Was mir bei uns in letzter Zeit aufgefallen ist, das in wenigen Stunden recht düstere Wolken und Quellwolken aufzogen, es recht windig war, aber es kam rein gar nichts und löste sich in ein paar Stunden wieder auf, das gabs oft in der letzten Zeit, unten drunter wie unter ner Dunstglocke aber nicht schwül, eher staubtrocken. Gabs so hier auch noch nicht oft.
Na hoffentlich hats nicht einiges an Pilzgeflechten den Garaus gemacht bei der Trockenheit.
Hatte einmal einen interessanten Artikel gelesen, den such ich mal raus, da ging es ums Thema Kremplinge, vor allem Kahle Kremplinge.
Nicht weil die früher gegessen wurden, eher deren Bedeutung fürs Ökosystem Wald.
Aus der Erinnerung stand es da sinngemäß, daß diese Art besonders oft reichlich angegriffene Standorte wieder als erstes besiedelt bzw. wo viele vorkommen ist der Wald in einem nicht berauschenden Zustand.
Angeblich wäre diese Art in der Lage, immens zur Renaturierung der jeweiligen Fläche beizutragen und diese aktiv zu fördern.
Der Pilz wäre in der Lage auch uralte Samen von Bäumen und Pflanzen die teils trocken seit Jahrzehnten im Boden liegen, wieder zu "reaktivieren".
Insofern müßte man, sollte das so stimmen, mal darauf achten, ob diese Art ab nächstes Jahr, insofern es nasser wird, vermehrt auftritt, mehr als sonst üblich, das müßte man dann mal mehrere Jahre beobachten.
Sollte das tatsächlich so stimmen, da wäre ja die Frage, ob man das nicht gezielt einsetzen könnte um stark geschädigte Flächen wieder auf Vordermann zu bringen, über die Jahre hinweg.
LG
Daniel