Beiträge von Maronisto

    Stimmt, aber da gibt es verbindende Gattungen und auch den Hinweis auf optische Ähnlichkeiten betreffender Fruchtkörper.

    Auch bei E.Gerhardt (BLV: Pilze, Bd1.)

    Ich habe einfach ein Verzeichnis interessanter Fundorte verwendet, allerdings meistens in so geringen Stückzahlen, das ich Nichts sammeln wollte, sondern die wenigen Pilze dort beließ.

    Beispiele aus dem Parey: Hygrophorus: Saftlinge uND Schnecklinge bei Hygrophorus, dort auf S.116 der +/- violette, Faserhuetige Schnecklinge (H.caprearius) und der Schönblätterigel (calophyllus). Bei den Roetlingen ist die genannte Kombination noch häufiger. Deshalb auch ich ja jedes Jahr wieder nach größeren Beständen in deren Nähe ...

    Oder im Parey nochmal Schnecklinge und Roetlinge gucken, bevors draußen wieder so richtig bunt wird. Maulkörbe sind oft unbeliebt.

    Ein Arbeitsname vorläufig. Entweder eine Art der Sektionen Pudorini u. Discoidei nach M.Moser et al. oder ein stämmiger kleine Roetling.


    Fiel jedenfalls erst einmal durch blaugrauen Hut und helleren Stiel und die frühe Wuchszeit auf, sowie einem leichten, tritt- und erosionszugaenglichen Wiesenplatz in der Nähe einer Sitzbank. Weil's nur einer war und ich keine Zeit zum zusätzlichen Fototermin existiert die Beobachtung und der Bestimmungsversuch leider nur in meinem Gedächtnis (kein auffälliger Geruch, HD ca. 6 cm, Stiel 3×1 cm).

    Es gibt noch so etwas wie schwarze kleine Rentierflechten auf Mauern (bisher erst 2 Fotos der ungefähr 2-3 mm großen, sichtbaren Flechtenkörpern hier in der Mainzer Oberstadt). Vielleicht kennt die ja doch schon jemand (+-)spontan, Fotoausschnitte dazu sind jdf in der Mache ... :sun:

    Naja, von den typischen Waldflächen war er mir bisher lieber. Sry, wenn bei meinen Beiträgen manchmal der Kommentar unverständlich oder im falschen Thema zu stehen scheint...


    Die anderen fotografiere ich nur, drehe sie mit Lamellen wieder nach unten und staune immer mehr über die eigentlich schon öfter festgestellte Vielfalt. Da fielen auch schon einige Geruchsproben untypisch aus, von Farben und Formen ganz zu schweigen ... (bisschen ausführlicher vllt Mal wirklich im eigen Themenfaden, zb.(!) evtl. ,Weich- und Roetelritterlinge. :gneutral:

    Zb. (nach längerem Suchen) fand ich die vermutete Pflanze (Schwalbwurz, Vincetoxicum hirund. grp, Fruchtstände) als Kopie eines Bildes aus dem Hegi im Text natürlich. s, eher ein bisschen zufällig dann auch die Vielfalt in der Art. Ab da lese (las) ich neben der englischen Flora Europaea oft auch Gartenkataloge.

    Das Foto ist aber mitten in einem größeren Waldstück ,entstanden und nicht der übliche Fund weniger (zb. blühender Pflanzen) in der Nähe des Rheinuferdamms ab ca. Flusskilometer Dortmund. Zur Orientierung meiner Orientierung in Sachen Pflanzenkunde... ;)

    Mein violetter Aprilschneckling (nur 1 Pilz im Jahre ca. 2009) war etwas abgetrocknet (natürlich damals stehen gelassen, nichts zum Fotografieren, etc.). Trotzdem ging ich im nächsten Jahr dann eben wieder suchen und da gibt es dann Fotos von Isatis (der Faerberwaid-pinkelblumengruppe: ausführlich bei Hegi etc.) und Rotfruechtigen Löwenzähnen in unserem Naturparksteinbruch und was da so wuchs (ein bisschen Huflattich ebenso). Ist schon manchmal Recht mager, die Foto-(aus)beute..also das ist jetzt noch etwas anderes, aus der Gruppe Schwalbwurzen (Vincetoxicum hir.-Gruppe, Main-Spessart, hier fruchtend. Referenz wieder seherfahrung und der Hegi für Vielleser..). Ich bin eben noch nicht fertig mit der Winterfotoarbeit...

    :saint:

    Spitzmorcheln scheinen immer Mal wieder auf Rindenmulch zu wachsen (leider dann wohl nur eine Saison). Die Alterung geht dann so schnell wie das Wachstum, und an den intensiv stinkenden Geruch der älteren Pilze erinnere ich mich noch von früher her.

    Die Artengruppe um esculenta gibt's hier (wohl auch wegen großer Nachsuche) nur selten und in kleinen Beständen, trotzdem suche ich gerne danach. Bei den Verpeln scheint es ähnlich zu sein (auf dem Wochenmarkt werden die zur Saison regelmäßig in kleiner Stückzahl und sehr teuer angeboten).

    Auch Mairitterlinge sollte es irgendwo mehr geben, die müsste ich aber auch nicht unbedingt essen. Mir reichen die ebenfalls aromatischen Nebelkappen, nur wachsen die leider erst wieder im Herbst.

    Für mein kulinarisches Pilzglück müssen also schon einige Glücksfälle zusammen kommen, das Angebot auf dem Wochenmarkt ist es jedenfalls nicht..deshalb gibt es meistens nur Riesenschirmlinge zusaetzlich in meinem Pilzjahr (alles andere finde ich selten in kulinarisch lohnenden Portionen, bei sicherer Zuordnung, nicht einmal genügend weißer Schopftintlingspilze...). :)

    In meinem Beitrag stand im Nachhinein... . Besserwisserei muss (wie alles andere) wohl gelernt sein. Der Ärger hilft ja manchmal, weiter zu lernen und ist damit nicht vergebens. Wahrscheinlich hätten die ,Stinker (damals ua. Blaustiel-Schleimkopf, Düster-Roehrlinge und Graue Wulstlinge) nicht besonders lecker geschmeckt. Beim ersten gab es vermutlich Naturschutzgruende. ;) Die Aufregung wird übrigens nicht immer als unprofessionell erlebt.

    Ne, das war einfach die Aufregung ... nach so langer Zeit wieder: Der ,klassische Violetten Roetelritterling ist ja schon einigermaßen sicher zu erkennen, noch dazu aus einem ,echten Laubmischwald. Schwieriger ist es eben mit fast immer (bei Roetelritterling und Verwandten) schon dokumentierten ,Unverträglichkeiten. Der Pilzberater ist sicher anfänglich und vllt auch prinzipiell eine gute Idee. Es gibt aber auch weniger erfreuliche Erfahrungen im Nachhinein, da hatte dieser alle (eigentlich essbaren) Schleierlinge und Wulstlinge unter großem Mahnauftritt einfach aussortiert. Es sei verziehen.

    Also, als wirklich älterer Pilzesser habe ich natürlich auch ein paar Anekdoten aus eigenem Erleben: Im Pilzbuch steht: ,Herzrasen kann ein Pseudosymptom der Aufregung sein, und tatsächlich, nach meiner ersten Lepista nuda-Pilzpfanne sei länger Zeit hatte ich das auch. Ich musste mich wirklich durch eine schlaflose Nacht quälen und dachte mir am beschwerdefreien, nächsten Tag: ist es das wirklich wert !? Als Sammler und Genießer natürlich ein zögerliches irgendwie doch .. :gnicken:

    Danke für die Antwort. Da kann ich dann etwas weiter recherchieren (bisher gab es nur eine Filzroehrlingswelle nach umfangreichen Mulchungen und dem hier sehr regenreichen Sommer 2023). Da dies aber wirklich auch einen gewissen Klimabezug aufweist (Pilzwellen zb. bei Amanita, Macrolepiota, Leucagaricus oder Hygrocybe) ist bestimmt noch etwas lebendes Mycel vorhanden .. g:-)

    @Grueni/Kagi


    Nicht beantwortet ist nicht ignoriert. Über Geschmack lässt sich sowieso gut streiten, es macht aber viel mehr unnötige Mühe, die eigene Meinung zu verklausulieren, bis man sie selber nicht mehr wiedererkennt. Ich lass dann eher einen Kommentar weg und freue mich über die schweigende, aber sichere Zustimmung.

    Jedenfalls ein schönes Beispiel (musste ich jetzt einfach Posten). Ein Lamellenpilz ist es ja jedenfalls, auch Größenverhältnisse sind sichtbar. Ein Foto ist sowas immer wert. :love:

    Die Farbpalette/-intensitaet habe ich zugunsten der Kontraste auf ,kalt umgestellt, ohne dass die Echtfarben dadurch verschwinden. Das ist aber auch der einzige Gimmick an meinem ungeliebten Smartphone (jetzt immerhin schon 5 Jahre alt, damals 120 Euro). Vielleicht ist seine Gebrauchszeit ja bald um ... :sun:

    Ja, der Fokus macht mir auch Sorgen, die Unschärfe zu den Fotorändern hin ist technikbedingt, das Smartfon hat da keine Einstellungsoptionen.


    Meistens geht es bei Bildern eher um Details (Einzelobjekte, beim Fokus zb. auf einen Pilz, -population oder eben Umgebung/Habitat und auf evtl. notwendiges Umschalten dafür.

    Schon das Wiedergabegerät verändert dann meistens noch einmal den Original-Eindruck, schneide oder verändere ich mit Bearbeitungsprogrammen am Bildinhalt, klappt es manchmal toll oder gar nicht mit Bilddetails.


    Das ist sicher Fotografiereinmaleins, ärgert aber manchmal und braucht so viel Zeit. Egal, an welche meiner 3 Markenkameras ich jetzt denke, oder an meine ,Billigcomputer.


    Hm, so langsam arbeite ich mich bei meiner ,Neuen ein und entdecke deren ausgeprägte Zoom-Möglichkeiten. Beispiele gibt es sicher bald ... ==Gnolm14


    Beispiel für Filterwirkung ...

    Hier mache ich immer Vergleichsfotos für Moos-/Flechtendichte, die bei starken Autoaufkommen in Windrichtung abnimmt. Nur ein Artefakt?