Beiträge von Shroom!

    Kann ich bisher nicht bestätigen. Mein letztes Exemplar war gerade im mittleren Stadium am Auffächern. War weder bitter noch scharf und bis zum Strunk zart. Getrocknet liefert er eine tolle rindfleischartige Konsistenz und beim Rehydrieren eine sehr leckere Brühe.


    LG Christopher

    Vom heimischen Austernseitling gibt es im Netz manchmal Impfdübel, musst mal schauen.


    Rauchblättriger Schwefelkopf ist leider relativ selten und wächst auch nur in recht kurzen Zeiträumen. Bei mir taucht er meistens erst ab dem Spätherbst auf.


    Im Winter, wenn es nach einer Frostphase für ein bis zwei Wochen mal etwas milder mit 7 bis 12 Grad ohne Nachtfrost wird und feucht ist, kann er auch kommen. Ein gutes Signal ist, wenn es Samtfußrüblinge gibt und es denen gerade etwas zu warm wird. Dann mal den Nadelwald nach dem Rauchblättrigen checken. In Fichtenschonungen mit alten Stümpfen fühlt er sich wohl.


    Lohnt sich auf jeden Fall. Geschmacklich ist die Art echt toll. Intensiv wie das Stockschwämmchen und ein ganz einzigartiges pilzig-buttriges Aroma.


    LG Christopher

    Der gestrige Regen war bei mir ausgefallen. Heute sollen es 8 Liter am Nachmittag werden. Mal sehen was kommt. Wenn es mal etwas zaghafter regnet dürfte das ganz gut sein. Der Boden ist aktuell recht gesättigt mit Feuchtigkeit, was Steinpilz und Co ja nicht so mögen. Die Parasole hingegen lieben es.


    Ab Dienstag soll es wieder trockener werden bei 18 bis 22 Grad. Ich denke, dann stehen die Chancen gut, dass wieder Sommersteinpilze kommen und eventuell auch die erste Runde Fichtensteinpilze mit einem Monat Verspätung im Vergleich zum Vorjahr.


    Viele andere Arten fehlen weiterhin komplett. Knollis, Filzröhrlinge, Raufüße, Champignons, Sommer Schwefelporlinge, die meisten Täublinge, und und und. Bin gespannt ob und wann da noch was kommt. Der kalte Frühling scheint da zusammen mit der folgenden Trockenheit einiges gestört zu haben. Auch bei den Pflanzen. Zwetschgen haben z.B. nen Totalausfall, Schlehen an vielen Stellen auch.


    LG Christopher

    Austernseitling kannst du auch versuchen. Zumindest unsere heimische Art wächst immer wieder mal auf aller Art von Nadelholz. Habe letzten Winter zwei Funde auf Fichte und einen auf Kiefer gehabt.


    LG Christopher

    Also größer 30cm ist schon eher die Ausnahme. Mehr habe ich bisher erst zweimal gesehen. Und die Dinger sind ja ein Massenpilz. Hier findet man sie jetzt auch alle paar Meter im Nadelholz.


    LG Christopher

    Ah, ich dachte die könnte man sparsam dosiert als Würzpulver verwenden. Kochst du nur die Hüte mit oder den ganzen Pilz inklusive Stiel?

    Der Stiel bleibt dran, der hat ja auch Aroma. Kannst es ja auch mal vorsichtig als Pulver probieren und schauen ob du davon Probleme bekommst oder nicht. Aber eigentlich gibt es keinen Grund dafür. Die geben auch ohne Pulver ordentlich Geschmack ab.


    LG Christopher

    dass es sich um einen Perlpilz (Amanita rubescens)

    Verwechslungsgefahr mit einem Knollenblätterpilz

    Da schmunzelt der Pilzkenner. Der Perlpilz IST ein Knollenblätterpilz, wie dir die Gattung "Amanita" verrät. ;)

    Zum Rest wurde ja schon alles gesagt.


    Den Reifpilz suche ich bisher leider vergebens. Glückwunsch dazu!


    LG Christopher

    Hm, einen fischigen Geschmack hab ich bei denen noch nie wahrgenommen. Nur den Geruch empfinde ich als stark fischig. Der Geschmack ist für mich einfach nur angenehm lecker, egal ob roh oder gebraten. Kleinschneiden wie der TE würde ich die Art aber nie. Ich lasse die Hüte immer ganz und mit den Lamellen nach oben, dann sammelt sich die Milch im Hut.


    LG Christopher

    Also im Hauswald beginnt es wieder zaghaft zu pilzen. Sogar ein (bewusster) Erstfund war möglich: Der Echte Knoblauchschwindling. Ist ja verglichen mit dem Langstieligen recht zart im Aroma. Ich bevorzuge tatsächlich den Langstieligen.


    Hier und da blutet es.


    Der Wurschtsalat ist angerichtet.


    Und der Döner ist in der Mache. Hintergrund: Riesenporling gibt nach Trocknen und Rehydrieren ein erstklassiges Gyros was Geschmack und Konsistenz angeht. Einer der beiden Freunde soll deshalb zum Döner werden. Wollte ich letztes Jahr schon testen, hatte dann aber keine mehr gefunden. Die beiden Kollegen wachsen wieder an exakt derselben Stelle und Anordnung wie im vergangenen Jahr.



    LG Christopher

    Mein Rekordfund beim Samtfußkrempling: etwa 60cm. Gefunden im LK Neuburg-Schrobenhausen. Viel Glück! :D


    LG Christopher

    Gestern Abend kamen bei mir 4 Liter in Form von leichtem Regen runter. Die Vorhersage für nächste Woche sieht jetzt ganz vielversprechend aus. Gut verteilter, ergiebiger Regen und gemäßigte Temperaturen. Da werden die Pilze dann ziemlich sicher wieder loslegen.

    Vielleicht kommen dann auch endlich mal ein paar von den noch fehlenden Sommerpilzen raus. Besonders die Gelbporigen Raufüße vermisse ich. Die letzten zwei Jahre ein Massenpilz und heuer noch kein Einziger. Aus der Amanita Gattung fehlt auch das Meiste noch. Mir sind heuer erst vier Perlpilze und drei Graue Wulstlinge begegnet. Bei den Täublingen gab es bisher auch nur Frauentäublinge und einen einzelnen Speisetäubling. Champignons gab es einmal im April und seitdem nicht mehr. Goldröhrlinge fehlen immer noch komplett, alles von den Filzröhrlingen auch. Netzhexen waren auch bisher nur eine Randerscheinung. Nur Flockenhexen und Sommersteinis gab es bisher in Massen.


    LG Christopher

    Ja, wenn man die Zeit dazu hat sicherlich auch eine gute Methode. Mir ist es lieber den Automaten einfach über Nacht laufen zu lassen.

    Bei deiner Methode sollte man aber dazu erwähnen, dass man da wie beim Lufttrocknen nur 100% madenfreie Exemplare nehmen darf, sonst ist der Gammel vorprogrammiert. Und generell würde ich dann auch nur Exemplare nehmen, die noch keine verfärbten Röhren haben.

    Beim Direkttrocknen sind auch Exemplare mit leichtem Madenbefall ohne Verfärbung der Gänge in Ordnung, wenn einen das nicht stört.


    LG Christopher

    Ich habe gelesen, dass das Ernten mit diesem Beerenkamm sogar in DE nicht erlaubt ist und bestraft werden kann.

    Kommt drauf an wie die jeweilige Behörde das Bundesnaturschutzgesetz auslegt. Die Paragraphen sind ja relativ schwammig formuliert. Im Falle der Heidelbeeren ist es nicht so schlimm, wenn diese beschädigt werden, da die Pflanze damit zum anlegen neuer Triebe angeregt wird. Und mal ehrlich: Beim Pflücken vom Hand kommt auch permanent ganze Äste mit. Das lässt sich nicht vermeiden. Aber ich mach es so oder so von Hand. Ist irgendwie meditativ da in der Natur zu sitzen, der Tierwelt zu lauschen und dabei Beere für Beere zu ernten. Und man schätzt die Ausbeute dann auch mehr, weil es einfach harte Arbeit war. Trotzdem würde ich jetzt niemanden verurteilen, der Hilfsmittel nutzt. Zumindest nicht in Gebieten, die Flächendeckend mit Blaubeeren bewachsen sind.


    LG Christopher