Vielen Dank für die Erklärung ![]()
Beiträge von Daniel224
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Hallo Stefan,
könnte das nicht auch ein Xerocomus Ferrugineus sein wegen dem Stielnetz und dem leichten beschriebenen Blauen?
Blaut das Fleisch bei der anderen Art auch? Finde Ziegenlippen eher selten, dieses Jahr bisher keinen Einzigen.
LG
Daniel
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Hallo Jürgen,
sicher, daß da keine stehen, auch keine ganz kleinen unscheinbaren oder mal welche gestanden haben?
LG
Daniel
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Hallo Anton,
ok, da man das Nikotin, bzw. den Rauch ausschließen kann, dann vielleicht irgendwas anderes. Schwer zu sagen.
Hast du zuvor vielleicht irgendwas gekocht und angefasst, wo jetzt z.b. Curry, also Kurkuma dran war und du das in Händen hattest, das färbt ja auch ohne Ende.
LG
Daniel
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Letztendlich alles reine Geschmackssache. Nicht wenige mögen z.b. keinen Riesenbovist, ich mag den sehr gern, genau so mit den Perlpilzen, sehr viele mögen gern Flockenhexen, ich mag sie nicht wirklich gern, mal ein zwei kleine in der Mischpfanne sind ok, aber reicht dann auch.
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Hallo,
kenne mich mit denen noch nicht so gut aus, würd aber zumindest laut Bildern vermuten, das sind welche.
Sammle sie nicht, will mich aber auch dieses Jahr mal mit denen beschäftigen, zwecks Bestimmung.
Kiefernwald würde passen. Direkt Frost muß nicht sein. Ein paar etwas kühlere Nächte so im einstelligen Bereich können reichen, dann kommt schon was, die Jahreszeit passt auf jeden Fall.
LG
Daniel
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Hallo Anton,
schade, daß nicht mehr Details zu sehen sind. Vor allem die Manschette und genaueres vom Stiel zum Hut hin, so wie die Bilder von cognacmeister.
Ich kann so auch nix gerieftes erkennen, aber aufgrund der rötlichen Färbung an verschiedenen Stellen des Fruchtkörpers würd ich auch auf den ersten Blick Perlpilz sagen.
Auch von der Knollenform her. Der ist schon ziemlich weiß geraten, aber wie so vieles ist auch der mitunter sehr variabel.
Gelber Knolli mit irgendeinem Befall, schwer zu sagen, auch möglich, würd ich aber hier eher nicht vermuten.
LG
Daniel
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Hallo,
das ist so nur schwer zu beantworten. Das ist dann eher eine Frage für eine Fachfirma, die sich mit Gebäudesanierung beschäftigt, also was man da tun kann.
Es ist sicher möglich mit entspechenden Proben herauszufinden, um welche Art es sich da handelt. Online ist das so schwierig. Beheben schätze ich als schwierig ein, billig schon gar nicht.
Im Prinzip müßten alle befallenen Holzteile komplett weg, aber auch an noch nicht offensichtlich befallenen Teilen könnten schon was sein. Das kann dir aber nur entsprechendes Fachpersonal vor Ort beantworten, daß sowas begutachten kann, da ist ohne fremde Hilfe nur wenig zu machen.
Im allerschlimmsten Fall, wenns gar nicht anders geht, abreißen, so blöd es auch klingt.
LG
Daniel
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Da haben wir den Übeltäter

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Hallo,
sieht ziemlich danach aus. Den hatte ich trotz vieler Kiefernwälder bei uns auch noch nie.
Glückwunsch zum Fund.
LG
Daniel
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Hallo Anton,
wär jetzt eher eine private Frage, rauchst du? Ich seh das bei manchen Rauchern, die gern selbstgedrehte Zigaretten rauchen, ohne Filter, daß sich da manchmal etwas gelbliche Verfärbungen an den Fingern befinden, halt durch den Rauch.
Habe auch mal bei 123 pilzsuche in dem Eintrag zum Perlpilz gelesen, daß besonders ältere eine Substanz enthalten sollen, die Erdreichschmutz und andere Pilzfarbstoffe von den Fingern lösen kann, wenn das so ist, dann sicher auch andere Farbstoffe.
Ist das so? Ich habs bisher noch nicht ausprobiert.
Der auf den Bildern wirkt jetzt zwar nicht alt, aber könnte ja möglich sein.
LG
Daniel
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Hallo,
die mag ich sehr gern.
1. Reizker, div. Arten
2. Perlpilz
3. div. Täublingsarten
4. Maronenröhrling
5. Riesenbovist
LG
Daniel
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Hallo,
ziemlich eindeutig Flockenhexen.
LG
Daniel
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Hallo,
sieht ziemlich danach aus. Glückwunsch zum Erstfund

Der kommt auf verschiedensten überwiegend Laubhölzern vor, auf Nadelholz eher seltener.
Wenn du dich mit denen mal näher beschäftigen willst, dann empfehle ich dir auf jeden Fall Laubwälder und kleine Seen, wo am Rand oft Weiden u.ä. stehen, Buchenwälder mit viel Feuchtigkeit und etwas Totholz sind auch immer eine gute Idee zu schauen.
Kannst ja mal ein paar Fotos direkt von den Stämmen oder Stümpfen machen, wenn du mal wieder welche findest.
LG
Daniel
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Hallo,
ein sehr schönes Exemplar, würde auch Perlpilz sagen. Zu 99,9%.
LG
Daniel
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Hallo,
die von Wolfgang bereits erwähnten ca. 80 Arten sind oft nur schwer zu bestimmen, das Thema Champignons ist sehr komplex.
Nicht wenige Arten sind giftig, theoretisch essbare oft stark belastet mit allerlei Schwermetallen.
Online ist das leider nicht sicher zu machen, das ist was für einen Profi vor Ort.
Schau mal online, ob es bei dir vor Ort einen gibt, der kann dich diesbezüglich beraten.
LG
Daniel
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Hallo,
kommt in etwa hin, aber mehr würd da auch nicht sagen können.
Unter schwer abziehbaren Hutahut wäre der rosalich gefärbt.
Gibt noch den gedrungenen Täubling, der wär auch so ähnlich, auch bei Kiefern.
Ist schwierig, ich bin auch gerade dabei mich mit dem Thema zu beschäftigen, da gibts wer weiß was alles zu entdecken, sehr komplexe Sache.
LG
Daniel
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Hallo,
hab ich so bei denen auch noch nicht gesehen. Würd auch sagen Perlpilz.
Hast du vielleicht vorher einiges an Reizkern in der Hand gehabt, dann könnt ich mir derartige Flecken ja irgendwie noch vorstellen.
Oder irgendwas anderes gelbliches, was abgefärbt haben könnte?
LG
Daniel
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könnt ich nicht wenigstens zum probieren ein/zwei mit euch abchecken? Oder kann ich davon auch sterben?
Hallo,
das ist online nicht möglich, sorry. Nur mit einem kompletten Fruchtkörper dieser Arten/versch. Arten, die man vor Ort begutachtet, es gibt Arten, wo das zu 99% sicher übers Bild hier machbar wäre, aber auch nicht mehr, sagen wir mal einen ganz eindeutigen Fliegenpilz z.b.,100% nur vom Pilzsachverständigen vor Ort, mit egal was.
Auch von einer kleinen Kostprobe einiger Giftpilze kann man sich bereits durchaus lebensbedrohliche Schäden an den Organen zuziehen. Da könnten ein zwei Fruchtkörper durchaus reichen, dich unter die Erde zu bringen, wenns schlecht läuft.
Pilze per App sicher zu bestimmen ist defintiv nicht möglich. Manches muß von oben und unten bis ins Detail angeschaut werden, um es zu bestimmen, dann kommen bisweilen noch bestimmte Gerüche dazu, die eine Rolle spielen können, dann der Boden, die umliegenden Bäume, all das schließt einige Arten unter Umständen bereits aus, das kann die App aber nicht iwssen, was da für ein Boden ist und welcher Bewuchs drumrum.
Das Alter eines Fruchtkörpers ebenfalls nicht, denn auch ein essbarer Pilz, wie sagen wir mal der Steinpilz, kann dir in einem zu alten Zustand eine fiese Lebensmittelvergiftung einbringen, die für manche mit eventuellen chronischen Vorerkrankungen auch brenzlich enden kann.
Wenn dich das Thema interessiert und du ja scheinbar für die Küche sammeln möchtest, kann ich dir nur dringend empfehlen, dich einmal mit den Grundlagen auseinanderzusetzen, auch selbst wenn man einiges vielleicht schon weiß. Das ist keine Kritik, eher eine Warnung bitte kein Roulette mit deiner Gesundheit zu spielen, das ist es nicht wert. Falls du am Anfang kaum etwas kennst, trotzdem gern mal andere probieren würdest, dann lieber nur das was man sicher kennt ohne Technik, nur mit den eigenen Sinnen, für weitere geschmackliche Ausflüge dann lieber vorerst einen guten Züchter suchen, der verschiedenste Sachen vor Ort züchtet und regional vertreibt, das findet sich.
Schau dir vielleicht mal die Seite der DGfM an, da hast du viele Infos zum Thema auf einem Fleck und aus einer seriösen Quelle.
LG
Daniel
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Hallo Azalee,
also ich schon ziemlich. Ich war einfach in irgendwelchen Wäldern, ohne an Böden oder die bestimmten nötigen Bäumen zu denken. Das war aber auch noch die Zeit, wo ich außer Maronen, Birkenpilzen, Reizkern und Steinpilzen nichts weiteres sammelte. Ich wußte von einigen Stellen von früher, das wars aber auch. Und irgendwann kommt man so langsam dahinter, was man wo am besten finden könnte und die Vermutungen erweisen sich häufiger als Treffer. Dauernd feuchte Moorgebiete sind in jedem Fall immer eine sehr gute Idee und wie bei uns in der Hildesheimer Börde, eher kalkige Böden und dann feuchte Buchenwälder, am Rande der Mittelgebirge die Hänge und Mulden nach Nord und Nordosten, das ist dann im Winter auch das perfekte Sammelgebiet für Austern, an den Mittelgebirgsrändern bei uns dann eher die letzten Ausläufer des Waldes in Talnähe, da wo dann auch Bäche fließen und auch Totholz liegt, da brauchst du nicht lange um zig Stellen für die zu finden. Mit den Reizkern wars aber eher Glück, hatte einen Wald und auf Anhieb ein Volltreffer.
LG
Daniel
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Hallo murph,
danke für deine Einschätzung bezüglich der vermuteten Sandröhrlinge, bzw. Ziegenlippen von mir vermutet, die sehen eigentlich schon anders aus, da geb ich dir Recht.
So per Bild nicht ganz einfach festzustellen, ähneln Sandröhrlingen stark, ich kanns so auf jeden Fall nicht sagen.
"Jedenfalls bewunder ich Euch alle, die Ihr trotz noch so absurder Anfragen die Leute beratet, warnt und dabei noch freundlich bleibt."
Ja, das hast du sehr gut geschrieben, das tue ich auch. Ich finde auch, daß das der richtige Weg ist. Die Anfragen mögen teils noch so absurd erscheinen, aber das Thema ist zu ernst und kann ggf. zu lebensbedrohlichen Situationen führen, daher ist freundlich und nüchtern sachlich meiner Meinung nach der richtige Weg. Blöd anmachen lassen, daß muß aber nicht sein.
Wenn sowas kommt, dann eben trotzdem die übliche Warnung bezüglich Unbekanntem und dann freundlich aber bestimmt sagen, daß man auf so einen Tonfall keine Lust hat.
Gibt aber auch Zeitgenossen, die bringt man gerade damit noch mehr auf die Palme, wenn man sowas an sich abprallen läßt, damit muß man rechnen, sowas kenne ich zur Genüge privat, das ist dann immer genau der richtige Zeitpunkt um in den Wald zu fahren eine Moorwanderung, aber querfeldein, mindestens 10 km, bestenfalls begegnet einem niemand und das Handy bleibt im Auto, früher gabs auch keine.
LG
Daniel
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sondern bevorzugt auf lichteren, heideartigen Flächen mit lockerem Baumbestand, oder in dichteren Wäldern vor allem entlang der Wege oder in sonstigen Schneisen wie Stromtrassen.
Hallo,
ja exakt auf den Punkt gebracht, so ist das. An den beschriebenen Stellen findet man in aller Regel am meisten.
Das was Oerling beschrieben hat ist ebenfalls sehr wichtig, der Boden spielt auch eine große Rolle, daß muß man alles mit der Zeit für seine Region herausfinden und auskundschaften, aber das gehört untrennbar mit dazu, manches wächst auf manchen Böden auch mit eigentlich "richtigem" Baumbestnd nicht unbedingt.
Das Gesamtpaket muß stimmen. Ich war am Anfang auch eher ziellos unterwegs, mache ich jetzt auch ab und an gern, einfach mal ohne zu wissen, was für ein Wald da ist auf blauen Dunst, aber irgendwann kommt man drauf, was wo und wie, zumindest in etwa. Vielleicht hat da auch so mancher Sammler seine eigenen Theorien was und wo. Jedwede Region hat auch seine ganz speziellen Eigenschaften, die auch da innerhalb weniger km komplett voneinander abweichen können und und und und...
LG
Daniel
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Man müßte wahrscheinlich für den Wohnort speziell googlen, um Quellen über die Wälder vor Ort zu finden. Ob da nun im Einzelnen auch Weißtannen und anderes detailliert mit angegeben sind, schwer zu sagen. Infos dazu gibt es mit Sicherheit, aber wo man das erfahren kann, schwer zu sagen.
Ein langjährig erfahrener PSV aus deiner Region wär sicher eine gute Infoquelle oder vielleicht ein örtlicher Pilzverein.
Kann mir gut vorstellen, daß hier durchaus einige im Forum möglicherweise aus deiner Region kommen könnten, frag doch aml in die Runde, ob dir jemand ein paar Tipps geben könnte.
Für meine Region würd ich das gern machen.
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Hallo Azalee,
das mit google maps ist immer einen Versuch wert, mache ich auch gern so. Versuch mal sattelites.pro, ist manchmal noch etwas detaillierter find ich.
Das hängt natürlich auch von der Region ab, bei uns ist die Heide nicht weit, da hast du natürlich oft diese Monokulturen.
Bodenkarte hab ich diese mal vor einiger Zeit gefunden:
Forstamt, wieso nicht, fragen kostet ja nichts.
Vielleicht sind hier ja auch langjährige Sammler aus deiner Region, die können dir das bestimmt auch sagen.
Aus welcher Region stammst du denn?
LG
Daniel
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Halo John,
die radioaktive Belastung ist regional verschieden gewesen damals, Stefans Link zum Bundesamt für Strahlenschutz ist gut, da hast du sehr viele Infos zum Thema. Für die jeweiligen Bundesländer kannst du online auch Listen finden, wo Stichproben genommen wurden für bestimmte Arten, mit Angabe des Fundortes.
Das muß aber auch nichts heißen, das kann engräumig auch abweichen, gibt also nur so eine ungefähre Richtung vor.
Die ehemals stark betroffenen Gebiete sind natürlich immer noch deutlicher belastet als andere.
Weitere mögliche Belastungen durch Industrie, Militär, Bergbau etc., da müßte man sich regional informieren, da gibts Karten wo belastete Flächen angegeben sind und was da mal war früher.
LG
Daniel
