Beiträge von Navajoa

    Hallo,


    ich war heute auf Exkursion und wir haben etliche Pilze gefunden. Eben alles, was man aktuelle so findet.


    Beginn war bei moderaten Temperaturen, ab 12 Uhr 28 °C und Sonne. Und schon wird es hier bei mir wieder zu trocken.


    Zeigen möchte ich euch etwas, was man bestimmt nicht jeden Tag sieht, Feuerschuppiger Saftling – Hygrocybe intermedia:






    Die Farben sind der Traum.

    Da hat sich der Aufwand in der Hitze & Schwüle gelohnt.


    Viele Grüße,

    Steffen




    Lieber Werner,


    ich wünsche Dir zum Geburtstag nur das Wichtigste – Gesundheit!

    Denn aller Rest ergibt sich daraus.


    Viel Freude an der Natur und den Pilzen auf lange Zeit wünsch' ich Dir auch.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    wie schon meine Vorgänger geschrieben haben, es muss alles richtig raschel-trocken sein. Ich wärme Schraubdeckelgläser vor, befülle die mit den warmen Pilzen, Deckel drauf. Dann sind die Pilze auch garantiert luftdicht im Glas und halten sehr lange.

    Madiges wird nicht getrocknet.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    das sieht für mich auch wie ein Parasol aus.


    Die Natterung am Stiel, der Ring ist, wie man sieht, auch beweglich.



    Das ganze ist natürlich jetzt keine Freigabe zum Verzehr!


    Niemand kann auf Grund eines Bildes einen Pilz bestimmen, der zu Speisezwecken dienen soll.

    Falls Du diesen Pilze verspeisen möchtest, bitte wende Dich an einen Pilzsachverständigen.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Liebe Pilzfreunde,


    es ist Mittwoch! Wie immer findet heute um 20:00 Uhr das Onlinetreffen statt.


    Jeder ist dazu herzlich eingeladen.


    Wer will dabei sein? Wer will oder muss etwas zeigen, hat Fragen oder sonst ein Anliegen.



    Ich versuche dabei zu sein und hätte einen Bericht aus der „Zone“ und ein paar andere Bilder. Keine Sorge, keine Speisepilze...



    Liebe Grüße,

    Steffen

    Hallo Karl,


    danke für's Zeigen.


    Röhrlinge haben dieses Jahr scheinbar den Hauptgewinn gezogen; was dieses Jahr schon alles gefunden wurde - unglaublich.


    Viele Grüße,

    Steffen

    Genau die gibt es. Und deswegen wiederhole ich mich, es ist ein Pantherpilz.

    Hallo,


    sicher mit Pantherpilz? Es sind keinerlei Merkmale zu sehen und die Hutschuppen deuten eher auch auf den Perlpilz.


    Hallo,


    ganz sicher ist das ein Pantherpilz; ich habe ihn mir schon genau angesehen. Siehe auch das oben liegende Exemplar, da ist nichts rot.

    Die radial angeordneten Velumflocken sind für den A. pantherina typisch und deuten eben nicht auf den A. rubescens hin.


    Hallo Jörg,


    wegen dem Tricholoma sehe ich beim nächsten Besuch nach.


    Und ja, die Pilzverrückten haben schon einen Problem... :girre:


    Viele Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    auch hier bei mir beginnen nun die Pilze in größerer Artenvielfalt zu sprießen. Die Regenfälle zeigen ihre Wirkung.


    Aus diesem Grund war ich heute, zwar ziemlich ge­han­di­capt, mit gebrochener Kniescheibe und zwei Krücken, zu einer kleinen Pilzrunde unterwegs – was macht man nicht alles wegen der Pilze.


    Etliche Bilder sind nur per Smartphone gemacht worden. Andere mit der „großen Kamera“. Hinknien etc. geht aktuell nicht.


    Ich will euch nicht mit dem achtmillionsten Sommersteinpilzbild nerven, sondern nur die gefundene Artenvielfalt dokumentieren; von daher pro Art meist nur ein Bild.



    Rickenella fibula – der Orangeroter Heftelnabeling:




    Leccinellum pseudoscabrum – Hainbuchen-Raufuß, in größeren Mengen zu finden:




    Russula virescens – Grüngefelderter Täubling (landete in der Pfanne):




    Suillellus luridus – Netzstieliger Hexenröhrling – (ohne Maden, es war nachts nur 9 °C warm):





    Hymenopellis radicata – Grubiger Wurzelrübling:




    Boletus edulis – Gemeiner Steinpilz:




    Xerocomus rubellus – Blutroter Röhrling:




    Russula parazurea – Blaugrüner Reiftäubling:




    Amanita rubescens – Perlpilz (die Velumflocken können durch Regen komplett abgewaschen sein):





    Amanita pantherina – Panterpilz (der wächst direkt gemischt mit A. rubescens):




    Russula vesca – Fleischroter Speisetäubling ?:




    Cantharellus cibarius – Echter Pfifferling:





    Marasmius oreades – Nelken-Schwindling:




    Xerocomus subtomentosus – Ziegenlippe (bei der aktuellen Feuchtigkeit schnell verschimmelnd):




    Clitopilus prunulus – Mehl-Räsling:




    Lactarius zonarius – Schöner Zonen-Milchling

    (eine extra Doku darüber hier im Forum)




    Tricholoma spec. – etwas in die Richtung Gemeiner Erd-Ritterling:




    Suillus grevillei – Gold-Röhrling:




    Russula amoenolens oder soroia - Camembert-Täubling oder Großer Kamm-Täubling (muss ich mir noch näher ansehen):




    Xerocomellus pruinatus - Herbstrotfußröhrling:

    Edit: nach dem Hinweis von Schupfnudel,

    Xerocomus subtomentosus – Ziegenlippe:





    Boletus reticulatus – Sommer-Steinpilz:



    Wie immer hoffe ich, ihr hattet etwas Freude beim Lesen und Ansehen,

    viele Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    ich war die Tage eine Pilzrunde drehen und fand und anderem Lactarius zonarius – Schöner Zonen-Milchling.

    (zur Pilzrunde berichte ich später noch extra)


    Anfang dachte ich, als die FK noch klein waren, oh, ein gelber, gezonter Milchling mit Gruben am Stiel. Das ist der Lactarius scrobiculatus, der Grubige Milchling.

    Ein paar Tage später habe ich dann am Fundort Photos gemacht und einen FK mit nach Hause genommen.


    Am Fundort:






    Als ich ein Schnittbild gemacht habe, wurde die weiße Milch jedoch nicht wie erwartet gelb, sondern blieb so.


    Weiße Milch, welche auch so bleibt:



    Sehr unschön, denn damit war die Pilzart, auf welche ich mich gedanklich eingeschossen hatte, hinfällig! :gneutral:


    Bei einem weiteren Besuch am Fundort habe ich mir die Bäume angesehen – Eiche, Robinie, Linde, Buche. Weit und breit kein Nadelbaum. Somit vielen weitere Arten zur näheren Betrachtung weg.


    Nun war er teuer der gute Rat. Ich war dann bei Lactarius zonarius.
    Felix meinte, mein Fund kann durchaus auch Lactarius acerrimus sein, der Queradrige Milchling.

    Nun hat mein Fund jedoch keine Anastomosen. Felix führte noch an, dass er schon Lactaruis acerrimus ohne Anastomosen hatte. Von Lacatius acerrimus kenne die Lamellen als leicht rosafarben, auch das hat mein Fund nicht.


    Die Milch ist anfangs mild, nach 20 – 30 Sekunden dann scharf. Das kenne ich von Lactrius acerrimus her anders. Die Milch ist schneller scharf und vor allem, sie ist richtig scharf.

    Berechtigterweise muss ich zugeben, dass solche Wahrnehmungen kein Bestimmungsmerkmal sind.


    Dazu kam noch, dass die Trama im Schnitt nach rund 30 Minuten leicht dunkelrosa färbt. Nach längerer Zeit dann in grau wechselt.

    All das spricht für Lactarius zonarius.


    Das Fleisch wird im Schnitt nach rund 30 min leicht dunkelrosa:




    Am nächsten Tag ist das dunkelrosa zu grau gewechselt:




    Gewissheit zur Art hat das Mikroskop erbracht. Lactarius acerrimus hat immer 2-sporige Basidien, Lactarius zonarius hat diese auch 4-sporig.

    Leider hat mein Exemplar massig Basdiolen aber nur wenige Basidien. Aber ich wurde mehrfach fündig, die Basidien sind 4-sporig. Damit war der Fund klar.




    Die Gruben am Stiel sind deutlich ausgeprägt.


    Deutliche Gruben:







    Der Hut ist deutlich gezont und bei Feuchtigkeit etwas schmierig, der Geruch ist pilzig:




    Auf Grund aller makroskopischen und mikroskopischen Merkmale ist der Fund abgesichert.


    Lactarius zonarius – Schöner Zonen-Milchling, ist für das Vogtland der Erstnachweis. In Sachsen wurde der Pilz bisher lediglich 7-mal kartiert. Im angrenzenden Thüringen muss man auch viele Kilometer weiter weg von meinem Wohnort sehen, um kartierte Funde zu haben. So häufig scheint Lactarius zonarius hier nicht zu sein.



    Wie immer hoffe ich, ihr hattet etwas Freude beim Lesen und Ansehen,

    viele Grüße,

    Steffen