Wow, grandiose Hexen. Glückwunsch! Bei mir scheinen sie fertig zu haben.
LG Christopher
Wow, grandiose Hexen. Glückwunsch! Bei mir scheinen sie fertig zu haben.
LG Christopher
Es ist einfach nur der Wahnsinn, was im Hauswald abgeht. Habe heute da weiter gemacht, wo ich gestern aufgehört habe. 7 Stellen wollte ich noch kontrollieren, drei habe ich am Ende geschafft, dann war die Sammelgrenze erreicht - nach gerade einmal einer Stunde.
Schon an der ersten Stelle gab es einen Hexenring aus Fichtensteinpilzen zu bestaunen. Sowas habe ich bisher nicht gesehen. Einige Pilz YouTuber haben sowas ja in den letzten Tagen schon gezeigt, aber dass ich sowas mal finde... ich bin sprachlos. Alles in sensationeller Qualität, mit schneeweißen Röhren und ohne Maden.
In den Fichtenschonungen geht es auch richtig rund.
Und an der dritten Stelle gab es dann den nächsten Hexenring, von dem ich mir die schönsten Exemplare herausgepickt habe. Dort kommt sogar noch Nachschub hinterher.
Abseits davon habe ich einen absoluten Monster Riesenporling entdeckt. In der Länge deutlich über einen Meter.
Zudem zeigt sich an einer bekannten Stelle für Goldröhrlingen die völlige Eskalation. Richtig große, stämmige Fruchtkörper und das in einer Anzahl, dass der ganze Waldboden leuchtet. Achtet auf den Hintergrund. Das geht an der Stelle über zig Meter so weiter. Und dann noch dazwischen lauter Violette Lacktrichterlinge als farblicher Kontrast. Wunderschön!
Morgen sind dann die restlichen Stellen dran. Ich will gar nicht wissen, was mich da erwartet... ![]()
LG Christopher
Die Herbsttrompeten können sogar im Nadelwald vorkommen, wenngleich dort deutlich seltener als im Laubwald. Ich selbst hatte dort noch keine Funde, kenne solche Standorte aber von Pilz YouTubern. Tendenziell bevorzugte Standorte sind Buchen-dominierte Areale, die etwas offener und mit vielen Jungbäumen ausgestattet sind. Dort treten sie dann gerne sehr zahlreich auf. Mir scheint es, als würde die Art sehr gerne mit ganz jungen Buchen eine Partnerschaft eingehen.
In meinen Herbsttrompeten Habitaten finden sich übers Jahr folgende weitere Arten:
LG Christopher
Jetzt müssen wir alles zum Trocknen vorbereiten, dass werden ein paar Stunden Arbeit.. Aber endlich wird der Vorrat aufgefüllt.
Bei mir läuft der Dörrautomat seit Samstag schon non-stop durch ![]()
LG Christopher
Bläuling Kann man zum Glück auch getrocknet kaufen, wenngleich die recht teuer sind. Wobei ich nicht glaube, dass es sie bei dir nicht gibt. Du hast sie halt noch nicht gefunden. Da muss man schon etwas Glück haben, da sie nicht unbedingt in jedem Jahr kommen und man dann halt auch noch den richtigen Zeitpunkt erwischen muss. Nicht aufgeben!
Mit Schmand gebe ich sie gerne auf Pizza. Was auch gut ist, sind Herbsttrompeten in Weißwein-Sahne-Zitronensauce mit Bandnudeln und Parmesan. Getrocknet gebe ich sie auch gerne in Semmelknödelteig rein.
LG Christopher
Schick. Sind mir dieses Jahr nach wie vor nicht begegnet. Komisch ist das.
LG Christopher
Glückwunsch! Bei mir auch Trompeten in Massen. Die guten Stellen haben gerade erst losgelegt. Konnte heute eine richtig große Ausbeute einfahren und da kommen noch tausende Fruchtkörper hinterher. Sowas habe ich noch nicht gesehen.
LG Christopher
Hallöchen!
Heute bin ich mal wieder mit dem Radel und Handy in den Wald. Diesmal gibt's also auch Fotos. Besucht wurde mein Hauswald. Hier scheint es gerade erst so richtig loszugehen.
Irgendwie hatte ich so ein Bedürfnis, nach meinen Herbsttrompeten-Stellen zu schauen. Und mein Gefühl lag richtig. Regelrechte Teppiche stehen an den Stellen und das auch noch ganz frisch, also noch nicht zu groß und auch noch ganz kleine Babys am Start. Ich habe zwar gute Stellen, aber so ein heftiges Wachstum habe ich noch nicht gesehen. Nachdem sie letztes Jahr komplett ausgefallen sind, ist die Freude entsprechend groß. Außerdem scheint sich die Art an einer Stelle ausgebreitet zu haben, da das Areal plötzlich um das Doppelte größer ist.
Die Ausbeute konnte sich auf jeden Fall sehen lassen, das Bild ist von nur einem der Habitate. In den anderen zwei Habitaten kam nochmal jeweils dieselbe Menge zusammen. Und natürlich blieb mehr als genug stehen. Die drücken weiterhin frisches Wachstum hoch.
Ein netter Fund bei den Herbsttrompeten: Eine schwarze Rose. Sowas hatte ich auch noch nicht.
Die Schmetterlingstramete zeigt sich jetzt auch an diversen Stümpfen.
Die Schopftintlinge starten gerade ins Massenwachstum.
Bei den Ziegelgelben Schleimköpfen geht es jetzt auch los. Vielleicht finden sich nächstes Mal größere Fruchtkörper. Die Art würde ich gerne mal verkosten.
Dann zu den Fichtensteinpilzen. Zunächst der obligatorische Fund der Kategorie groß und alt.
Der Schub scheint im Hauswald allerdings erst jetzt zu starten, denn in den engen Fichtenschonungen finden sich zahlreiche Knubbel, die gerade erst aus dem Boden drücken. Dazwischen dann auch mal was in brauchbarer Größe. Schnecken sind zwar am Start, aber wie auch schon bei den letzten Touren in anderen Wäldern alles komplett ohne Maden.
Auch die Maronen legen nach dem nahezu Totalausfall im letzten Jahr ein sensationelles Massenwachstum hin. Überall sieht man Fruchtkörper stehen. Auch hier in toller Qualität ohne Maden oder Schimmel - selbst bei den älteren / größeren Exemplaren.
Die Fliegenpilze sind auch wieder am Start und zeigen viele junge und wunderschöne Fruchtkörper.
Weitere Funde ohne Bilder:
Bin schon gespannt, wie lange das jetzt noch so weiter geht. Immerhin wird es Nachts jetzt schon häufiger unter 5°C kalt und durch den Wind kommt die Kälte auch in den Wald rein.
LG Christopher
Hey,
von der Statur und dem Buckel her könnte es schon ein Mönchskopf sein. Die Farbe gefällt mir allerdings nicht so. Aber das kann natürlich auch die Kamera verfälscht haben.
Ich stufe den Geruch vom Mönchskopf als Flieder-artig ein. Der Geruch ist sehr intensiv, blumig angenehm.
Einzeln vorkommende Mönchsköpfe sind in der Tat relativ selten. Meistens treten sie in Hexenringen oder in Linie auf. Ins Massenwachstum starten sie meistens zum Ende der Pilzsaison, wenn auch die Nebelkappen auftauchen.
LG Christopher
Funktioniert auch mit den älteren Exemplaren, die schon anfangen leicht holzig-faserig zu werden noch einwandfrei. In dem Stadium versuche ich zu sammeln, die ganze jungen sind mir zu zart. Aber das ist Geschmackssache.
LG Christopher
Großartig, Glückwunsch zu den Funden!
Hier um Donauwörth ging es vor zwei Wochen schon langsam wieder los mit den Fichtensteinis. Als letztes Wochenende die erste Schwemme kam, hat mich leider Corona ein bisschen abgelenkt (nur Halsweh und Schnupfen) und auch das Wetter wurde ziemlich übel, sodass ich nicht viel Lust hatte in den Wald zu gehen.
Heute bin ich dann mal wieder raus - ohne viel Hoffnung. Ist ja bestimmt alles schon durch und kalt war es auch (heute Morgen 2,3°C). Pustekuchen! Alles voller Steinpilze, Maronen, Rotkappen, Rotfüße, Riesen-Scheidenstreiflinge, Parasole, Semmelstoppelpilze, Knoblauchschwindlinge, Schopftintlinge, und und und. Auch die ersten Violetten Rötelritterlinge zeigen sich.
Die Maronen scheinen nachzuholen, was sie letztes Jahr nicht liefern können. Jeder Fichtenwald ist absolut voll damit. Selbst an Stellen, wo ich bisher keine gefunden habe und sogar in Wäldern mit Gestrüpp findet man welche. Total irre.
Fotos hab ich heute nicht gemacht, war zu sehr mit Sammeln beschäftigt ![]()
LG Christopher
Glückwunsch! Was es nicht alles gibt... den hätte ich mir wohl nicht näher angesehen und im Vobeigehen als etwas aus der Richtung Amanita abgetan. ![]()
Scheint ja ziemlich selten zu sein.
LG Christopher
Sehr schöne Farbtupfer hast du da eingefangen. Und Glückwunsch zum Tintenfisch, den suche ich bisher noch ohne Erfolg.
LG Christopher
Also Frauentäubling ist bei Verfärbung definitiv auszuschließen. Bei denen findet keinerlei Verfärbung statt.
Mehr kann ich zu dem Fund leider auch nicht sagen.
LG Christopher
Hey,
wow, da ist ja ne richtig schöne Vielfalt bei dir am Start. Davon kann ich aktuell nur träumen, aber ich hatte die Freude ja schon.
Bin gespannt, ob die Grauen Wulstlinge bei mir auch nochmal auftauchen. Die glänzen - wenn ich mich richtig erinnere - seit Ende Juni mit Abwesenheit.
Die Amaniten haben hier aber generell kein gutes Jahr erwischt. Perlpilze gibt es deutlich weniger als letztes Jahr, Scheidenstreiflinge fast gar nicht und die sonst so häufigen Grünen Knollis haben mir bisher nur drei Funde gegönnt.
Zu deinen Röhrlingsfragen:
Nummer 2 und 3 würde ich auch eher in Richtung Blutroter Filzröhrling tendieren, so rein von den kräftigen Rottönen her.
Nummer 1 auch ein Filzer, irgendwas in Richtung Rotfuß. Ich hätte auf den Falschen Rotfußröhrling getippt, aber da fehlt das Blauen. Also vielleicht auch nur ein blass geratener Echter Rotfuß oder ein schmächtiger und ebenfalls zu blasser Herbstrotfuß.
LG Christopher
Hi,
400 bis 700 Liter sind heftig. Hier ist es seit Dienstag wieder trocken geblieben und auch wieder etwas wärmer geworden (18 bis 21 Grad). Leider Mittwoch und Donnerstag recht stürmisch, sodass ich nicht in den Wald schauen konnte. Heute ging es wieder einigermaßen. Dachte erst, es gäbe gar keine Pilze. Die ersten zwei Wälder waren komplett leer gefegt. Der Dritte auch, bis auf eine Waldstück:
Prächtiger Parasol
Eine Explosion von Rotfüßen ganz ohne Schimmel
Fichtensteinpilz Drilling
Bei den Rotfüßen habe ich mich ordentlich bedient, da diese im Trockenvorrat noch unterrepräsentiert sind. Der Fichtensteinpilz kam auch mit, da die Rückseite schon von den Schnecken entfernt wurde. Der hätte die Sporenreife eh nicht mehr erreicht.
Ist schon immer wieder faszinierend, wie punktuell das Pilzwachstum sein kann. Bin mal gespannt, ob es nun zeitnah wieder großflächiger losgeht. Ein paar bekannte Fichtensteinpilz-Stellen haben dieses Jahr noch immer noch keine Aktivität gezeigt. Das Wochenende soll trocken bleiben. Ab Montag soll es dann wieder ergiebig regnen. Leider auch wieder mit Temperaturen unter der 20 Grad Marke.
LG Christopher
Und gar Speck an Pilze zu machen, gilt als Sakrileg, jedenfalls bei den meisten Arten
Amen! ![]()
So verschieden sind die Geschmäcker. Ich empfinde es genau umgekehrt: Getrocknet für Saucen, Schmorgerichte und Pilzbutter super. Frisch finde ich sie hingegen eher langweilig. Da dann maximal sehr puristisch zubereitet, z.B. auf eine Pizza Margherita gehobelt - gerne auch roh bei Baby-Exemplaren.
Dass es insgesamt bessere Arten gibt, stimmt aber auf jeden Fall. Für Flockenhexen, Stockschwämmchen und Mönchskopf lasse ich z.B. auch gerne mal Steinis links liegen.
LG Christopher
sehr aussagekräftig ist diese Grafik leider nicht. Wenn es da acht Regentage mit je 20 Litern gab kann man es nicht vergleichen mit zwei Tagen an denen jeweils 80 Liter Wasser vom Himmel fielen. Die Menge ist die selbe, die Wirkung aber völlig verschieden.
Das ist korrekt. Von der Zeit gab es genau dazu mal bis 2016 eine grafische Aufbereitung der DWD Daten, die diesbezüglich allerdings auch eher unauffällig ist.
Leider finde ich auf die Schnelle nichts Aktuelleres.
LG Christopher
Hi,
leider sind die Bilder recht unscharf, sodass man kein eventuell vorhandenes Stielnetz erkennen kann. Vergleiche mal mit meinem letzten Fund vom Anhängselröhrling:
LG Christopher
mittlerweile sind bei mir 93 Liter
in den letzten 7 Tagen heruntergekommen und es regnet weiter. Es reicht. Lieber Regengott, beende das endlich. Du kannst ja in zwei Wochen wieder etwas zu mir schicken.
das ist die schon lange prognostizierte Wirkung des menschgemachten Klimawandels: Die Extreme nehmen zu, das Normalmaß wird seltener.
LG Christopher
Schöne Funde, Glückwunsch!
Auf die Schopftintlinge warte ich auch schon sehnsüchtig. Die letzten Funde waren im April auf den Morchel-Touren.
LG Christopher
Hey,
irgendwann einmal, es ist Jahre her, sah ich beim einkaufen getrocknete Steinpilze. Mit Löchern drin.
Dagegen spricht laut Lebensmittelbuch bis zu einem gewissen Grad nichts. Solange die Pilze frisch sind, gut riechen und keine Verfärbungen haben, ist das auch völlig unproblematisch. Ich muss aber sagen, dass ich gekaufte Steinpilze mit sichtbaren Madengängen auch nicht essen würde. Ganz einfach deshalb, weil ich nicht weiß, was da gesammelt wurde. Sowas kommt mir nur bei selbst gesammelten Pilzen ins Essen oder den Dörrautomaten, wo ich dann genau weiß, welche Qualität ich gesammelt habe.
Was die Farbe von gekauften getrockneten Steinpilzen angeht, bezweifle ich öfters mal, dass es sich dabei wirklich um Steinpilze handelt. Die Optik und Aromatik erinnert mich sehr häufig an getrocknete Hexen- und Maronenröhrlinge. Korrekt getrocknete Seinpilze sind weiß bis cremefarben. Also, wer weiß, ob da immer alles mit rechten Dingen zugeht.
Thema Temperatur beim Trocknen: Hohe Temperatur führt nicht zwangsläufig zum Verlust von Aroma. Es kann sogar das Gegenteil der Fall sein, weil hohe Temperaturen Umwandlungsprozesse auslösen, bei denen Glutamat entsteht. Bei mir trocknen Steinpilze im Dörrautomaten auf 50 Grad und zum Abschluss noch eine Stunde auf 70 Grad. Dadurch sind sie wirklich staubtrocken und dann im dichten Glas oder vakuumiert praktisch unbegrenzt haltbar (bei Lufttrocknung kann man das vergessen). Mir schmecken sie nicht schlechter als schonender getrocknete Pilze bei z.B. 30 Grad. Bestätigen kann ich hingegen, dass ältere Steinpilze vor allem getrocknet intensiver schmecken.
LG Christopher
Der Schwefelporling lebt gerne in Kirschen, Zwetschgen, Robinien, Weiden und Pappeln, sowie ab und an auch in anderen Laubbäumen und alpin offenbar sogar in Lärchen. Darüber hinaus gibt es noch einen selteneren Nadelholz-Schwefelporling.
Unter dem Oberbegriff Schwefelporling tummeln sich (weltweit) sehr viele verschiedene Spezies mit unterschiedlichen Präferenzen beim Wirt. Im englischen Wikipedia Eintrag gibt es da eine recht lange Liste: https://en.wikipedia.org/wiki/Laetiporus
In Deutschland kommen wohl nur L. Sulphureus und L. Montanus vor. Alpin an Lärche wird dann auch L. Montanus sein.
Vorkommen von L. Sulphureus an Eiche sind auch recht häufig, würde ich also nicht als "ab und an" kategorisieren.
An Buche ist er hingegen recht selten anzutreffen.
Der häufigste Wirt sind definitiv Weiden. Bei größeren Weidenvorkommen kann man fast Gift drauf nehmen, dass dort irgendwann im Jahr mal der Schwefelporling auftaucht.
Wen es interessiert, hier mal meine Habitats-Entdeckungen aus diesem Jahr nach Wirt:
An Obstholz, trotz reichlich Vorkommen, habe ich bisher keine Schwefelporlinge gefunden. Selbst dann nicht, wenn sie in der Nähe befallener Weiden stehen.
Die Vogelkirsche, welche angeblich auch ein sehr beliebter "Partner" sein soll, hat mir bisher auch noch keinen Fund beschert.
*** Edit: Korrektur. Nach der Radrunde eben sind es 17. ![]()
LG Christopher
