Beiträge von Shroom!

    Die hab ich ja eben geliefert. ;)

    Probier's einfach mal aus, funktioniert super.


    Edit: Vielleicht auch mal hier reinschauen


    LG Christopher

    Guten Abend!


    Die letzten Tage hatte ich mich mehr um Obst gekümmert als um Pilze. Hier gibt es so viele wilde Pflaumen, Zwetschgen, Äpfel, Birnen, da muss man einfach auch etwas pflücken.

    Nach den üppigen Regenfällen zwischen letztem Freitag bis Montag war ich nun heute mal wieder zur Abwechslung in den Pilzen. Verpasst habe ich wohl nichts. Eine Flocki-Leiche gefunden. Ansonsten nur Gelbporige Raufüße wie Unkraut.


    Ich bin dann noch ein bisschen durch die Donau-Auen gefahren, um zu schauen, was die Spätsommer / Herbst SchwePo Habitate machen. Und bingo!


    Im perfekten Alter erwischt, nicht zu weich, nicht zu fest und schön groß. Die Hälfte habe ich mir mitgenommen. Damit dürfte der Dörrautomat voll werden.


    LG Christopher

    Sieht mir auch nach Birkenporling aus. Muffig sollte er allerdings nicht riechen. Ich empfinde den Geruch immer als leicht pilzig-süßlich mit einer metallischen Komponente, eigenartig aber nicht unangenehm. Aber Geruchsempfinden ist ja etwas sehr Individuelles und man sagt auch, dass Heil- und Vitalpilze, deren Geruch einem nicht zusagt, nichts für einen sind. Was an der Theorie dran ist, steht auf einem anderen Blatt.

    Geschmacksprobe sollte je nach Alter leicht bitter bis stark bitter ausfallen.


    LG Christopher

    Pilze aus dem Supermarkt sind immer die schlechteste Wahl. Vor allem dann, wenn sie in Folie verpackt sind und schwitzen. Solche Pilze sind dann einfach nicht mehr frisch und oftmals auch schon am Gammeln. Das merkt häufig schon direkt am Geruch, der einem beim Öffnen entgegenkommt. Von abgepackten Pilzen sollte man eigentlich grundsätzlich die Finger lassen.


    Wenn es denn gekaufte Ware sein muss, dann hochwertige(!) Trockenware wo die Herkunft nachvollzogen werden kann oder bei geringen kulinarischen Ansprüchen auch mal eine Konserve ohne Schund drin.


    Die beste Qualität und den höchsten Genuss hat man aber immer beim selber sammeln oder mit einem Zuchtset. In diesem Sinne: Weitermachen! ;)


    LG Christopher

    Mausmann Ich bin zwar aufgrund der Seltenheit der Arten in meiner Region kein Seitlings-Profi, aber nach dem, was ich mir bisher so angelesen und bei Pilz-YouTubern gesehen habe, ist die Zuchtform vom Austernseitling ist häufig deutlich heller als die heimische Variante und hat selten diese typischen stark ausgeprägten Blau- oder Brauntöne. Von der Färbung her kann die Art sehr ähnlich dem Lungenseitling aussehen, also leicht cremefarben bis ganz weiß. Und da beide Arten auch im Habitus ziemlich variabel sind, ist es m.E. schwer bis unmöglich die Arten rein optisch zu trennen. Bleibt noch der Geruch, aber das ist auch so eine Sache für sich und je nach Witterung nicht immer gut wahrnehmbar. Wer es ganz genau wissen will, muss da wohl häufig die Bestimmungswerkzeuge der Profis anwenden.


    Zum gezeigten Fund: Der Rillstielige Seitling dürfte da tatsächlich das Naheliegendste sein. Diese stark herablaufenden Lamellen haben hier ja, wenn ich das richtig sehe, alle Fruchtkörper. Lungenseitling oder Zuchtauster ist dann eher unwahrscheinlich. Bei diesen treten derart stark herablaufende Lamellen wenn dann nur vereinzelt auf.


    Zum Glück spielt die genaue Bestimmung der Art bei den essbaren Seitlingen für den Speisewert eine eher untergeordnete Rolle. Und nein, das ist natürlich keine Verzehrfreigabe...


    LG Christopher

    Wow, tolle Funde. Ja, Regen ist nicht unbedingt ein Muss. Vor allem, wenn es im Frühsommer mal ergiebig geregnet hat. Aber trotzdem immer wieder erstaunlich, wie verschiedene Arten trotz Trockenheit manchmal regelrecht explodieren. Vor allem die Röhrlinge machen das ja ganz gerne.


    Zum Thema Kurznetziger Hexenröhrling vs. Flockenstieliger Hexenröhrling: Basierend auf dem Habitat würde ich einen Flockenstieligen Hexenröhrling nicht ausschließen. Die kommen durchaus auch mal in basischen Habitaten vor. Insbesondere der Eichenflocki. Bei dem kann auch die Hutfarbe wie beim Vielfarbigen Hexenröhrling mal etwas heller ausfallen.


    Achte mal in Zukunft auf den Geruchsunterschied zwischen Netzhexe und Flockenhexe. Die Netzhexen riechen allesamt deutlich anders als Flockis, egal ob normaler Flocki, Eichenflocki oder der Vielfarbige Hexenröhrling. Wenn man sich den Geruchsunterschied einprägt, kann das bei der Bestimmung helfen.


    LG Christopher

    Lustig, da beklage ich mich noch, dass im guten Hauswald gerade nichts mehr los ist und heute die Wendung. Die Gelbporigen Raufüße sind plötzlich wieder recht zahlreich am Start und auch ein paar Ziegenlippen haben sich gezeigt. Lustig, wie schnell das manchmal geht. Und es hat noch nicht mal geregnet. Einen kleinen Schwefelporling an einem Buchenstumpf habe ich auch gefunden. Der Erste, den ich in diesem Wald gesehen habe.


    LG Christopher

    matthias0 So rein farblich stimme ich dir zu, aber irgendwie widerstrebt mir da der Habitus und diese durchgehend auffällig unebene Hutform etwas. Filzröhrlinge allgemein und auch der Eichenfilzröhrling kommen eigentlich nur vereinzelt mit so bauchigen Stielen daher und haben eher glattere Hüte. Hier sind aber alle Fruchtkörper so uneben geformt und mit bauchigem Stiel versehen.


    Aber eine halbwegs sichere Bestimmung wird hier wohl nicht möglich sein aufgrund von Zustand der Fruchtkörper, Bildqualität und dem Umstand, dass sie alle noch recht jung sind. Ein Bild von einem späteren Stadium wäre da sicherlich hilfreich.


    LG Christopher

    Zu 1: Um die Jahreszeit wenn dann eher die Zuchtform von Austernseitling, die keinen Kältereiz zum Fruchten braucht. Es können aber auch Lungenseitlinge sein, die sind auch nicht immer ganz weiß. Was bei beiden nicht passend ist, wäre der Geruch. Allerdings kann das auch dem Zustand geschuldet sein.


    LG Christopher

    Hey,


    Glückwunsch zu den schönen Funden. Den Schmarotzer Röhrling würde ich auch gerne mal finden. Vielleicht klappt das ja hier auch noch, die Kartoffelboviste haben bisher ein gutes Jahr.

    Ich würde deine Flockis auch als Flocki einstufen. Der Habitus der Art ist sehr variabel und schmächtigere Exemplare nun wirklich nicht selten. Für S. Mendax ist auch die Flockenzeichnung zu ausgeprägt. Die Optik vom Stiel und allgemeine Farbgebung passt da schon viel besser zum Flocki.


    LG Christopher

    Ist nach meiner Beobachtung sehr Artenabhängig. Viele Arten explodieren bei reichlich vorhandener Dauerfeuchtigkeit regelrecht (z.B. Pfifferlinge und Champignons), wohingegen sie in trockeneren Jahren deutlich weniger bis gar nicht zu finden sind. Bei anderen Arten ist es wieder genau umgekehrt.


    Röhrlinge scheinen Dauerfeuchte generell nicht so gern zu haben. Die einen mehr, die anderen weniger. Raufüße sind zum Beispiel bei mir in diesem Jahr deutlich später dran als letztes Jahr. Als sie dann endlich kamen, war es genau der Zeitraum, wo es anfing endlich trockener zu werden.


    Was mir bei Steinpilzen, insbesondere Sommersteinpilzen, aufgefallen ist: Sie wachsen zwar auch bei Dauerfeuchte, allerdings meist nur mit vereinzelten Fruchtkörpern. So richtige Massenschübe kommen in der Regel erst, wenn es wieder etwas trockener geworden ist. Flockenstielige Hexenröhrlinge legen Massenschübe tendednziell auch lieber in Trockenphasen hin.


    Bei Dauerfeuchte hat man es aber auch schwerer Pilze zu finden, da die Schnecken die Fruchtkörper in kürzester Zeit restlos verputzen. Insbesondere Steinpilze und Hexenröhrlinge sind da solche Kandidaten, aber auch einige Täublingsarten.


    LG Christopher

    Hey,


    würde die Vermutung von Oehrling unterschreiben. Allein aufgrund der Hutstruktur ist es eindeutig ein Gammelpilz. Und auch ich habe schon Pfeffermilchlinge in dem Zustand gesehen. Alternativ wäre auch ein Täubling eine Möglichkeit. Manche Täublinge können im vergammelten Zustand auch schwarz werden und stehen bleiben.


    LG Christopher

    Nachdem das Pilzwachstum bei mir nun durch Trockenheit komplett zum Erliegen gekommen war, gab es die letzten drei Tage mal wieder ein paar ergiebigere Schauer. War gerade im Hauswald und es geht jetzt wieder zaghaft los. Die Gelbporigen Raufüße machen da weiter, wo sie aufgehört haben.


    Außerdem gab es einen Erstfund im Hauswald: Den Grüngefelderten Täubling. Davon kannte ich bisher nur ein Habitat in einem anderen Wald. Da ich die Stelle gut kenne und er dort noch nie zu finden war, scheint er sich dort neu angesiedelt zu haben.


    Mit dem Harten Zinnobertäubling geht es auch direkt weiter.


    LG Christopher