Beiträge von Corinne
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Bei uns ist aktuell das Problem einen Moment zu finden in welchem es mal NICHT regnet beziehungsweise nicht schüttet wie aus Kübeln und gewittert.
Gestern lag wenigstens eine kurze Runde im Trockenen drin und es zeigten sich neben Täublingen ein paar Röhrlingen zumindest zwei drei Neuankömmlinge in diesem Jahr wie
Schiefknollige Aenis-Champignons:
Riesenträuschlinge:
und zu meiner Freude die für mich sehr begehrten ersten Büschelraslinge:
Die Samtfifferlinge lugen erst ganz zaghaft hervor:
dafür explodieren die Riesenporlinge an allen Ecken:
Ich wünsche allen einen frohen Sonntag und viele schöne Funde
Corinne
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Liebe Corinne
Vielen Dank fürs Zeigen deiner tollen Funde, vor allem Gomphus clavatus würde ich auch gerne mal finden. Anscheinend wächst er ganz in der Nähe, im benachbarten Tirol, ca. 15 Autominuten von hier hat ihn auch kürzlich jemand gefunden. Irgendwann wirds schon klappen.

Dein Beispiel mit dem jungen Pfiffi und C. rubellus finde ich übrigens super, danke.
Viele fragen sich immer, wie die zwei Arten nur miteinander verwechselt werden können. Ich finde deine zwei Fotos zeigen es super und ein Anfänger hat den kleinen C. rubellus schnell mal im Korb. Natürlich sollte man so junge Pfifferlinge, wo man noch gar keine Leisten sieht nicht nehmen, aber ich sehe immer wieder Leute, die wirklich die kleinsten Babys mitnehmen.LG
Benjamin
Lieber Ben
Ja es ist in der Tat bedauerlich, dass anscheinend auch die kleinsten FK der Pfifferlinge ratzeputz geerntet werden.
Dass du bald auf Gomphus clavatus stossen dürftest ist doch bei dir oben schon so gut wie sicher und ich hoffe fest und bin überzeugt, dass es bald geschehen dürfte 👍😀
Herzliche Grüsse
Corinne
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Lieber Thiemo Steigerwaldpilzchen
Vielen lieben Dank für deine Begutachtung und Anregungen.
Es dürfte sich aber anhand des Häuffchens SPP schon um einen Gelbsporer handeln und es lag sicherlich im Bereich IVa bis IVe und nicht heller.
Wie gesagt, war ihm leider kein wirklicher markant zu betitelnder Geruch entlockbar, die glänzende Huthaut hingegen konnte ich feststellen.
Gerne schaue ich mir dann noch die beiden von dir erst kürzlich genannten hellsporigen Arten R.pallidiflava und R.gilva an.
Beste Grüsse
Corinne
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Liebe Interessierte
Diesen kleinen zierlichen, zerbrechlichen Russula fand ich gestern im eher sauren Terrain. Es waren Buchen, Kiefer und Fichten zugegen.
Sein Geruch am Folgetag erwies sich etwas muffig.
Die Geschmacksprobe war mild mit einer vielleicht ganz leicht schärflich-bitteren Komponente. Wobei bei dem einzelnen kleinen FK eben nicht noch viel davon erhoben werden konnte.
Leider liess er mir nur wenig SPP zurück es dürfte sich aber schon klar um einen Gelbsporer handeln.In Karbolfuchsin waren (kurze?) inkrustierte PH‘s zu erkennen.
Somit dürfte wohl nur eine Chamaelontinae in Frage kommen.
R. Risigalina hatte ich schon gefunden - bei diesem FK scheint jedoch die Hutfarbe doch viel intensiver gelb leuchtend auszufallen.
Somit wäre für mich R. Vitellina ein möglicher Kandidat.
Die Epikutishaare in Kongo zeigen sich kopfig-keulig.
Die Sporen scheinen relativ gross, isoliert mit recht grossen hohen Stacheln.
Eigentlich könnten die Mikrodaten auf R. vitellina passen.
Was jedoch gemäss SARNARI und Marxmüller nicht passt ist die doch markante FSeO4 Reaktion, welche bei R. vitellina wohl nicht so recht satt orangegelb ausfallen sollte.
Dies wäre wohl eher bei R. ochracea zu erwarten. R. ochracea hätte jedoch wohl stattlicherer Habitus, mit festem Fleisch und Stiel und dessen Sporen nicht solch hohe Stacheln ausweisen sollte und teils auch Verbindungen ausweisen.
Hätte jemand von euch Erfahrenen hier Inputs und Anregungen für mich zu dem leider einzelnen kleinen FK?Wie immer danke ich für das Verständnis betreffend der Qualität der Handyaufnahmen.
Herzlichen Dank und beste Grüsse
Corinne -
Oh Corinne,
so viele verschiedene Großpilze. Ich war dieses Wochenende zweimal im Wald und habe eigentlich gar nichts gefunden. Umso mehr werde ich mich freuen, wenn es auch bei uns losgeht.
Grüße Timm
Lieber Timm
Das hoffe ich auch für dich und ich freue mich bereits auf deine wunderschönen Aufnahmen, die du uns dann hoffentlich wieder zeigst. 🌹
PS: Es wäre übrigens bald wieder eine Bestellung deiner Abdrücke fällig, wenn ich dann erneut eine aufgeben dürfte.
Beste Grüsse
Corinne
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P.S. Den "Zweifarbingen" Scheidenstreifling im sauren Nadelwand nennt man jetzt A. umbrinolutea. A. battarae ist wohl eine wärmeliebende Laubwaldart.
GriasDi lieber Werner
Danke dir herzlich für deine Erläuterung zu A. battarae/A. umbrinolutea. 🙏
Herzliche Grüsse
Corinne
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Liebe Interessierte
Heute sollte es auch einmal mal wieder einige Meter in die Höhe gehen.
Ich durfte dann auch gleich prompt einen für mich persönlich erfreulichen Perser in Form des Hydnellum peckii - so schön jung und alt zusammen entdecken - worüber ich mich sehr freute:
Auf der Runde gab es dann überall etwas zu entdecken und ich teile noch ein paar davon.
Natürlich Pfifferlinge jeden Alters - hier wohl der blasse - Cantharellus pallens:und überall kleine Teppiche des Echten/C. cibarius:
Es gab dazwischen weitere Teppiche, welche ich überall so unzählig in Massen noch nie gesehen habe, von den wunderschönen Spitzgebuckelten Rauköpfen/ Cortinarius Rubellus:
Dabei ist mir einmal mehr präsent geworden, dass gerade für einen vielleicht nicht so geübten Pfifferlingssammler doch immer Aufmerksamkeit bei der Ernte gefordert wird:
Junger Pfifferling in unmittelbarer Nähe eines jungen tödlich giftigen C. rubellus:Ein erster kleiner Fichtensteinpilz/ Boletus edulis lugte hervor:
und da konnte sein Anzeiger, der Mehlräsling, Clitopirus prunnulus nicht fehlen:Weiter ging die Reise mit zweifarbigen Scheidenstreiflingen/Amanita battarae:
Zwischen den Wegen Knopfstielige Rüblinge/ Gymnopsus confluens:
Auch Täublinge und Milchlinge waren zu erspähen, hier bei Tannen wohl der Ockerbraune, Lactarius Turpis:Und zum Abschluss noch erste junge Schweinsohren/ Gomphus clavatus, welche die Runde abrundete:
Danke fürs Mitkommen und ich wünsche allen einen frohen Sonntag ☀️
Beste Grüsse
Corinne -
Liebe Lou
Sind die Stiele der FK sehr hart und mit den Fingern nicht möglich zu zerdrücken ?
Dann könntest du diese (zumindest jene auf Bild eins und zwei) vielleicht mit R. lepida/R. rosea / dem Zinnoberrotem Täubling vergleichen. Wobei ich nicht sicher bin, ob es sich bei allen um dieselben Arten handelt.
Aber die Experten haben sicher noch eine Idee.
Beste Grüsse
Corinne
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Lieber Frank
Den ersten Fund, welcher etwa drei Jahre zurückliegt, machte ich in äusserst urban beeinflusstem Gebiet etwa zehn Minuten von meiner Wohnung entfernt am Wegesrand von reinem Laubbestand.
Der letztjährige zweite Fund hingegen machte ich in Waldmitte eines etwas höher gelegenen nicht so frequentierten Mischwalds bei Buchen, diesen jedoch auch unmittelbar am Waldweg in guter Sichtnähe. Es waren zumindest beides äusserst stattliche Exemplare, welche man nicht übersehen konnte.
Beste Grüsse
Corinne
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Liebe Beteiligte
Noch eine Anmerkung zum Speisewert: Bei uns in der Schweiz wird Amanita strobiliformis von der VAPKO sogar auf der Empfehlingsliste der Speisepilze geführt.
Ich hatte ihn zweimal gefunden, den kulinarischen Wert damals aber nicht getestet.
Beste Grüsse
Corinne
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Hallo cognacmeister,
deinen Pilz kenne ich unter dem Namen Lactarius bresadolianus. Er wird in FNE2, The Genus Lactarius, unter diesem Namen geführt. Ich habe ihn in den vergangenen Jahren in Oberkärnten bzw. im Grenzgebiet zur Steiermark schon ein paar Mal selbst gefunden. Bei den Zonarioides herrscht eine große Namenskonfusion, da musst du meist verschiedene Namen eingeben, bis du deinen Pilz findest.
Artkennzeichnend bei diesem Milchling wäre, dass er nicht nur scharf, sondern dazu auch noch bitter schmeckt (kannst du das bestätigen?) und einen ziemlich reinweißen, glatten Stiel ohne Gruben hat.
FG
Oehrling
Lieber Stephan
Danke für deine Erläuterungen.
L. bresadolanus wird in FoNE als Synonym zu L. zonarioides geführt.
Du schreibst, das sind aber zwei eigenständige Arten?
Herzliche Grüsse
Corinne
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Lieber Markus
Du könntest noch die Milch untersuchen.
Bei Lactarius zonaroides sollte sie gemäss FoNE Band 2 weiss sein und bei Eintrocknen olivgrau werden. Der Geschmack der Milch sollte sehr scharf ausfallen.
Das Fleisch sollte innert kürze ebenfalls schärflich ausfallen, bitter auf der Zunge und einen fruchtigen Geschmack haben. Verwechslungspartner wären L. evosmus und L. zonarius zu nennen. Diese hätten beide deutlich grössere Sporen.
Vielleicht helfen dir diese Angaben etwas weiter.
Beste Grüsse
Corinne
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Lieber Thiemo
Danke dir herzlich!
Ich hätte vor der Platzierung meiner Frage in SARNARI nachschlagen sollen.
Beste Grüsse
Corinne
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Lieber Thiemo
Dank ganz herzlich für deine Erläuterungen. 🙏
Oh, ist das neu, dass R.laeta und R. cremeoavellanea nun zu den Integrinae zählen?
Sie gehörten doch bis anhin zu den Laetinae, Untergattung Coccinula und die Integrinae zur Untergattung Polychromidia.
Dass R. laeta auch iPH‘s ausweist wusste ich ebenfalls nicht. Darf ich dich noch fragen, aus welcher Quelle du diese Angaben entnommen hattest?
Liebe Grüsse
Corinne
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Lieber Stephan, liebe Beteiligte
Verzeihe/verzeiht mir, dass ich nachfrage, aber ich möchte mein bescheidenes Wissen stets verbessern und habe nochmals das Geschehen verfolgt und mich aufgrund deines Inputs soeben erneut nochmals bei den Laetinae’s umgesehen und Andy’s inkrustierten PH-ähnlichen Elemente angeschaut.
Zuerst meine Frage: Wäre den R. laeta oder überhaupt eine Laetinae in einem Fundort wie jenem von Andy (1000 müM, kalkhaltig mit Picea abies) denkbar?
Gerne möchte ich auch nochmals betreffend Interpretation der Bilder nachfragen. In Karbolfuchsin werden die Zystidien von Andy’s Fund meines Betrachtens nach nicht wie typische Inkrustationen wie zum Beispiel bei einer Chamaeleontinae ausgewiesen und erinnern mich eher an die wie in Marxmüller bei R. Integra in Karbolfuchsin beschrieben „Tröpfchen“. Zumindest auf den von Andy ersten gezeigten Bildern.
Natürlich ist es für mich schwierig, die Pileozystidien von PH‘ zu unterscheiden, aber scheint sich aufgrund der keuligen Enden nicht eher um Pileozystidien zu handeln.
Die für R. laeta typischen „pfannenförmigen“ Pileozystidien weist eigentlich (zumindest gemäss Beschrieb und Zeichnungen in Marxmüller) auch R. integra - wenn natürlich auch nicht so ausgeprägt - aus oder interpretiere ich diese nicht richtig?
Bei den Laetinae‘s wäre wie ich es interpretiert habe, einzig der Birken und Hainbuchenbegleiter R. cremeoavellanae, wessen Pileozystidien in Karbolfuchsin mit „Inkrustationen ähnlichen Tröpfchen“ reagieren sollte. R. laeta sollte zudem in Karbolfuchsin eigentlich nur ganz schwach reagieren. Oder liege ich auch hier falsch?
Entschulde Stephan und entschuldigt alle, dass ich hier meinen Gedankengänge nochmals einwerfe, doch helfen mir eure Erfahrungen und Inputs immer sehr viel weiter.
Herzliche Grüsse
Corinne -
Lieber Andy
Danke herzlich für das Update und für deine Arbeit. Ich war auch sehr gespannt um Näheres zu erfahren zu deinem Fund.
Herzliche Grüsse
Corinne
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Liebe Sus(h)i Sushi
Danke dir herzlich! 🌹
Ich dachte mir im übrigen schon, dass du beides kennst. Du kennst dich ja in der Pflanzen- und Tierwelt unglaublich gut aus.
Herzliche Grüsse
Corinne
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