Lieber Ben
Da scheint es einen wunderbaren Kandidaten betreffend Standort für unser nächstes Treffen zu geben 😁
Liebe Grüsse und vielen Dank für die tolle Präsentation
Corinne
Lieber Ben
Da scheint es einen wunderbaren Kandidaten betreffend Standort für unser nächstes Treffen zu geben 😁
Liebe Grüsse und vielen Dank für die tolle Präsentation
Corinne
Hallo Corinne,
vielen Dank für die Fotos - die sind in der Tat vom ersten Eindruck ganz anders! Allerdings zeigt die Farbtafel in Marxmüller (2019) (Russularum Icones) doch auch deutliche ockerfarbig-gelbliche Stellen, und der wikipedia-Artikel erwähnt auch blassere und mehr gelblich-ockerfarbene Varietäten
Lieber Jan
Du zeigst hier jetzt die Bilder zu R. Velutipes, dem flockigen Rosentäubling. Ziehst du somit diesen in Betracht?
R. vesca wäre mikroskopisch auch gut anhand der Crins Haare zu bestimmen.
Liebe Grüsse
Corinne
Hallo zusammen,
vielen Dank schon mal für die Hinweise!
R. vesca glaube ich ehrlich gesagt nicht - die sind nach meiner Erfahrung nicht so "bretthart", außerdem ist zumindest bei den beiden gesammelten Exemplaren die Huthaut bis zum Rand ausgedehnt.
Die Huthaut ist allerdings auch etwa 1/4 bis 1/3 weit abziehbar, was ja bei R. rosea/lepida/velutipes nicht sein sollte
Die Sporenpulverfarbe kann ich vmtl. morgen nachliefern.
Lieber Jan
Das Kriterium mit der zurückgezogenen Huthaut muss bei R. vesca nicht immer deutlich gelten. Was hingegen noch typisch für R. vesca wäre ist eine recht markante rasch kräftig orangebräunliche FeSO4 Reaktion.
Beste Grüsse
Corinne
Lieber Jan
Danke fürs Zeigen deines Fundes.
Du erwähnst den in der Literatur beschriebene Geschmack nach "Bleistiftholz“.
Meinst du somit mit deinem Fund R. lepida / den harten Zinnobertäubling? Ihm werden ja diese Geschmacks-Attribute zugesprochen.
R. rosea wäre bei Romagnesi als solchen bezeichnet und steht in den anderen Literaturen für R. velutipes.
R. lepida zeigt sich zumindest bei mir schon sehr wechselhaft in seinen Hutfarben. So wie deine habe ich jedoch noch keine gesehen. Typisch für R. lepida wäre der wirklich äusserst feste kompakte Stiel.
Guajak Reaktion fällt langsam mittelblau und FeSO4 langsam rosé aus.
Hast du allenfalls auch SPP Farbe?
Beste Grüsse und ich bin auch gespannt auf Inputs der Experten
Corinne
Lieber Andy
Danke ganz herzlich für das Aufarbeiten, deine tolle Berichterstattung und für deine profunde Analyse unserer Funde 🙏
Es hat einmal mehr sehr viel Spass gemacht und ich finde es toll, dass wir auch dieses Jahr wieder ein Treffen organisieren konnten und freue mich bereits auf eine baldige Wiederholung 👍😀
Wie immer durfte ich dank eurem grossen Wissen wieder viel Neues dazulernen.
Liebe Grüsse
Corinne
Lieber Stephan
Danke herzlich für den Hinweis. L. decipiens wäre aber wohl schon als sehr scharf zu qualifizieren, oder?
Beste Grüsse
Corinne
Lieber Schupfi
Es wäre allenfalls von den braunen Milchlingen mit denselben Baumpartner welche auf Taschentuch gelb färben sollen noch L. Tabitus, zu nennen. Dieser wäre auch mild. Die Reaktion wäre relativ deutlich.
Beim ebenfalls braunen L. Lacunarum wäre die Reaktion nur leicht gelblich.
Beste Grüsse
Corinne
Lieber Beflockter Kaiserling
Danke herzlich für dein detaillierter Fundbericht.
Ich bin kein Experte, dennoch möchte ich meine Überlegungen einbringen.
Aufgrund der Phenol Reaktion deines Fundes müsste es sich eigentlich schon um eine Integrinae handeln welche du ja auch begutachtet hattest, jedoch aufgrund fehlender Pileo‘s diese verworfen hast.
Ich habe mir aus der Sektion noch R. Romellii betrachtet. SPP mit IVc, teilnetzige Sporen und eine braunviolette Phenolreaktion wären seine Eigenschaften.
Zudem würde dieser dazu (halt nur kaum reagierende Pileo,s) ausweisen. Der Geruch dieses ist zwar nicht markant wie bei R. Fellea wahrzunehmen, dafür wären aus der Sektion R. Alutacea oder R. Vinesobrunnea bessere Kandidaten, jedoch weisen sie keine Pileo‘s aus.
Ich bin auch sehr gespannt, was zu deinem Fund für Statements der Experten abgegeben werden.
Beste Grüsse
Corinne
Lieber Frank
Ich bin kein Experte aber ich könnte mir C. Citrinus /Grünlingsklumpfuss vorstellen. Den habe ich soeben auch gefunden und würde zu deinen Schilderungen passen.
Ich bin gespannt, was die Experten meinen.
Beste Grüsse
Corinne
Alles anzeigenGuten morgen allen,
@ Corinne,
leider zeigt mir der Link nur Forbitten an.
@ Oehrling,
das kann mir jetzt sehr weiterhelfen. Erst mal diese Einteilung vor nehmen zu können.
Den anderen Schreibern danke ich auch.
Lieber Bläuling
In diesem Forum ist das mit allen Links so, passiert bei mir auch. Du kannst den Link hier einfach kopieren (je nachdem ob mit rechter Maustaste oder wenn wie ich mit dem IPad einfach mit draufklicken) und in einem neuem Browser Fester oben einfügen.
Beste Grüsse
Corinne
Lieber Bläuling
Vielleicht könnte dir diese Übersicht auch etwas dienlich sein, um die verschiedenen Gattungen zu unterscheiden?
https://new.paxillus.ch/assets/phlegmacien_systematik.pdf
Beste Grüsse
Corinne
Lieber Jörg, liebe Interessierte
Der Anbieter im besagten Link war schon etwas länger nicht mehr im Forum präsent und ich befürchte, dass die Bände bereits vergriffen sind. Ich bin nach somit wie vor sehr interessiert und dankbar, falls noch jemand ein Band 5 zum Verkauf verfügbar und anzubieten hätte.
Herzliche Grüsse
Hallo Corinne,
schau einmal hier! Ob sie diese noch hat und sie ein Buch allein verkauft weiß ich leider nicht.
VG Jörg
Lieber Jörg
Danke herzlich für den Link und liebe Grüsse
Corinne
Liebe Interessierte
Ich bin auf der Suche nach dem Werk Die Grosspilze Baden-Württembergs Band 5, falls mir jemand eines verkaufen würde, wäre ich sehr dankbar.
Herzlichen Dank und beste Grüsse
Corinne
Liebe Beteiligte
Das Dilemma mit den R. Turci‘s ist es eben auch, dass sie nicht immer riechen. Jene welche bei mir zu finden sind, tun es nicht, jene welche wir im Schwarzwald gefunden haben hingegen schon und ganz typisch nach Jod. ☺️
Beste Grüsse und danke allen für eure Inputs.
Corinne
Hallo zusammen,
R. turci ist nicht wirklich ein Ockersporer. SARNARI und KIBBY geben die Sporenpulverfarbe z. B. mit 4a an, im EINHELLINGER heißt es 3c bis 4a..
FG
Oehrling
Lieber Stephan
Vielen herzlichen Dank für deine erneuten Erläuterungen.
Liebe Grüsse
Corinne
Hallo zusammen,
echt seltsam, dass beide Täublings-Experten da R. cessans sehen. Ich sehe da nämlich einen sehr typischen Jodoform-Täubling (R. turci), mit seiner verdunkelten Scheibe auf dem Hut. Am Stiel riechen hätte man sollen, das hätte so manche Frage geklärt. Wie auch immer, das Rätsel wird nie gelöst, und so kann jeder seine Meinung behalten.
FG
Oehrling
Lieber Stephan
Danke für deine Einbringung.
Wäre für die Jodforms Ockersporer R. turci/ R.amethystina das hiesige SPP nicht eine Nuance zu dunkel?🤔
Es hat sich zudem ausser dir bis jetzt mit Uwe nur ein Experte gemeldet 😊
Liebe Grüsse
Corinne
Hallo Uwe und Corinne,
vielen Dank - auch für die Zusatzinfos!
Ich muss wohl mal eine Chemikalien-Nachbestellung machen...
Lieber Jann
Dazu habe ich mit Guajak noch die Erfahrung gemacht, dass je nach Herstellungsverfahren die Guajak Reaktionen auch unterschiedlich stark ausfallen können und somit je nachdem wo du es beziehst, sich dies auch anders auswirken kann.
Herzliche Grüsse
Corinne
Lieber Jann
Danke herzlich fürs Nachreichen der weiteren Erhebungen. Ich würde bei deinem Fund allenfalls weiter bei den Tenellae‘s nachschlagen.
Insbesondere denke ich an den Kiefernweichtäubling/ R. cessans, dieser ist ja mit Kiefern vorkommend. Das SPP des Gelbsporers mit IVa könnte auch geltend gemacht werden.
Die Guajak Reaktion wird gemäss Romagnesi als intensiv beschrieben, wobei es auch stark auf den Frischezustand ankommt. Guajakreaktionen sind meiner Meinung nach nicht immer verlässlich.
FeSo4 wird mit einem schmutzigen Rosa wiedergegeben.
Ich weiss nicht, ob du mikroskopierst. Es würden sich lange schlanke Pileo‘s mit Divertikeln und kuzrgliedrige EP‘s zeigen und grosse breitelliptische Spore mit stellenweisen teilnetzigen Verbindungen.
Ich bin kein Experte und bin auch gespannt, ob jemand von ihnen hier aufgrund deiner Erhebungen weiteren Rat abgibt.
Beste Grüsse
Corinne
Alles anzeigenHallo Jürgen,
bitte grabe mal einen von denen aus. Er sollte einen leuchtend gelben Fuß haben, dann ist die Wahrscheinlichkeit auf ein Kuhmaul (Gomphidius glutinosus) sehr groß.
Er ist essbar, schmeckt gar nicht schlecht, macht aber viel Putzaufwand, da du die Schleimschicht an Ort und Stelle entfernen musst, sonst bappt dir im Korb alles zusammen. Und wenn du ihn tatsächlich isst, ist das dein persönliches Risiko.
FG
Oehrling
Wie entferne ich die Schleimschicht am besten? Liebe Grüße Jürgen
Lieber Jürgen
Zu deiner Frage betreffend Entfernen der Huthaut von Kuhmäuler: Ich teile die Hüte in der Mitte nach durch und ziehe dann die Huthaut nach unten ab. Es ist nicht bei allen FK gleich gut zu bewerkstelligen. Ich sammle wenn überhaupt Kuhmäuler auch nur wenn es trocken ist, ansonsten sind sie mir zu schleimig.
Zudem sammle ich nur FK welche etwa in dieser Grösse:
Wenn sie so gross und die Lammellen schon dunkler sind ernte ich sie nicht mehr:
Ob deine FK verzehrbar sind oder nicht kann ich nicht beurteilen.
Beste Grüsse
Corinne
Hallo Jürgen
Bitte beachte die obigen Kommentare.
Du kannst hier mit deinem Bild keinerlei Bestimmung erwarten und schon gar keine Hinweise für den Verzehr von Funden!
Beste Grüsse
Corinne
Lieber Jürgen
Es könnte vielleicht ein grosser Schmierling, Kuhmaul / Gomphidius glutinosus sein. Aber wie Dodo schreibt, kann man so nicht viel sagen.
Beste Grüsse
Corinne
Lieber Jann
Danke fürs Zeigen deines Fundes.
Ich könnte mir hier etwas aus der Sektion der Tenellae vorstellen.
Die Erhebung eines genauen SPP wäre sicherlich auch weiter dienlich und falls du im Besitze von Chemikalien bist.
Ich wäre auch gespannt, was die Experten dazusagen meinen.
Beste Grüsse
Corinne
