Beiträge von Navajoa

    Hallo,


    in den letzten Tagen war ich bei mir um die Ecke auf Pilzsuche und hoffte auf Großpilze.

    Alles, was ich fand, waren 5 Nelken-Schwindlinge und Mehlräslinge.


    Dann viel mir jedoch ein, das einer der ersten Boleten, der nach dem Regen fruktifiziert, Butyriboletus regius, der Echte Königsröhrling ist. Zumindest bei mir ist das so.

    Und in der Tat fand ich ein kleines Exemplar. Nicht weit davon nochmals 5 Kollegen, teils etwas älter.


    Im Regen habe ich diese dann geknipst, da an diesem Standort alles, was man an Pilzen ernten und irgendwie verwenden kann, auch geerntet wird. Die Hoffnung, diese Pilze nochmals zu sehen sind sehr gering.


    Doch ich hatte Glück, die gut getarnten Pilze haben auch Tag 2 überlebt. Ich konnte weitere Bilder, diesmal ohne Regen, machen.

    Und sogar Tag 3 erlebten sie noch. Die Anzahl der FK war mittlerweile auf 14 gestiegen. Leider hat es stark geregnet, es war zappenduster.



    Trotzdem für mich ein toller Fund, so viele FK und so groß hatte ich die Butyriboletus regius noch nicht.


    Die Bilder sind teils nicht optimal und so, wie sie aus der Kamera kommen. Trotzdem zur Doku sehr gut geeignet.



    Habitat bei alten Quercus robur, Stieleichen:



    Am Tag 1:




    Am Tag 2:








    Und am Tag 3:




    Leider mit Blitz, sonst wäre überhaupt nichts zu sehen gewesen:




    Edit am 31. Juli 2025:



    Mit den folgenden Bildern kann ich die die kleine Doku über die Entwicklung der Echten Königsröhrlinge abschließen, denn so sehen die beiden FK aus den obigen Bilder aus:






    Siehe bitte auch Besuch vom Butyriboletus regius, dem Echten Königsröhrling – Teil II




    Wie immer, hoffe ich ihr hattet etwas Freude beim Lesen und Ansehen,

    viele Grüße,

    Steffen

    Hallo Karl,


    danke für's Zeigen und Mitnehmen.


    Schöne Funde hast Du da gemacht. Der Schwefelporling ist außergewöhnlich orange, toll.

    Und der Sonnentau schön kräftig rot. Meine reagieren auf Sonne sofort mit einer noch kräftigeren Rotfärbung.


    Hier bei mir geht es auch langsam los mit Pilzen.



    Edit: solche Begegnungen mit Wildschweinen muss man nicht haben, das hast Du echt Schwein gehabt, das dich die Bache in Ruhe gelassen hat.



    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    die Erklärung zum Hexenring:


    Wir befinden uns am Ende des Zweiten Weltkrieges. Deutschland wird von den Alliierten bombardiert. Die Stadt Plauen im Vogtland hat statistisch gesehen (Bomben pro Fläche) die meisten Bomben im WW II abbekommen.

    Auch der Fundort hat etliche Bombentreffer erhalten. Im Park steht eine Infotafel, auf welcher auf die nicht unbedeutenden Zerstörungen der Parkanlage hingewiesen wird.
    Die Bomberrichter wurden teils mit Ruinenschutt aufgefüllt; basisch. Und durch das unterschiedliche Substrat, sowohl in der Zusammensetzung, Wasserdurchlässigkeit, ph-Wert, etc. sind diese ehemaligen Bombentrichter noch heute optisch durch unterschiedlichen Bewuchs leicht erkennbar.

    Diesem Umstand ist es auch verdanken, das hier einige Pilze und Orchideen wachsen, welche man nur auf basischen Böden findet.

    Hier beim Täubling wird eher das wasserdurchlässige Substrat am Rand sein, oder andere Umstände.

    Ursache des Ganzen ist auf jeden Fall ein ehemaliger Bombentrichter.



    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo Steffen,

    ich habe vor gut 20 Jahren mal einen Hexenring Pfifferlinge gefunden, der war sicher noch relativ jung und hatte etwa 60 cm Durchmesser. Beim weiterwachsen kann sicher durch Hindernisse im Boden die kreisförmige Strucktur verändern das man es nicht mehr als Hexenring sieht,

    viele Grüsse

    Matthias

    Hallo Matthias,


    der Ansatz mit dem Boden ist nicht schlecht.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Liebe Pilzfreunde,


    ich war in Sachen Pilzen unterwegs und habe u. a. einen schönen Hexenring Täublinge gefunden. Den Durchmesser habe ich abgeschritten, rund 6 Meter.


    In einiger Entfernung stehen große, alte Buchen.


    Und da man einen Hexenring von Täublingen nicht alle Tage sieht, dachte ich mir, ich zeige euch das einmal. g:-)


    Beim Pilz handelt es sich um Russula parazurea, Blaugrüner Reiftäubling; mein Dank geht an Felix.



    Leider ist es so, dass man vor Ort den Ring ganz deutlich erkennt, jedoch im Bild weniger.

    Von daher habe ich den Ring in einem der Smartphonebilder rot nachgezeichnet.




    Panoramabild:








    Hier der Ringbewohner, Russula parazurea, Blaugrüner Reiftäubling:






    Und nun viel Spaß beim Grübeln. g:D



    Viele Grüße,

    Steffen

    Habe noch einen Fehler entdeckt :)


    Auf den Seiten 519 und 523 sind einige Bilder von Leccinellum corsicum als "Leccinellum corsium" angeschrieben.


    Im übrigen ändern solche kleinen Fehler nichts an der Qualität des Buches, ich studiere es schon den ganzen Abend voller Freude :daumen:

    Hallo,


    dann teile das bitte dem Autor mit, der freut sich bestimmt. Pulchrotinctus ist hier im Forum unterwegs. Dann kann er das mit auf die Korrekturliste setzten und in einer späteren Ausgabe des Buches korrigieren.

    Vielleicht am besten per PN in Englisch?


    Viele Grüße,

    Steffen

    Ich weiß nicht, ob das Bild hier bei all Euren wunderschönen Fotos reinpasst. Aber die ist mein bis jetzt schönster, heute gefundener Grüngefeldeter Täubling :love:

    Hallo Birgit,


    der ist ja toll! In dieser Färbung und Qualität hätte ich den auch gerne zum Knipsen.


    Ich hoffe der Grüne hat den Weg in die Pfanne gefunden; denn die sind sehr, sehr lecker.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Auch wenn ich nicht mit jeder Ideologie mitgegangen bin, möchte ich hier nun ein Tribute schicken zu einem meiner Kindheitsidole, zu einem Mann der mich viele Jahre begleitete, als ich als kleiner einsamer Teenie vor der Glotze hing, und sogar Silvester für Wrestlemania ausfallen ließ:

    RIP Terry: Hulkster !


    Hallo,


    ja, der Hulk Hogen hatte seine guten Zeiten und war ein Star. Verpasst hat er nur den richtigen Zeitpunkt für einen würdevollen Abgang.

    Möge er nun seinen Frieden finden.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo Lou,


    na ja, das ist recht wenig „dran“. Das lohnt nicht. Ansonsten halte ich es wie Corne, in der Not frisst der Teufel Fliegen.


    Roh sind die Pilze im allgemeinen giftig. Außer ein paar Ausnahmen, wie der Steinpilz, Boletus edulis, der auch zu Carpaccio benutzt wird. Wegen der Giftigkeit im Rohzustand auch das wichtige, lange Durchgaren. Die hitzelabilen Giftstoffe zersetzten sich dabei.


    Viele Grüße,

    Steffen