Beiträge von Maronisto

    Mein violetter Aprilschneckling (nur 1 Pilz im Jahre ca. 2009) war etwas abgetrocknet (natürlich damals stehen gelassen, nichts zum Fotografieren, etc.). Trotzdem ging ich im nächsten Jahr dann eben wieder suchen und da gibt es dann Fotos von Isatis (der Faerberwaid-pinkelblumengruppe: ausführlich bei Hegi etc.) und Rotfruechtigen Löwenzähnen in unserem Naturparksteinbruch und was da so wuchs (ein bisschen Huflattich ebenso). Ist schon manchmal Recht mager, die Foto-(aus)beute..also das ist jetzt noch etwas anderes, aus der Gruppe Schwalbwurzen (Vincetoxicum hir.-Gruppe, Main-Spessart, hier fruchtend. Referenz wieder seherfahrung und der Hegi für Vielleser..). Ich bin eben noch nicht fertig mit der Winterfotoarbeit...

    :saint:

    Spitzmorcheln scheinen immer Mal wieder auf Rindenmulch zu wachsen (leider dann wohl nur eine Saison). Die Alterung geht dann so schnell wie das Wachstum, und an den intensiv stinkenden Geruch der älteren Pilze erinnere ich mich noch von früher her.

    Die Artengruppe um esculenta gibt's hier (wohl auch wegen großer Nachsuche) nur selten und in kleinen Beständen, trotzdem suche ich gerne danach. Bei den Verpeln scheint es ähnlich zu sein (auf dem Wochenmarkt werden die zur Saison regelmäßig in kleiner Stückzahl und sehr teuer angeboten).

    Auch Mairitterlinge sollte es irgendwo mehr geben, die müsste ich aber auch nicht unbedingt essen. Mir reichen die ebenfalls aromatischen Nebelkappen, nur wachsen die leider erst wieder im Herbst.

    Für mein kulinarisches Pilzglück müssen also schon einige Glücksfälle zusammen kommen, das Angebot auf dem Wochenmarkt ist es jedenfalls nicht..deshalb gibt es meistens nur Riesenschirmlinge zusaetzlich in meinem Pilzjahr (alles andere finde ich selten in kulinarisch lohnenden Portionen, bei sicherer Zuordnung, nicht einmal genügend weißer Schopftintlingspilze...). :)

    In meinem Beitrag stand im Nachhinein... . Besserwisserei muss (wie alles andere) wohl gelernt sein. Der Ärger hilft ja manchmal, weiter zu lernen und ist damit nicht vergebens. Wahrscheinlich hätten die ,Stinker (damals ua. Blaustiel-Schleimkopf, Düster-Roehrlinge und Graue Wulstlinge) nicht besonders lecker geschmeckt. Beim ersten gab es vermutlich Naturschutzgruende. ;) Die Aufregung wird übrigens nicht immer als unprofessionell erlebt.

    Ne, das war einfach die Aufregung ... nach so langer Zeit wieder: Der ,klassische Violetten Roetelritterling ist ja schon einigermaßen sicher zu erkennen, noch dazu aus einem ,echten Laubmischwald. Schwieriger ist es eben mit fast immer (bei Roetelritterling und Verwandten) schon dokumentierten ,Unverträglichkeiten. Der Pilzberater ist sicher anfänglich und vllt auch prinzipiell eine gute Idee. Es gibt aber auch weniger erfreuliche Erfahrungen im Nachhinein, da hatte dieser alle (eigentlich essbaren) Schleierlinge und Wulstlinge unter großem Mahnauftritt einfach aussortiert. Es sei verziehen.

    Also, als wirklich älterer Pilzesser habe ich natürlich auch ein paar Anekdoten aus eigenem Erleben: Im Pilzbuch steht: ,Herzrasen kann ein Pseudosymptom der Aufregung sein, und tatsächlich, nach meiner ersten Lepista nuda-Pilzpfanne sei länger Zeit hatte ich das auch. Ich musste mich wirklich durch eine schlaflose Nacht quälen und dachte mir am beschwerdefreien, nächsten Tag: ist es das wirklich wert !? Als Sammler und Genießer natürlich ein zögerliches irgendwie doch .. :gnicken:

    Danke für die Antwort. Da kann ich dann etwas weiter recherchieren (bisher gab es nur eine Filzroehrlingswelle nach umfangreichen Mulchungen und dem hier sehr regenreichen Sommer 2023). Da dies aber wirklich auch einen gewissen Klimabezug aufweist (Pilzwellen zb. bei Amanita, Macrolepiota, Leucagaricus oder Hygrocybe) ist bestimmt noch etwas lebendes Mycel vorhanden .. g:-)

    @Grueni/Kagi


    Nicht beantwortet ist nicht ignoriert. Über Geschmack lässt sich sowieso gut streiten, es macht aber viel mehr unnötige Mühe, die eigene Meinung zu verklausulieren, bis man sie selber nicht mehr wiedererkennt. Ich lass dann eher einen Kommentar weg und freue mich über die schweigende, aber sichere Zustimmung.

    Jedenfalls ein schönes Beispiel (musste ich jetzt einfach Posten). Ein Lamellenpilz ist es ja jedenfalls, auch Größenverhältnisse sind sichtbar. Ein Foto ist sowas immer wert. :love:

    Die Farbpalette/-intensitaet habe ich zugunsten der Kontraste auf ,kalt umgestellt, ohne dass die Echtfarben dadurch verschwinden. Das ist aber auch der einzige Gimmick an meinem ungeliebten Smartphone (jetzt immerhin schon 5 Jahre alt, damals 120 Euro). Vielleicht ist seine Gebrauchszeit ja bald um ... :sun:

    Ja, der Fokus macht mir auch Sorgen, die Unschärfe zu den Fotorändern hin ist technikbedingt, das Smartfon hat da keine Einstellungsoptionen.


    Meistens geht es bei Bildern eher um Details (Einzelobjekte, beim Fokus zb. auf einen Pilz, -population oder eben Umgebung/Habitat und auf evtl. notwendiges Umschalten dafür.

    Schon das Wiedergabegerät verändert dann meistens noch einmal den Original-Eindruck, schneide oder verändere ich mit Bearbeitungsprogrammen am Bildinhalt, klappt es manchmal toll oder gar nicht mit Bilddetails.


    Das ist sicher Fotografiereinmaleins, ärgert aber manchmal und braucht so viel Zeit. Egal, an welche meiner 3 Markenkameras ich jetzt denke, oder an meine ,Billigcomputer.


    Hm, so langsam arbeite ich mich bei meiner ,Neuen ein und entdecke deren ausgeprägte Zoom-Möglichkeiten. Beispiele gibt es sicher bald ... ==Gnolm14


    Beispiel für Filterwirkung ...

    Hier mache ich immer Vergleichsfotos für Moos-/Flechtendichte, die bei starken Autoaufkommen in Windrichtung abnimmt. Nur ein Artefakt?

    Die sind noch vom alten Instrumentenpark..ich kann denen durchaus Stimmungsvolles entnehmen (?)

    Das könnte der ,tintlingsaehnliche CH. sein .. :cool:

    Gute Besserung! Mit der Sonne ☀️ kommt manchmal zumindest ein Vitaminschub und bessere Laune ...






    Außerdem gibt's bald neue Blumenzwiebeln fürs Balkongärtnern (tw. mit ,bienchenfreundlich-siegeln: Begonien, Dahlien und 2 x Canna). Weg mit der Tristesse...;-)) :kaffee:

    Ja, schöne und gute Bildsieger. 1+10 gefallen mir sehr gut, 3. auch. Ich hab jetzt ne Rollei, aber ob die mehr taugt, als mein 2.schlechtestes Handy aller Zeiten, muss ich noch rausbekommen. Erste Tests machten mir nicht allzuviel Hoffnung. Vielleicht kann (und tut) aber wer mal meine alte Canon wieder in Schuss setzten. So schlecht war die nicht ...

    Ja fast vergessen: So langsam ist es kalendarisch Mittwinter. Ein Glücksfoto ist bei mir oft sommerlich durchgebraten. Diesmal ungefähr so... Die Geschichte als ,Glücksbringer Foto geht ungefähr so: Die Streuwiesen am Quellgraben waren zwar zu (sicher leckerem Heu) abgekratzt, aber es gab sie noch. Man sieht sich hoffentlich zur besseren Gelegenheit (Nähe Tettnang, Bodenseekreis, ca. 600 m ue NN, Frühsommerschnitt).