Hallo. Kann mal jemand erklären wie sich Leisten von Lamellen unterscheiden?
Leisten:
Unregelmäßig, breit, aderartig, meist weit auseinanderstehend
Lamellen:
Regelmäßig, dünn, Papierartig, meist nah beieinanderstehend
Hallo. Kann mal jemand erklären wie sich Leisten von Lamellen unterscheiden?
Leisten:
Unregelmäßig, breit, aderartig, meist weit auseinanderstehend
Lamellen:
Regelmäßig, dünn, Papierartig, meist nah beieinanderstehend
Jaja, überall wird man belauscht.
Eindeutig uninteressant für die Kripo.
Nicht unbedingt, manche von denen essen sicher auch gerne Asiatisch.
Daher der Begriff:"Ohrenschmaus".:D
Was ich übrigens auch nie verstehen werde - wenn ich Kinder im Wald beobachte, dann scheint es mir, als ob die dort nur noch ihre Aggressionen rauslassen, indem sie rumschreiend mit Ästen wild auf Bäume etc. einprügeln. Mir graust es dabei jedesmal. Ich war als Kind auch viel mit meinen Eltern im Wald, aber so war ich nicht... ich hab damals lieber ruhig gespielt, mit Ästen, Steinen etc. kleine Häuschen gebaut oder sowas. Woher kommt das nur?
Wir waren als Kinder meist auch immer sehr leise im Wald. Zweimal haben wir ganz still den Wald angezündet, gestört haben nachher die Sirenen der Feuerwehr. Ebenfalls leise haben wir die Forellen mit der Hand aus dem Bach gefischt und genauso leise am Lagerfeuer gebraten.
Etwas lauter wars beim fällen von jungen Bäumchen und dem abschlagen von Ästen mit dem geklauten Handbeil, um uns Hütten zu bauen.
Leise war es auch, als wir aus an Neujahr gesammelten, nicht explodierten Feuerwerkskörpern, das Pulver rausgefriemelt und getrocknet haben. Es wurde dann ein wenig lauter, als wir aus einem Stück Wasserleitungsrohr und einem Holzstück eine "Pistole" gebastelt haben um die dann mit dem Pulver zu laden und versucht haben, Kieselsteine damit zu verschießen.
Sehr leise waren wir bei der Jagd mit dem Luftgewehr auf alles mögliche Kleingetier, nur vom gelegentlichen fletschen des Luftgewehrs hörbar gemacht.
Nicht ganz unüberhörbar waren die alten Autoreifen, die wir den Hang hoch geschleppt haben, um dann zuzusehen, wie diese, immer schneller werdend und mit meterweiten und -hohen Sprüngen dort zwischen den Bäumen hinunterrasten.
Ja, eigentlich waren wir sehr still und harmlos.
Geschrei und Krach gabs nur von den Erwachsenen, wenn sie uns bei irgendwas erwischt haben.
So ändern sich halt die Zeiten.:D
Ein Bauchgefühl würde mich bei Bild Nr.3 mit dem Angebrannten Rauchporling (Bjerkandera adusta) vergleichen lassen. Ist aber wirklich nur wild geraten, damit Du selbst mal prüfen kannst. Es ist halt zu wenig zu sehen.
Wiesenpilze
Ich habe die Diskussion erst gestern entdeckt und nur überflogen:
Was mir aufgefallen ist: bei den Standorten für Pilze wird heftig über die Wälder gesprochen. Ich habe zumindest beim Querlesen keinen Beitrag gefunden, der sich mit Wiesenpilzen beschäftig. Ich halte diese für viel stärker gefährdet.
Hallo Lothar,
Du hast vollkommen Recht, leider nutzt es fast nichts, Wiesenbiotope zu kartieren. Warum?
Die meisten, Artenreichen Wiesenbiotope haben wir der extensiven Landwirtschaft längst vergangener Jahrzehnte zu verdanken. Ungedüngte Wiesen die höchstens einmal im Jahr gemäht werden, Viehweiden, auf denen sich fünf Kühe die Zeit totgeschlagen haben, Schafweiden etc.
Die Entwicklung geht klar in zwei Richtungen. Einmal die noch genutzte Gras-Monokultur zur Ernte von Silage oder Heu. Zum anderen das Brachland, welches sich selbst überlassen in aller Regel verbuscht, nicht mehr gemäht wird, oder in dem sich wenige, aber sehr durchsetzungsstarke Arten breit machen.
Eine Kartierung solche, noch intakten, Flächen macht nur dann Sinn, wenn gleichzeitig ein extensives Nutzungs- oder Pflegeprogramm erstellt und durchgeführt wird. Ansonsten dient die Kartierung nur dazu, später festzustellen, was da vor Jahren mal gewachsen und inzwischen verschwunden ist.
Es ist ein wenig ein Teufelskreis, dass man auf der einen Seite erst mal wissen will, was da an einem Standort wächst, bevor man sich über Pflege und Nutzung Gedanken macht.
Man muss solche Biotope sofort in ein Programm einbinden, denn dass da seltene und bedrohte Arten gedeihen, ist überhaupt keine Frage.
Es scheitert, wie so oft, am nötigen Kleingeld, denn solche Programme sind sehr aufwendig und kostenintensiv.
Es gibt inzwischen Bewegung in der Angelegenheit, und es werden auch wieder Flächen entsprechend gepflegt, aber das sind leider nur Wassertropfen in der Wüste.
Mit Äckern ist es genau das Gleiche. Wer will und kann Äcker extensiv und mit der notwendigen Fruchtfolge bearbeiten? Die Subventionen helfen nur denjenigen, die von dem was zuviel ist, noch mehr produzieren, und das subventioniert bekommen, weil der Markt den notwendigen Preis nicht hergibt. Ein Irrsinn hoch drei.
Hallo Beorn,
wieder mal sehr schöne Aufnahmen.
Deine Frage, ob Galerina marginata auf Deinen Bildern auf Buchenholz wächst, könnte ich vielleicht beantworten, wenn Du das Holzstück/Stumpf abgelichtet hättest.:D
In der heutigen Forstwirtschaft lassen die umgebenden, stehenden Bäume keinerlei verlässliche Rückschlüsse auf das Totholz zu, weil da auch oft unerwünschte Arten ausgelichtet werden, oder man vor den Resten eines Kahlschlages einer ganz anderen Art steht.
@ Heidewind
Ein Tip zur besseren Bestimmung.
Solche Gruppenfotos mit einem Büschel Pilze von oben fotografiert ist nicht optimal. Besser man reißt einen oder zwei Pilze aus und legt sie neben einen noch stehenden. So kann man auf einem Bild Ober- und Unterseite erkennen und, was beim Stockschwämmschen absolut unverzichtbar ist, den Stiel. ![]()
Diese Nectria fand ich bei der gestrigen Exkursion auf einem dünnen Wurzelstück, welches fast vollständig in der Erde eingesenkt war.
Auffallend ist, neben dem Standort, die Konsistenz der Fruchtkörper. Die Hülle ist sehr dünn, aber zäh, wie Gummi. Längsschnitte lassen sich auch mit einer neuen Rasierklinge nicht anfertigen.
Ich habe keine Literatur darüber und kann nur mit den bisherigen, von Björn bestimmten Arten vergleichen. Da kann ich aber nichts passendes finden.
Hallo Björn,
ein schöner Bericht mit tollen Fotos. Besonders den Tränenden Saumpilz hast Du Klasse abgelichtet.
Bist du verrückt? Glaubst du, ich lasse irgendjemanden meine Oberschenkelmuskeln anfassen?
Nänänä! Vielleicht in zwei bis drei Tagen wieder...
Sooo, danke Melanie, wieder mal Kaffe in der Tastatur.:D[hr]
Rada ?
Wir hatten den Polsterpilz auch gefunden heute.
Sehe ich da das gleiche wie bei euch ? Ist das unter dem Fusselkram die Hauptform ?
Nee, nicht wirklich. Man muss da wirklich eine Porenstruktur erkennen können. Hab mal einen Ausschnitt vergrößert, weiß aber nicht ob da noch was drauf zu erkennen ist.
Alles anzeigen
Oh Ralf!
Danke für deine Mut machenden Worte (zweithöchster Schwierigkeitsgrad? Was kommt noch?
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) und das Bauchpinseln. Tut doch immer gut!
Mensch du, die Magnesium-Tablette muss ich mir merken! Auf ein Neues!
ganz herzlichen Gruß!
Ja, ich kann nochmal ne Schüppe drauflegen. Noch mehr Fichtenschonung, noch kleinere Fichten, noch dichter aber dafür mit noch grünen Brombeerranken und noch viel mehr Pilzen.
Nächstes Jahr.:)
Bauchpinseln ist aber nicht, das war ernst gemeint.
Die Keule bleibt übrigens noch unbenamst, die war leider noch nicht ausgereift. Jetzt kuck ich mal bei die Nectria, die kleinen roten Pusteln kurz vor dem Keulenfund. Das könnte richtig spannend werden.
Aber, er ist ein wahrer Gentleman, denn er bestand darauf, meinen inzwischen wirklich schweren Korb zu tragen. Natürlich nur, um mir das anschließend unter die Nase zu reiben
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Er meinte (zurück bei einer Tasse Kaffee) es wäre besser gewesen, den Korb das letzte Stück zu tragen, als die zusammengeklappte Melanie, tss!
Das, liebe Melanie, nennt man Risikominimierung. ![]()
Nun, erst mal ein paar Worte über unsere liebe Melanie.
Ich habe ja nun schon wirklich viele Leute durch die Botanik geschleppt. Da waren gestandene Mannsbilder dabei, die sich am Fuße der letzten Steigung vor dem zu Hause geweigert haben, den gut gefüllten Korb da auch noch hinauf zu schleppen. Wir haben im Tal, nahe der Straße, schon mal einen vollen Korb Steinpilze versteckt, den der geführte Gast dort später mit dem Auto abholen wollte. Last not least hab ich an eben dieser Straße schon einen Gast, nein eine Gästin, selbst versteckt, bin nach Hause und hab sie mit dem Auto abgeholt.
50% der Gäste sind diese Prüfung, nach eingehender Schilderung des Schwierigkeitsgrades erst gar nicht angetreten und baten darum, doch in halbwegs zivilem Gelände zu bleiben. Von der Fichtenschonung ganz zu schweigen. ![]()
Hiermit spreche ich Melanie meinen allergrößten Respekt für die vollbrachte Leistung aus. Das ist kein Schmuh, die Tour war wirklich hart. Und ich bin ganz sicher, dass Melanie den Korb auch ganz alleine nach Hause getragen hätte, wäre das nötig gewesen.
Melanie, Du hast den zweithöchsten Schwierigkeitsgrad des Extrem-Pilzsuching mit Bravour bestanden. Gratulation !
Ach ja, der Muskelkater. Nein, hab ich nicht, kein bisschen. Wenn es denn nicht an meinem, unter der Polsterung gestählten, offroadsurvivalextremdurchdieBüscheklimmen- Körper:D:D liegt, dann möglicherweise an dem Glas mit der aufgelösten Magnesiumtablette, das ich nach einer solchen Tour immer trinke.;)
Hilft vorbeugend gegen Muskelkater, vor allem aber verhindert es Krämpfe.
Ah so, ja Fotos. Ein paar hab ich auch noch. Die kommen allerdings mit den hervorragenden Aufnahmen von Melanie nicht mit.
In schwierigem Gelände.
Stink-Schirmling (Lepiota cristata)
Ein sehr hübscher, noch unbestimmter Cortinarius sp.
Endlich, nach langem suchen konnte ich ein weiteres "Phantom" der Pilzwelt entdecken. Ähh, ja leider erst nachdem Melanie es mir gezeigt hat, weil ich gnadenlos dran vorbeigelaufen bin.![]()
Schmutzbecherling (Bulgaria inquinans)
Der Polsterpliz und seine Hauptfruchtform, die wir Dank Gabors Wissen und Gespür betrachten konnten. Die Hauptfruchtform ist ein Porling, dessen wabenartige Struktur im unteren Teil des Bildes zu erkennen ist.
5 fette Portionen Stockschwämmchen haben überlebt, weil keiner von uns am Ende der Exkursion noch Lust hatte, die auch noch einzusammeln.
Alles in allem wieder eine unvergessliche Tour.
Hallo Susi,
vielleicht hast Du an dem Porling auf dem Fichtenstumpf mal gerochen. Wenn nicht, ist Dir vielleicht beim fotografieren ein eigenartiger, gar nicht mal unangenehmer Geruch aufgefallen, den Du nicht zuordnen konntest.
Ich halte den gezeigten Porling - natürlich mit der Einschränkung einer Bestimmung ohne jeden Hinweis - für einen Fenchelporling. ![]()
Safran:
Was bin ich froh dass mich mal jemand versteht:D
Ich verstehe Dich auch, halte aber Deine Einstellung für grundfalsch, bzw. siehst Du das Problem von der falschen Warte aus.
Du hast zumindest einen Pilzkundlichen Grundstock. Du weißt garantiert, dass es Pilze mit Lamellen gibt und welche mit Röhren. Du weißt auch, dass ein Bovist weder Lamellen noch Röhren hat. Sicher weißt du auch noch sehr viel mehr. Und Du gehst von Pilzen aus, die sich in einem Stadium befinden, in dem alle relevanten Merkmale bereits sichtbar sind.
Die Autoren von Büchern und Berichten müssen - vollkommen zu Recht - davon ausgehen, dass der Ratsuchende überhaupt keinen Plan von der Sache hat.
Legst Du einem solchen einen Flaschenbovist, einen noch geschlossenen Steinpilz und einen ebenfalls noch geschlossenen Cortinarius hin, dann wirst Du staunen, zu welchen phantasievollen Bestimmungsergebnissen dieser anhand eines Pilzbuches kommt.
Gib ihm einen jungen Knollenblätterpilz und einen jungen Schopftintling, steht er vor unüberbrückbaren Problemen.
Und so geschieht es dann, dass der unbefangene den neben einem alten Steinpilz stehenden Dickfuß freudestrahlend als jungen Steinpilz in den Korb legt.
Ich gebe Dir jedoch in so fern Recht, dass das Aufführen von Verwechslungsmöglichkeiten durchaus gefährlich oder irritierend sein kann. Nämlich dann, wenn sich der Einsteiger darauf verlässt, den Speisepilz nur mit den aufgeführten ähnlichen Arten verwechseln zu können.
Grundsätzlich müsste es eigentlich heißen: " Man kann jeden Pilz mit jedem anderen verwechseln. Sammeln Sie überhaupt keine Pilze zu Speisezwecken, bevor sie diese nicht ohne Buch 100%ig sicher bestimmen können."
Der frühe Wurm hat an Vogel....[size=14]
Nein, es muss heißen: Der späte Wurm lebt länger.;)
Hallo Beorn,
das ist ein schöner Fund, Glückwunsch.
Radio Eriwan antwortet:
Im Prinzip essbar, wenn der Pilz aus Marzipan ist.
(Wieso muss ich in letzter Zeit immer an Marzipan denken?:D
Dieses hübsche Kleinod ca. 4mm klein, hab ich heute mühevoll zu fotografieren versucht. Ich wollts gar nicht berühren, zurechtrücken, so fragil erschien es mir.
Erst als ich eine halbwegs brauchbare Aufnahme hatte wollte ich es pflücken und in die Probenschachtel legen um es zu Hause zu identifizieren. Doch das war dann gar nicht mehr nötig, hatte ich doch plötzlich einen Namen dafür.
Welchen wohl ?
Danke Herr Dahlheuser!:D
Och, das ist längst kein Geheimnis mehr. Steht ja auch in meiner HP.:)
So, der Artikel ist heute erschienen. Online gibt es nur den Text mit einem Foto. In der Zeitung selbst sind gute Fotos mit den Vergleichen und Merkmalen. Mein Bericht wurde natürlich umgekrempelt, aber zum Glück nicht Sinnentstellt.
Naja, aus dem Gifthäubling wurde der Gifthäupling, zum Glück aber kein Häuptling:D
Btw, Ralf, wie sieht dein Wochenende aus? Zugebaut?
Huch, gar nicht gesehen. Aber jetzt weißt Du ´s ja.:D
Das solltest Du mal hier http://www.pilzepilze.de/cgi-bin/webbbs/pconfig.pl posten. Da treiben sich ein paar Spezialisten rum, die vielleicht weiterhelfen können, oder gar interesse an dem Fund haben.
Ein guter Link - Danke!
Das fb-Antonius-Ohr
Ach, da hat doch schon vor längerer Zeit ohrgendjemand für eine bestimmte fb-Gruppe Werbung gemacht.;)
Hallo Ralf,
ich habe dort schon einmal versucht Bilder einzubinden und es hat nicht gefunzt
. Ich habe keine Ahnung was ich da falsch mache
.
Viele Grüße
Ja, die Bedienung dieses Forums ist etwas antiquarisch. Du musst dort unter "Hinweise zur Benutzung des Forums" lesen, wie man das macht.
Echt? Hat Ralf genauso so einen coolen Korb? Das wäre auch noch mein Traum
Gut, dann sind die Pilze sicher eingeknastet. Bleibt nur zu hoffen, dass er nicht über Mähhhlliieee hinweg kugelt, wenn er erstmal den Halt verliert (bei dem Marzipangeschmause)
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Nein, Ralf hat einen Standard-Mykophagenkoffer. Aber er schafft es bei 99 von 100 Geländeabgängen, diesen in aufrechter Position, Öffnung nach oben, zu halten. :D. Trotz temporärer Marzipanisierung. ![]()
Liebchen,
das, worüber Du nur lächeln kannst, war der Wink mit dem Zaunpfahl eines Moderators. Es sollte Dich darauf aufmerksam machen, dass Dein Auftreten nicht in das nette Niveau unserer Gemeinschaft passt.
Hier gibt es nämlich reichlich User, die nicht über Supertolle DSL Verbindungen verfügen. Und es ist nicht lustig eine Minute darauf zu warten, bis sich eines Deiner Megabilder aufgebaut hat.
Auch Dein Folgebeitrag passt nicht zu unserem Forum.
Ich bin aber sicher dass, wenn Du Dir ein bisschen Mühe gibst und an Deinem Auftreten arbeitest, Du noch lange ein wertvolles Mitglied dieser Gemeinschaft sein kannst.
