Beiträge von kindi1


    Danke euch.
    Das bestätigt mich in meinem Denken. Die beste Zeit ist immer JETZT.
    Also nicht "jetzt", aber morgen früh. ;-)


    LG Judith


    Hallo!


    Gestern war ich dann in der Mittagspause im Wald, ist nicht weit hier.
    Bin zu der Stelle, wo ich vor ein paar Tagen viele Maronen gefunden hatte, und wollte ja nachgucken, ob welche nach"gewachsen" waren.


    Erst sah ich fast nix, nur runtergefallene Blätter..... (Das Sehen fällt mir schwer. :cool: )
    Dann die großen, alten mit den weichen Hüten - wenn ich mir unsicher bin, reicht ein kurzer Druck und ich kann das Alter abschätzen bzw. sofort entscheiden, dass ich ihn stehen lasse.
    Manche von denen sahen aber trotzdem schön aus:





    Dann aber doch noch... kleine, knackige, junge Maronenröhrlinge!
    Hier:






    Und hier:








    Und hier auch!








    Und ein paar frische Herbst-Rotfüße gab es auch:







    Das war meine Ausbeute nach einer Stunde - habe mich sehr gefreut:







    Abends gab es Hefe-Pfannkuchen und Maronen und Ebereschen-Birnen-Chutney. Mh-jamm! :P


    LG Judith



    [hr]
    Huch, wieso ist da ein großes rotes Herz vor meiner Antwort? Wie kriegt ich die wieder weg?


    Danke, LG Judith

    Hallo,


    nach einem sehr trockenen Sommer fruktifizieren nun endlich einige Arten, vor allem Maronen und Herbst-Rotfüße sind zu finden, und überall Parasole.....
    Hier regnete es heute ziemlich stark, heute nacht soll es trocken bleiben und morgen auch, dafür Samstag den ganzen Tag Regen. Ich habe vor, morgen früh einen kleinen Gang in den Wald zu tun, aber was meint ihr - kann ich da was erwarten? Also knackige junge appetitliche Pilze und nicht nur regenzermatsche Schimmelware?
    Wie schnell "schießen" sie unter diesen Bedingungen aus dem Boden?
    (Ich mache alles zu Fuß und habe längere Wege.... wenn ihr meint, es lohnt sich morgen nicht, überlege ich es mir, aber Lust hätte ich schon.)


    LG Judith

    Danke fürs Mitfreuen, Tuppie, alibaba und Kerstin!


    Meine Kamera leistet mir übrigens beim Pilzesuchen sehr gute Dienste.
    Ich schaue oft mit dem Teleobjektiv in den Wald.... manchmal ist es nur eine Lichtreflektion, oft ein heller kontrastiertes Blatt oder ein Stein - und manchmal ein Pilz. :)


    LG Judith

    Hallo,


    angeregt von Tuppi ´s Finde-Glück bin ich heute auch mal losgezogen mit meinem Körbchen.
    Die Waldarbeiter machten ungläubige Bemerkungen....


    Ich hatte auch kaum Hoffnung, denn für mich ist es aufgrund meiner Sehbehinderung wirklich nicht leicht, etwas zu finden. Ich sehe quasi nur (verschwommen) das, was unmittelbar vor meinen Füßen ist, und das ist zu 99,99 Prozent kein Pilz. :cool:
    Aber ich kenne ein paar Stellen, an denen ich in früheren Jahren Sommer-Steinpilze gefunden hatte, und... voila! :)
    Die Schnecken waren zwar fleißig, aber sie haben mir noch was übrig gelassen. Für eine Pasta-Sauce reicht es. :P
    Gefunden habe ich sie in der Nähe von Eichen, aber auch Buchen und Hainbuchen stehen da rum.
    Die Orchidee, die ich in der Nähe sah, ist das Weiße Waldvögelein.
    Apropos Waldvögelein: ich liebe es, Pilze zu sammeln, während die Rotkehlchen und die Waldlaubsänger dazu ihr Lied singen. Und ansonsten ist Ruhe im Wald, keine Pilzsammler weit und breit. ;)


    Nun bin ich einfach nur happy. Der erste Steinpilz-Fund im Jahr ist immer noch was Besonderes für mich.
    LG Judith







    Liebe Tuppie,


    das ist ja toll, herzlichen Glückwunsch!


    Jetzt hast du mich motiviert. morgen auch mal wieder loszuziehen.
    Gestern gab es eine überalterten Champignon bei mir im Garten, und neulich im Buchenwald immerhin einen Schub Maipilze nach ein paar Tagen Regen....
    Und eine Vogel-Nestwurz hab ich auch gesehen. ;)


    LG Judith


    Guten MOrgen, danke!


    A. mellea finde ich hier immer viel, aber die anderen Hallimasch-Arten kenne ich nicht. Daher meine Verwirrung, weil ich sofort dachte "Hallimasch" und dann aber diesen Gedanken wieder verworfen habe.


    Ich bin schon oft bei Lehrwanderungen mitgegangen, daher stammt ja ein Großteil meiner Kenntnisse. Nächsten Sonntag gehe ich wieder, weil dann eine Exkursion hier in der Nähe stattfindet.
    Mein Problem ist mein stark eingeschränktes Sehen, ich bin daher nicht mehr mobil, und bei den Lehrwanderungen finden immer alle anderen die tollen Morcheln und die jungen Steinpilze, während ich noch über die Baumwurzeln stolpere... daher gehe ich in letzter Zeit lieber alleine in meienr Umgebung, dann kann ich selber suchen (mit meiner Kamera) und manchmal auch finden......


    Ich weiß ja, wie eine SPorenprobe geht. Diesmal wollte ich gar keine anfertigen, kam dann nur darauf, die Bilder hier hochzuladen.


    A. ostoyae könnte passen!


    LG Judith

    Hallo Karl,


    ich kenne den Hallimasch nur in jünger, also kleiner.... aber speziell der Hut erinnert mich selber sher stark an den Hallimasch. Ich dachte nur, da liege ich bestimmt daneben. Dort in der Gegend gibt es viele mit Hallimasch-Fruchtkörpern überzogenen Baunstümpfe. Aber diese hier wuchsen im Boden, bzw. vermutlich auf dort verrottendem Holz.
    Ich habe keine Sporenprobe gemacht, sondern der geteilten Pilz einfach im Korb lieben lassen und heute morgen wiedergefunden. Und da hatte ich den Eindruck, dass die Schneiden der Lamellen dunkler waren als gestern noch. aber ich kann mich auch täuschen.


    LG Judith

    Hallo,


    ich habe alle meine Pilzbücher durchforstet, aber irgendwie scheitere ich mit der Bestimmung. Wie sollte ich es anstellen, damit ich strukturiert vorgehe und nicht immer nur nach Abbildungen gehen kann?


    Jedenfalls fand ich diese beiden Pilze (in der Nähe standen noch mehr) an einem Hang in einem alten Buchenwald, wo aber auch vereinzelte Fichten wachsen. Der Boden geht in diesem Bereich gerade von kalkig auf sauer über.
    Andere Pilze ganz in der Nähe: Steinpilze, Semmelstoppelpilze, violette Lacktrichterlinge, Pfifferlinge, Trompetenpfifferlinge.


    Hutdurchmesser: 8 cm
    Hut: gebuckelt, hellbraun mit dunkleren Schuppen, konzentrische Anordnung der Schuppen vor allem am Hutrand, Mitte (Buckel) dunkler
    Stiel: 15 cm hoch, sehr längsfaserig, trocken, deutliche Manschette
    Lamellen: hellbraun
    Sporen: bräunlich (heute morgen sind die Schneiden dunkler als gestern)
    Geruch: leicht süßlich, irgendwie unangenehm


    Danke!!
    LG Judith


    Hallo,


    könnte dies Collybia erythropus sein?
    Dieser kleine Pilz hatte einen hellroten Stiel und wuchs in einem alten Buchenwald, in der Nähe langstielige Knoblauch-Schwindlinge.
    Hutdurchmesser ca 1 cm, helle Lamellen, orange Flecken auf dem Hut, Geruch weiß ich nicht mehr.
    Habe leider nur dieses eine Foto gemacht, sorry dafür.


    LG Judith


    Hallo,


    diese Pilze wuchsen auf einem bemoosten, morschen Baumstumpf, in der Nähe befinden sich Buchen und Fichten.


    Höhe ca. 8 cm. Hutdurchmesser ca. 6 cm, Hut in der Mitte leicht eingedrückt (siehe letztes Foto von oben, leider unscharf - wie heißt das Gegenteil von "gebuckelt"??)).
    Hutfarbe und Lamellen orange-braun, Stiel ockergelb,Stiel bei dem größten Exemplar hohl und madig, ansonsten festes Fleisch. Geruch nach "Pilz".


    Mich erinnerten die Pilze vom Habitus her an den Rötlichen Holzritterling, den ich auch hier in der Gegend schon gefunden habe (Tricholomopsis rutilans). Aber bei dem sind die Farben doch anders.... hat jemand eine Idee, wie ich nun mit der Bestimmung weiterkommen kann?


    Danke und viele Grüße,
    Judith


    Guten Morgen und ein schönes Wochenende!


    Da ich gerne die hellen Anis-Egerlinge sammele, sollte ich diese Kameraden gut kennen, zumal sie derzeit häufig im Wald anzutreffen sind und oft auch am gleichen Standort wachsen.
    Ich buddele immer ein bisschen nach der Knolle und achte auch auf die weißen Lamellen und den Geruch.
    Gibt es Unterarten? Kann der Grüne Knolli auch eine weiße Hutfarbe haben?


    LG Judith

    Ja, Huthaut abziehen und Dreck entfernen ist immer eine gute Idee. Mache ich bei den Goldröhrlingen auch so.
    Danke, Oehrling!


    LG Judith

    Liebe Verena,


    ist die Mäandertrüffel nicht vom Aussterben bedroht und streng geschützt? Ich habe zwar noch nei eine gefunden, aber vielleicht sollten wir sie lieber stehen lassen bzw. nur fotografieren..... nun ja, nun ist es passiert.
    Wie sie schmeckt, weiß ich nicht, und ein Rezept habe ich auch nicht. Auf jeden Fall solltest du sie wohl gut garen, damit sie keine Unverträglichkeit hervorruft. Gilt auch für getrocknete, wiedervernässte Chips. Und eine Verzehrfreigabe wirst du hier ohnehin nicht bekommen.....


    LG Judith

    Hallo Michael,


    für mich ist das ein Flockenstieliger Hexenröhrling (Boletus erythropus).
    Ich betrachte mich aber noch als Anfängerin, was das Bestimmen von Pilzen angeht. Daher warte mal noch weitere Meinungen ab.


    LG Judith

    Hallo Waldfried,


    das ist ja eine tolle Sache! Danke für die Fotos!
    In meiner Literatur steht immer, dass der Kaiserling mehr im südlichen MItteleuropa vorkommt, in Deutschland allenfalls ganz im Süden. Von rund um Frankfurt stand da jedenfalls nichts.
    Kann es mit dem Klimawandel allgemein zusammenhängen, dass wärmeliebende Arten nun auch weiter nördlich vorkommen? Oder ist es "bloß" eine Frage des Mikroklimas am Standort? Aber das Myzel muss ja vorhanden sein.... was meinst du?


    LG Judith

    Hallo,


    ich glaube, ich habe gestern erstmals den Gomphidius glutinosus, das Kuhmaul, gefunden.
    Zumindest bin ich in meinen Pilzbüchern immer wieder vor dieser art gestanden, aber halt noch nie im Wald. War ein Fichtenwald mit einzelnen Lärchen und Laubbäumen.


    Es waren insgesamt drei Fruchtkörper, einen habe ich mir dann näher angeguckt, aber die anderen habe ich stehen lassen, denn sie waren wohl schon was älter und hatten sich auch mit Wasser vollgesogen.
    Die Huthaut war feucht und schmierig. Durchmesser des Hutes ca 7-8 cm, Stiel gelblich, herablaufende weite Lamellen, Fleisch weiß und verfärbt sich nicht, Geruch weiß ich nicht mehr, aber nicht außergewöhnlich, sonst hätte ich ihn mir gemerkt.
    Was meint ihr anhand der Bilder?


    Danke und viele Grüße,
    Judith


    Guten Morgen,


    ich finde in letzter Zeit viele Anis-Egerlinge, an zwei unterschiedlichen Punkten, liegen aber im Fichtenwald auf eher saurem Boden und nicht auf der Wiese.
    Ich denke, es handelt sich nicht im den weißen Anis-Champignon, A. arvensis, sondern eher um den Schiefknolligen Anis-Egerling, A. essettei, wegen dem Vorkommen im Nadelwald.
    Vielleicht aber doch um den Dünnfleischigen, A. silvicola? Wie unterscheide ich die beiden denn genau? (Ein Mikroskop habe ich nicht zur Verfügung.)


    Ich habe derzeit nur Fotos von jungen Fruchtkörpern zur Verfügung, denn die älteren lasse ich stehen. Bei den älteren breitet sich der Hut flach aus und wird bestimmt bis zu 15 cm im Durchmesser.
    Wenn sie so schnell "aus dem Boden schießen" wie derzeit, haben manche noch ein Mützchen aus Nadelstreu auf dem Kopf, siehe letztes Bild.


    Euch allen einen schönen Sonntag!
    LG Judith


    P.S.: Charakteristischer Geruch, Gilben (kein Röten), Lamellenfarbe passt alles, habe ich nur nicht erwähnt, weil ich diese Pilze gut kenne.



    Hallo,


    ich denke, ich habe heute den Wald-Champignon oder Kleinen Blut-Egerling gefunden (Agaricus silvaticus). Könnt ihr das anhand der Bilder bestätigen?
    Ich war in einem Fichtenwald unterwegs, dort fanden sich auch jede Menge Anis-Egerlinge, Fichtenreizker und vereinzelt Maronen, auch viele Täublinge.
    Typisch fand ich die konzentrischen Schuppen auf dem Hut, die rosabraunen Lamellen, die rötliche Verfärbung (trat ca. 30 Sekunden nach dem Anschneiden auf), und halt der Champignon-Habitus.....
    Geruch angenehm pilzig. Bis auf das alte Exemplar im letzten Schnittbild keine Maden.


    LG Judith


    Danke euch!


    Stefan, das ist mir schon klar, ich habe hier auch noch nie um eine Verzehrfreigabe gebeten, sondern nur um Hilfe bei der Bestimmung, da ich mich immer noch als Anfängerin bezeichne.


    Ich habe gelesen, dass es bisher einen gesicherten Fall einer allergischen Reaktion beim Butterpilz gab, ähnlich wie auch beim Kahlen Krempling bekannt.
    Die erste Mahlzeit wird dann noch normal vertragen, danach stellen sich Vergiftungserscheinungen / Verdauungsbeschwerden ein. So hieß es.


    LG Judith

    Hallo,


    ich glaube, ich habe Butterpilze gefunden (Suillus luteus).
    Ist mein persönlicher Erstfund, d.h. ich kannte sie bisher nur in der Theorie..... als ich sie aber sah, war ich mir doch sicher. Hoffe, ihr könnt das anhand der Fotos bestätigen.
    Die schleimige Huthaut war sehr leicht abziehbar. Und der Ring war halt auffällig.


    LG Judith