Die Glimmertintlinge sind im M.Moser eine ganze taxonomischen Sektion von Coprinus. Ich bin makroskopisch aber auch noch oft unsicher, obwohl Weiden- oder Haustintlinge manchmal leicht zu unterscheiden sind. Von den anderen Tintlingsgruppen ganz zu schweigen. Sogar Specht- (riecht wirklich stinkig) und Schopftintling sind formenreich und taxonomisch nicht i m m e r so eindeutig. ![]()
Beiträge von Maronisto
-
-
Die querstreifige, pustelige Rinde lässt mich an Betula oder Prunus denken (beides Laubbäume). Gibt es davon welche im Waldstück?
-
Das mit den Jahreszeiten ist zwar richtig, interessant und wichtig, aber könnten das nicht bereits angetrocknete Bischofsmützen sein ?
Deutliche Schüsselform würde dagegen eher für Rippenbecherlinge sprechen ?
Ohne Rippenleisten, sowie Stiel-/Hutgliederung wäre ein (der) Gallertenpilz doch am wahrscheinlichsten.
Der Stiel-/Lamellenpilz zeigt für mich außer den freistehenden, weißen Lamellen und der Bruechigkeit wenig Pluteus-Merkmale. Ich kenne den cervinus aber auch nur von Bildern...
-
Natur- und Landschaftgebiete mit südwestexponierten, milden Laubwäldern sind einfach schön, im Frühjahr anziehend und für lohnende Zwischenstopps hinsichtlich Alphadiverses vielversprechend...
. -
Der auf der Hutoberseite ebenfalls violette Pilz erinnert zwar ein wenig an Laccaria, die dunklen Fasern kenne ich aber nur von anderen Gattungen ? Hier wäre eine Bestimmung oder ein entsprechender Vorschlag ebenfalls interessant ..(?!)
-
-
Heute begann mit der ersten Prunus avium die Kirschblütenzeit ... Jetzt möglichst wenig starke Frostperioden, das wär's...die Schlehen und die erste Honigbiene, haben ebenfalls geöffnet. Juhuuu
. -
Gestern Mal wieder die Zucht Champignonreste zum Mist-(Aussenbeet) gebracht. 1 grosser FrK war letzten Herbst dort ja gewachsen. Wintermild und fruehjaehrskuehl, fast ein ,normal gefühlter Jahresbeginn. Da hilft es, moosig-feuchte Biotope auf Pilze hin zu besuchen, in Auwaeldern empfehle ich (nach einigen) Tests immer noch AUTAN (hilft wenigstens anscheinlich bei mir. Die Hosenbeine und Schulterblätter gut besprüht oder bestrichen, fertig ist der 10m-Stinker.

-
Warum nicht. Da gäbe es 1 immer die nr1 bleibendes Video von Riders in the storm (doors). Mal wieder schauen, hören, voule?

-
Ja, arbeite textlich, mit einer KI, die noch ziemlich Fehleranfällig ist. Sorry dafür!
-
BeI ,uns gibt es die ersten meistens ab Mai. An manchen Stellen wäre ein Warnschild schon sinnvoll, aber in den Auwaeldern gingen dann die Schilder aus, so voll sind die von den Tierchen (von anderen Plagegeistern zu schweigen). Mit der Hausfliege hatte ich letztes Jahr zum ersten Mal das Vergnügen...gäbe es in unserer Wohnung nicht auch manchmal Schnaken und Spinnen, wäre das gelegentliche Flucht- und Einmauerungsgefuehl vermutlich noch schlimmer. Von den Grunderkrankungen kommt wohl als nächstes die Vogelgrippe...

-
Der Hochwasserpegel im Rhein ist in der Nähe von Köln und Umgebung erreicht, wie heute in den Landesschauen im TV zu sehen war. Zum Glück werden die Regenmengen weniger, dann gibt es bei 4 Tagen > 10 Grad C Mittagstemperaturen vielleicht erhöhtes Frühjahrspilzewachstum ...

-
War gestern auch Mal wieder draußen: Nur Baumschwämme und ein alter cf Faserling von letztem Herbst...
Weiter oben im Pfälzer Bergland war noch ziemlich viel gefroren. Für den Naturfreund gab es aber Weidenkätzchen, Hungerblümchen und etwas tiefer schon blühende Zaubernuss und frischgrüne Gelbsternspitzen...

-
Stimmt, aber da gibt es verbindende Gattungen und auch den Hinweis auf optische Ähnlichkeiten betreffender Fruchtkörper.
Auch bei E.Gerhardt (BLV: Pilze, Bd1.)
Ich habe einfach ein Verzeichnis interessanter Fundorte verwendet, allerdings meistens in so geringen Stückzahlen, das ich Nichts sammeln wollte, sondern die wenigen Pilze dort beließ.
Beispiele aus dem Parey: Hygrophorus: Saftlinge uND Schnecklinge bei Hygrophorus, dort auf S.116 der +/- violette, Faserhuetige Schnecklinge (H.caprearius) und der Schönblätterigel (calophyllus). Bei den Roetlingen ist die genannte Kombination noch häufiger. Deshalb auch ich ja jedes Jahr wieder nach größeren Beständen in deren Nähe ...
-
Oder im Parey nochmal Schnecklinge und Roetlinge gucken, bevors draußen wieder so richtig bunt wird. Maulkörbe sind oft unbeliebt.
-
Ein Arbeitsname vorläufig. Entweder eine Art der Sektionen Pudorini u. Discoidei nach M.Moser et al. oder ein stämmiger kleine Roetling.
Fiel jedenfalls erst einmal durch blaugrauen Hut und helleren Stiel und die frühe Wuchszeit auf, sowie einem leichten, tritt- und erosionszugaenglichen Wiesenplatz in der Nähe einer Sitzbank. Weil's nur einer war und ich keine Zeit zum zusätzlichen Fototermin existiert die Beobachtung und der Bestimmungsversuch leider nur in meinem Gedächtnis (kein auffälliger Geruch, HD ca. 6 cm, Stiel 3×1 cm).
-
Es gibt noch so etwas wie schwarze kleine Rentierflechten auf Mauern (bisher erst 2 Fotos der ungefähr 2-3 mm großen, sichtbaren Flechtenkörpern hier in der Mainzer Oberstadt). Vielleicht kennt die ja doch schon jemand (+-)spontan, Fotoausschnitte dazu sind jdf in der Mache ...

-
Naja, von den typischen Waldflächen war er mir bisher lieber. Sry, wenn bei meinen Beiträgen manchmal der Kommentar unverständlich oder im falschen Thema zu stehen scheint...
Die anderen fotografiere ich nur, drehe sie mit Lamellen wieder nach unten und staune immer mehr über die eigentlich schon öfter festgestellte Vielfalt. Da fielen auch schon einige Geruchsproben untypisch aus, von Farben und Formen ganz zu schweigen ... (bisschen ausführlicher vllt Mal wirklich im eigen Themenfaden, zb.(!) evtl. ,Weich- und Roetelritterlinge.

-
Ja, solche Berichte kommen mir wie die berühmte unendliche Geschichte vor. Über Kremplinge (Paxillus), scharfe oder mild schmeckende Pilzverkostungen im Wald bei Milch- und Taeublingen, bis zur Pilzmischpfanne, die schon oft ein bisschen matschig vom Pilzsud her schmeckte..
-
Zb. (nach längerem Suchen) fand ich die vermutete Pflanze (Schwalbwurz, Vincetoxicum hirund. grp, Fruchtstände) als Kopie eines Bildes aus dem Hegi im Text natürlich. s, eher ein bisschen zufällig dann auch die Vielfalt in der Art. Ab da lese (las) ich neben der englischen Flora Europaea oft auch Gartenkataloge.
Das Foto ist aber mitten in einem größeren Waldstück ,entstanden und nicht der übliche Fund weniger (zb. blühender Pflanzen) in der Nähe des Rheinuferdamms ab ca. Flusskilometer Dortmund. Zur Orientierung meiner Orientierung in Sachen Pflanzenkunde...

-
Mein violetter Aprilschneckling (nur 1 Pilz im Jahre ca. 2009) war etwas abgetrocknet (natürlich damals stehen gelassen, nichts zum Fotografieren, etc.). Trotzdem ging ich im nächsten Jahr dann eben wieder suchen und da gibt es dann Fotos von Isatis (der Faerberwaid-pinkelblumengruppe: ausführlich bei Hegi etc.) und Rotfruechtigen Löwenzähnen in unserem Naturparksteinbruch und was da so wuchs (ein bisschen Huflattich ebenso). Ist schon manchmal Recht mager, die Foto-(aus)beute..also das ist jetzt noch etwas anderes, aus der Gruppe Schwalbwurzen (Vincetoxicum hir.-Gruppe, Main-Spessart, hier fruchtend. Referenz wieder seherfahrung und der Hegi für Vielleser..). Ich bin eben noch nicht fertig mit der Winterfotoarbeit...

-
Schon mal versucht, die ,Schleimerchen zu trocken? Angeblich (wie abgebildet) gut zu modifizieren, wer den Hut nicht mag (verträgt), kann ja nur die (falls Bedarf) getrockneten, samtenen Flüsschen im Essen verwenden (zb. mit Ei). Aber nicht mit Gifthaeublingen ... (!)
-
Spitzmorcheln scheinen immer Mal wieder auf Rindenmulch zu wachsen (leider dann wohl nur eine Saison). Die Alterung geht dann so schnell wie das Wachstum, und an den intensiv stinkenden Geruch der älteren Pilze erinnere ich mich noch von früher her.
Die Artengruppe um esculenta gibt's hier (wohl auch wegen großer Nachsuche) nur selten und in kleinen Beständen, trotzdem suche ich gerne danach. Bei den Verpeln scheint es ähnlich zu sein (auf dem Wochenmarkt werden die zur Saison regelmäßig in kleiner Stückzahl und sehr teuer angeboten).
Auch Mairitterlinge sollte es irgendwo mehr geben, die müsste ich aber auch nicht unbedingt essen. Mir reichen die ebenfalls aromatischen Nebelkappen, nur wachsen die leider erst wieder im Herbst.
Für mein kulinarisches Pilzglück müssen also schon einige Glücksfälle zusammen kommen, das Angebot auf dem Wochenmarkt ist es jedenfalls nicht..deshalb gibt es meistens nur Riesenschirmlinge zusaetzlich in meinem Pilzjahr (alles andere finde ich selten in kulinarisch lohnenden Portionen, bei sicherer Zuordnung, nicht einmal genügend weißer Schopftintlingspilze...).

-
Vielleicht finde ich mal die Verpelgründe der hiesigen Wochenmarktverkäufer...oder seine Pilzsucher...

-
In meinem Beitrag stand im Nachhinein... . Besserwisserei muss (wie alles andere) wohl gelernt sein. Der Ärger hilft ja manchmal, weiter zu lernen und ist damit nicht vergebens. Wahrscheinlich hätten die ,Stinker (damals ua. Blaustiel-Schleimkopf, Düster-Roehrlinge und Graue Wulstlinge) nicht besonders lecker geschmeckt. Beim ersten gab es vermutlich Naturschutzgruende.
Die Aufregung wird übrigens nicht immer als unprofessionell erlebt.
