Beiträge von Shroom!

    Hey,


    jup, würde ich auch als Netzhexe verbuchen. In den Farben stehen sie bei mir gerade auch rum. Rot-Orangene Röhren und Hut mit einem Olivton, mal heller, mal dunkler.

    Eben auf der Tour ein paar Exemplare eingesackt. Wie immer nur der Hutrand brauchbar... :D


    LG Christopher

    Hi,


    saure Habitate gehen definitiv auch. Habe die Art auch schon beim Maronen sammeln gefunden und die wollen es ja eher sauer.


    Heute nochmal ne Runde in den Mertinger Forst. Schon wieder ziemlich trocken da. Den Spitzgebuckelten Rauköpfen und Gallenröhrlingen gefällt es trotzdem. Beide Arten mit Massenwachstum vertreten. Samtfußkremplinge hat es auch in Hundertschaften. Ansonsten ist nichts zu finden. Also noch ein paar Blaubeeren genascht und wieder zurück.


    LG Christopher

    Hi,


    ob sauer oder basisch scheint dem Prinzen recht egal zu sein. An dem Standort ist es eher basisch.

    Ich finde die Art bei mir ausschließlich im Nadelwald, er soll aber auch im Laubwald, in Parks und sogar in Gebüschen vorkommen.

    Bei mir steht die Art in allen Habitaten in der Nähe vom Weg an eher lichten Stellen und ist sehr standorttreu. Die Fruchtkörper erscheinen immer an nahezu exakt derselben Stelle.


    Folgende Arten sind in dem abgelichteten Habitat übers Jahr zu finden bzw. haben sich mir dort bisher gezeigt:

    • Schiefknolliger Anis-Champignon
    • Kleiner Waldchampignon
    • Samtfußkrempling
    • Parasol in "Standard" und "Rußbraun"
    • Fichtensteinpilz
    • Perlpilz
    • Grauer Wulstling
    • Falscher Pfifferling
    • Schopftintling
    • Violetter Rötelritterling

    LG Christopher

    Einen Tag später: Jackpot. Einen richtig schönen Riesenporling. Foto leider nicht aus dem Habitat, da ich keine Technik mitgenommen habe.


    Ansonsten gab es noch drei Frauentäublinge, eine große und im Hut Maden-freie Netzhexe und einen gerade aufgegangenen Parasol.

    Die laufen jetzt durch den Dörrautomaten für ein kleines Glas Mischpilze.


    Den Riesenporling habe ich blanchiert und eingefroren.

    Ein Stück habe ich ohne Blanchieren zubereitet, da ich ihn noch nie probiert habe. Gebraten in Butter mit Zwiebeln, Salz und einer Spur Knoblauch.

    Schmeckt ganz gut, wenngleich nicht sehr intensiv. Deutlich dezenter als z.B. der Schwefelporling. Die Konsistenz erinnert mich irgendwie leicht an einen fettigen Fisch. Insgesamt jedenfalls angenehm zu essen.

    Dann hab ich hier was Lustiges für dich, das eventuell Würgreiz auslösen könnte ^^

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    Hi,


    wenn die Milch grünt, ist es vermutlich der Grünende Pfeffermilchling / Kurzstielige Pfeffermilchling (Lactifluus Glaucescens).

    Der Langstielige Pfeffermilchling verfärbt gar nicht bis leicht gelblich.

    Der Erdschieber verfärbt eher creme-orange und ist ohne silieren giftig (heftige Magen-Darm Reaktionen).

    Der Grünende Pfeffermilchling ist bedingt essbar, allerdings ist mir nicht bekannt, ob nur siliert oder auch mit dem Brat- bzw. Grill-Trick.


    Um welchen Pilz es sich nun bei deinem Fund handelt, kann ich bei den Fotos nicht beurteilen. Der Weißabgleich deiner Kamera ist katastrophal. Der Langstielige Pfeffermilchling ist es aber auf jeden Fall nicht. Einen Kostversuch auf Gut Glück würde ich an deiner Stelle nicht wagen. Wenn es ein Erdschieber ist, kann das unangenehm werden. Lieber mal zum PSV damit. ;)


    LG Christopher

    Hey,


    das Bittere vom Gallenröhrling kann auch etwas variabel sein. Manche, vor allem junge Fruchtkörper, sind derart bitter, dass man es sofort beim leichten Anlecken wahrnimmt. Bei anderen hingegen muss man ein Stück abbeißen. Vor allem ältere und schon etwas trockenere Fruchtkörper scheinen mir weniger bitter zu sein. Auf deinen Fund trifft das ja zu.

    Ansonsten gibt es auch noch eine Varietät, die nicht bitter ist. Diese hätte aber ein weniger stark ausgeprägtes Stielnetz und ist wohl recht selten.


    LG Christopher

    Guten Abend!


    Ich habe mein Radel wieder und war heute wieder in den Pilzen. Die Tour war mit knapp zwei Stunden relativ kurz, weil ich unerwartet von einem Gewitter wieder aus dem Wald gespült wurde. :D

    Ein paar schöne Funde gab es trotzdem. Nachdem in den ersten zwei Wäldern nichts los war, gab es im Dritten dann Funde.


    Nummer 1: Erstfund. Ein Holzrübling / Samtrübling. Ich gehe hier vom Breitblättrigen Holzrübling aus. Daneben standen noch ältere Fruchtkörper mit typischer Risspilz-Optik.


    Nummer 2: Eine ganz junge Flockenhexe. Normal würde ich sowas nicht mitnehmen, allerdings haben die Schnecken den Stiel derart zugerichtet, dass der Fruchtkörper eh vergangen wäre. So hat sie wenigstens in der Mischpilzpfanne noch einen Zweck.


    Nummer 3: Mein Liebling, der Ockergelbe Heringstäubling an gewohnter Stelle.


    Nummer 4: Riesenchampignons. Endlich mal in brauchbarem Alter. Die bisherigen Funde in diesem Jahr waren alle schon zu alt.

    Der obligatorische Hinweis: Reichert Schwermetalle, insbesondere Cadmium, an. Also nur in geringer Menge oder eben gar nicht konsumieren.


    Echte Pfifferlinge gab es auch noch zwei. Von denen habe ich aber kein Foto mehr gemacht, weil das Gewitter aufzog. Da scheint es aber demnächst Nachschub zu geben. Unter der Laubschicht lauern schon die kleinen gelben Knubbel auf den nächsten Regen.


    LG Christopher

    Hey,


    joa, ist halt Geschmackssache. Ich liebe die Rotfüße einfach, selbst ganz pur einfach nur in Butter gebraten.


    Was Täublinge angeht, sind wir aber auf einer Wellenlänge. Da finde ich tatsächlich einige Arten besser als Steinpilze (zumindest bei frischer Zubereitung). Grüngefelderter Täubling, Frauentäubling, Speisetäubling, Heringstäublinge, Morgenrot Täubling z.B.

    Wenn man trocknet, rutschen die Steinis im Ranking wieder hoch.


    LG Christopher

    Hey Corne,


    schöne Funde hast du da gemacht, Glückwunsch. Rotfüße habe ich dieses Jahr bisher bei mir kaum gesehen. Denen scheint es zu feucht zu sein. Bin gespannt, ob sich das gegen Ende des Sommers noch ändert. Bin ein großer Fan von denen, wenngleich das Sammeln der Art bezüglich Schimmel- und Madenbefall recht frustrierend ist.


    LG Christopher

    Also ich würde ja 'ne Weile Hitze und Trockenheit sehr begrüßen und einige Pilzarten sicherlich auch. Das mit den Schnecken ist ja nicht mehr normal.


    Hier sind gerade alle Sommersteinpilz-Stellen im Hauswald ins Massenwachstum eingestiegen. Denkt ihr, da würde nennenswert was für den Menschen, geschweige denn zum Aussporen abfallen? Nein. Dieser Fruchtkörper ist der Einzige, von dem ich abzüglich Madengänge noch ein schönes Stück Hut retten konnte.


    In einem einzigen recht weitläufigen Habitat der Sommersteinis habe ich 27(!) große Löcher mit Schneckenschleim gezählt. In den Löchern war nicht mal mehr ein Fitzelchen Pilz zu sehen.


    Wenigstens haben sie mir noch ein paar Frauentäublinge gelassen... aber natürlich auch schon angeschnullert.


    Und mein Lieblingstäubling (Ockergelber Heringstäubling) ist auch da.


    Nur die Pfiffis verschmähen die Schnecken. Aber die sammle ich ungern, weil die hier meist wegen Trockenheit nicht wachsen. Bin aber erstaunt, wie viele Stellen es davon gibt, wenn die Witterung mal passt. Gut zu wissen, dass die Myzelien trotzdem weiterleben, auch wenns sie meist nicht fruchten können.


    LG Christopher

    Hey,


    danke für das kulinarische Feedback. Die Art steht bei mir auch auf der Experimentier-Liste. Bisher kamen Funde davon aber immer unpassend. Habe bisher nur einmal die Milch gekostet. Zwiebelt ganz ordentlich - und ich bin hart im Nehmen, was Schärfe angeht. Großer Chili Fan, auch die ganz üblen Sorten wie Ghost Pepper, Carolina Reaper, etc.


    Ich plane sie mal gegrillt zusammen mit Fleisch als Schaschlik testen. Das gehört ja neben dem scharfen Braten mit Speck auch zu den klassischen Rezepten für die Art. Bin schon sehr gespannt darauf und hoffe, dass es demnächst mal mit einem Fund zur passenden Zeit klappt.


    LG Christopher

    Hey,


    ist ja auch völlig ok. Ich sammle die auch, weil sie bei mir massenhaft vorkommen. Ich habe zwei Habitate, wo die zur Hauptsaison in Hundertschaften rumstehen. Dafür lasse ich in der Regel die anderen Raufüße in Ruhe, da die in meiner Region eher selten und nur vereinzelt anzutreffen sind. Man sollte halt immer mit Köpfchen sammeln und nicht stur nach irgendwelchen Listen - mal abgesehen von den Arten, wo das Sammeln streng verboten ist.


    Wenn man von einer Art, die nicht auf der Roten Liste steht, in der Region aber sehr selten vorkommt, Fruchtkörper entnimmt, richtet man mehr Schaden an, als wenn man eine Art sammelt, die auf der Roten Liste steht, jedoch in der Region sehr zahlreich vorkommt. Übertreiben sollte man es mit der Menge halt nicht, aber das gilt ja grundsätzlich für alle Arten.


    LG Christopher

    Hey,


    auf der heutigen Pilzrunde war die Freude groß: Gleich zwei Erstfunde konnte ich machen und das sogar in bekannten Habitaten, wo diese Arten sich mir bisher nicht gezeigt haben. Vermutlich war es in meiner bisherigen Pilzkarriere an den Stellen zu trocken dafür.


    Fund Nummer 1: Der Fransige Wulstling. Und dann auch noch ein extrem großes Exemplar davon. Da es der einzige FK war und ich ihn dort noch nie gesehen habe, habe ich auf das Entnehmen des FK verzichtet.


    Fund Nummer 2: Der Rotschuppige Raukopf. Sicherlich keine seltene Art, mir bisher aber noch nicht untergekommen. Nach der Art suche ich schon eine Weile, da ich sie einfach richtig hübsch finde. Toll, dass es nun geklappt hat und dann auch noch in so jungem Stadium in gutem Zustand.


    Fund Nummer 3: Kein Erstfund, aber wohl das schönste Grüppchen Igelstäublinge, das ich bisher finden durfte.


    Abseits davon wurden noch diverse Sommersteinpilze, Flockis, Parasole und meine ersten Pfifferlinge im Nadelwald gefunden. Allesamt jedoch von den Schnecken gequält und kein Foto mehr wert.


    Liebe Grüße

    Christopher

    Hi,


    lamproderma Danke dir, ja das kann sein.

    CH-Andy Ich vergesse manchmal ein Foto zu machen, bevor ich einen Speisepilz entnehme. Dann gibt's das Foto halt aus der Hand oder abgelegt. Besonders große Pilze knipse ich generell gerne aus der Hand für den Größenvergleich. ;)


    War heute Abend nochmal ganz ohne Technik per pedes im Hauswald. Da hat sich auch einiges finden lassen:

    - Brauchbare Sommersteinpilze

    - Blasse Pfifferlinge

    - Semmelstoppelpilze

    - Ockergelber Heringstäubling

    - Ziegenlippen in toller Qualität

    - Perlpilze ohne Würmer

    - Frauentäublinge

    - Ein Grasgrüner Täubling

    - Gelbporige Raufüße in Massen

    - Zwei Hainbuchen Raufüße


    LG Christopher

    Einen hoffentlich schönen Sonntag euch allen!


    Mangels Zeit und Fahrrad (Fall für die Werkstatt mit andauernden Komplikationen) war ich diese Woche noch nicht in den Pilzen. Heute war endlich mal Zeit für einen Ausflug per Auto zum Mertinger Forst. Hauptziel war Heidelbeeren sammeln und nebenbei etwas nach den Pilzen sehen, da es im Verlauf der Woche ein paar größere Regenfälle gab. Hat sich auch durchaus gelohnt. Neben 1,1 Kilo Blaubeeren gab es folgende Pilzfunde:


    1. Purpurfilziger Holzritterling
    Den täte ich ja auch gerne mal verkosten, aber ich bringe es irgendwie nie übers Herz einen zu ernten. Die Art ist einfach zu hübsch. :D


    2. Nadelholzbraunporling


    3. Samtfußkrempling

    Mit denen ist alles voll in allen Stadien. Hier das schönste gefundene Grüppchen.


    4. Klebriger Hörnling / Zwergenfeuer

    Recht großflächig zu finden, von daher scheint es mit der Feuchtigkeit zu passen.


    5. Gallenröhrling

    Und bingo: Röhrlinge zeigen sich auch. Damit ist eigentlich immer zu rechnen, wenn das Zwergenfeuer brennt.


    6. Flockenstieliger Hexenröhrling

    Oder sollte man sagen "Hexenschneckling"? Das war jedenfalls die größte Hexe. Ein paar kleinere Exemplare sind auch noch im Korb gelandet.


    7. Erdstern

    Finde ich zum ersten Mal außerhalb vom Herbst.


    8. Goldröhrling

    Leider schon etwas von der Hitze in Mitleidenschaft gezogen.


    9. Fleischroter Speisetäubling

    Davon gab es sehr viele Funde, allerdings die Meisten madig.


    Ansonsten gab es noch Perlpilze, Graue Wulstlinge und ein paar Steinpilzlöcher mit Schneckenschleim drumherum, die ich nicht abgelichtet habe. Einen Stiel vom Fichtensteinpilz ohne Hut hatte ich auch gefunden. Wer den wohl geklaut hat? :/


    Grüße und einen guten Start in die kommende Woche!

    Christopher

    Hey,


    Wenn die Milch nicht verfärbt, sollte das der Langstielige Pfeffermilchling sein.

    Der steht bei mir noch auf der To-Do Liste bei den zu verkostenden umstrittenen Arten. :D


    Aus deinem ersten Post der Reizker wird auch "Tauber Reizker" genannt. Das Vergnügen hatte ich bisher noch nicht, Glückwunsch zum Fund, auch wenn's dann nix für den Korb ist.


    LG Christopher