Beiträge von Norbert.S

    Hallo zusammen,
    Auf meiner heutigen Waldtour weiterhin kaum Pilze gesehen. Aber diese hier haben mich doch neugierig gemacht :
    Fundort : ein entrindter teils bemooster Ast , welcher quer über einem Bächlein lag , mit Wasserkontakt an der Unterseite.
    Pilzchen einzeln oder in Gruppen.
    Hut : bis 1,4cm breit , weiß , erst halbkugelig dann schirmartig , ohne Hutfleisch und so fast durchsichtig. Bei erwachsenen Pilzchen mit genabelter Mitte.
    Lamellen : sehr wenige , niedrig , fast wie Leisten , unregelmäßig unter der Huthaut zerstreut.
    Stiel : Nur bis 1mm dick , bis 2cm lang , weiß.
    Leider ist mein Foto noch in Reparatur , mit der alten Ersatzknipse habe ich nur schlechte Fotos bekommen (Hätte mich dafür eigentlich auch ins Wasser stellen müssen)
    Bei dem Aussehen finde ich eigentlich nur Mycena alba , auch wenn deren Seltenheit und Herbstvorkommen dagegen spricht.
    Was meint ihr dazu ?
    Grüße Norbert


    Giftwolke aus China bis hier ?

    In Deutschland fällt aus grauem Himmel eine farblose Flüssigkeit !
    Nach Analysen handelt es sich um Dihydrogenmonoxid (H2O)
    Die Wirkung auf Mensch und Natur wird noch ermittelt , es wird empfohlen Fenster und Türen geschlossen zu halten und nicht ins Freie zu gehen.

    Hallo zusammen,
    Tatsächlich glaube ich , dass die Dung-Teuerlinge gar nicht so selten sind. Das war jetzt mein dritter Fund , jedes Mal wenn ich aus anderen Gründen am Boden kratzte. Bei aufrechtem Gang sind die Kollegen fast unsichtbar weil nur halb so groß wie die gestreiften Brüder.
    Grüße Norbert

    Hallo zusammen,
    Trotz Trockenheit (Trockenstes Jahr seit 70 Jahren in dieser Gegend lt. Presse) bin ich gestern mal eine Stunde dirch den Wald . Ergebnis : Null Pilze , Probedöschen leer , Foto nicht mal rausgeholt. Nur ausdauernde Holzbewohner zu finden.
    Also habe ich wenigstens neben und um meiner Terrasse etwas Unkraut gerupft -- und siehe da :
    Ein paar Teuerlinge , wohl Dung-Teuerling (Peridiolen schwarz , unter 2mm)

    Heute dann eine Fahrradtour mit meinem Enkel , plötzlich schreie ich "Halt".
    Am Fuße einer alten Eiche wunderschöne Tropfende Schillerporlinge (Persönlicher Erstfund)

    So langsam glaube ich , ich gebe die Pilzsuche auf , schließlich finden die Pilze ja mich .
    Verzeiht die schlechten Bilder , meine Knipse ist in Reparatur.
    ...und betet um Regen für unsere Gegend.
    Grüße Norbert

    Sprach der alte Häuptling : "Gibt harten Winter dieses Jahr"
    Fragte ich :" Woher weisst du das ??"
    Sprach er : "Weißer Mann hacken viel Holz"
    Grüße Norbert

    hallo zusammen ,
    Sollte es wirklich Bolbitius titubans sein , hätte ich mich ja ganz schön blamiert. Gestern abend drückten da noch ein paar Köpfchen raus , braun und nicht gelb , ich heute morgen gleich wieder zum Kübel....keine Spur mehr von Pilzen , nur eine Schleimspur X(
    Jetzt greifen die schon bei meinen Heimspielen an.....
    Na warte , hab jetzt Schneckenkorn ausgelegt.
    Grüße Norbert

    Hallo Thorben,
    Also ich hätte den ohne großen Zweifel als solchen abgelegt.
    Allerdings ist bei den Filzröhrlingen soviel in Bewegung , dass eine Benamsung von gestern heute nicht mehr stimmen muß.
    Gruß Norbert


    Hallo zusammen,
    In meinen Brugsmania-Blumenkübeln wachsen mal wieder Pilzchen , wie jedes Jahr. Vor 2 Jahren waren es eher exotische Conocybe zeylanica , welche netterweise Pilzmel mikroskopiert und bestimmt hatte.
    Dieses Jahr was ähnliches , aber doch mit diversen Unterschieden .
    Hut : bis 1,5cm breit , hellocker , siehe Bild
    Stiel : 1 bis 1,5mm dick , 4cm lang , weißlich-ocker , schwach bereift , hohl , Basis im Substrat schwach verdickt.
    Geruch : deutlich pilzig /aromatisch mit Mehlkomponente.
    Leider sind die Bilder nicht die Wucht , meine Cam ist defekt und der Ersatzapparat kläglich.


    Dann habe ich natürlich auch mein Billigscharfauge aktiviert , ich fand unter anderm Sporen mit der Größe 10,5-13 X 6,9-9,0 µm.

    An der Lamellenschneide fand ich trotz eifrigen Suchens keine auffälligen Cheilozystiden , nur mehr oder weniger kugelige Zellen wie sonstwo auch.
    Auf der Lamellenfläche sieht man schön , wie die Basidienansätze jeweils von 5 bis 6 sterilen Zellen umgeben sind

    Die HDS besteht hauptsächlich aus kugeligen Zellen :

    und die Basidien sind wohl 4-sporig :

    Die Pilzchen zerfallen so schnell , daß das Mikroskopieren echt Arbeit war , ich als bekenneder Grobmotoriker hatte richtige Schwierigkeiten , nach jedem Bild stellte ich fest , daß die Rasierklinge den Restpilz nur noch zusammenschob :cursing:
    Jetzt verlief ich mich schon mehrmals im Schlüssel bei den Großpilzen , Sektion Candidae ist es wohl , aber welche Art mag es wohl sein ?
    Weiss jemand mehr ?
    Grüße Norbert

    Hallo Juliane,
    Wenn ich meinen alten Augen trauem kann , sind das keine Leisten sondern Lamellen. Und der gesamte Habitus erinnert mich doch sehr an Trichterling. Aber dann hörts für mich auf...
    Gruß Norbert

    Hallo Mausmann,
    Mein Neid sei dir gewiss....
    Hier ist es weiterhin so trocken , daß ich bei einer gestrigen Nachschau nur ein paar Faltentintlinge an feuchter Stelle fand.
    Jeder Gewitterregen zieht entweder im Süden oder im Norden im jeweiligen Nachbartal vorbei.
    Die Forellen im ehemaligen Bach (jetzt Rinnsal) tragen schon Staubmäntel und Sombreros....
    Trotzdem freue ich mich für dich , auch hier wirds mal regnen.
    Gruß Norbert

    Hallo zusammen,
    Nach der Sporenfarbtafel in 'Pilze der Schweiz' soll R.vesca cremefarbenes Sporenpulver haben (30Y 02M). Das fällt allerdings erst auf , wenn man ein Häuflein Sporen auf der Unterlage zusammenschiebt.
    Grüße Norbert

    Hallo Pablo und Jürgen,
    ich habe jetzt erkannt , daß ich mit den bisher erfassten Merkmalen wohl zu keinem belastbaren Ergebnis kommen kann.
    Allerdings kommen diese Pilzchen im Herbst sicher wieder , dann werde ich sie mir nochmal mit besserem Wissen und etwas besserer Optik vornehmen.
    Dank und Grüße
    Norbert

    Hallo Eike,
    Über die Sporenoberfläche kann ich nichts sagen , das gab mein Billigmikro damals nicht her. Ich hatte auch keine Zystide rauspräpariert , kann nur an diesen Bildern nachmessen , dass die kugelrunden Köpfe 8-10 µm Durchmesser hatten. Die Basidien waren ca. 40 µ lang (ohne Sterigmen) und 12 µ dick.
    mehr kann ich leider nicht liefern.
    Gruß Norbert

    Hallo zusammen,


    Momentan gibt–™s hier keine Pilze , also arbeite ich noch altes auf. Bei diesen Häublingen komme ich absolut nicht weiter.


    Fund : 26.10.2014 in Mengen auf Wiese an bemoosten Stellen im Gras.


    Hut : bis 1,8cm breit , hellbraun , Mitte weißlich braun , durchscheinend gerieft , glockig.


    Lamellen : braun , mäßig dicht. Wie angewachsen wegen Wurmstichigkeit und Kleinheit nicht zu unterscheiden.


    Stiel : bis 7cm lang , nur bis 1,5mm dick , hohl , weißlich blassbraun.


    Geruch : angenehm pilzig .


    Geschmack : unauffällig.


    Sporen 11-12,5 X 6-6,5 µm , kopfige Zystiden an Lamellenschneide und an Stielbeflockung vorhanden , am Stiel in richtigen Büscheln.


    Fällt mir zuerst G.tibiicystis ein , aber die soll ja an Sphagnum gebunden sein. Von den Sporenmaßen her käme dann noch G.cinctula in Frage , aber die soll 2-sporig sein , ich war aber im Glauben , 4-sporige Basidien zu erkennen.


    Hat da jemand noch einen Vorschlag ? (und entschuldigt die schlechten Bilder vom Billigmikro)


    Grüße Norbert




    Sporen :

    Lamellenschneide :

    Stielzystiden :




     

    Hallo Florian,
    Auf dem ersten Bild sehe ich ausser Brennesseln die Flatter- Binse Juncus effusus , auf den nächsten Bildern eigentlich nur gemischte Gräser.
    Tip : wenn du ein Pflänzchen bestimmt haben willst , am besten 20cm drumrum alles ausreissen , dann wird die Bildbestimmung klarer.
    Gruß Norbert

    hallo Tuppie,
    Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag und alles Gute fürs neue Lebensjahr.
    Wünsche Dir Glück und Erfolg auf allen Deinen Wegen.
    Und anbei noch nen Pilz zum Kühlen , dieser hält auch recht lange.
    Gruß Norbert

    Hallo Abeja,
    Nicht dass ich dir dabei helfen könnte (kenne den nicht persönlich) , aber Natterung entsteht erst beim Strecken des Stieles durch Zerreißen der Stieloberhaut in kleine Stückchen. Bei solchen noch nicht hochgewachsenen ist oft noch keine Natterung zu sehen , welche später bestimmungsrelevant sein kann.
    Gruß Norbert

    Hallo,
    Hier hats momentan 33 °C und kein Lüftchen. In den Wald müsste ich bergauf......lassen wirs.
    Ich erwäge den Gedanken , einen Verein zu gründen VsP (Verein schwitzender Pilzfreunde (Schnecken nicht zugelassen))
    Wirre Überlegungen eines überhitzten Großhirns :shy:
    Grüße Norbert

    Hallo Tuppie,
    Danke fürs Mitnehmen. Auch hier hat es jetzt einige Male geregnet - gerade eben auch. Ist ja auch nicht so weit weg von Dir. Letzte Woche mussten die Forellen noch mit Krücken von Pfütze zu Pfütze laufen. Donnerstag soll es wieder besser werden , erst dann habe ich auch Zeit , WALD , ICH KOMME !
    Gruß Norbert

    Hallo Jan-Arne,
    Angeblich soll diese Kreuzblatt-Wolfsmilch Wühlmäuse vertreiben , sowohl die fertile Pflanze als auch die verstreuten Samen.
    Auch in meinem Garten existiert diese Pflanze , ich lasse immer ein paar Exemplare an passenden Stellen stehen , und hatte auch noch nie Wühlmäuse.
    Kann aber auch Zufall sein.
    Gruß Norbert.