Beiträge von Norbert.S

    Hallo Sepp,
    Immerhin mal ein Wegweiser.
    Danke für den Tip , aber für Heute mach ich mal Schluss , bin müde.
    Morgen habe ich noch einige Bestimmungsarbeit zu leisten...
    dank und Gruß
    Norbert

    Hallo,
    Fichtenreizker fand ich gestern jede Menge, habe sie allerdings stehen lassen , habe sie auch nie probiert.
    Letztes Jahr versuchte ich mal die Edelreizker (wachsen hier in einem bestimmten Biotop auch eifrig , dieses Jahr allerdings noch nicht)
    Irgendwie haben die mich nicht vom Hocker gerissen.
    Ist wohl auch Geschmacksache.
    Gruß Norbert

    Hallo nochmal,
    Wenn ich schon mal bei unqualifizierten Bestimmungsanfragen bin , hier nochmal ein Pilz von heute :
    Fundort : Im Linden,- und Kirschwald , aber auf einem Haufen gemischten Gartenabfällen (Laub , Äste usw.)
    Hut 5 bis 6 cm breit
    Mit unterirdischem Teil bis 8cm hoch
    Unterirdisch heißt hier : der Stiel endet in einem gasigen Etwas , dicker als der Stiel , welches Teile vom Substrat einschliesst und stark mit weißem Myzel umsponnen ist.
    Geruch : irgendwie süsslich.
    Sporenstaub : scheint auf weiß herauszulaufen.
    Form und Farben siehe Bilder. Das Schnittbild habe ich extra etwas dunkler gehalten , dann sieht man mehr.
    Dank im Voraus und Grüße
    Norbert



    Hallo Stefan und Frank,
    Dann danke ich euch mal , dass ihr meine Kenntnisse geradegerückt und meine Zweifel ausgeräumt habt.
    Den Bleigrauen hatte ich ja auch erst im Fokus , in den Großpilzen steht halt nur bis 3,5cm , bei Dähnke ebenfalls , deshalb hatte ich das verworfen .
    So ,nun hefte ich den als B. plumbea ab und schau mir die nächste Woche nochmal an , was draus wird.
    Dank und Grüße
    Norbert

    Hallo zusammen,
    Auf dieser seltsam vom Gras abgeschnittenen Stelle (hat da mal jemand eine Ladung Jauche oder sowas abgelassen ?) fand ich heute als persönlichen Erstfund diese Stäublinge , welche ich für junge Hasenstäublinge - Handkea utriformis -halte.
    Da ich bei den Stäublingen kaum Erfahrung habe , frage ich sicherheitshalber mal hier nach , bevor ich die abhefte.
    Der "geschälte" auf dem dritten Bild lag schon so da , das war ich nicht.
    Ach ja, Fruchtkörperdurchmesser bis 8 cm.
    Was sagt ihr dazu ?
    Grüße Norbert



    Hallo zusammen,
    Danke für die rege Beteiligung. Irgendwann nächste Woche gehe ich nochmal da rum , nehme eine Pilzette mit falls Pilzchen da sind und eine Plastikdose habe ich sowieso immer dabei. Für heute lassen wir die Pilzchen mal ruhen , nach Bild rumraten bringt nichts.
    Dank und Grüße
    Norbert

    Hallo zusammen,
    Auf der heutigen Wanderung fand ich auf einem alten Haufen Pferdeäpfel diese Tintlinge. Leider habe ich nur ein schlechtes Bild von oben. Beim Zugreifen zerfielen mir die Pilzchen unter den Fingern , also ließ ich sie in Ruhe und ging weiter. Jetzt frage ich trotzdem mal an , ob man diese Pilze zuordnen kann.
    Hutbreite : so 3 Millimeter , es waren auch noch kleinere da , kaum zu sehen.
    Grüße Norbert

    Hallo,
    Danke für euer Interesse und Mithilfe.
    Geruch zu definieren gebe ich jetzt mal auf , kann meinetwegen auch staubig-erdig sein.
    Und der große Mikroskopierer bin ich auch nicht mangels Erfahrung und gutem Gerät.
    Ein Bildchen der Lamellenschneide habe ich hier noch , das sind doch Cheilos ?

    Ob und auf was die passen ,habe ich keine Ahnung.
    Grüße Norbert
    [hr]
    Hallo Ditte,
    Die einzelnen Pilze habe ich nicht alle genau überprüft (waren ja auch hunderte) , aber diese marmorierte Hutoberfläche hatten sie alle , deshalb gehe ich von einer Art in verschiedenen Zerfallsstufen aus.
    Gruß Norbert

    Hallo Harald,
    Deine Vermutungen sind ziemlich treffend.
    Hab mal im Netz verglichen :
    Farbe und runzeliger Hut passen .
    Lamellen im Abstand und Farbe passen.
    Stiel in Form und Färbung passt.
    Sporenform und Größe passen auch.
    Ebenfalls passt das Habitat.
    Ergebnis : Marasmiellus tricolor wird es wohl sein.
    Zwar werde ich da noch etwas recherchieren , aber er wird wohl so abgeheftet.
    Dank und Gruß
    Norbert

    Hallo,
    Danke euch für eure Meinungen. Hebeloma hört sich gar nicht so schlecht an , eine Kakaonote könnte man im Geruch auch schätzen, wenn auch nicht sehr deutlich. Dann such ich mal weiter.
    Grüße Norbert
    edit : war zeitgleich ,Inocybe wär natürlich auch drin , aber irgendwie gefällt mir das nicht so , weiß auch nicht warum...

    Hallo Jan-Arne,
    Bäume sind da schon , gemischter Wildwuchs wobei eine Aufzählung nicht hilfreich wäre.
    Sind auch nahe genug für Mykorrhiza , diese Pilze wachsen aber nur an den sonnigen Freistellen.
    Gruß Norbert

    Hallo Tuppie,
    Auch für mich sind das - auch nach deiner guten Beschreibung - Austernseitlinge , und zwar die aus Florida stammende Zuchtform. Da büchsen ja zu millionen die Sporen aus , und die brauchen keinen Kältereiz zum fruktifizieren.
    Die machen sich die letzten Jahre ziemlich breit in unseren Wäldern.
    Gruß Norbert

    Hallo zusammen,
    Bei diesen Pilzen versagen meine Bestimmungsfähigkeiten kläglich.
    Fund : In ehemaligem Basaltbergwerk in Massen im Gras und Moos , nicht unter Bäumen.
    Hut : Bis 6cm breit , flach gewölbt , helles ockerbraun , bei allen Pilzen auffällig gefleckt / marmoriert.
    Lamellen : Jung blass ockergrau mit olivstich , alt Tabakbraun
    Fleisch : braun
    Stiel : 5cm lang , bis 0,8cm dick , voll , ockerbraun , auf ganzer Länge befasert.
    Geruch : Unangenehm , erinnert mich an Hautkopf.
    Geschmack : nicht probiert.
    Sporenstaub : Tabakbraun. Sporen (8,5)9,0-10,4 X 4,7-5,3 µm.
    KOH auf Lamellen : unauffällig , erst nach Minuten bräunend.
    Hutpigmente mit Alkohol nicht löslich.
    Irgendwas aus der Cortinarien-Ecke ist es bestimmt , aber meine Suche geht bis jetzt ins Leere. Kann mir da jemand weiterhelfen ?
    Dank im Voraus und Grüße
    Norbert





    Hallo zusammen,
    Gestern fand ich diese Pilzchen auf einem Waldweg auf nacktem komprimiertem Boden.
    Hut : bis 1,5cm breit , ockerliches weiß , gerieft bis gerunzelt , Mitte bei älteren Pilzen zum Stiel durchbohrt.
    Lamellen nur mässig dicht , bogig , fast herablaufend angewachsen.
    Stiel : ca. 1,8cmlang , bis 3mm dick , hohl , teilweise zusammengedrückt , graubraun , bei jungen Pilzen Stielspitze weiß.
    Büschelig wachsend.
    Sporenstaub : weiß. Sporenabwurf über Nacht ist am Morgen schon komplett ausgekeimt. Siehe Mikro. Bestenfalls schwach amyloid.
    Sporen 10-12X4-6 µm.
    Kennt jemand diese Kleinen ?
    Grüße Norbert




     


    Hallo zusammen,
    Vor so ca. einem Jahr stürzte in der Nähe eine mächtige Fichte (über mannsdick) ohne ersichtlichen Grund um , wobei sie auch einen Fahrweg blockierte. Irgendwann zersägten Waldarbeiter den Stamm und schoben ihn zur Seite. Da ich an grundloses Umfallen (ausser in der Politik) nicht so recht glaubte , schaute ich mir die Bruchstelle (so in 1meter Höhe) genauer an. Siehe da , Braunfäule !! Also war ein Pilz daran schuld , irgendwann kriege ich den auch.
    Das Jahr ging ins Land , fast wöchentlich schlich ich um den gesplitterten Stamm .....nichts.
    Heute , nachdem ich wegen Pilzmangels im Trockenwald länger nicht da war , kam ich den Weg wieder vorbei - da wächst doch was.



    Also hatte ich den Übeltäter erwischt , an den Nadelholz-Braunporling hätte ich gar nicht gedacht , den hätte ich eher im Wurzelbereich vermutet. Wie auch immer , hier noch ein Bild von der Bruchstelle , allerdings von heute , frisch war sie noch nicht ganz so braun.



    Und den bösen Baumzerstörer nochmal von nahem :



    So ist mal wieder bewiesen , Bäume kann man auch biologisch - ökologisch und umweltbewusst fällen.
    Ohne Motorsäge (Fichtenmoped) , ohne Lärm , ohne Benzingestank.


    .....Leider ist das Holz danach nicht mehr brauchbar.
    Auch dieses Problem ist noch zu lösen.


    Grüße Norbert

    Hallo Anna,
    Dein spontaner Gedanke trifft den Pilz ins Schwarze. Ich habe nachgeschaut : Sporengröße passt , Ammoniakreaktion sofort grün , Die Reaktion beim Befassen hatte ich ja oben schon beschrieben , ich habe halt "bräunt" anstatt "gilbt" benutzt.
    Wie auch immer , vielen Dank dass du mir vom Schlauch geholfen hast.
    Gruß Norbert

    Hallo zusammen,
    Und mal wieder brauche ich eure Hilfe.
    Diese Schirmlinge wachsen in einem meiner Blumenkübel , immer gegossen und gut gedüngt. Irgendwie stehe ich bei der Bestimmung auf dem Schlauch und kann sie nicht zuordnen.
    Hut : bis 9cm breit , creme , konzentrisch mit kleinen braunen Schüppchen ,welche an der Spitze etwas abstehen.
    Lamellen : cremefarben , dicht , untermischt , frei.
    Fleisch : dünn , weiß , wattig.
    Stiel : bis 10cm lang ,hohl ,Spitze 1cm dick , keulige Basis bis 2cm dick. Überm Ring glatt , creme , unterm Ring ca. 1cm fein genattert , zur Basis hin grob geschuppt.
    Ring : schmal , einfach , hängend , oben creme , unten bräunlich , nicht verschiebbar.
    Hüte der jungen Pilze beim Befassen etwas bräunend , Ältere Exemplare im Schnitt stellenweise schwach orangebraun verfärbend.
    Sporenstaub weiß , amyloid (mehr rotbraun-dextrinoid ?)
    Sporen oval , fast rund , 7,9-9,2X6,0-7,2 µm
    Basidien 4-sporig. (Ansonsten bin ich nicht so Mikroskopfit)
    Zu den Bildern :
    Erstes Bild vom 29.08. , 2.Bild vom 1.09. , andere Bilder vom 02.09.
    Kann mir da jemand vom Schlauch helfen ? Wenn nötig , kann ich noch ernten , 3 Pilze stehen noch draussen.
    Dank im Voraus und Grüße
    Norbert





    Hallo Eike,
    Da ich deine Beiträge gerne lese und dein Kenntnisse durchaus bewundere, glaube ich nicht , dass die Prüfung dir Schwierigkeiten bereitet hat.
    Trotzdem herzlichen Glückwunsch dem neuen PSV.
    Gruß Norbert

    Hallo Vitali,
    Ralf hat recht , die spitzen Schuppen und das spinnwebenartige Velum und auch die Größe sprechen eindeutig für den Spitzschuppigen Stachelschirmling (Lepiota aspera Syn. Echinoderma asperum).
    Ich hätte den ohne genauere Untersuchung jederzeit als solchen abgehakt.
    Nur deine Geruchsbeschreibung weckt Zweifel , aber Gerüche werden oft verschieden interpretiert.
    Gruß Norbert

    Hallo Pablo,
    Das passt optisch ganz prima , das Holz kann ich zwar nicht mehr bestimmen , aber Erlen stehen da und das Biotop passt auch wie die Faust aufs Auge.
    Beim Fund dachte ich auch gleich mal an einen Nabeling , habe dann aber so auf die Schnelle nichts passendes gefunden.
    Dank und gruß
    Norbert
    Nachtrag : Auch dir , Stefan , Danke.
    Hab mal 2 Hütchen zum Aussporen gelegt , wenn das amyloide Sporen gibt wäre er sicher verhaftet.
    Grüße Norbert