Beiträge von fezaq

    Hallo zusammen,

    ich wollte euch einen der häufigsten Täublinge der letzten zwei Wochen in der Schlossfasanerie in Eichenzell zeigen und seine Variabilität.


    Russula graveolens

    Spp: IIIb

    Geschmack: mild

    FeSO4: grün

    Guajak: +++

    Sporen: isoliert

    Habitat: Eiche


    Bild 01: Jung wie R. vesca


    Bild 02: Meisten mittig grünlich


    Bild 03: z.T. aber auch deutlich weinrötlich


    Bild 04:


    Bild 05:


    Bild 06:


    LG Alex

    Hallo Karl, danke für die Erklärung.


    Mit der Erklärung sollte mir die Interpretation der Hymenialzystiden im Vergleich zu den Marginalzellen auch gelingen.

    Jetzt muss ich nur noch ein R. grisea finden, um die Marginalzellen mal live unter dem Mikroskop zu sehen :)


    LG Alex

    Danke fürs Feedback. Ich hab heut im Exsikkat nach mikroskopiert.


    Sporen:

    Diese sind netzig. Passt gut zu parazuera.


    Bild 01:


    Bild 02:



    Pileozystiden:

    parazurea - "cylindric-elongate, to fusiform-clavate or papillate, non-septate"

    Das passt gut zu der Beschreibung. Zylindrisch-länglich. Ein paar papillierte hatte ich ebenfalls gefunden.


    Bild 03:


    Bild 04:



    Endzellen der Lamellen:

    Bei ionochlora und parazuera gibts dazu keine Anmerkung im Buch. Wobei die Endzellen meines Präparates waren eher papilliert, weniger "fusiform-pointed".


    Danke für die Hilfe und ich bin jetzt bei R. parazuera.

    LG

    Alex

    Hallo zusammen,


    ich hab am 26. Sept. im Schlosspark der Fasanerie in Eichenzell eine Art aus der Grisea Gruppe gefunden. Laut meinem Verständnis wäre das Russula grisea. Was sagt ihr dazu?

    Sporenpulver IIa / IIb

    mild


    Bild 01:


    Bild 02: Die beiden rechten mit den grünen Farben würden mich eher an R. parazurea erinnern.



    Laut dem neuen Russula Buch "The genus Russula in GB" von Kibby, Hampe, ... hat R. grisea "Gill edges with fusiform-pointed cells".

    Ist damit diese Art der Endzellen zu verstehen? Weil die waren reichlich vorhanden.


    Bild 03:

    Bild 04:


    Bild 05:


    Danke für den Meinungsaustausch.

    Gruß Alex

    Hallo zusammen,

    in der Fasanerie Eichenzell hab ich folgenden Macrolepiota gefunden. Der Fund stand am Rand einer Eichengruppe von 10-15 Bäumen, hin zu einer offenen Wiese.


    Die Grüntönung deutet für mich auf M. olivascens oder pseudoolivascens hin. Wie ich Christoph Tricholomopsis verstanden habe, kommt M. olivascens zwischen 1.200 - 1.700 Hm vor. Und M. pseudoolivascens in xerothermen Eichenwäldern und offenen, trockenen Steppenlandschaften. Damit würde M. pseudoolivascens besser zu dem Fund passen.


    Sporenabwurf ist in Arbeit.


    Bild 01:


    Bild 02:


    Bild 03:


    Vielen Dank für die Hilfe,

    Alex

    Hallo zusammen,


    ich hab am 18.06.26 im Raum Fulda in der Fasanerie (Schlosspark) an zwei Stellen diesen Fund gemacht.

    Mit Dittes Beiträgen im Forum und Internetseite, geht meine Vermutung Richtung Pseudosperma obsoletum. Was ist eure Meinung dazu?


    Makro 01:


    Makro 02:


    Makro 03:


    Makro 04:


    Makro 05:


    Makro 06:


    Makro 07:


    Mikro 01:


    Mikro 02:


    Mikro 03:


    Mikro 04:


    Vielen Dank für die Untersützung.

    LG Alex

    Hallo Günter,


    genau mit der Annahme bin ich reingegangen.

    Das Netzteil gibt 5V raus. Der Spannungswandler kann mit 3,7 - 24V umgehen, bekommt aber 5V rein und daher auch 5V raus.

    Daher hab ich mir dann auch eine LED mit 5V gesucht.


    Gruß,

    Alex

    Hallo Peter,

    guter Punkt. Hatte ich nicht auf dem Schirm gehabt und nicht getestet.


    Hier ist ein Bild (Herbar vom I. pusio) mit meiner Mikroskop-Kamera Swift SCA-EA05.

    Wenn ich das richtig interpretiere mit dem Querstreifen, dann ist beim Bild kein Querstreifen zu erkennen.



    Gruß,

    Alex

    Ich hab die Winterzeit genutzt und an meinem Mikroskop weiter rumgeschraubt, um es auf LED umzubauen mit der Randbedingung, dass das Licht dimmbar ist.

    Dazu hab ich mittlerweile zwei Lösungen gefunden. Beide Lösungen konnte ich auch gleich testen, weil ich ein Ersatzteil-Mikroskop noch daheim hatte.


    1. Lösung:

    Ich hab mir bei www.roboter-bausatz.de folgende Bauteile bestellt.

    - LED Dimmer Spannungswandler Modul DC 3,7 - 24V (4,35€)

    - LED Spot Lampe Kompatibel mit Bambulab LED Kit USB 5V 3W Kaltweiss (6,10€)

    - yourDroid Netzteil 5V 3A 5,5x2,1mm DC-Stecker (6,99)

    - DC Hohlstecker Adapter Paar (0,75€)


    Für das ganze muss man ein wenig Löten. Funktioniert ganz gut. Läuft mit Gleichstrom (DC) bei 6V.


    2. Lösung:

    Ich hab mir bei www.roboter-bausatz.de folgende Bauteile bestellt.

    - PWM Drehzahlregler 2000W, 50-220V/AC, 25A mit Kabel (2,59€)

    Und bei Amazon hab ich mir noch eine LED bestellt mit den Randbedingungen "LED, BA15D, Kaltweiß, 6000K, dimmbar, 220V" (ca. 10€ für 2 LEDs)


    Das Gute ist, man muss nicht löten und man kann Netzteil und Lampen Sockel behalten. Läuft bei Wechselstrom und 220V.


    Viel Erfolg beim Nachmachen :)


    Gruß,

    Alex

    Hallo zusammen,

    ich hab hier ein Fungi Ball gefunden, komme aber bei der Bestimmung nicht ganz weiter.

    Vor Ort dachte ich an Galerina. Mittlerweile denk ich, dass es aus der Tubaria Richtung sein kann.


    Stiel mit Ringzone. Hut mit Velumresten. Hutrand behangen.

    Sporen: glatt

    Sporenlänge: 7-8,5 x 5 um

    Sporenform: ellipsoid bis nierenförmig

    Keine Schnallen in der Lamellentrama gefunden.

    Basidien 4-sporig.


    Bild 01:


    Bild 02:


    Bild 03:


    Bild 04 - 1000x:


    Bild 05 - 1000x:


    Bild 06 - Zystidenform:


    Gruß,

    Alex

    Hallo Andreas,

    danke für die App. Die ist super gestaltet. Insbesondere das Update ist User freundlicher.

    Finds auch nicht schlimm, dass die ersten Versionen Bugs haben. Ist bei der ersten Auflage eines Buches nicht anders, da ist auch nicht immer alles fehlerfrei. Auch toll, dass du dich hier offen den Anmerkungen stellst und den Reifegrad der App darlegst.


    Mein erster Wunsch wäre, dass auch die Zeit aus den Bildern übernommen wird.

    Und der zweite Wunsch, dass das hinzufügen weiterer Bilder flüssiger funktioniert bzw. nicht limitiert ist. Denn manchmal will ich Mikrobilder nachtragen und dann hab ich manchmal die Möglichkeit nicht. Bin mir nicht sicher, ob die Anzahl der Bilder limitiert ist oder es ein Bug ist.


    LG

    Alex

    Später habe ich dann eine kleine, passende Schaltung ins Mikroskop eingebaut und eine Halterung/Kühlung für die LED. Betrieben wird das Ganze mit 5 Volt Netzteil. Von außen ist nicht zu erkennen, dass das Mikroskop umgebaut wurde.

    Ich gebe dir aber recht, ohne Kenntnisse in Elektronik und Löten, ist das nicht zu realisieren.

    Hi Peter,

    deine Lösung hab ich tatsächlich im Mikroskopie-Forum gesehen und die war echt gut und ansprechend, nur fehlen mir die Kenntnisse in Elektrotechnik um das selbst zu realisieren.

    Ich muss auch zugeben, dass ich bei der Pilzmikroskopie die Dimmung bisher gar nicht gebraucht habe. Ich habs also bisher nicht vermisst. Aber evtl. kommt das noch, wenn ich tiefer ins Thema einsteige.


    Gruß,

    Alex

    Hallo Peter,

    die LED die ich habe ist nicht dimmbar.

    Ich kann mir aber vorstellen, dass man welche finden könnte.


    Ist ein guter Punkt. Hatte ich beim Kauf der LED nicht berücksichtigt.


    Gruß,

    Alex

    Hallo zusammen,


    Ich habe in der Vergangenheit immer wieder nach Lösungen gesucht wie ich mein Olympus CH2 Mikroskop von der alten Glühbirne auf LED updaten kann.

    Im mikroskopie-forum.de werden einige mögliche Wege aufgezeigt. Dabei muss immer die ganze alte Elektronik ausgetauscht werden. Mir fehlt dazu das Verständnis für die Elektrotechnik. Zu viele Schaltkreise.

    Wenn man das Extern machen lassen will, dann kann das z.T. mehrere hundert Euro kosten. Nix für mich.

    Deswegen find ich diesen 5 Minuten Weg bisher den besten Weg, um das Olympus CH2 auf LED umzurüsten.


    ebay Link:

    https://www.ebay.de/itm/396107467886?mkcid=16&mkevt=1&mkrid=707-127634-2357-0&ssspo=DcYgAj-8RXa&sssrc=4429486&ssuid=em4E8p7lTdC&stype=1&var=&widget_ver=artemis&media=MORE



    Gruß,

    Alex

    Hi Matze,
    kann ich bestätigen, geht mir ähnlich. Scheint ein Bug zu sein.


    Hatte auch neulich Russula nigricans nicht in der Liste finden können.

    Hallo Lycien,

    danke für die Antwort.

    Tatsächlich hatte ich R. laeta ca. 20m weiter bei der nächsten Baumgruppe. Dort aber mit einem deutlicheren Rotton.

    Die Sporen passen auch zu R. laeta.


    Gruß, Alex

    Hallo zusammen,

    ich habe in einer Parkanlage bei Fulda einen Täubling gefunden, wo ich nicht mehr so recht weiter komme.


    - Sporenpulver: IVb

    - Mild

    - Kein signifikanter Geruch

    - Bei Eiche

    - Huthaut ca. 1/4 abziehbar (siehe Bild 05)


    Laut Handbuch für Pilzfreunde V, lande ich bei R. aurata (Gold-Täubling).

    Ich habe aber Zweifel dran, da weder die Lamellenschneiden noch das Fleisch unter der Huthaut (Siehe Bild 05) gelb sind.

    Bild 01:


    Bild 02:


    Bild 03:


    Bild 04:


    Bild 05:


    Sporen 01:


    Sporen 02:


    Sporen 03:


    Dank schonmal für alle Tipps!

    Alex