Das ging aber flott, Matthias. Vielen Dank.
Mal sehen, ob noch weitere Einschätzungen kommen.
Liebe Grüße
Reinhard
Das ging aber flott, Matthias. Vielen Dank.
Mal sehen, ob noch weitere Einschätzungen kommen.
Liebe Grüße
Reinhard
Hallo zusammen,
ich benötige eure Hilfe bei einem Fund am Wegesrand vom 15. Juli. Begleitbäume waren Birke und Kiefer.
Sporenpulver konnte ich leider nicht gewinnen, da der Hut vermatscht auf der Glasscheibe klebengeblieben ist.
Der Bodensäuregehalt dürfte nach meiner Einschätzung sauer gewesen sein. Der Geruch war für mich undefinierbar unauffällig.
Der am Rande geriefte FK misst ca. 7 - 8 cm im Durchmesser und ist trocken und glatt. Die Lamellen sind weiß und stehen frei.
Der leicht genatterte oder schuppige Stiel ist hohl und brüchig. Verfärbungen auf Druck und Schnitt waren nicht vorhanden.
Aber jetzt lass ich die Bilder sprechen:
Bild 1: Der Hut (1.3 Schritte abgeblendet)
Bild 2: Nochmals der Hut ohne Belichtungskorrektur
Bild 3: Mit Zentimetermaß
Bild 4: Die freistehenden weißen Lamellen mit der Stielspitze
Bild 5: Der schuppige Stiel (leider ist die Basis im Boden geblieben)
Bild 6: Nochmals die Lamellen
Bild 7: Ein Schnittbild, weißfleischiger Hut
Bild 8: Der hohle Stiel
Bild 9: Die Teile mit Zentimetermaß
Ich wäre fürs Drüberschauen und eine Bestimmungshilfe dankbar.
Schöne Grüße aus dem Nassen Dreieck
Kücki
Das dürfte ein etwas zerfleddderter Admiral sein.
Liebe Grüße
Reinhard
In meinem E. Gerhardt BLV Pilzführer von 2021 steht als lat. Name:
"Lentinus lepideus (Fr.:Fr.:) Fr. (Neolentinus l.)"
Welche Bedeutung das hat, ist mir nicht bewusst, hat wohl was mit dem Autorennamen zu tun?
Moin,
seit ich mich in diesem Forum bewege, ist mir häufig aufgefallen, dass für ein und denselben Pilz verschiedene lateinische Namen verwendet werden weil diese sich manchmal eben immer wieder mal ändern. Für mich als Nichtlateiner ist es sowieso schwierig, mich an lateinischen Namen zu orientieren (obwohl mir bewusst ist, dass nur diese gültig sind). Daher bin ich immer dankbar, wenn die Verfasser von Beiträgen in diesem Forum auch die gebräuchlichen deutschen Namen dazusetzen. Für mich hat das den Vorteil, dass ich sehr viel schneller erkennen kann, um welchen Pilz es sich handelt und ob mich das Thema wohl interessiert.
Da mir keine umfangreiche Literatur zur Verfügung steht, richte ich mich nach den Angaben in meinem BLV Pilzführer von E. Gerhardt von 2021. Der ist ja immerhin noch ziemlich aktuell.
Liebe Grüße
Reinhard
Hallo zusammen,
gestern hatte ich beim Begutachten "meines" Kiefern-Braunporlings in unmittelbarer Nähe einen Erstfund:
An einem feuerholzkurzen Stück Kiefernstamm ein überwiegend weißer Pilz mit auffällig stark gesägten Lamellen.
Nie gesehen aber aufgrund in letzter Zeit ständiger vermehrter Beschäftigung mit allen möglichen Pilzen gleich erkannt, den Schuppigen Sägeblättling.
Die Bilder sprechen für sich. Gibt es Bestägtigungen oder andere Vorschläge?
Allen einen schönen (hier im Nassen Dreieck regnerischen) Sonntag
Kücki
Bild 1: Der Hut von oben (mit Blitzlicht, um die Farbe besser hinzukriegen)
Bild 2: Von der Seite / unten
Bild 3:
Bild 4: Mit Zentimetermaß
Bild 5:
Moin, moin,
die Entwicklung geht weiter:
Der am 7. Juli fotografierte Pilz von Bild 1 - 4 und Bild 6 und 7 (am 15. Juli) sieht heute am 22. Juli wie folgt aus:
Bild 11: Etwas von der Seite (das gelb ist etwas intensiver als auf dem Foto)
Bild 12: Mit Meterstab
Bild 13: Von oben
Bild 14: Die Pilzgruppe von Bild 5 (am 7. Juli) und Bild 8 bis 10 (am 15. Juli) heute am 22. Juli
leider nicht ganz scharf geworden
Bild 15: Die gleiche Gruppe mit Maßstab (20 cm Durchmesser)
Ich werde diesen Kiefern-Braunporling weiter beobachten und ggf. berichten.
Liebe Grüße aus dem Nassen Dreieck
Reinhard
Vielleicht haben die Hirschkäfer zukünftig wieder mehr Lebensraum zur Verfügung; denn die Zeit der aufgeräumten Wälder ist wohl vorbei. Ich sehe immer häufiger, dass insbesondere auch dicke wertlosere Eichenstämme oder dickes Kronenholz dieser Bäume gezielt liegen gelassen wird. Manche Förster lassen auch absichtlich die unteren 3 Meter von ausgewählten schlagreifen Bäumen stehen um damit der Natur etwas Gutes zu tun. Das sind m. E. gute Maßnahmen ohne dass gleich die Unberührtheit der Wälder (Urwälder) gefordert wird. So kommen beide Seiten zu ihrem Recht: Der Waldbesitzer (Wirtschaftsbetrieb) und die Natur.
Viele Grüße aus dem Nassen Dreieck
Kücki
Hallo zusammen,
danke euch für die Bestätigung!
Ich habe die Hoffnung, dass ab jetzt Perlpilze in meinem Schädel abgespeichert sind. Wieder einer mehr auf der Habenseite.
Liebe Grüße
Reinhard
Hallo,
gerade habe ich in meinem Ordner noch Fotos vom 15. Juli gefunden, die ich an anderem Ort aufgenommen habe. Diesen Pilz halte ich dann auch für einen Perlpilz. Der hat m. E. deutlichere Merkmale (Velumreste, Knolle mit feinen Warzenkränzen, weißer Ring anliegend, oberseits gerieft, Fleisch unter der Huthaut und an der Stielbasis in den Madengängen rötend).
Oder liege ich da ganz falsch?
Liebe Grüße
Kücki
Bild 1: Der Hut von oben
Bild 2: Der anliegende, oberseits geriefte Ring
Bild 3: Die Knolle
Bild 4: Der Querschnitt mit den zu erkennenden Rötungen
Bild 5: Nochmals ein Querschnitt
wie kommt es eigentlich zum Nickname "Kücki"?
Hallo Steffen,
so nennen mich etliche meiner Freunde oder ehemalige Kolleg/innen.
Den hab ich mir schon in meiner Jugendzeit eingehandelt.
Ersetze das i durch ein s, dann hast du meinen offiziellen Namen.
Liebe Grüße
Reinhard
Hallo zusammen,
ich möchte mich bei euch für eure Einschätzungen bedanken.
Auf Perlpilze wäre ich im Leben nicht gekommen. Für mich ist es noch sehr schwierig, insbesondere Lamellenpilze zu bestimmen. Die Umstände, die Daniel beschreibt, kommen noch erschwerend hinzu.
Andererseits würden Fotos, die all solche verschiedenen Dinge zeigen, wohl den Ramen von Pilzbüchern sprengen, es sei denn, die Werke würden sich auf bestimmte Arten beschränken.
Ich habe gerade noch einmal den Fundort dieser Pilze aufgesucht in der Hoffnung, noch Pilze mit Stielbasis ausheben zu können, aber leider Fehlanzeige: Von den Pilzen waren kaum noch Reste zu finden.
Liebe Grüße
Reinhard
Hallo zusammen,
es ist immer wieder erstaunlich, das die Pilze selbst Gräser und Stängel "umwachsen", welche sich sehr leicht wegschieben lassen würden.
Das finde ich auch, Steffen.
Ist eigentlich schon mal erforscht worden, warum das so ist und wie das funktioniert?
Anscheinend wachsen die Pilzzellen, die sich unter einem Hindernis befinden, nicht mehr weiter und stellen das Wachstum ein, sobald das Hindernis berührt wird. Später wird es dann wohl von den Seiten her wieder überwallt.
Oder wie muss man sich das vorstellen?
Liebe Grüße
Reinhard
Der Bock ist schon seit längerer Zeit tot, wie sein Zustand zeigt. Eine Unfallmeldung hat es nicht gegeben. Wenn es die gegeben hätte, wäre eine Nachsuche erfolgt von dem Punkt aus, wo der Zusammenstoß erfolgte. Leider werden Wildunfälle öfter nicht gemeldet, warum, ist mir schleierhaft. Der Unfallfahrer bekommt ja sogar eine Bescheinigung für seine Versicherung.
Moin, moin zusammen,
gestern Morgen gefunden:
Verluderter jüngerer Rehbock, der vielleicht durch einen Wildunfall schwer verletzt wurde und schließlich nach gut 200 Metern Flucht elendig verendet ist. Nicht ausschließen möchte ich aufgrund der Löcher in der Haut im Kehlbereich aber auch einen Wolfsriss.
Auch das ist Natur: Ein Admiral (neben unzähligen weiteren Interessenten) lässt es sich schmecken und führt den Bock in den Kreislauf der Natur zurück.
Wenn es, wie vermutet, tatsächlich ein Wildunfall war, hätte ein Anruf des Unfallfahrers bei der Polizei mit nachfolgender Nachsuche durch einen Jagdhund die Leiden des Rehbocks sicherlich verkürzen können.
Viele Grüße
Kücki
Hallo Nobi,
der auf deinem zweiten Foto gezeigte sieht meinen schon ziemlich ähnlich.
Den auf dem ersten Bild könnte man für ganz was anderes halten.
Ich muss mich erst noch mal daran gewöhnen, dass viele Pilze sehr unterschiedlich aussehen können, insbesondere auch während ihrer Entwicklung.
Meistens habe ich mich schon so weit im Griff, dass ich mir auch einige verschiedene Merkmale merke.
Dazu habe ich in meinem Fotorucksack inzwischen Vorlagen für die Pilzbeschreibung , die ich vor Ort dann ausfülle.
Gelegentlich habe ich auch schon Pilze aussporen lassen.
Gerade eben habe ich ein gebrauchtes Mikroskop bei ebay ersteigert. Mal sehen, ob das meinen Ansprüchen genügt und ob ich damit klar komme.
Liebe Grüße
Reinhard
Hallo zusammen,
am 14. Juli habe ich auf dem Rasen bei einer Birke im Vorgarten in meiner Nachbarschaft einige Pilze gesehen, die ich nicht zuordnen kann. Ich habe einen davon mitgenommen und fotografiert. Er ist bereits etwas ins Alter gekommen aber vielleicht kann jemand weiterhelfen.
Der Hut hat ca. 10 cm Durchmesser und ist trocken.
Die Lamellen stehen gedrängt angewachsen, vielleicht gering herablaufend, sind weißlich mit teilweise braunen Schneiden. Das Sporenpulver ist weiß.
Der Stiel ist an der Spitze heller und m. E. genattert. Unterhalb des herabfallenden Ringes ist der Stiel dunkler braun. Er ließ sich leicht aus dem Hut brechen.
Verfärbungen auf Druck und Schnitt habe ich nicht festgestellt. Der Geruch erinnerte mich spontan an Brathähnchen.
Bin für jede Hilfe dankbar und vielen Dank fürs Drüberschauen.
Viele Grüße
Kücki
Bild 1: Der Hut
Bild 2: Die Stielspitze genattert
Bild 3: Die Lamellen
Bild 4: Die Manschette
Bild 5: Ein Schnittbild
Bild 6: Die beiden Hälften
Bild 7: Mit ausgebrochenem Stiel
Moin, moin,
die obigen jungen Kiefern-Braunporlinge haben sich rasant entwickelt und sehen 8 Tage später so aus:
Bild 6: Der von mir durchgeschnittene Pilz von Bild 1 - 3
Bild 7: Der gleiche Pilz mit Zentimetermaß
Bild 8: Die Pilzgruppe von Bild 5 von der Seite
Bild 9: Diese Pilzgruppe von oben
Bild 10: Und mit Maßangabe
Ich werde diese Pilze weiterhin im Auge behalten und ggf. nochmals berichten, wie sie sich entwickelt haben.
Liebe Grüße
Reinhard
Hallo Norbert,
zur Zeit keine Ahnung, was das für ein Pilz ist. Er scheint jedenfalls Vegetarier zu sein, denn er vertilgt ja gerade ein grünes Blatt. ![]()
Liebe Grüße
Reinhard
Moin, moin,
ich hatte hier in Zeven (zwischen Hamburg und Bremen) heute Nacht 8 Liter. In den letzten 7 Tagen 31 Liter. Auch die beiden Wochen davor fast jeden Tag etwas Regen.
Und ich kann sagen, jetzt habe ich einige größere Pilze gefunden, die ich noch nicht bestimmt habe. Heute Morgen sogar die ersten brauchbaren Steinis für die Pfanne. Jetzt habe ich neue Hoffnung auf mehr.
Ihr in den Staubwüsten Deutschlands solltet auch nicht aufgeben: Irgendwann wird auch bei euch der Regen fallen und die Pilze sprießen.
Liebe Grüße
Reinhard
Moin zusammen,
heute Morgen beim Brötchenholen habe ich unter alten Hofeichen einige Steinis entdeckt und zwei davon mitgenommen.
Zwei suppentellergroße nicht mehr verwertbare Steinis hatten in den letzten Tagen bereits mein Interesse geweckt.
Heute habe ich mir ein Herz gefasst und das Grundstück betreten (Behindertenwohngruppe) um mir das mal näher anzuschauen. Dort standen einige kleine aber nicht so erstrebenswerte Steinis, die ich stehen gelassen habe.
Die mitgenommenen Pilze waren kaum wurmstichig und werden zunächst eimal eingefroren.
Habe ich da Mundraub begangen?
Viele Grüße
Kücki
Bei mir zwischen Hamburg und Bremen Fehlanzeige bisher.
LG
Reinhard
Habt ihr den auch schon mal getrocknet und dann später verwertet?
Liebe Grüße
Reinhard
