Glückwunsch zu den schönen Grüngefelderten! Da muss ich meine Stellen wohl auch mal besuchen, wenngleich ich bei der Trockenheit nur geringe Chancen sehe. Die wenigen Habitate wo ich kenne sind leider alle recht exponiert.
LG Christopher
Glückwunsch zu den schönen Grüngefelderten! Da muss ich meine Stellen wohl auch mal besuchen, wenngleich ich bei der Trockenheit nur geringe Chancen sehe. Die wenigen Habitate wo ich kenne sind leider alle recht exponiert.
LG Christopher
Ja die Scheinerdbeere gibt es hier auch viel, da falle ich bei kleinen Exemplaren auch manchmal drauf herein. Die Walderdbeeren sind hier aber häufiger als die Scheinerdbeeren. Die Wassergräben sind meist voll mit Erdbeeren. Die Scheinerdbeere wächst eher an trockeneren Stellen.
Wenn man sie verträgt, kann man sie durchaus als Füllstoff für Walderdbeeren nehmen. Die sind so intensiv, das stört den Geschmack gar nicht. Verschenken sollte man solche Chargen allerdings nicht, da manche Personen davon Probleme im Bauch kriegen.
Was ich interessant finde: die Scheinerdbeere schmeckt im Garten widerlich. Im Wald hingegen neutral und leicht süß.
LG Christopher
Muss ja nicht ein ganzes Glas auf einmal futtern - auch wenn es schwer fällt ![]()
ich bin letztens auch direkt auf das Sammeln von Waldheidelbeeren umgeschwenkt.
Neid! Die gibt es bei mir heuer nicht. Die Fruchtansätze sind erfroren.
Aber Walderdbeeren gibt es echt viele. Habe mittlerweile 16x 250g Gläser Marmelade produziert (1:1 Zucker).
Himbeeren sind gerade erst am reif werden, da gibt es aber auch massenhaft. Genauso die Brombeeren, die aber noch lange nicht reif. Da ist heuer aber alles einen knappen Monat später dran als in den letzten zwei Jahren.
LG Christopher
Dito. Von ursprünglich 20 angekündigten Litern kamen 0,4. Sogar den Hexen wird es langsam zu trocken. Bin jetzt auf Walderdbeeren und Himbeeren umgestiegen. ![]()
LG Christopher
Das kann ich unterbieten: Einmal Donner und 0,8 Liter Regen. Heute Nachmittag könnten aber nochmal 2 Liter kommen. Außerdem ist jetzt für Donnerstag ergiebiger Regen mit 20+ Litern angesagt. Da bin ich mal gespannt. Es gibt noch so viele Arten die fehlen, das könnte sich dann endlich mal ändern.
LG Christopher
Den Einfluss von CO2 in der Atmosphäre hat schon Arrhenius 1896 weitgehend korrekt vorhergesagt. Ja, im Detail wird's schnell sehr komplex, aber die Grundaussage ist klar und eindeutig.
Klar hat CO2 (und viele andere Gase auch) einen Einfluss in der Atmosphäre. Gegenteiliges habe ich auch nie behauptet. Was das jetzt allerdings mit meiner Kritik an Modellierungen zu tun hat, die du in dem Zusammenhang zitiert hast, erschließt sich mir nicht.
Nur Abwarten halte ich für keine angemessene Reaktion.
Auch das habe ich nirgendwo gefordert. Meine Aussage bezog sich auf den ungewöhnlich steilen Anstieg der Durchschnittstemperaturen, der sich nicht nur durch CO2 Ausstoß erklären lässt. Ich bin einfach gespannt, wie sich der Trend da weiter entwickelt.
Aber wir werden hier wohl keinen gemeinsamen Nenner finden
Müssen wir ja auch nicht und das ist gut so. Meinungsvielfalt ist gut und wichtig - in allen Lebensbereichen.
LG Christopher
Mit den Milankovic-Zyklen kann man die aktuelle Erwärmung nicht erklären
Habe ich ja nicht behauptet. Ich schrieb ja, dass vor allem in den letzten 20 Jahren eine sehr ungewöhnliche Erwärmung stattgefunden hat.
Und was deine Grafik mit der simulierten natürlichen Erwärmung angeht: Auf sowas sollte man grundsätzlich wenig vertrauen. Diese ganzen Modellierungen kann man - überspitzt ausgedrückt - in die Tonne kloppen. Das hat sich schon bei weniger komplexen Geschichten wie Corona gezeigt und sieht beim Klima nicht anders aus. Gibt ja mehr als genug Modellierungen aus der Vergangenheit, die man mit der Realität abgleichen kann. Die Trefferquote ist erschreckend gering. Das Problem ist einfach, dass sich die Komplexität der ganzen Prozesse und Faktoren niemals vollständig in einem Modell abbilden lässt. Wenn bei der Grafik tatsächlich nur Sonne & Vulkane eingeflossen sind, kann die Kurve so oder so nicht stimmen.
Schauen wir mal wie sich das ganze in den kommenden Jahren weiter entwickelt.
LG Christopher
Es gibt keine Hotspots beim Klimawandel. Es gibt nur Regionen die schon immer klimatisch wärmer waren als andere Regionen. Steigt nun durch den Klimawandel (egal ob nun menschengemacht oder natürlich bedingt durch das aktuelle Ausklingen einer Kälteperiode) die Temperatur an, tut sie das natürlich auch in diesen wärmeren Regionen. Setzt man sich nun eine Grenze von 30 Grad, ist es ja nur logisch, dass diese dann häufiger überschritten wird. Trotzdem gab es Temperaturen an und über der 30 Grad Marke in den Regionen auch früher schon regelmäßig.
Die Temperaturentwicklung war übrigens erst in den letzten 15 Jahren so richtig auffällig. Die Jahre zuvor recht geradlinig und dann plötzlich ein relativ steiler Anstieg. Meteo Plus hat da schöne Grafiken, verlinkt das Beispiel Sachsen. Gründe dafür gibt es viele, der Co2 Ausstoß wird aber der Geringste sein, da dieser sich eher in einem linearen, subtilen Anstieg widerspiegeln sollte. Interessanterweise zählt zu den Gründen auch der Umweltschutz. Die Luft ist in den letzten 20 Jahren erheblich sauberer geworden, was weniger Wolkenbildung und damit eine größere Erwärmung zur Folge hat. Die relativ starke Sonnenaktivität der letzten Jahre hat ebenfalls Einflüsse. Regional kann sogar ein großer Ausbau von Windkraft zu messbaren Veränderungen am Klima führen.
LG Christopher
Hallo in die Runde!
Heute ging es mal nicht direkt in die Pilze sondern in die Wald-Erdbeeren. Meine guten Stellen sind gerade schön reif. Eine kleine Dose konnte ich füllen. Genug für zwei Gläser leckere Marmelade. Schmeckt einfach anders und intensiver als die sonst übliche Erdbeermarmelade und ist mal was Besonderes.
Interessant war auf der Runde, dass man durch die gebückte Haltung Dinge entdeckt, die man ansonsten wohl nicht gesehen hätte. Diese hübsche Netzhexe zum Beispiel. Und dann auch noch ohne Maden - man mag es kaum glauben. Etwas weiter stand noch ein großes altes Exemplar. So konnte ich diese ohne schlechtes Gewissen mitnehmen.
Etwas später zeigten sich dann im Gebüsch hinter einer Erdbeerfläche ein paar überständige Sommer-Steinpilze. Ein genauerer Blick ins Gebüsch brachte noch drei jüngere Exemplare zum Vorschein.
Und etwa eine halbe Stunde später gab es dann erneut Hexen-Alarm - abermals in gebückter Haltung beim Blick ins Areal hinter den Erdbeeren. Diesmal allerdings die flockige Ausführung. Eine genauere Suche brachte noch 5 weitere zum Vorschein. 3 alt und groß, 2 jung und für mich.
Fazit: Geht Erdbeeren suchen! ![]()
LG Christopher
ichmussweg Sommer-Steinpilze schmecken etwas nussiger und das typische Steinpilzaroma ist stärker ausgeprägt als beim Fichten-Steinpilz. Auch der Geruch ist deutlich intensiver, wenn man den Pilz anschneidet. Fichten-Steinpilze würde ich nie frisch zubereiten, ist für mich Verschwendung. Die schmecken erst nach dem Trocknen richtig gut. Sommer-Steinpilze sind dagegen auch frisch gern gesehener Gast. Solltest du mal welche finden, mach folgendes:
So bereite ich immer meine ersten Sommer-Steinpilz Funde im Jahr zu und es ist immer wieder ein Hochgenuss.
Wenn man Sommer-Steinpilze trocknet, gewinnen sie aber natürlich auch dazu und sind auch dann wieder intensiver als die Fichten-Steinpilze. Für ein Steinpilzrisotto bevorzuge ich zum Beispiel die getrockneten Sommer-Steinpilze. Fichten-Steinpilze kommen dann eher in Pasta und andere Saucen. Auf Pizza finde ich beide Arten in getrocknetem Zustand relativ gleichwertig, frisch hingegen ganz klar den Sommer-Steinpilz.
LG Christopher
Was für schöne Täublinge! Die würde ich gesondert gebraten als Topping über den Auflauf geben damit das Aroma nicht untergeht ![]()
LG Christopher
Wenn einem das Sorgen macht, sollte man auf das Sammeln von Perlpilzen für Speisezwecke besser (noch) verzichten und sich beide Arten immer wieder ganz genau ansehen. Wenn alle Merkmale vorhanden sind, ist die Unterscheidung ja eigentlich einfach. Wenn ein Merkmal fehlt, lässt man am besten die Finger davon. ![]()
Der Graue Wulstling wirkt ziemlich rötlich - vor allem die Hüllreste. Kommt das nur auf dem Bild so raus? Könnte das auch ein Perlpilz sein?
Also ich würde auch Grauer Wulstling sagen. Auf meinem farbkalibrierten Monitor sehe ich zumindest keine Rottöne am Pilz. Die Hüllreste sind eher leicht bräunlich, was von der Trockenheit kommen wird.
Wenn man sich als Finder unsicher ist, hilft da am Ende immer der Schnuppertest. Der Graue Wulstling riecht immer deutlich nach Rüben und Keller. Der Perlpilz eher neutral, leicht pilzig bis erdig.
LG Christopher
Trockenschäden habe ich beim Perlpilz zumindest bewusst noch nie rot gesehen. Nur an den Madengängen oder wenn man sie anschneidet und ein bis zwei Stunden liegen lässt. Auf der Huthaut und / oder an der Knolle hat die Art aber fast immer irgendwo Rottöne. Das ist auf den Fotos eigentlich ganz schön ausgeprägt. Am schönsten finde ich die Exemplare, wo der Hut rot-weiß marmoriert ist.
LG Christopher
Suillus Bei meiner Frühstartstelle hat es sich sogar täglich gelohnt. Es ist unfassbar, wie schnell die Sommersteinpilze manchmal wachsen können. Vereinzelt auftauchende Fruchtkörper können gelegentlich auch nur die Ankündigung für einen größeren Schub sein. So war es an der Stelle auch in diesem Jahr wieder. Über zwei Wochen kamen immer wieder Einzelexemplare und dann stand plötzlich eine größere Anzahl da. Tendenziell scheint man bei den schnell hochgeschossenen Exemplaren die bessere Chance auf madenfreie Exemplare zu haben.
LG Christopher
Agaricus Augustus kann auch im Laubwald auftauchen. Hatte selbst schon Funde. Ist aber deutlich seltener als im Nadelwald.
LG Christopher
sehr überrascht, als bei meinem Tierarzt vor der Tür auf einmal 4 Netzhexen standen
Die haben ein Talent dafür einen zu überraschen ![]()
Klar, aber wenn mehr verfügbar ist, kann er auch eine größere Menge anreichern. Von daher ist das schon richtig beim Sammeln für Speisezwecke auf den Standort zu achten. Aber eben auch gerade bei den kritischen Arten auch die Menge gering halten oder eben ganz bleiben lassen - was man eben für richtig hält. Vergessen sollte man aber auch nicht, dass fast alle nicht auf Totholz wachsenden Pilze irgendetwas anreichern können. Der allseits beliebte Parasol ist ja auch so ein Kandidat, der gerne Schwermetalle aufnimmt. Der Maronenröhrling oder Semmelstoppelpilz fährt auf Cäsium ab. Auch Steinpilze reichern Schwermetalle an, wenngleich bei weitem nicht so extrem. Folgezersetzer sind meistens die Arten mit der größeren Belastung.
LG Christopher
Ich habe nicht schlecht gestaunt. Direkt am Wegrand auf dem Weg zu meiner Stelle mit den Gelbfüßigen. Auf der Fläche lag im Frühjahr noch ein Holzstapel. Als ich dort vorbeifuhr wär ich fast vor Schreck vom Rad gefallen. ![]()
Daniel224 Die große Süßkirsche bei mir im Garten ist heuer auch eskaliert. Wir haben bestimmt an die 50kg Kirschen geerntet. War heuer aber deutlich später dran. Letztes Jahr waren sie von Anfang bis Mitte Mai erntereif. Heuer war es ab Anfang Juni so weit.
LG Christopher
In dem feuchten 2024 ging es bei mir von Mai bis August so. Da musste man schon viel Glück haben einen Steinpilz zu finden oder Überreste davon. Meist gab es nur noch die Löcher im Boden mit Schleimring. Dafür gab es dann Ende August während einer Trockenphase eine extreme Sommersteinpilz-Schwemme wo die Schnecken nicht reingepfuscht haben (und die Maden auch nicht so sehr). Anfang September folgten dann die Fichtensteinis mit Massenwachstum und das auch weitgehend ohne Schnecken und 100% ohne Maden.
Von daher: Gönn's den Tierchen. Du kommst früher oder später auch noch zum Zug - zumindest wenn das Wetter mitspielt. ![]()
LG Christopher
Glückwunsch zum Fund! Der Riesenchampignon lässt bei mir in diesem Jahr noch auf sich warten.
Durch das intensive Mandel / Marzipan Aroma ein toller Pilz für die süße Zubereitung.
Die Schwermetall Belastung sollte man natürlich auf dem Schirm haben und wenn überhaupt nur geringe Mengen verzehren. Gilt übrigens für alle Anis-Champignons. Harmloser sind die rötenden Waldchampignons.
Daniel224 Zum Thema Agaritin: Der Stoff ist nicht nur in Champignons sondern in vielen Pilzarten enthalten. Eine konkrete schädliche Auswirkung konnte allerdings soweit mir bekannt ist bisher nicht nachgewiesen werden. Wurde ja als krebserregend thematisiert, allerdings gibt es auch Studien die Hinweise krebshemmende Eigenschaften haben.
Gleiches gilt übrigens auch für die Schwermetall-Thematik. Wie viel davon bei der Verdauung aus den Zellwänden ausgelöst und aufgenommen wird, ist am Menschen nicht untersucht. Mir ist nur eine Untersuchung am Tier bezüglich Cadmium bekannt, wo die Belastung im Kot hoch war, im Urin hingegen nicht, was eher für eine geringe Aufnahme sprechen würde. Inwieweit das dann auf die menschliche Verdauung übertragbar ist, ist halt die andere Sache.
Und Champignons sammeln ja auch noch andere unschöne Dinge (Blei, Quecksilber). Also wenn man sie zu Speisezwecken nutzt, dann auf den Standort achten. Nicht in der Stadt (damit auch nicht im Garten) sondern am besten tief in der Wildnis.
LG Christopher
