Beiträge von Daniel224

    mein "gefeldeter" hat sich gestern als R. parazurea entpuppt

    Hallo,

    der würde farblich durchaus dem ersten Foto ähneln, so grau bläulich.

    Was den Speisewert betrifft, falls man den zum Essen sammeln würde, wäre er meiner Meinung nach auch gut, ich mag den sehr gern, die gibts hier bei uns sehr häufig, hatte ihn erst letztes Wochenende mit im Korb. Der ist zwar bei der Kostprobe ganz leicht scharf in den Lamellen, aber in der Pfanne null, geschmacklich mag ich ihn sehr gern.

    Den grüngefelderten natürlich auch.

    Der kann aber durchaus auch diverse leicht blaugrüne Farbanteile haben.

    Das was Norbert sagt, halte ich in diesem Fall aber auch für sehr wahrscheinlich, daß das Foto es stärker darstellt, als es real ist.


    LG

    Daniel

    Also eher klassisch geschmort wie üblich. Ich hab einiges schon auf andere Art zubereitet und bin auch oft zu der Erekenntnis gekommen, das ich viele Arten so am liebsten mag, ich bin ja experimentierfreudig bei Saucen und Gewürzen, aber das war oft nix.

    Hallo Claudia,

    was meine bisherigen Versuche mit denen angeht geb ich dir komplett Recht, das war nichts.

    Ich brat sie eigentlich nur mit Butter an, das wars. Plus Salz, manchmal auch ohne. Andere Fette waren auch nix, Olivenöl war nicht so lecker, Schweineschmalz war ganz gut, aber Butter mag ich am liebsten.

    Einlegen werd ich mal ein zwei kleine Gläser versuchen.


    LG

    Daniel

    Hallo Lütte,

    aussporen lassen habe ich sie nicht. Aber bei einigen älteren drumrum war Sporenpulver auf dem Moos, da war so ein beiges Sporenpulver zu sehen. Könnte gut sein.

    Es wird beschrieben, das zerrieben Lamellen manchmal etwas fischig riechen könnten und der Geschmack bisweilen etwas mentholartig sein kann.

    Fischiges habe ich nicht bemerkt. Schärfe ebenfalls null. Aber es war so ein "frischer" Geschmack, kann gut sein. Da ich sie nach Täublingsregel für mild befunden habe, habe ich sie mit in der Pfanne gehabt, geschmacklich sehr gut. Keine Schärfe oder Bitterkeit wahrnehmbar.

    Die von dir angesprochene Art ist laut Literatur im jungen zustand halbkugelig, die nicht, auch die ganz kleinen schon relativ flach.

    Hat denn die von dir beschrieben Art auch diesen Buckel in der Hutmitte?

    Ich kanns anhand von Bildern in der Literatur nicht erkennen.

    Farblich ist das ähnlich, aber was heißt das bei Täublingen schon, das kann ja sehr variabel sein bisweilen.

    Die kleinen Dinger waren etwa max. 3 cm im Hutdurchmesser.

    Bei minutula ist das Sporenpulver erst weißlich später gelblich, bei aurora gelblich, also ähnlich, schwer zu sagen.


    LG

    Daniel

    Hallo Ingo,

    ja das wär super, das Ding muß da weg. Das ist aber eben das Problem in der Region da, da gibts sehr viele Hinterlassenschaften im Boden und Wald.

    Da müßte seitens der Verantwortlichen viel mehr getan werden. Wenn ich lese, wieviele Flächen bei uns in der Heide belastet sind, von Truppenübungsplätzen, aber auch von Ölborungen von früher, da kann einem ganz anders werden. Aus den Augen aus dem Sinn, so hats bisher jede Regierung gehandhabt, und wenn doch was getan wurde, dann erst nach Jahrzehnten und zu zaghaft.


    LG

    Daniel

    Vielen Dank für die Rezeptvorschläge, werd es mal ausprobieren, wenn ich eine finde, bisher dieses Jahr eher weniger.

    Eine letztes Wochenende, ziemlich klein und leider schon reichlich hinüber. War auch wegen anderem unterwegs.

    Behalt ich mir mal im Hinterkopf für nächstes Jahr, falls ich keine mehr finden sollte.

    Hallo murph,

    das mit den Steinpilzen kann ich bestätigen, so viele wie dieses Jahr hab ich noch nie gehabt.

    Ich hab genug Steinpilze gefroren. Ich hätte wieder welche haben können letzten Sonntag, hab alles da gelassen, weil ich ja wegen Reizker und Täublinge unterwegs war.

    Auch wenns da noch so in den Fingern juckt, und viele davon gut waren, andere wollen auch welche haben und wenn die sie nicht finden, dann sorgen sie eben für Nachwuchs.


    LG

    Daniel

    Hallo Jupp,

    die sind Geschmackssache, ich finde sie persönlich sehr gut, ein außergewöhnliches Aroma, allein schon der Geruch beim in Butter braten, was ich von keiner weiteren Art so kenne.

    In meinen Top Ten weit oben. Aber wie bei so vielem, Geschmackssache. Viele lieben Flockenhexen, ich mag sie nicht wirklich gern.

    Das mit den wenigen Maden kann ich bestätigen, ist bei mir auch so. Hat das vielleicht mit der Trockenheit zu tun?

    Hatten vor zwei Wochen Edelreizker gesucht und etwa 25 Stück gefunden, nur ein kleinerer war madig, alle großen waren fest und nichts dran. Letztes Jahr fast 50% madig.

    Kann gut sein, daß die Insektenpoulation durch die Hitze vielleicht auch stark gelitten hat? Schwer zu sagen.


    LG

    Daniel

    Den ersten dieses Jahr empfand ich auch als wenig bis gar nicht nach Rettich riechend, aber schon irgendwie unangenehm, was auch daran liegen mag, daß ich keinen Rettich mag.

    Lag vielleicht auch daran, daß der ziemlich trocken war und vergleichsweise klein.

    Hallo Martin,


    Den Geruch kannst du vergessen, der riecht meist neutral und wenn dann etwas pilzig, was aber auch vom Waldboden kommen kann, wenn du dran riechst und der ist noch komplett mit Knolle und Erde/Sand dran. Manchmal riechts im Wald schon pilzig, das kann täuschen.

    Die meisten aufgeschirmten Perlpilze erkennt man schon von weitem, ich auch, aber auch bei denen kontrolliere ich immer alles.


    LG

    Daniel

    Man weiss ja nie, wenn man sich z.B. nur auf die Rottöne verlässt und dann erlebt man den Zufall des Jahrhunderts und der Pantherpilz ist von etwas befallen (Bakterien oder so) die eine rötliche Verfärbung auslösen.

    Vielleicht mit rosa Kindersöckchen. ^^

    Hallo Phil,

    stimme Peter zu, sieht alles überwiegend nach falschen Pfifferlingen aus. Schön aussehen tun sie ja, aber kein Speisepilz. Der ist im Gegensatz zum Pfifferling auch ziemlich labbering weich.

    Der Stiel ist bei älteren meist hohl. Beim Pfifferling ist der Stiel fest und voll, das Fleisch ist weißlich bis ganz hellgelblich. Der Pfifferling hat auch keine Lamellen, das was an dem so aussieht sind Leisten, die fest mit dem Fleisch verbunden sind. Daher auch der Name der Gattung, Leistlinge.

    Falls du noch nie echte Pfifferlinge gefunden hast zwecks Vergleich, dann nimm mal die falschen und als einzigen Ausweg zwecks Vergleich, geh in den Supermarkt und schau dir die echten an, wobei du da oftmals leider schon reichlich überlagertes Zeug zu sehen bekommst. Kannst ja mal welche da anschauen, die noch am besten aussehen oder wenn die noch einigermaßen aussehen mal ein paar wenige kaufen zwecks Vergleich, die nimmst du dann mit in den Wald. Lass die dann am besten gleich da, von Pfifferlingen aus dem Supermarkt kann man in min. 99% der Fälle nur abraten, die sind leider oft völlig hinüber und überlagert und teils gammlig, sowas sollte man nicht mehr anbieten, gemacht wirds leider trotzdem, hab oft genug in großen Märkten mal vor Schreck, was man da so sieht einen Verantwortlichen verlangt und dem die Meinung gegeigt, die waren dann oft geknickt und haben die dann aus dem Regal genommen, hoffentlich nicht wieder rein, als ich weg war, zuzutrauen ist das so manchem.


    LG

    Daniel

    Hallo,

    kann gut sein, die rötlichen/rosalichen Farbtöne sind zu sehen, aber die geriefte Manschette nicht. Da der noch recht jung ist und die Teilhülle noch geschlossen müsste man den durchschneiden und die Teilhülle vorsichtig abmachen und nachsehen, bzw. so versuchen sie abzumachen.

    Im Anschnitt sieht man auch oft im Stielinneren rötliche Farbtöne, nichtsdestotrotz kontrolliere ich immer alles.

    Hier mal zwei Bilder von welchen die ich letzte Woche in der Pfanne hatte, auch noch im Ganzen, da ists auch nicht komplett sichtbar, aber beim auseinandersezieren war dann alles klar.

    Sind allerdings Bilder aus der Küche mit ungünstigem Licht und Fruchtkörper ohne Knolle, die Fotos waren eben nur für mich, weils so knackharte richtig dicke Dinger waren, die ich so in der Form selten finde und fast madenfrei. So kann man die nicht zu 100% erkennen, meine auch nicht, waren aber welche. Der linke ist schon deutlich, aber der rechte weniger.


    LG

    Daniel

    Die kommen auf Stümpfen auch vor, hab auch schon Bilder gesehen, wo die direkt auf nem großen Zapfen wuchsen. Direkt aus nem Stamm hab ich noch nicht gesehen, kann auch sein, das da irgendwie ein Hohlraum am Stamm ist, mit Erde drin oder Moos und einer da raus wächst.

    Wenns eine Marone ist, dann eine wie jede andere, keine Unterart. In dem Wald, wo ich heute war gibts eine Stelle da sind eher wenig Nadelbäume, mehr Eichen, Birken, Haselnüsse, und drunter reichlich Maronen, besonders bei den Haselnüssen sind viele, der Boden ist gleich, sandig.

    https://www.123pilzsuche-2.de/daten/details/Maroneamzapfen0904.jpg

    https://www.123pilzsuche-2.de/daten/details/Maronen-Roe.jpg

    Pfui Deibel...Ringlose Butterpilze, einmal probiert, reicht auch für die nächsten 20 Jahre.

    Wer die gern isst kann sich gern bei mir melden, den gibts hier massenhaft bei uns, die Stellen verrate ich gern.

    Hallo,

    tausende Panther, mein lieber Schwan, ich seh die hier auch gelegentlich mal, aber so oft nun auch nicht, dieses Jahr bisher an zwei Stellen, gesamt 4 Stück.

    Letztes Jahr exakt einen.


    LG

    Daniel

    Hallo Peter,

    der rechte ist kein Butterpilz. Der würde anders aussehen. Der hätte, in aller Regel, wenn noch vorhanden, einen Ring am Stiel, den Rest der Teilhülle, die im jungen Zustand die Röhren verdeckt, die Teilhülle kannst du bei ganz jungen leicht lösen und darunter die zitronengelben Röhren sehen. Der würde auch nicht blauen an den Röhren auf Druck, so wie der auf dem Bild. Der Stiel wäre gelblicher und ist oft bräunlich punktiert.


    LG

    Daniel

    Hallo,

    Parasol zu 99%.

    Wenn da so viele waren, mal ein zwei jüngere und auch ältere sammeln und damit zu einem PSV inder Nähe um sich die mal genau persönlich erklären und bestimmen zu lassen.


    LG

    Daniel

    Hallo,

    ist mit 99,9% Sicherheit ein Steinpilz, ein Fichtensteinpilz.

    Das weißliche Netz ist sehr gut erkennbar. Die gelblichen Röhren deuten darauf hin, das er nicht mehr ganz so jung ist, aber so lang er noch fest ist, wäre er noch in Ordnung.

    Auf dem Bild mit den geschnippelten Stücken kannst du gut die rötliche Färbung zwischen Huthaut und Fleisch erkennen, das ist auch ein Merkmal vom Fichtensteinpilz.

    Die Hutfarben können variabel bräunlich ausfallen, ganz kleine, die kaum draußen sind können durchaus weißliche Stellen am Hut haben.

    Auch gut zu erkennen ist der weißliche Hutrand, auch ein Merkmal, was aber auch mal mehr mal weniger stark ausfallen kann, hier aber sehr deutlich sichtbar.


    LG

    Daniel

    Hallo Peter,

    Steinpilz ist so wie es auf den Bildern aussieht richtig bestimmt, ein Fichtensteinpilz, der aber nicht zwingend nur unter Fichten vorkommt.

    Der ist nicht mehr ganz jung, dann wären die Röhren weiß/nahezu weiß, je älter er wird desto gelblicher werden die Röhren bis hin zu olivgelbgrünlich, das sind dann oft so riesen Teile, die bleiben da zum vermehren, die sind komplett unbrauchbar und können einem ordentlich Magen/Darmprobleme bereiten.

    Wenn der Hut noch fest ist, dann kann man den noch mitnehmen, aber so wie der Stiel aussieht ist da wahrscheinlich eher wenig zu retten, sieht ausgefressen aus, wahrscheinlich auch madig.

    Bei madigen Stielen kann man wegschneiden, irgendwann hörts auf, wenn man Glück hat, wenns bis in den Hut geht, dann hat das meist keinen Sinn mehr, dann da lassen wo er ist.

    Madige, angefressene, überalterte Stiele wirken weich bei Druck, unbeschädigte nicht überalterte Exemplare deutlich fester. Der Hut genau so, der sollte fest sein. Wenn du den eindrücken kannst und die Delle nicht sofort wieder rauskommt z.b. dann ist der hinüber, allgemein sollten die nicht weich sein. Frische sind richtig knackfest und ziemlich hart.


    LG

    Daniel