Beiträge von Calabaza

    Also die vorletzten,


    die hatten keine Stacheln, es waren Exemplare zwischen 2 und 8 cm Hutgröße. Alle Größen hatten ausschließlich Leisten. Der Geruch war recht neutral. Auf Ärgern haben sie gar nicht reagiert. Das Fleisch, auch die Leisten war sehr fest. Nichts Schmieriges auf der Hutoberfläche. Trocken. Jung war der Hut am Rand nach unten eingewellt.

    Ich war heute kurz auf der Schwäbischen Alb, anschließend am Fuß derselben in näherliegenden heimischen Wäldern. Ich habe manches das erste Mal gefunden, bin mir aber bei einigem unsicher oder kann gar nichts damit anfangen. Die Funde waren sehr vielfältig. Parasole gab es nur noch völlig überständige, Safranschirmlinge gibt es nach wie vor auch junge,
    Fichtenreizker, Flaschenboviste, Champignons und Knollis, diverse Täublinge, und diese hier : ............


    Das sind Erdsterne, aber welche ?



    Jetzt kommen Fichtenreizker, lactarius deterrimus,der karottenartige Saft beim Ärgern war nur schwer weg zu bekommen.



    Die erinnern mich an Schneckennudeln, hilft aber auch nicht weiter


    Die folgenden könnten Pfeffermilchlinge, lactarius piperatus, sein.
    Ganz anfreunden konnte ich ich damit aber nicht. Ich habe die bräunlichen Flecken auf dem Stiel vermisst, ebenso die bräunlichen Flecken in der Mitte des Hutes. Ein Abschlecken mit der Zunge erbrachte kein Ergebnis. Geruch neutral. Also doch was anderes ?


    So, und jetzt lacht mich bitte nicht aus. Ich fühle mich völlig verloren, weil in Österreich kenne ich die Pfifferlinge...... ich wüsste nicht was es sonst sein sollte, aber irgendwie sehen die anders aus


    Achso, dann war noch was ganz Feines Filigranes dabei, süß...



    Und weil mir mein stets auf mich wartender Freund in meinem Heimatwald auch nicht helfen konnte, ja, der hier, das ist der Buchensepp,



    bitte ich um eure Unterstützung.


    Liebe Grüße,


    Markus


    PS: noch ein Zusatz , alles unter Fichten, auf den Fotos sind Gegenstände des Waldes die zum Größenverglich beitragen, ansonsten habe ich meinen ständigen Begleiter beigelegt. Jurakalkstein.
    Den Rest erläutern die Aufnahmen, ansonsten bitte kurz die Nachfrage stellen.

    Probier es mal mit Salz. Wenn ich von Fischen den Schleim runterbekommen will (außer bei Forelle blau, wenn der Schlunz dort weg ist, wird sie beim Kochen eben nicht mehr blau), salze ich die gut ein und wasche alles danach gründlich ab. Bei Fischen funktioniert das. Bei Pilzen weiß ich es noch nicht. Einen Versuch ist es wert. Und bei Goldöhrlingen saugt der Hut ja kein Wasser, der Rest falls was rankommt auch nicht.


    Gruß, Markus

    Guten Abend, die Fruchkörper sind noch vorhanden, sogar das eine Exemplar welches ich vergangenen Sonntag ärgerte...


    Er wächst an einer würdigen alten Buche.



    Die Fruchtkörper sind schon deutlich überständig und die Farbe derer nun gänzlich anders. Hier einige Fotos.



    Der Fruchtkörper nach dem Abtrennen.


    Alle


    Daheim auf DIN A 3 zum Aussporen.


    Gruß, Markus

    Hallo Gerd,


    kennst du das nette Lied mit dem Refrain, "wish you where here" ?


    Ich schick dir die Teile zu. Hab ich schon mit meinem Vater, dem Heiligen Antonius Anbeter besprochen. Der will unbedingt auch noch mal mit raus. Hat den Virus auch noch einmal inhaliert. Wuchs ohne Mutter (mit 5) in Bayern auf und erzählt mir heute noch von den Steini-Funden.
    Er hat "sie" letztendlich gefunden. Schauen wir, was draus wird. Ich fahr morgen oder am Sonntag dort hin.
    Ich hab dir zwischenzeitlich auch auf deine Email geantwortetet.
    Im Ergebnis kommt ein Teil des Fundes zu dir. Dann sehen wir weiter. Und ansonsten, bezüglich deines überaus großzügigen Angebots : Ja, ich suche einen Meister. Meinen Lehrer.
    Ich war selbst schon oft einer, in anderen Bereichen. Meinen Sensei - Shidoshi in Sachen Pilze, in der Region hier, suche ich aber immer noch.


    Liebe Grüße,


    Markus

    Hallo Gerd,


    dein Engangement ist enorm. Dein Wissen noch viel umwerfender.
    Ich check nachher die Emails. Es sind bis zum Fundort, den ich hoffentlich wiederfinde 1,5 Stunden Auto und Fußmarsch. Ist o.k. Ich hatte schon vor zu fragen, ob ich jemandem "was" zuschicken darf, wollte aber niemanden extra so bemühen. Ich freue mich daher um so mehr.
    Es war übrigens nichts, aber auch gar nichts blaues um den Weg von dem ein blauer Farbstich kommen könnte. Die Aufnahmen meiner einfachen Digicam kennst du ja.
    Die Lamellen waren übrigens kein bisschen in Richtung gelblich-oliv für mein derzeitiges Empfinden.
    Aber evtl. sollte ich mein Farbempfinden bei den Pilzen wieder auf mein früheres sensibles Zahntechnikerniveau eichen.


    Liebe Grüße,


    Markus

    Hallo Beorn,


    aus eigener Erfahrung, der Erfahrung zweier anderer mit mehr Erfahrung als ich sie habe,
    blauen Maronen im Schnitt und auf Druck an den Röhren, ebenso im Fleisch, im Fleisch allerdings weniger schnell und weniger intensiv als die Röhren. Insgesamt bei weitem nicht so schnell wie der wurzelnde Bitterröhrling.


    Gruß,
    Markus

    Ahoi Peter,


    gut, wie du es gelassen hast. Wir wissen nun alle um die Bedeutungslosigkeit dieser Angelegenheit Bescheid. Es hat dich keineswegs tangiert, dieses Paket. Und schon gar nicht, das es von Mählanie kam. So kommen doch täglich hunderttausende an.....


    Eine super Truppe. Mählanie ist ein echtes Schätzle, gelle ?


    LG Markus

    O.k., die Ansage hatte ich falsch interpretriert, nach deinem letzten Zähler.


    Ich dachte tatsächlich an ein Fliegenpilzkonsortium evtl. aus einer Muffinform...........


    Dann lass ich mir dazu halt was einfallen, für alle mit bisherigem "amanita muscaria -Nullstand".


    LG Markus

    Hallo Gerd,


    kannst du das präzisieren ? Für mich sehen sie natürlich genauso wie gefunden auf, das ist allerdings immer die Problematik beim "wiederholten Wiedererkennen".


    Ein Problem beim Fotogarfieren ist sicherlich oft die zu starke Sonneneinstrahlung an lichten Fundstellen, andererseits oft die dunkle Umgebung im Wald. Was dann durch den Einsatz des Blitzlichts oftmals nicht besser wird. Mittlerweile fertige ich dann mehrere Bilder an und suche dann die raus, welche ich für authentisch halte.


    Erhebliche Farbabweichungen zum Original fielen mir nicht auf, deswegen würde mich interessieren wo die Abweichungen liegen.


    Grüße,
    Markus [hr]
    Ich habe nochmals zum Abgleich Mr. Google gefragt und ausschließlich Bilder / Fotos anzeigen lassen.
    Es gibt zahlreiche Aufnahmen die kräftigere Farben darstellen, teilweise deutlich gelb bis dunkelgelb. Manche sind schon fast ockerfarben oder gehen auch ins Rötliche, teilweise sind sie auch deutlich braun.
    Allerdings waren auch etliche Bilder dabei, die blasser wirken, wie die von mir gezeigten Aufnahmen.
    Die Blätter waren soweit erkennbar oftmals dunkler, deutlich braun. Möglicherweise hängt das vom Alter des Pilzes ab, ähnlich wie beim Champignon. Das ist jedoch nur eine Vermutung.


    Grüße
    Markus

    Guten Abend zusammen,


    am Sonntag waren wir auf der Schwäbischen Alb im Bereich Sankt Johann auf der Eninger Weide unterwegs, Wildgehege etc. Danach mit Opa, Oma, meiner Kleinen ein bisschen Pilze suchen.


    Irgendwann rief mein Vater. Heiliger Antonius, Kreitzguter Ma, führ me doch zu a paar scheene Pilz na.


    Und genaus so kam es dann. Ich habe diese noch nie gefunden und ich habe versäumt die Art des Totholzes festzustellen an dem sie wuchsen. Es waren zwei ineinander verwachsene Bäume, stark vermoost, in einem Mischwald. Relativ viel Fichte und Lärche neben Buche und anderem Laubholz, Laubholz dominierend auf Jurakalkstein.


    Mein ständiger Begleiter daneben misst im gezeigten Zustand 11 cm. Keine wesentliche Reaktion auf Druck und Schnitt, jedoch ein angenehm Zitrusfrüchteähnlicher Geruch nach dem Aufschneiden, insbesondere des Stiels. Eine deutlichere Gelbverfärbung entstand nur an der Verbindung vom Stiel zum Hut. Die Konsistenz würde ich als fest, zäh, gummiartig beschreiben.


    Eine Knolle, die Steilbasis, etc. konnte ich nicht anders feststellen, weil ich das eine Exemplar der büschelig wachsenden so nah als möglich am Stamm abgeschnitten habe. Herausdrehen wäre nicht möglich gewesen, da ich sonst den Stiel zerstört hätte.


    So, die Oma hat Hallimasch gemeint. Ich würde mich sehr über eure Einschätzung freuen. Meine bisherige Suche hat mich noch zu keinem akzeptablem Ergebnis geführt.



    Viele Grüße,


    Markus

    Der erste dieses Jahr. Deswegen zeig ich ihn euch. Einfach so. Weil er so schön farbig war und sich so toll durch den Waldboden schob. Die Steinis drumherum hatten die Schwarzkittel gefressen. :nana:
    Einen Steini (den zweiten dieses Jahr) fand ich auch noch.
    So geschehen gestern im Schönbuch bei Dettenhausen.



    Viele Grüße, Markus

    Ich sehe das genau so wie Lutine,


    neben der fehlenden Natterung auf dem Stiel scheint auch der Ring auf dem Stiel angewachsen und nicht verschiebbar zu sein.


    Aufgrund des Anfassens entstanden wohl Druckstellen im Bereich des Schirms / der Lamellen, die eine helle rotbräunliche Verfärbung erkennen lassen (die nach einiger Zeit wieder verschwindet). Deshalb schließe ich auf den Rötenden Schirmling = Safranschirmling = macrolepiota rhacodes und nicht auf den Großen Schirmling= Parasol = macrolepiota Procera.


    Es gab in letzter Zeit sehr viele Beiträge zu diesem Thema. Die Suchfunktion hilft weiter und es macht richtig Spaß. Den Safranschirmling aus einem kultivierten Bereich würde ich überhaupt nicht essen, selbst nach einer Bestimmung vor Ort. Und schon gar nicht, wenn ein Pilz soooo lange im Kühlschrank lag.


    Viele Grüße,


    Markus