicht nachfragen.


    Und Mausmann ist kein Kasper, sondern ein hochkarätiges Schlitzohr. :evil: Wenn der was schreibt sollte man gedanklich schon 2 Ecken weiter sein. ;)


    Aber die Idee mit den Zwieback - Parasolen fand ich Klasse, wenn sie zu trocken werden, kann man sie bestimmt als Parasol Chips oder Untertassen verwenden. :D


    Liebe Grüße an euch,


    Markus

    Servus Basti,


    in diesem Forum gibt es keine wertenden Altersstrukturen, sondern nur ein gemeinsames Hobby und ein herzliches Miteinander, das wirst du schon noch merken.......


    Liebe Grüße und herzlich willkommen


    Markus

    Hallo Ingo,


    der Geruch war tatsächlich zum Zeitpunkt des erstmaligen Fundes "zitronig". (Das Wort gibt es nicht, deswegen "Füsschen"). Und zwar deutlich wahrnehmbar. Im Schnitt gab es die deutliche Gelbverfärbung nur im Bereich der Verbindung Stiel / Hut. Das war letzten Sonntag. Der zum Sparrigen Schüppling beschriebene Geruch "rettichartig" wurde für mich heute zum ersten Mal bewusst wahrnembar, nachdem mein Vater und ich gestern einen Fruchtkörper mitgenommen haben. Es geht auch in die Richtung muffig, nachdem der Fruchtkörper hier im Haus an Flüssigkeit verloren hat. Ein heute gänzlich anders wahr zu nehmender Geruch als zum Zeitpunkt des Fundes.
    Die zuletzt gezeigte Farbintensität war zum Zeitpunkt der ersten Aufnahmen beim Fund bei Weitem nicht vorhanden. Ich denke, das hängt mit dem Alter der Fruchtkörper zusammen.


    Viele Grüße,


    Markus

    Für die interessierten Mitleser,


    Gerd und ich haben vorhin telefoniert. Das Exemplar geht morgen raus, ist hoffentlich am Dienstag schon bei Gerd. Dann wird er sich melden und das Ergebnis der Untersuchung kund tun.


    Wir werden uns die nächsten 14 Tage treffen. Wenn jemand bei dem Treffen mit Gerd (Termin steht noch nicht fest), dabei sein möchte, bitte per PN melden. Wir treffen uns in Reutlingen-MIttelstadt, machen voraussichtlich einen Abstecher auf die Schwäbische Alb ( Ca. 20 Minuten Fahrzeit von mir aus), besuchen wahrscheinlich den Wald bei mir daheim und Gerd möchte auch noch in den Schönbuch. (12 Minuten Fahrzeit)
    Ggf. bitte alle Erreichbarkeiten, wie Tel., Handy, mitliefern. Das Treffen kann unter Umständen sehr kurzfristig stattfinden, evtl. auch unter der Woche. Wobei ich bemüht bin, mit Gerd einen Termin am Wochenende zu finden.


    Viele Grüße,


    Markus

    Hallo Schnüfferl,


    ich revidiere teilweise meine bisherigen Aussagen über das Einfrieren von Parasol - Pilzen.


    Ich wurde eines besseren belehrt, Dank der Forenmitglieder und kann das Ergebnis nur bestätigen.


    Die Hüte panieren, Ei "verleppern, Salz und Pfeffer dazu, Hüte darin wenden, in Paniermehl/Semmelbrösel wenden und ab in die Tüte, vakumieren, einfrieren. Noch gefroren in der Pfanne in Butter zubereiten.
    Die Stiele trocken und mahlen, Zugabe zum Würzen von Soßen.


    Und es funktioniert wunderbar. Melanieoderimmer kann das bestätigen. Anders hätte die kleine Kostprobe den Weg von Reutlingen zu ihr (400 km +) nicht geschafft.


    Viele Grüße,


    Markus

    Hallo Michael,


    sie kamen auch bei mir (Reutlingen) sehr häüfig vor. Sowohl in den unmittelbar heimischen Wäldern als auch auf der Schwäbischen Alb im Bereich Sankt Johann. Im Schönbuch habe ich dieses Jahr allerdings noch keinen einzigen gefunden.


    Die hohe Fundquote basiert auch auf der Tatsache, dass ich sie meist in Gruppen von 2,3 oder sogar bis zu 8 und 9 Exemplaren auf einer Strecke von gerade mal 2 Metern fand.


    Mit dem Parasol ist es ähnlich. Es war dieses Jahr bislang der Wahnsinn, wobei momentan eine kleine Flaute eingekehrt ist. Dafür explodiert der Waldboden momentan durch das Erscheinen anderer Fruchtkörper.


    Gruß,


    Markus

    Hallo Gerd,


    ich melde mich morgen per Telefon. Der Briefkasten wurde heute um 10.30 Uhr geleert. Nächst Leerung ist Montag um 17.30 Uhr. Bis dahin darf unser Freund sporen. Ich werfe ihn am Montag morgens auf dem Weg zum täglichen Drama in den Stuttgarter Talkessel in den Briefkasten. Er dürfte dann am Dienstag, spätestens Mittwoch bei dir eintreffen.


    Liebe Grüße,


    Markus