Beiträge von Daniel224

    Hallo,

    ja dann ist die Sache ja klar, wenns unterm Mikro deutlich ersichtlich war. Toll, interessant.

    Da kann mal sehen, wie variabel das ausfallen kann.

    Was die Genießbarkeit angeht, nach Täublingsregel wäre er essbar.

    In dem Fall sogar lecker :)


    LG

    Daniel

    Hallo,

    ich hatte vor gut 6 Wochen meinen letzten Beutel TK Fichtensteinpilze von letztes Jahr Ende Oktober gegessen, da war das rötlich noch deutlich erkennbar bei den Scheiben vom Hut.

    Bräunliche Verfärbung, schwer zu sagen, ob das einer ist oder ob das nur an der langen Lagerzeit liegt, also schon der Verfall des FK, ich kanns nicht sagen.

    Der Anstand von gut 20 m zum nächsten Laubbaum, daß hat gar nichts zu sagen, das ist doch nah dran, die Wurzeln mancher Bäume reichen weit und da reicht mitunter schon ein Winzling aus, den du so gar nicht gesehen hast, der irgendwo im Gestrüpp stand.

    Was die Täublinge angeht, das ist farblich sowieso eine bunte Geschichte, das sagt oft wenig aus. Ich gehe von irgendeinem aus dieser Untersektion aus, vielleicht R. ionochlora.


    LG

    Daniel

    Guten Morgen :)

    Schöne Funde, gratuliere.

    Den etwas schärflich schmeckenden Täubling, da vermute ich einen der Griseinae, R. ionochlora und Co.

    Den Steinpilz, ja, der sieht nach Sommersteinpilz aus.

    Wenn du den durchschneidest, dann kannst du beim Fichtensteinpilz zwischen Huthaut und Fleisch meistens eine rötlich/rotbräunliche Färbung sehen, kann natürlich auch mal sehr schwach ausfallen, beim Sommersteinpilz meines Wissens nach, so nicht vorhanden.


    LG

    Daniel

    Nicht nur nicht verdauen, bisweilen ist das ein ziemlich giftiges Vergnügen, z.b. beim Perlpilz, Rotkappen, Austernseitlinge,etc.

    Wer sowas serviert, gefährdet seine Gäste und hat zudem leider gar keine Ahnung, wie man bestimmte Lebensmittel richtig zubereitet.

    Selbiges gilt ebenso für die Beurteilung der Qualität, eine Lebensmittelvergiftung von gammeligen Zuchtchampignons kann auch eine sehr unangenehme Sache sein.

    Pilze esse ich auswärts grundsätzlich gar nicht und wo sowas angeboten wird, da esse ich überhaupt nichts.

    Hallo Stefan,

    ich habs mir schon gedacht, daß ich falsch liege, danke für die Erklärung.

    Eine Art aus der Literatur kam denen schon sehr nahe, der Flockige Scheibchentintling, nicht Parasola, habs überlesen, Coprinopsis Candidata.

    Passt aber auch irgendwie nicht, die Lamellen vor allem.

    Naja einen Versuch wars wert.


    LG

    Daniel

    Hallo,

    finde auch oft kleine Tintlingsarten und nehme mal einen mit, um zu versuchen, ob man eventuell nur mit der Literatur, zumindest ansatzweise irgendetwas heraus bekommt.

    Könnte das einer der verschiedenen Parasola/Scheibchentintlinge sein?


    LG

    Daniel

    Hallo Lukas,

    das kann natürlich auch daran gelegen haben, daß Pilze im Allgemeinen oft sehr schwer verdaulich sind, wenn das Ganze dann noch recht fettig ausfällt bei der Zubereitung, eventuell auch Alkohol dazu getrunken wurde, das kann einem schon auf den Magen schlagen.

    Möglich wären auch Zuchtpilze, die schon verdorben waren, schau dich mal genau um im Supermarkt, was dir da zum Teil so präsentiert wird <X

    Was deinem Freund da nun genau passiert ist, schwer zu sagen, wenn er auf Nummer sicher gehen will, zum Arzt und abklären lassen.


    LG

    Daniel

    Hallo,

    die entnommenen sind meiner Meinung nach Perlpilze, der kleinere, den du nicht entnommen hattest, wahrscheinlich auch, aber da müßte man mehr von sehen.

    Das mit den Maden ist normal, die sind sehr oft komplett voll mit Fleischbeilage.

    Das mit der Trockenheit, eher nicht, gänzlich ausgeschlossen aber auch nicht, wahrscheinlich keine größeren Mengen, aber ab und an mal, kommt schon vor.


    LG

    Daniel

    Es würde auch schon helfen, wenn du einen Hut abschneidest, diesen aussporen lässt und schaust, ob das Sporenpulver reinweiß ist oder blass beigebräunlich mit olivgrünem Ton. Dann wäre der Fall schon ziemlich klar.

    Das wär natürlich super, wenn das noch klappen würde, versuch mal dein Glück, vielleicht findest du in der Umgebung noch welche.

    Würde mich auch interessieren.


    LG

    Daniel

    Das stimmt. Ich konzentriere mich auf diese beiden Pilze bei den Amanitas, da der eine von mir potentiell gesammelt werden könnte und der andere... mich potentiell sehr negativ beeinflussen könnte, nett ausgedrückt.

    Naja, da kommen ja noch Fliegenpilze dazu, die du ja sicherlich erkennst, aber welchen ich an deiner Stelle auch mal mit in die engere Wahl nehmen würde, das wäre der graue Wulstling, den zu Bestimmungszwecken, der wäre zwar essbar, aber ist noch leichter mit anderem zu verwechseln und taugt geschmacklich auch nicht wirklich was.

    Der wär zwar auf der Positivliste der DGfM, aber ich sammel ihn nicht, aber ich erkenne ihn im Wald sicher.

    Die drei findet man oft auch nicht weit voneinander entfernt.

    Rotfüße findest du fast überall, irgendeine der Arten. Die kannst du mitnehmen, wenn du sie erkennst, Vorsicht schimmelanfällig und oft mit Fleischanteil. Geschmack ok, sehr mild.

    Maronen müßtest du ja in der Gegend auch überall finden, in der Heide im direkten Umkreis etwas weniger Wälder, ist klar, aber wenn du etwas fahren magst, bei Achim/Bademermoor gehts ja los mit den passenden Wäldern. Richtung Rotenburg sowieso. Andere Richtung bei Syke oder zwischen Harpstedt und Kirchseelte, ab Verden sowieso. Potenielle Steinpilzstellen gibts da reichlich. Entsprechende kleinere, wie größere Moorseen/Teiche, sind sowieso immer eine gute Idee. Nimm dir mal einen kleineren Wald vor, und erkunde den mal komplett aus, da staunt man manchmal. Da findet sich dann nicht selten mal ein alter gammliger Steinpilz, dann weißt du Bescheid, bisher kein einziger Wald im Umkreis, in dem ich war, wo ich keine gefunden hätte, überall, von selten kann keine Rede sein. Und auf Putzreste achten... :) Andere Sammelkörbe, die man so rein zufällig mal sieht beim Vorbeigehen sind ja auch nicht weniger interessant, bisweilen bei Maronen aber eher das Grauen. <X


    LG

    Daniel

    Hallo lockpicker,

    das hat Aretah schon sehr gut erklärt.

    Kenne den Panther, hab ihn vor allem letztes Jahr öfter gesehen, der sieht schon anders aus.

    Klar, nichts, was es nicht gibt bei den Pilzen, auch mal völlig untypische Wuchsformen, aber die auf deinen Fotos, also ich würd auch sagen, das ist derjenige, den Aretah auch laut Bild vermutet.


    LG

    Daniel

    Hallo,

    wenn du mit Auto mobil bist, dann würde sich natürlich auch mal eine gewisse Anreise lohnen, so Richtung Heide, so Walsrode und drumrum z.b., so weit wär das ja auch nicht, halt nen Tagesausflug, wenn da eher was zu machen ist.

    Im Endeffekt sind Perlpilze ziemlich leicht zu bestimmen, wenn mans irgendwann mal kann, finde ich, hab mir aber auch lange Zeit genommen. Da gibts bei so manchem Filzröhrling schon mehr Fragezeichen, ich sag nur Rotfußröhrlinge, da gibts hier ja auch oft rege Diskussionen, ganz zu schweigen von Täublingen.


    LG

    Daniel

    Hallo,

    ja genau, beim Perlpilz immer auf alles achten, grundsätzlich und immer den ganzen FK komplett ausbuddeln, um alles zu sehen, ich kontrolliere auch bei eindeutig erscheinenden immer alles.

    Rötende Stellen, geriefter Ring, oberhalb des Rings meist bis zum Hut "geriefter/gestreifter" Stiel.

    Bei noch geschlossener Teilhülle, diese vorsichtig lösen und nach der Riefung schauen.

    Stiel faserig, kann im Alter manchmal leicht hohl sein, das zeigt sich dann im Inneren des Stiels auch rötlich. Stieloberfläche faserig flockig.

    Rübenartige Knolle, nicht stark abgesetzt, eher allmählich übergehend, keine Bergsteigersöckchen.

    Im Übergang zur Knolle mal mehr, mal weniger stark ausgeprägte kleine Warzen, auch als ringförmige Warzengürtel.

    Die Huthaut kann durchaus auch gräuliche/grauweißliche Farben haben, graugelblich/gelbbräunlich kommt auch vor, oft sieht man das rötliche/rotbräunliche aber schon von weitem.

    Bei starker Trockenheit mit entsprechenden Trockenschäden wie Rissen in der Huthaut, an diesen Stellen oft recht dunkel rotbräunlich, kann aber auch so recht dunkel ausfallen.

    Unter der Huthaut kommt meist eine rotbräunliche Färbung zum Vorschein.

    So zumindest mein Wissen über den Perlpilz. Ich sammle ihn und mag ihn sehr gern.

    Das wäre mal so ein typischer Perlpilz.

    https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/b/b5/2011-07-30_Amanita_rubescens_2.jpg


    LG

    Daniel

    Hallo Carsten,

    macht nix, ist ja schon ein wichtiger Beitrag vom Tintling.

    Die zu verzehrende Menge kann meiner Meinung nach stark abweichen, jeder reagiert da mitunter anders.

    Weitere Faktoren können dabei sicher auch eine entscheidende Rolle spielen, div. Vorerkrankungen, genetische Faktoren, eventuell Medikamente, schwer abzuschätzen und daher kann man nur raten, es sein zu lassen. Einiges davon ist womöglich auch noch nicht/nicht ganz geklärt, daher erst Recht nicht.

    Möglicherweise schädigen kleinere Mengen nur in kleinerem Ausmaß, aber was ist, wenn viele kleine Ereignisse sich wiederholen und sich unter Umständen potenzieren?

    Ich rate dringend davon ab, es auszutesten.


    LG

    Daniel

    Falls du ihn zum Schauen zerteilen möchtest, nimm doch eine kleine Holzsäge, mit einem kleinen sauberen Beil ginge das auch.

    Man kann den auch für andere Zwecke nutzen, zum Feuer machen, als Anzündmaterial, zum Kleidung färben und weiteres.

    Der ist auch wichtige Nahrungsquelle für eine nicht geringe Anzahl an Insekten, schon ein wertvolles Gewächs.

    Hallo,

    also hatte Dioskurides Probleme mit Mooren als Habitat.
    Warnung: Keine Pilztouren mehr in Mooren, da gibts viel Fauliges, giftige Gewächse sowieso, der uralte faulige zusammengefallene Steg besteht auch nur noch aus Stelzen, wo rostige Nägel heraus gucken. Mit entsprechendem Bewuchs dazu direkt am See ein ziemlich guter Schlupfwinkel für Schlangen.

    Solche Habitate sind mir die Allerliebsten.

    Der wollte sicher nur nicht seine guten Stellen preisgeben. :giggle:


    LG

    Daniel

    Hallo,


    schöner Fund, gratuliere.

    Es ist, wie es ist, ich kann das Wetter nicht ändern. Das muß man versuchen mit Humor zu nehmen, auch wenns nicht gut ist.

    So ein knochentrockener Nadelwald bei brütender Hitze ist aber auch eine Reise wert, das ist ein Geruchserlebnis, da staunt man.

    Das zählt ja auch, der Aufenthalt im Wald und das mal bei jedweder Witterung und Jahreszeit.

    Pilze zum essen, die gibts eben bei Bedarf momentan vom Züchter aus der Region oder am Käsestand auf dem Markt.


    LG

    Daniel

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