Hallo zusammen ,
Nach den vielen Bildern von leckeren Speisepilzen jetzt mal was richtig GIFTIGES.
Cortinarius orellanus (glaube ich wenigstens) , gestern persönlicher Erstfund.
Die Bilder sind nicht die Wucht , im Nieselregen : Foto raus , Automatik , blitz-blitz-blitz , Foto wieder ins Trockene.
Fundort : Wegböschung unter Douglasie , Buche , Eiche , saurer Boden.
Hut : Bis 6cm breit , dunkel orangebraun , raue Oberfläche.
Lamellen : Hutfarben , gerade angewachsen, untermischt.
Stiel : bis 5cm lang , 1,5cm dick , hell gelblich braun, voll.
Fleisch : gelb
Geruch : unauffällig
Geschmack : Logischerweise nicht probiert.
Sporenstaub : rostbraun , Sporen 8,8-10,2 X 5,2-6,1 µm.
Könnt ihr die Bestimmung bestätigen (oder was besseres vorschlagen) ?
Grüße Norbert
Beiträge von Norbert.S
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Hallo Viktor,
Der ist ja wie gemalt......Spitze.
Und Willkommen hier im Forum.
Gruß Norbert -
Hallo Wolfgang,
Wenns nicht regnet , geh einfach......
Die Mädels kommen ohne dich sowieso besser zurecht.
Gruß Norbert -
Hallo Eike,
Danke für den Tip.
Allerdings habe ich die Rötlinge erstmal links liegen lassen , bis ich mit den HDS-Strukturen etwas erfahrener bin.
Ist nämlich frustrierend , nie auf ein sicheres Ergebnis zu kommen.
Gruß Norbert -
Hallo Anna,
Auf deine Frage zu meinem Blümchen einen Joker :Meine Blümchen haben immer Dornen !
Lieben Gruß
Norbert -
Hallo Ditte,
Das bekomme ich irgendwie nicht so hin. Entweder die Zystiden stehen in Palisade , wenn ich mehr Quetsche , finde ich nur noch so einzelne Trümmer :Bin ja auch nicht der große Mikroskopierer.
Meine Pilzchen gehen jetzt auch der Auflösung entgegen , wird wohl nichts mehr - auch nicht schlimm.
Lieben Gruß
Norbert -
Hallo Ditte und Stefan,
Also das erste bild zeigt die Farben besser - so 100% kommt das mit meiner Kamera oft nicht hin , das zweite Bild hat etwas violettstich.
Ich habe nochmal an den Stielen gerubbelt , dann kommt ein Geruch ähnlich wie bei cookei raus.
Trotzdem zweifele ich an cookei , diese Pilzchen sind deutlich filigraner , der Stiel ist weißer und die Huthaut geht etwas mehr ins bräunliche.
Die Cheilozystiden sind 31 bis 35 µm lang, 7,5 bis 9,3 µm dick.
Auffällig waren für mich die deutlichen Schnallen an Hyphen der Stielhaut - bei cookei musste ich die regelrecht suchen.
....aber leider habe ich noch zu wenig Ahnung von der Variationsbreite.
Grüße NorbertElement Stielhaut :
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Hallo zusammen,
Bei meiner gestrigen Morgenrunde fand ich auch diese kleinen Risspilze. Bisher gelang mir keine Bestimmung , irgendwie passt da niemals alles.
Glaube da zu den rimosae zu kommen , dann ist es aus. Und bevor ich mich so darin verbeisse , dass ich nicht mehr in den Wald komme , stelle ich sie hier mal ein.
Hut : 2cm breit
Stiel : 4,5cm lang , 4mm dich , basales Knöllchen.
Geruch : na ja, schwach spermatisch.
Ansonsten siehe Bilder.Fundort : siehe Bild , links am Grasrand , Kalkarmer Boden.
Die Pilze im Bild :
Sporen 6,9-8,0 (eine 10,7) X 3,8-4,3 (4,7) µm :
Cheilozystiden in Wasser , 7,5 bis 9,3 µm breit :
Basidie in Kongo :
Kann jemand damit was anfangen ?
Wenn nicht , auch gut , dann wird das erstmal unter unbestimmt abgelegt.
Dank im Voraus und Grüße
Norbert -
Hallo Claus,
Tja , auch ich kämpfe mit solchen Problemen.
Die eine Lösung : Die Haut auf den Objektträger , Wasser drauf , Deckblättchen , dann den Objektträger hochdrehen und nur die zuerst scharf werdenden Strukturen beachten. Drehst du weiter hoch , hast du ja nicht mehr die Oberfläche.
Zweite Lösung : Mit 2 zusammengelegten Rasierklingen senkrecht in den Hut schneiden. Mit etwas Glück (und Übung) hast du dann einen dünnen Schnitt von Hutfleisch bis Haut zwischen den Klingen, den du dann komplett untersuchen kannst ( mach ich eigentlich nie).
Gruß Norbert -
Hallo Heidi,
Der Schiefknollige Anisegerling wird nach deiner Beschreibung wohl hinhauen.
...und die grünen Knollis wachsen dieses Jahr wie wild , bisher waren sie hier eher selten (1 Fund in 6 Jahren)
Gruß Norbert -
Hallo Ohmar,
Das sind Körnchenröhrlinge , und Da stand auch mindestens eine Kiefer.
Gruß Norbert -
Hallo,
Auch Crepidotus applanatus kann so schön weiß und seitlingsartig auflaufen.
Hier ein Bild von gestern (mikroskopisch bestätigt).
Gruß Norbert -
Hallo Anna,
Herzlichsten Glückwunsch zum Geburtstag auch von mir.
Wünsche dir alles gute , Glück und Gesundheit.
Zum Geburtstag auch ein Blümchen von mir , als Rache fürs APR auch nur einen Ausschnitt.
Lieben Gruß
Norbert -
Hallo Alex,
Mit diesem Nippel auf der Mitte (Brustwarze) handelt es sich wohl um den Zitzen-Riesenschirmling Macrolepiota mastoidea , aber die abgebildeten Exemplare sehe ich wegen den schon abgeflachten Hüten , schon am Rand hochgebogen , als zu alt für eine sinnvolle kulinarische Verwendung an.
Gruß Norbert -
Hallo Stephan,
Danke für dein Bauch-Feedback.
Nein , Tröpfchen waren Fehlanzeige.
Da Standen noch mehrere rum , die habe ich aber dummerweise nicht überprüft......
Ich werfe morgen mal das Mikro an , aber mehr als die Sporengröße kann ich nicht kontrollieren , da mir Vergleichswerte fehlen.
Mikro nützt nur , wenn weiss , nach was man suchen muss.
Gruß Norbert -
Hallo zusammen,
Diesen Ritterling fand ich heute im Buchenwald (nur Rotbuchen)
Irgendwie komme ich damit nicht zurecht.
Hut : bis 10cm breit , Struktur siehe Bilder , Rand etwas eingerollt.
Lamellen : creme , mit 'Burggraben ' angewachsen , untermischt. Auf Druck nur ganz schwach bräunend.
Stiel : bis 6cm lang , 2cm dick , voll.
Fleisch : rein weiß , auch unter Huthaut.
Geruch : absolut unauffällig , nach heftigem Reiben des Stieles mehlig.
Geschmack : Unauffällig , nach 1 Minute Kauen etwas kratzig.Eigentlich hatte ich erstmal den Tigerritterling in Verdacht , aber dafür scheint mir der Mehlgeruch zu schwach und die Tränen an Stielspitze fehlen auch.
Was meint ihr dazu ?
Grüße Norbert -
Hallo Pablo,
Wurzelnder Melanoleuca auf Holz ?? Nee, das ist schon Xerula.
Hab ja auch die Sporen sicherheitshalber gecheckt .
..und die Mischpilze schmeckten richtig gut.
Gruß Norbert -
Hallo zusammen,
Gestern habe ich mich mal wieder aufgerafft , zum Bergwerksee zu wandern. Im dortigen Wildwuchs gibt es ja immer was neues zu finden , Erlen , Birken , Kiefern , Espen , Fichten und einiges mehr alles durcheinander , das verspricht immer viele Pilzarten.
Beim Verlassen des Hauses sprach mich mein Heckenschneidender Nachbar an :
' Ach , wieder in den Wald - wohin ?'
Ich : 'zum See'
Er : 'Schaust du auch nach den Rotkappen ?'
Ich : 'Klar , sind zum Abendessen eingeplant'Also ab , den Berg hoch , über die große Wiese - frisch gemäht , Saftlinge noch abwesend.
Dann in den Wald , gleich an ganzen Gruppen Parasolen vorbeigelatscht- kurzes Foto :Weiter am Pfad jede Menge Hainbuchen-Milchlinge , diverse Täublinge u.s.w. interessiert heute nur am Rande.
Dann am See angekommen , Rotkappensuche unter eingestreuten Espen begann.Aber erstmal über eine große Gruppe Blut-Täublinge gestolpert , die wachsen an dieser feuchten Stelle unter Kiefern jedes Jahr :
Allerdings kann ich die Bezeichnung : scharf schmeckend nicht nachvollziehen , sind zwar nicht so mild wie z.B. Frauentäublinge , aber scharf sehe ich anders.
Nun die ersten Espen - Mist , da muss schon vor einigen Tagen jemand anders geerntet haben. Nur eine überständige Rotkappe , aber einige Nachwuchsathleten :
Die habe ich allerdings stehen lassen , sollen erstmal noch wachsen.
Dann im Gesträuch ein schneeweißer Pilz , was mag das sein ?? Leider ist das fotografieren von so ganz weißen immer schwierig , irgendwie kommen die Pixelkameras (wenigstens meine) damit nicht zurecht , selbst beschatten hilft kaum :
Immer noch keine Ahnung , also heben wir den Kollegen mal vorsichtig (vielleicht Knolle oder Scheide ?) aus dem festen Substrat. Hoppla , keine Knolle/Scheide , aber ein Wurzelfortsatz und darunter altes Holz. Also Wurzelrübling ?? . Zu Hause dann Literatur gewälzt , tatsächlich , es gibt vom Grubigen Wurzelrübling auch eine Albinoform , von manchen auch als Xerula radicata var. alba abgetrennt. Ist das jetzt ein persönlicher Erstfund oder nicht ? - lassen wir mal offen.
Also keine Rotkappen , aber Reizker unter Kiefer gibts schon.
Nun machte ich mich wieder auf den Heimweg , da ich zum Abendessen Pilze versprochen habe , gingen halt noch ein paar Frauentäublinge mit , drei kleine Reizker und für die Masse noch ein paar noch geschlossene Parasolhüte.
Hat in Sahnesauce mit Serviettenklössen auch gut geschmeckt.
Rotkappen gibts dann erst nächste Woche.
Danke fürs Mitgehen und Grüße
Norbert -
Hallo,
Nehme den Rötling beschämt zurück.
Grüße Norbert -
Hallo Heidi,
Dieses grauen ist typisch für den Hainbuchen-Raufuß.
Sollte(n) also Hainbuche(n) dort gestanden haben.
Lieben Gruß
Norbert -
Hallo Nanni,
Wenn ich mir Stiel und Lamellen so anschaue sage ich : Rötling - Entoloma spec.
Allerdings hört da meine Sachkenntnis auf...
Gruß Norbert -
Hallo,
Das IST Kirsche , fragt mich aber nicht nach der präzisen Art.
Grüße Norbert -
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Hallo Wiltrud,
Wenn du die Buche in Kirsche umbenennen könntest , würde ich meinen Vorrednern problemlos zustimmen.
Gruß Norbert -
Zitat von Ein ganz kluger Mensch vor ganz langer Zeit:
Macht ein Baum, der im Wald umfällt, auch dann ein Geräusch, wenn ihn niemand hört?Danke für die Antwort, Norbert

Der gute Rene hatte ja noch keine Kenntnis von Schallwellen -deshalb war die Frage derzeit zulässig.
Aber nicht nur Menschen hören...
Gruß Norbert
