Beiträge von Shroom!

    Hey,


    auch wenn sich das Wissen der KI bezüglich Pilzen offensichtlich (noch) stark in Grenzen hält: Für Stylische Wallpaper reicht es zumindest bei den generativen Modellen. Lokal erstellt mit Fooocus Realistic und ein paar zusätzlichen LoRAs. Die bunten Metallic-Schuppen und das Leuchten waren übrigens gewollt.


    Schönen Abend!

    Christopher

    Hey Schrumz


    Picture Mushroom nutze ich auch. Die App ist tatsächlich erstaunlich gut und kann echt nützlich sein, wenn man mal gar keine Ahnung hat, was man da vor sich hat. Habe dadurch schon oft den Stups in die richtige Richtung bekommen beim Bestimmen. Manchmal jage ich auch bekannte Pilze einfach zum Spaß durch und schaue, was dabei herauskommt.


    Besonders beeindruckend finde ich, wie zuverlässig die App Sommer- und Fichtensteinpilze unterscheiden kann. Selbst wenn man nur ein Foto reinlädt und die Merkmale kaum ausgeprägt sind, hat die App da bisher 100% Trefferquote. Die Kamera vom Handy muss allerdings gut sein. Schlechte Handykameras, vor allem wenn sie falsche Farben liefern, ziehen die Zuverlässigkeit der App dann deutlich runter.


    Nützlich finde ich auch die Diagramme bezüglich der Saison allgemein, sowie mit zusätzlicher Darstellung für den aktuellen Standort. Mit dem Feature konnte ich schon erfolgreich Erstfunde machen.


    Was mich an Picture Mushroom stört, ist die Qualität der Informationen zu den Arten. Diese lässt teils stark zu wünschen übrig. Manche Arten sind sogar als giftig markiert, obwohl das gar nicht stimmt. Für genauere Informationen zur Art taugt sie also eher weniger. Da sind bei mir meistens Seiten wie 123Pilzsuche oder das Pilzbuch vom Michael (Pilzwelten) die bevorzugte Anlaufstelle.


    LG Christopher

    Hey,


    Am besten die Netzhexen einfach stehen lassen. :D Ich habe noch NIE ein Exemplar ohne Würmer gesehen, egal in welchem Alter. Bei Flockenhexen kommt es seltener vor, aber auch die sind manchmal wurmig. Dort aber eher die älteren Exemplare.


    Geschmacklich ist die Flockenhexe wie ich finde aber ohnehin besser. Die Netzhexen sind im Vergleich geschmacklich eher langweilig. Mein Einordnung ist da wie folgt: Flockenhexe > Steinpilz > Maronenröhrling > Netzhexe. Aber Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden. Würde mich mal interessieren, wie andere die Netzhexe da im Vergleich einschätzen.


    Ich drücke dir die Daumen, dass du mal beide in essbarem Zustand für einen Geschmacksvergleich findest.


    LG Christopher

    Hey,


    stell doch auch noch ein Schnittbild rein. Ich sehe hier auf deinen Bildern auf dem Hut und der Schnittfläche am Stiel (abseits des braunen Flecks) eher gelbliche Töne. Vor allem auf dem Hut.


    LG Christopher

    Hey,


    verschmutzte Pfifferlinge kannst du bedenkenlos unter etwas fließendem Wasser abwaschen. Da sie schön festfleischig sind, saugen sie sich nicht so schnell voll und dem Aroma schadet es nicht. Relativ saubere Exemplare würde ich aber trotzdem nur abbürsten.


    Wie Matthias schon schrieb, lassen sich Pfifferlinge nicht in rohem Zustand konservieren. Trocknen und Einfrieren führt zu Bitterkeit. Gleiches gilt übrigens auch für den Semmelstoppelpilz. Zubereitet kannst du sie einfrieren, allerdings leidet m.E. auch darunter der Geschmack. Am besten finde ich sie immer frisch zubereitet oder eingekocht. Letzteres funktioniert am besten gebraten und dann in Öl einlegen. Das verwässert den Eigengeschmack nicht.


    Was auch sehr lecker ist: Pfifferlingsbutter. Dazu Pfifferlinge ganz fein schneiden, in etwas Butter bei gemäßigter Hitze braten lassen, dann vom Feuer nehmen und noch etwas frische Butter dazu. Würzen am besten nur mit Salz, wer Gewürze mag, kann etwas Pfeffer und Thymian dazugeben. Dann in ein verschließbares Gefäß abfüllen und aushärten lassen. Hält sich im Kühlschrank ein bis zwei Wochen, im Gefrierfach mehrere Monate. Letzteres aber auch wieder auf Kosten der Qualität.


    LG Christopher

    Hey,


    habe heute ein schönes, großes Hexenei im komplett geschlossenen Zustand gefunden und das jetzt auch endlich mal verkostet. Einfach roh den inneren Stielansatz entnommen und ab in den Mund.


    Ich muss sagen, dass ich positiv überrascht bin. So übel ist das gar nicht als kleiner Snack im Wald. Schmeckt im Grunde wie Radieschen, mit einem leichten nussigen Beigeschmack. Kann man durchaus machen. Ekel muss man da nicht empfinden, in dem Stadium stinkt ja noch nichts. Den Geruch empfand ich neutral.


    Aber regelmäßig würde ich das auch nicht machen, da man ja den Großteil vom Fruchtkörper am Ende entsorgt. Höchstens die Gallertschicht kann man noch zum Einreiben von trockener Haut nutzen, wirkt sehr feuchtigkeitsspendend und kühlend.


    LG Christopher

    Hannes2 Ja etwas Luft muss natürlich schon sein, sonst sieht man ja eh nichts. Und ja, Ahorn hat in Sachen Symbiose nichts zu bieten. Zumindest nicht in unseren Gefielden, keine Ahnung wie es da in anderen Ecken der Welt aussieht. In Douglasienbeständen finden sich immerhin manchmal Goldröhrlinge.


    Safran Keine Ahnung, um das zu beurteilen bin ich zu kurz dabei. Die Stelle kenne ich jetzt seit zwei Jahren und bisher hat sich da nichts zum Schlechteren verändert.

    Hey,


    wenngleich es stimmt, dass viel Bodenbewuchs häufig schlecht für das Pilzwachstum (und den Pilzblick) ist, so ist es kein grundsätzliches Ausschlusskriterium. Eine meiner besten Stellen für Maronenröhrlinge ist in einem Stück Nadelwald in dem alles voll mit Brombeerranken ist. Dort zu sammeln ist eine Zumutung, lohnt im Herbst aber sehr. Auch der vereinzelte Fichtensteinpilz lässt sich dort mitunter finden.


    LG Christopher

    Hey,


    Hutfarbe und das Röten im Schnitt sind typisch, von daher auch von meiner Seite der Gelbporige Raufuß.


    Da dieser bei mir ein Massenpilz ist, kann ich auch bestätigen, dass er keine besonderen Ansprüche an die Partner hat. Eichen und sämtliche Arten von Buche mag er. Tendenziell zahlreicher an sehr warmen Standorten zu finden, an denen die Laubschicht recht dünn bis nicht vorhanden ist, sowie ansonsten nicht viel Bodenbewuchs anzutreffen ist. Boden am liebsten lehmig und basisch.


    Beim Sommersteinpilz-Check habe ich heute auch zwei kleine Babys davon in einem reinen Eichenwaldstück gefunden. Anfang der Woche gab es auch schon ein paar Funde. Die Art legt langsam so richtig los.


    Ansonsten noch bedenken, dass die Art je nach Region recht selten ist. Für Speisezwecke also in dem Fall nicht sammeln, aber auch bei Massenwachstum nur in kleinen Mengen.


    LG Christopher

    Hey,


    jo klar, ich liebe Matjes, vor allem Geräucherten - mjam!


    Bei Heringstäublingen finde ich den Geruch nicht ganz so intensiv wie beim Milchbrätling. Dafür schmecken Heringstäublinge für mich auch nach dem Braten im Gegensatz zum Milchbrätling noch leicht fischig. Mag das aber ganz gern. Kurz mit knackiger Hitze gebratene Heringstäublinge mit reichlich Salz dran auf Pizza als Sardellen-Ersatz kommt sehr gut.


    LG Christopher

    aber getrocknet in meinen Mischpilzen schmecken ich ihn jedesmal raus

    Hey,


    echt, das funktioniert? Normal lassen sich Milchlinge ja nicht trocknen, weil sie nicht so recht rehydrieren wollen.


    Navajoa Dass er nach Krabben riecht und schmeckt, kann ich nicht wirklich nachvollziehen. Vielleicht hast du mal schlechte Krabben gegessen? Für mich riecht er nach Hering(skonserve) und so wird er ja auch beschrieben. Schmecken tut er aber, anders als manche Heringstäublinge, m.E. nicht danach. Beschreiben kann ich den Geschmack allerdings nicht. Ist für mich einfach nur ein extrem leckerer und ganz eigener Wohlgeschmack. Lieblich würzig trifft es vielleicht am besten.


    Der Rohgeruch stört mich allerdings auch, weil er so penetrant ist. Einen Fruchtkörper ne Weile liegenzulassen reicht aus, dass der ganze Raum danach riecht.


    LG Christopher

    Hey,


    da schließe ich mich den Vorrednern an und stufe den Fund als Netzstieligen Hexenröhrling ein. So eine Hecke hätte ich auch gerne! ;)

    Stark madig sind die leider sehr gerne, selbst ganz jung schon. Da muss man Glück haben, die in genießbarem Zustand zu finden.

    Fruchtkörper am besten auf die Hecke legen, dann kann der Wind die Sporen verbreiten.


    Da es sich um einen Symbiosepartner von Laubbäumen handelt, dürfte die Art bei dir aber nicht mit der Hecke in Zusammenhang stehen. Was steht denn sonst noch so an Bäumen in der Nähe? Linden mögen die Netzhexen am liebsten.


    LG Christopher

    Hey,


    schöne Funde. Strubbelköpfe auch schon da. Muss ich mal meine Habitate kontrollieren gehen. Letztes Jahr habe ich ein Habitat von denen entdeckt, in dem sie massenhaft vorkamen. Immer ein nettes Motiv für die Kamera.


    LG Christopher

    Hey,


    Glückwunsch zum Fund! Der Milchbrätling schmeckt sensationell gut. Einfach Stiel ab, Stiel halbieren und dann den Hut auf der Hutseite sowie die halbierten Stiele mit etwas Butter in der Pfanne braten. Zum Schluss mit etwas Sahne ablöschen, salzen und ein bisschen einkochen lassen. Den Hut nicht umdrehen, damit sich die Milch in der Mitte sammeln kann.

    Einfach so mit Brot oder Nudeln / Spätzle / Knöpfle ein wunderbares Gericht.


    Leider kommt er bei mir überhaupt nicht vor. Durfte ihn bisher nur einmal auf einer Pilztour auswärts im Augsburger Raum finden.


    LG Christopher

    Hey,


    Bei mir gab es gerade nach Pilztour Spätzle mit Pfifferlingen, Semmel-Stoppelpilzen, Frauentäublingen und ein paar Filzröhrlingen. Letztere haben gerade eine sensationelle Qualität. Richtig groß und trotzdem relativ fest, kein Schimmel und kaum Madenbefall.


    Schuppige Porlinge würde ich da auch stehen lassen. Sind bisher aber eh komplett ausgefallen. Habe noch keinen einzigen gesehen, auch nicht in bekannten Habitaten.


    LG Christopher

    Nö, schmecken tut der eigentlich immer gleich. Habe ihn schon von verschiedenen Substraten gesammelt. Ich finde ja, dass er geschmacklich leichte Parallelen zum Maipilz hat. Eventuell scheiden sich da deshalb die Geister, wie beim Maipilz auch.

    Der aktuelle Kälteeinbruch scheint nun ein paar noch fehlende Arten zu triggern. Auf der heutigen Waldrunde hat sich der erste Gelbporige Raufuß und der erste Hainbuchen Raufuß gezeigt. Beide noch ganz klein. Heute Abend soll es wieder etwas regnen. Mal sehen, ob die Raufüße dann in den kommenden Wochen zahlreicher auftreten.


    Edit vom Folgetag: Jetzt sind insgesamt weitere 10 Liter auf dem Zähler. Top.