Beiträge von Navajoa

    ...Wegen mir auch gerne im Vogtland, obwohl die Leute da so komisch reden. ==Gnolm7==Gnolm10...

    l.g.

    Stefan


    Climbingfreak


    Vogtländer sind ja auch keine Sachsen. g:D Darauf legt der Vogtländer sehr großen Wert. :gstrahlen:



    Ein Treffen im Vogtland wäre natürlich toll, denn hier gibt es nicht nur Wälder im Überfluss, sondern auch Sehenswürdigkeiten.


    Die größte Ziegelsteinbrücke der Welt, die Göltzschtalbrücke, die "Drachenhöhle" und die Windmühle in Syrau, etc.


    Nur würde ich gerne den Namen "Ost-Treffen" durch "Vogtland-Treffen" ersetzt sehen.


    Unterkunft: Bei mir im Nachbarort gibt es einen kleinen, ruhig und abseits gelegen Landgasthof, der hat wirklich gute und preiswerte Zimmer. Ich kann da gerne vermitteln.


    In Syrau gibt es, umgeben von Wäldern, auch eine Heidelandschaft, welche sehr interessant ist, ein ehemaliger Truppenübungsplatz der "Roten Armee".


    Ich bin dabei, keine Frage! g:-)



    Grüße,

    Steffen

    Hey Steffen,


    ein Drache hat einst Klagenfurt zu seinem Namen verholfen, zuvor war die Gegend als "klage Furt" benannt. Nur mit Jungfrauen wollte er gefüttert werden; was hat der mutige Herkules also gemacht, erschlagen hat er's, das Untier. Oder es ist schlicht verhungert, mangels ...daran wird noch geforscht, :gklimper:


    Morgen Igpeter,


    ja, an dem Jungfrauendetail scheitern wir hier auch... :gnicken:


    Aus "Das Buch der Natur von Konrad von Megenberg" zu den Drachen; im Kapitel über "Steine":



    Auch eine Lösung zum leidigen Drachenproblem.



    Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    "Hexenfeuer" sind im Vogtland auch Tradition. Von unserer Windmühle aus kann dann das gesamte Vogtland bis ins Erzgebirge überblicken und dutzende, großer Feuer sehen.

    Nur die passenden Hexen zu finden ist das immer so ein Problem… Freiwillig will ja niemand... Dazu haben wir hier unseren Drachen, welcher auch seine Opfer haben will. Von daher also schwierig.


    Die Syrauer Drachensage:

    Vor vielen hundert Jahren hauste ein scheußliches Ungeheuer im Walde bei Syrau, das hatte einen Leib wie eine Schlange, mit starken Schildern bepanzert, und wenn es mit seinen Drachenflügeln den Leib schlug, machte es ein Getöse wie zehn Mahlgänge. Den ganzen Tag lag es im Walde und wen es sah, den zermalmte es mit seinen fürchterlichen Zähnen und briet ihn an dem Höllenfeuer, das aus seinem Rachen fuhr. Weder Mensch noch Thier war vor ihm sicher. Da aber die Bauern es nicht zu bezwingen vermochten, schlossen sie einen gütlichen Vergleich mit ihm ab: er solle alle Wanderer, welche diese Straße zögen, auffressen, die Syrauer aber ungeschoren lassen. Das ward ruchbar im ganzen Land und Niemand betrat mehr die gefürchtete Straße. Hunger aber thut weh, dem Thiere wie dem Menschen, und so wagte sich das Ungeheuer wieder an die sich ängstigenden Syrauer. Alltäglich hofften diese unter Flehen und Beten auf die Ankunft des tapfern Ritters St. Georg, der den Lindwurm tödten sollte, allein es zeigte sich keine Spur von dem Heiligen, so viel sie auch Messen lesen ließen. So mußten sie sich denn einstweilen drein ergeben und jeden Tag dem fürchterlichen Ungeheuer einen Menschen vorwerfen. Der kranke Gürge opferte sich freiwillig dem Tode. Da aber dieses weiter Keiner nach ihm thun wollte, so mußten die Bauern durch’s Loos bestimmen, wer der nächste Unglückliche sein solle. Schon waren Einige diesem grausamen Schicksale verfallen, als auch die schöne Elsbeth, die Tochter des größten Bauern, das entsetzliche Loos treffen sollte; schon am nächsten Morgen vor Sonnenaufgang sollte sie dem Drachen vorgeworfen werden. Als man ihr dies ansagte, ward sie todtenbleich, denn sie hatte den schmucken Hans in ihr Herz eingeschlossen und wurde von diesem auf’s Zärtlichste wieder geliebt. Hans sagte kein Wort, ging fort, nahm eine Heugabel, schliff und pfiff bis tief in die Nacht hinein. Und als nach dem dritten Hahnenschrei das Mägdlein herausgeführt ward und Alles weinte, denn die Elsbeth war so gut, da kam ihnen ein Mann entgegen, der eine lange Gestalt hinter sich herzog, die Heugabel auf der Schulter tragend. Ein Freudenschrei durchbebte bei diesem Anblick die kühle Morgenluft, da man den Hans erkannte, der den Drachen im Schlafe erwürgt hatte. Elsbeth war die glücklichste Braut unter der Sonne, und die Syrauer baueten zum Gedächtniß dieser That eine Kapelle „unserer lieben Frauen.“


    Grüße,

    Steffen

    Hallo Sandra,


    eben erst den Beitrag gefunden.


    Das freut mich, das ihr schönes Wetter hattet. Und so eine Ortsveränderung bewirkt wahre Wunder für die Seele.


    LG,

    Steffen

    Hallo,


    das mit den Molchen und deren Sterben durch eingeschleppte Krankheiten ist leider wahr. Es gibt m. W. sogar eine Webseite, wo man solch kranke/tote Tiere, vom Sto her, melden kann, um daran die Verbreitung der Krankheit zu erkennen.


    Regen hatten wir hier 10,5 l/m². Heute könnten noch ein paar Tropfen kommen, aber wenn ich das animierte Radarbild so ansehe, wohl eher nicht.


    animiertes Regenradarbild


    Auf Morchelfang geht es dann wieder ab Mittwoch. Wäre doch gelacht, wenn die hier nicht rumstehen würden...


    Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    ich habe heute in einem überwinterten Blumenkasten mit Geranien Pilze gefunden. Sie standen im halbdunkel bis eben im Keller bei so rund 14 °C.



    Habitat: im im Keller überwinterten Blumenkasten mit Geranien, halbdunkler Sto


    Substrat: gekaufte Blumenerde mit 50 % Komposterde gemischt, vom Vorjahr


    Farbe: weiß, cremefarben


    Stiel: fest, längsfaserig, am Hutansatz ca. 1cm lang deutlich gestreift, ab dann nach oben zeigend geschuppt


    Stiellängsschnitt: mittig zeigt sich ein schmaler Hohlraum


    Geruch: ganz leicht pilzig


    Geschmack: ganz leicht pilzig


    Lamellen: dunkelrosa, hellbraun, Lamellen eng stehend, Lamelletten am Hutrand


    Sporenfarbe: rotbraun bis rostbraun


    Hut: weiß, cremefarben, Hutrand leicht nach innen gewölbt


    Wuchsform: büschelartig



    Gesamtbild, hinten links unter dem Pilz sieht man die Sporenfarbe:




    Gruppe:




    Hut:





    Lamellen:





    Stiel 1:





    Stiel 2:




    Grüße,

    Steffen

    Climbingfreak


    Hallo Stefan,


    nach dem Studium meiner zur Verfügung stehen Literatur, sehe ich auch den Glimmertintling.


    Da ich Anfang nächster Woche Frühlingssuppe kochen will, kann er gleich mit in den Suppentopf; nur die Kleinen.

    Die Problematik mit dem enthaltenen Coprin (es soll umstritten sein, ob er es überhaupt enthält) tangiert mich nicht, da ich keinen Alkohol konsumiere.



    Edit:

    Eben war ich am Sto um die Glimmertintlinge in den Korb zu sammeln. Ich war erschrocken über die kurze "Halbwertszeit" der Pilze. Das Groß von gestern ist bereits deutlich am Vergehen und kommt für eine Verwertung auf Grund dessen nicht mehr in Betracht; leider.


    Dank & Gruß,

    Steffen

    Hallo,


    danke für eure Hilfe.


    In der Literatur habe ich gefunden:


    "...von ähnlichen Arten lässt sich der Glimmer-Tintling durch die flaumige Bereifung (Kaulozystiden) am Stiel unterscheiden."


    Hier ein Bild des Stieles, die schwarzen/dunklen Punkte sind Sporen:




    Am Stielrand sind die besagten Kaulozystiden zu sehen, richtig?


    Jetzt stellt sich mir die Frage, hat Coprinellus domesticus ebenfalls die angesprochenen Kaulozystiden?



    Der Hut in Groß:





    Ich komme an den Standort problemlos hin und auch wieder vorbei, gerne kann ich Makros machen.



    Grüße,

    Steffen

    Hallo,


    ich war heute mal wieder auf Morchelfang. Leider wieder mal vergeblich... :gkopfkratz:


    Dafür habe ich einen anderen Pilz gefunden:


    Standort: im Gras, ein alter Laubbaum-Baumstumpf ist in der Nähe, dazu Eschen, Ahorn, Buche.


    Wuchsform: teilweise büschelig wachsend, selten einzeln


    Stiel: hohl, zerbrechlich


    Sporenfarbe: dunkel


    Hut: einige Exemplare haben eien rissigen Hut



    Ich vermutete vor Ort auf den ersten Blick einen Tintling. Obwohl nichts "tintet".


    Kann es sich um den Coprinellus domesticus, den Haustintling handeln?


    In der Literatur wird u. a. auch von feinen, locker sitzenden Velumschüppchen am Hut geschrieben, was ich bei einigen Exemplaren feststellen kann. (Bild mit den rissigen Hüten)



    Standort:







    Gruppe:




    Teilweise rissige Hüte:





    Näheres und Längsschnitt:







    Grüße,

    Steffen

    nobi_†


    Stare sind schon toll. Wir haben hier schon immer an unserer Fichte einen Starenkasten. Da fiebert man immer mit, ob und wann es dann Nachwuchs gibt. Aktuell ziehen ganze Herden von Staren durch den Garten. Bei den Temperaturen brüten die noch nicht. Gebalzt hatten sie, dann kam die Kälte, und da haben sie mit der Balzerei wieder aufgehört. Voriges Jahr ist die gesamte erste Brut erfroren...

    Und aus der Nähe betrachtet ist so ein Star schon prächtig!