Die Trompetenpfifferlinge hätte ich niemals als solche im Wald identifiziert. Ist das normal das die so dunkle Hüte haben? Ich kenne Pfifferling nur schön gelb, manchmal etwas beige.
Beiträge von LilaAuster
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So und wir wissen ja wie schön es ist wenn man ein bischen gucken kann was so passiert, hier das Update zum heimlich gefruchteten Espenausternseitling (oder ggf. auch Lungenseitling, ich kann gerade leider nicht an die Beschriftung gucken). Danach folgt der mitlerweile schon fast übereifrige Korallenigel im zweiten Flush, was mich sehr freut. Der legt richtig los! Die Fruchtung die im Hintergrund an der Seite erkennbar kommt aus dem Loch der Fruchtung des ersten Flushes. Dies hatte ich großflächig und fest mit Gaffatape verschlossen. Fand er unnötig und hat es selbst zur Seite geschoben, selbst ist der Korallenigel.
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Hallo,
Es könnte auch eine ausgebüxte Zuchtauster sein. Diese sind dünnfleischiger als ihre wilden Verwandten, eher hellgrau aber intensiver in der Farbe als Pulmonaris und ohne Anisnote.
Grüße
Häufig sind die Zucht"austern" sogar in Wirklichkeit Lungenseitlinge. Und ja, die findet man auf jeden Fall mitlerweile auch verwildert, könnte das hier auch sein.
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Ich rufe mal unseren Austernexperten LilaAuster .
Nur für Zuchtaustern! In der Wildnis schlage ich mich auch eher so auf gehobenem Laienniveau durch.
Ich sehe auf dem Foto eine etwas ältere ggf. zu viel Wasser abbekommene Auster. Die können je nach Umgebungsfaktoren auch mal richtig hell bleiben. Selbstverständlich könnte das aber auch ein Lungenseitling sein, das kann man eigentlich nur richtig mit nem Mikroskop oder mit sulfovanillin feststellen. Letzeres kannst nicht kaufen und muss jedes mal frisch hergestellt werden. Da eine der Zutaten eine nicht mehr frei verkäufliche Schwefelsäurenkonzentration ist, kannst du letzteres wahrscheinlich vergessen, wenn du keinen Zugang dazu hast.
Ich hoffe ich finde auch demnächst mal wieder Austern, dann habe ich was neues zum klonen
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Im Pilzzelt hat sich ein weiterer Seitling dazu entschlossen zu fruchten. Heimlich. Heute entdeckt und ein bisschen spät freigelegt.
Derweil hat sich der Stachelbart wohl mit der ersten Fruchtung erst aufgewärmt. Der quillt jetzt aus allen Öffnungen die ich ihm geboten habe plus welche die ich eigentlich verschlossen hatte, dort wo die erste Fruchtung saß. Wenn die Fruchtungen ähnlich groß werden wie beim ersten Flush wird der Block insgesamt einen sehr guten Ertrag liefern.
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Moin,
ich habe da einen älteren Beitrag vom Tintling gefunden:
http://tintling.com/inhalt/2007/Dieter_Honstrass_53.pdf
LG
Daniel
Danke. Ziemlich unterirdisch wie der Autor ihn immer wieder versucht schräg von der Seite anzufahren. Neutrale Berichterstattung ist was anderes.
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Ich hab mir eine kleine Zwangsbelüftung bestellt und dazu noch eine Intervallzeitschaltuhr. Ich werde die Zwangsbelüftung fürs erste eine von zehn Minuten laufen lassen. D.h. innerhalb von zehn Minuten läuft die Belüftung für eine Minute, saugt Luft an von Außen und bläst sie in die Box und drückt damit die alte Luft raus. Jetzt wo ich drüber nachdenke, wäre es evtl. besser innerhalb von 5 Minuten für 30 Sek. zu belüften, dann würde die Luftfeuchtigkeit nicht so krass schwanken.
Die Belüftung wird ein Minigebläse das per USB Kabel angeschlossen wird an ein generisches Ladegerät. Hat 4 Euro gekostet, gab 2 Stück für 8 Euronen. Dazu das Ladegerät, was so um die 4 Euro lag, nur die Intervallzeitschaltuhr schlug mit 15 Euro zu Buche. Da gab es leider nur einen Kandidaten der das kann, was ich suche. Das Minigebläse klebe ich mit Silikon fest und sichere den Ansaugbereich mit Gaze, nicht das sich da noch Trauermücken durch in die Box verirren. Freitag sollte ich alles geliefert bekommen bzw. bereits geliefert bekommen haben.
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Seitdem ich sie ein mal gefunden habe, finde ich sie auf einmal überall. Die sind hier echt häufiger als ich dachte. Sie im richtigen Stadium zu erwischen ist allerdings schwierig. Die auf den Fotos oben sehen mir schon zu alt aus.
Probiert hatte ich noch keine, da ich noch nicht 100% sicher bin. Kommt noch.
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Wenn du an der 1 riechst, wirst du feststellen, das du das kein zweites mal tun möchtest.
Es ist die Stinkmorchel.
Die stand etwas weiter weg. Ich habe durch eine Brombeerhecke fotografiert, riechen war also schwierig. Gut dass ich nicht durchgekrochen bin

Den riechst du normalerweise schon auf 10 m - 20 m Entfernung. Die sind wirklich penetrant. Natürlich aber nicht gegen den Wind.
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Ich bin übrigens der Ansicht das man auch zum kochen einen angemessen guten Wein nutzen sollte. Sicherlich auf den Bedarf des Gerichtes abgestimmt, aber ein Billigwein schmeckt auch als Kochzutat schlecht.
Ein Schraubverschluss ist keine Abwertung eines Weines. Es gibt genügend hochwertige und sehr gute Weine die auf Schraubverscchluss statt Korken setzen. Schraubverschluss bietet besseren Schutz vor Sauerstoff und altert nicht wie Kork. Er ist theoretisch sogar der bessere Verschluss, wenn richtig ausgeführt.
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Wow das ist ja ein Riesentopf.
Jo. Muss aber. Mir ist das zu krasser Stromverbrauch pro Beutel, wenn ich da nur einen Beutel rein bekomme und den dann 2-3h befeuern muss.
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Ich habe gerade raus gefunden das der sich züchten lässt..... ich hab da noch 3 Gläser unbeimpfte Flüssigmycelbasislösung...............
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Ich glaube 23 Liter. Da passen zwei Beutel mit ca. 1,4 kg Substrat in der Trockenmasse knapp rein.
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Es sieht wohl besser aus als es ist. Ich produziere immer noch viel zu viel Ausschuss. Wirklich ernten konnte ich tatsächlich nur die Espenauster von vor Monaten und den Stachelbart von vor ein zwei Wochen. Da sind nebenbei bestimmt 10 Beutel in die Tonne gewandert, oder noch mehr. Also rein vom Ertrag her, bislang völlig unzureichend. Anber das ändert sich gerade hoffentlich.
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Es ist die Stinkmorchel.
... die aber mit echten Morcheln nicht das Geringste zu tun hat und noch nicht mal weitläufig verwandt ist.
Grüße
Harald
Weshalb ich den inoffiziellen Namen Waldlümmel oder Ludenrute auch viel passender finde.
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Haha, die Warnung kommt zu spät der Sucht bin ich schon verfallen

Ich bin eigentlich vorwiegend draußen am Pilze züchen. Hier stehen noch Hölzer mit Limonenseitlingen, Enoki, Judasohren und ganz viel Shiitakehölzer rum. Aber die wollten bisher noch nicht so richtig fruchten. Frisch infiziert habe ich noch Hölzer mit heimischem Samtfußrübling, chinesische Stockschwämmchen und Pipppino, die liegen jetzt gut verpackt in der Scheune.
Mit der Indoorzucht habe ich bisher nur ein bisschen rumprobiert. Ich empfinde das als echt schwierig durch die nötige Sterilität. Mir fehlt auch wohl auch die richtige Ausrüstung dazu. Außer schönen Fertigkulturen und dem erfolgreichen Klonen einer Pfälzer Winterauster (die jetzt auch im Garten beginnt zu fruchten), hab ich da bisher nur massenhaft grünen und grauen
Schimmel produziert.
Jupp, das ist auch wirklich tückisch mit der Sterilität. Ich hab mein System jetzt so weit runter gebrochen, das ich nur noch das nötigste machen muss um steril zu bleiben. Dafür braucht man einen großen Dampfdruckkochtopf, die speziellen Pilzzuchtbeutel, Einmachgläser, passende Spritzen und Kanülen, Hochtemperatursilikon und Spritzenfilter. Mehr braucht es nicht. Ok, noch die Pilzzuchtbox. Also eine Ikea Samla Box + Aquarienpumpe.
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Geschmack eher nicht, aber die Konsistenz. Man hat halt viel zähen Stiel und wenig leckeren Hut. Wer schon mal wilde Austern gesammelt hat, weiß das man meistens von dem Stielbereich die dickeren Stellen wegschneidet da sie sehr zäh sind. Unter CO2 Stress produzieren die Seitlinge quasi nur diese zähen Bereiche. Ausser der Kräuterseitling. Der produziert dicke Stiele und kleine Hüte, was hier aber gewollt ist. Die ungestresste Form sieht eigentlich ähnlich aus wie Austern. Das was man aus dem Laden kennt ist also ein unnatürliches Wachstum unter CO2 Stress. Gut für den Züchter, weniger Belüftung nötig, bessere Ergebnisse. Das ist allerdings der einzige Seitling, der sich so verhält.
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Die Worte les' ich wohl, allein, mir fehlt der Glaube.
Hab' nun, ach, gar viel Merlot und and're Tropfen auch, genossen,
indes, das Pelzige ist mir noch niemals aufgestoßen...
LG
Wir nennen hier tatsächlich einige Merlots scherzhaft "richtige Pelzleger" aus genau dem angesprochenen Grund.
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Wenn du an der 1 riechst, wirst du feststellen, das du das kein zweites mal tun möchtest.
Es ist die Stinkmorchel.
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An was könnte das denn liegen? Am Rotwein?
Hallo,
kam der Rotwein nur in die Soße oder auch ins Glas? Was war es denn für einer?
Hattet ihr den Tropfen schon einmal genossen - und dann ohne pelzigen Geschmack ?
Rotwein nur in die Sauce. Bio Merlot. Hatten wir noch nicht davor.
Ihr habt die Bratensoße reduziert, dabei die Tannine im Wein konzentriert und das ist dann das was ihr da als pelzig empfindet. Merlot kann da viel von haben, je nach Wein.
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Diese Einordnung in Gattungen, also von grob nach fein, ist doch nichts neues? Das hat doch der werte Herr aus Goslar, der gerade das fulminante Kosmos Buch raus gebracht hat, ebenso im Repertoire. Das ist doch eigentlich ein Standardvorgehen, oder irre ich mich?
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Eyyyyyyy eine zweite Pilzzucht! Sehr gut! Viel Erfolg!
Beschränkst dich auf outdoor oder möchtest auch drinnen züchten? Musst vorsichtig sein... hat einen sanften Suchtcharakter.

VG!
LA
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Was gibt es an Verwechlsungspartnern? Ich weiß nur von Dickfüßen, die sich aber wohl geruchlich sehr schnell abgrenzen lassen, da sie recht wiederlich riechen sollen.
Dann natürlich diverse andere Rötelritterlinge, die allerdings alle essbar sind.Übersehe ich da etwas?
