Beiträge von Daniel224

    Moin,

    ja das kenne ich auch, finde an einer bekannten Stelle immer so in dieser Art abgefressene Täublinge, da ist allenfalls noch von der Hutmitte etwas zu erahnen, meist nur noch der weiße Stiel.


    LG

    Daniel

    Jeder soll es so machen, wie es ihm/ihr am meisten Spass macht.

    Moin,

    ja, das hast du gut geschrieben, so ist es. Ich machs halt auch wegen Ruhe und Entspannung, mal ohne sozusagen.

    Eine Cam wird aber wohl doch demnächst mal angeschafft, so teuer sind die einfacheren, die durchaus gute Bilder machen ja nun auch nicht.


    LG

    Daniel

    Zunächst einmal kommt es mir vor, als hätten wir hier im rheinischen Westerwald eine regelrechte Pfifferlingschwemme, dieses Jahr.

    Moin,

    ja, das kann man sagen, mir kommts auch so vor, habe bei uns so viele gefunden wie seit Langem nicht mehr.

    Glückwunsch, schöner Fund.

    Freut mich umso mehr, das sind mit meine Lieblingspilze.

    Meine Eltern freuen sich auch immer mal über welche, die können beide nicht mehr mitkommen, leider beide etwas gehbehindert, das wär viel zu weit zu gehen an die Stellen, min. 6-8km hin und zurück, näher dran kommt man mit Auto nicht, ist mitten in einem Moorgebiet.


    LG

    Daniel

    Moin,

    das soll ja mindestens bis Mitte September so weiter gehen, bis das dann was wird, ists Oktober. Wenn dann noch früh Frost kommt, dann wars das. Schauen wir mal.

    Das könnte dann so sein, daß an manchen Orten so wie letztes Jahr alles in Massen auf einen Schlag kommt.

    Wärmeliebende Arten, da fällt mir z.b. der grüngefelderte Täubling ein, der wuchs tatsächlich bei mir auch nach längeren regenarmen Phasen noch, aber irgendwann auch der nicht mehr.

    Schauen wir mal.


    LG

    Daniel

    Moin,

    sehr schön, ich danke dir :)

    An die kleinen Hübschen kommt man ja noch leicht dran, meine waren oft noch unterm Moos und man hat nur ganz wenig gelb durchgesehen, da mußte ich quasi an manchen Stellen auf allen Vieren rumkriechen im Schneckentempo um nix kaputt zu machen.

    Geht beim Smartphone nicht mal nur um die Nerverei, vor allem gehts schneller kaputt als man so denkt.

    Internet ist das Letzte, woran ich im Wald denke, da google ich lieber in meinem Kopf.

    Nee das bleibt da weg, dann lieber eine Digicam, die dann im Rucksack sicher ist.

    Ich nehme mein Smartphone immer mit, da ich jeden neuen Fund mit FlorApp dokumentiere und kartiere und die Daten dann bei sicherer Bestimmung ans WSL (Eidg. Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft) Swissfungi weitersende. Auch die guten Speisepilzstellen speichre ich mir mit der App ein, so finde ich jeden Platz dann auch im nächsten Jahr wieder.

    Das ist natürlich was Anderes, zwecks Kartierung, aber auch um eigene Stellen wiederzufinden.

    Das mach ich eben auch auf die altmodische Art momentan, sich so einprägen und merken. Funktioniert bisher einwandfrei.


    LG

    Daniel

    Hallo Benjamin,

    ja das stimmt, du hast Recht.

    Gehe nahezu immer ohne Smartphone in den Wald, Digicam habe ich keine.

    Ich hab dann immer nur mein Notfallhandy dabei, was sonst im Handschuhfach liegt, falls was passiert. So ein altes Nokia ohne alles.

    Will meine Ruhe haben und die Nummer haben eben nur wenige.

    Werd es mir überlegen, denn du hast zweifellos Recht, im Wald abgelichtet ist es oft viel schöner, ich werds mir mal durch den Kopf gehen lassen.

    Ja, die Pfifferlinge sind wirklich sehr gut dieses Jahr. Habe aber auch einige neue Stellen dieses Wochenende entdeckt, die mir vorher nicht bekannt waren.


    LG

    Daniel

    Ja, der Fuchs war nicht das Thema, ist eben ein weiteres theorethisches Risiko beim Verzehr von Wildfrüchten/Pilzen und Co.

    Die Umweltbelastung ist überall, punktuell aber höher, diese Flächen meidet man eben so gut es geht.

    Ganz läßt sichs nicht vermeiden.

    Moin,

    das eigentliche Thema war ja das Risiko bezüglich Umweltbelastung durch Straßenverkehr.

    Durch einmaligen Verzehr von so einer Fläche wahrscheinlich auch nicht so groß, aber auf Dauer sicher ein höheres Risiko, als durch den Fuchs.

    Daher eben etwas Abstand zur Straße und gut ist es. Auch im Wald ist es nie sauber, wir verteilen das ja alles großflächig mit Luft und Wasser und durch eigene Dummheit, in dem Fall z.b. durch Müll im Wald lassen. Deshalb sprach ich auch die Klima Aktivisten an, die reden zwar schön, aber dann solche Peinlichkeiten mit der Flugreise.

    Mal angenommen, die kamen aus Berlin, da wär der Urlaub in der Holzhütte im Wald in Brandenburg sicher besser gewesen. Sich auf die Straße kleben und dann noch Rettungskräfte zu blockieren, das geht absolut gar nicht und verursacht durch stundenlange Staus noch mehr Umweltprobleme.

    Das sich etwas am Umgang von uns allen mit unserer Umwelt ändern muß, unbestritten, aber da kann jeder selbst etwas tun.

    Protest ist wichtig und völlig legitim, aber nicht so bitte.

    Und das manche selbsternannten Gesundheitsexperten nur schöne Seiten entwerfen, mit leicht verständlichen Botschaften arbeiten, aber im Endeffekt nur Geld damit verdienen wollen, indem irgendwelche überteuerten Produkte verkauft werden, samt irgendwelchen Büchern mit Tipps, die meine Oma schon wußte, ist auch nichts Neues.

    Da gabs früher mal so eine Sendung auf ZDF, Vorsicht Falle, Nepper, Schlepper, Bauernfänger mit Eduard Zimmermann :)


    LG

    Daniel

    Hallo Andreas,

    danke für deine Antwort. Eine der scharfen Arten kann ich ausschließen, habe mehrere Kostproben gemacht, von zwei FK.

    Beide etwa eine Minute gekaut, das dürfte meiner Meinung nach ausreichen, was die Zeit angeht.

    Also wirds wohl auf eine der beiden von dir genannten Arten hinaus laufen, ich tendiere zu r. mustelina.

    Der Boden ist sauer, mit großer Sicherheit, bzw. oberflächensauer. Da wachsen auch stellenweise nicht wenig Heidelbeeren, auch da, wo ich die fand.

    Und nicht wenige Maronen, direkt neben denen, die mögen es auch sauer. Also Kalkboden, eher nicht.


    LG

    Daniel

    Moin Corinne,

    ja, das hoffe ich auch. Essbar war er zweifellos, ich habe mehrere Geschmacksproben gemacht, vor Ort noch von einem kleineren, den ich dann aber zum Anschauen quasi gänzlich zerbröselt habe. Ich denke, du liegst richtig mit deiner Vermutung, schauen wir mal, was dabei raus kommt, ich bin gespannt.


    LG

    Daniel

    Moin,

    ich war heute mal wieder in den sandigen Nadelwäldern bei Hannover. Habe schon Bammel gehabt, wenig zu finden, da die Bodenfeuchtekarte eher trockener sagte.

    Ja, so wars dann auch tatsächlich, es war außer kleinen Dingen und ein paar älteren Täublingen, Samtfußkremplinge und Perlpilzen und exakt einem Edelreizker mit Schimmel rein gar nichts zu sehen.

    Hoffte dann wenigstens an meinen beiden bekannten Pfifferlingstellen eine Hand voll zu finden und dachte, mich trifft der Schlag. Neben der zweiten Stelle entdeckte ich an etwa 1,5 km Waldweg, bzw. irgendwelchen Schneisen im Wald, noch weitere 5 Pfifferlingstellen, an einem Nachmittag und das Ergebnis war schon ziemlich gut, fand ich. Nach so einer quasi riesigen Stelle habe ich seit Jahren gesucht, jetzt hab ich sie endlich gefunden.

    Bei manchen waren das wie so Nester mit manchmal 5 oder 6 Stück, leider hat man dann auch oft etwas zu kleine mit rausgezogen, weil die wie an den großen dran klebten, hab Dutzende stehen gelassen.

    Das war die Ausbeute, knapp 800g waren es nach dem Putzen. Na da muß ich demnächst aber nochmal vorbeischauen. :)

    LG

    Daniel

    Moin,

    so ein Mist, eswaren tatsächlich keine mehr zu finden, es waren nur noch die Reste der Leichen von dieser Woche zu sehen. Habe es da noch in zwei weiteren Fichtenwäldern versucht, am gegenüber liegenden Hang, leider nichts. Aber die Stellen waren leicht zu merken, ich behalte das im Auge, bin da ja sowieso ab und zu mal, momentan u.a. wegen Maronen, nicht wenige gefunden, leider 75% madig. Das mit dem Sporenpulver werde ich dann machen, wenn ich wieder welche finde.


    LG

    Daniel

    Moin,

    ja sicher ist das ein Thema, aber dann darf ich da gar nix probieren und nichts bei einer Tour essen. Soll ich jedes Mal aus dem Wald raus und mir die nächste Toilette suchen zwecks Hände warm mit Seife waschen? Bei manchen Arten ist eine Kostprobe nötig, das dürfte ich dann gar nicht machen, z.b. bei Täublingen, Milchlingen.

    Ich halte das Risiko für recht gering. Meine ganze Familie und viele Bekannte/Verwandte haben in der Landwirtschaft gearbeitet, seit Generationen. Auch Waldarbeit gehörte teils dazu, Pilze sammeln natürlich auch. Da hat niemand jemals was gehabt. Borreliose, das war schon eher ein Thema.

    Die Chance, mir von Corona was fürs Leben weg zu holen liegt bei ca. 10%, so zumindest erste Schätzungen.

    Die Chance, sich beim Arzt oder in der Klinik irgendeinen Antibiotika resistenten Keim einzufangen ist auch nicht gering, daran sterben pro Jahr zig Tausende.

    Ich komme vom Land, wie viele Dorfkinder halt und was glaubst du, wo ich meine Kindheit verbracht habe? Draußen natürlich. Da wurde auch in der Natur Zeit verbracht, auch im Wald, aber Füchse sind eh überall auf dem Land. Und wir haben uns nicht bei jedem Kontakt mit der Natur die Hände gewaschen. Dann darf kein Kind mit der Natur je in Berührung kommen und alles muß steril sein, na wie gesund, nicht.

    Ein bischen Risiko gehört zum Leben dazu, ein steriles Leben ist aber auf jeden Fall um ein Vielfaches ungesünder.


    LG

    Daniel

    Moin Karl,

    was soll man noch sagen bei euren Funden in der Eifel, da ist man sprachlos.

    Eine Bilderstrecke schöner, als die andere.

    Ist ja nicht so, daß ich hier nichts finde, war auch bei mir bisher ein sehr gutes Jahr, aber sowas, meine Güte.


    LG

    Daniel

    Moin,

    danke für eure Antworten. Ich hoffe auch, noch welche zu finden, mal schauen. So viele waren es gerstern nicht, etwa 10 an zwei Stellen.

    Ich weiß nicht, ob es eventuell wichtig sein könnte, dort am Berg ist im Untergrund Sandstein, der wurde da früher auch abgebaut, ist an vielen Stellen auch zu sehen.

    Weitere Arten, die ich dort regelmäßig finde, Fichtensteinis, Maronen, Perlpilze, Fichtenreizker.

    Eine weitere Frage wäre, wie lange kaut ihr die Geschmacksproben, da manche Arten ja die Schärfe erst nach einer gewissen Zeit offenbaren.

    Wenn da nahezu sofort sehr scharf zum Vorschein kommt natürlich ausspucken, aber wenns mild bleibt, dann mache ich das so in etwa eine Minute, ist das ausreichend von der Zeit?


    LG

    Daniel

    Moin Uwe,

    ja ok, das muß ich dann mal beim nächsten Mal machen. Bin am Wochenende wieder da unterwegs, da sind bestimmt noch mehr zu finden.

    Für den einen ists zu spät, der ist mit in der Pfanne gelandet. Die anderen vor Ort waren alle schon hinüber, schon madig und weich.

    Danke für die Antwort :)


    LG

    Daniel

    Moin,

    hatte heute frei und war einmal etwas südlich von mir in einem Fichtenwald und habe ein paar Täublinge gefunden, bei denen ich mir nicht wirklich sicher bin, um was es sich handeln könnte.

    Hutfarbe: bräunliche Töne

    Lamellen: cremefarbig, brüchig, ausgebuchtet angewachsen, bei älteren braunfleckig

    Huthaut: knapp bis zu Hälfte abziehbar, macht einen sehr festen, eher zähen Eindruck

    Hutfleisch: fest, spröde

    Stiel: jung fest, bei älteren eher kammerig hohl und weich, teils braun fleckig

    Geruch: etwas pilzig

    Kostprobe: komplett mild auch nach längerem Kauen

    Fundort: Fichtenwald im Mittelgebirge, Höhe ca. 300m, südwestlich von Hildesheim, Boden Nadelstreu und Moos, wenig Bewuchs, leicht ansteigender Hang, saurer Boden

    Nahezu alle Fruchtkörper waren auf dem Hut sehr schmutzig. An moosigen Stellen sah es aus, als wenn wie ein Stück Moos hochgeklappt war, bzw. es haftete auf dem Hut.

    Fotos bei Tageslicht auf dem Balkontisch.

    Was könnte das sein?


    1.

    2.

    3.


    LG

    Daniel

    Moin,

    hast du Fotos von deinen Funden? Wenn nicht, du weißt ja sicher noch, wo du sie in etwa gefunden hast, dann schau mal, ob noch welche zu finden sind und stell doch mal ein paar Bilder hier rein. Foto von oben, von unten, Stiel mit Basis und ein Schnittbild. Die Fotos so scharf wie möglich und bitte bei Tageslicht, wegen etwaiger Farbverfälschungen bei Kunstlicht.

    Was ist da für ein Wald, welche Bäume, und was für ein Bewuchs. Hat der irgendeinen auffallenden Geruch im Rohzustand?

    Gibts irgendwelche Farbveränderungen beim Anschnitt oder bei Druck auf den Stiel z.b.?

    Stiel so wattig hohl oder eher fest, brüchig oder nicht? Faserig?

    Und wenn es ein Täubling sein sollte, splittern die Lamellen oder nicht, wie z.b. beim Frauentäubling, der kann ja auch in grün vorkommen, da sind die Lamellen eher so speckig schmierig und lassen sich meist so ineinander schmieren, wenn man mit etwas Druck drüberstreicht.


    LG

    Daniel

    Moin,

    bei mir kommen zumindest die Sommersteinis regelmäßig seit Ende Mai im Laubwald, die ersten Fichtensteinis Monatsende Juli.

    Wenn es mal eine Welle gegeben hatte, dann war in etwa 7-14 Tage Pause, auch nur wenns dann auch trocken war, wenn nicht, kann schneller gehen als du gucken kannst. Momentan aber eher Sommersteinis, Fichtensteinis eher weniger seit 10 Tagen, ich denk mal im Lauf der nächsten Woche hier, rund um Bremen auch, abwarten, wie das Wetter wird.

    Die Nadelwälder waren schon wieder mal reichlich trocken.

    Wie oft da pro Jahr was kommen kann, gute Frage, weiß es nicht, dieses Jahr gibts hier so viele Steinis, wie lange nicht mehr.

    Seit Ende Mai kein Gang in den Laubwald, ohne welche gesehen zu haben, auch wenns mal nur Leichen waren, Stelle merken und beobachten.

    Also so gesehen an manchen Stellen schon einige Male in 3 Monaten, immer wieder kam was nach, wenns Wetter passte.


    LG

    Daniel

    Moin,

    den zweiten, den du gefunden hast, das ist der Maronenröhrling, den hast du richtig erkannt.

    Der macht schon einen etwas älteren Eindruck, ist vermutlich auch schon etwas weicher.

    Da ist dann Schimmel auch oft ein Problem. Solche Exemplare sollten für Speisezwecke nicht mehr mitgenommen werden.

    Das kann dann eine unechte Pilzvergiftung auslösen, also eine Art Lebensmittelvergiftung, ähnlich wie von verdorbenem Fleisch z.b.

    Zur Bestimmung der Art und des Zustands ist es aber wichtig, auch mal welche in jüngerem und älterem Zustand in der Hand zu haben, um sich die Unterschiede und Veränderungen von jung bis alt vor Augen halten zu können.


    LG

    Daniel