Beiträge von KaMaMa

    Hallo Climbingfreak, Norbert und Thorben!


    Ja, vielen Dank für eure einstimmige Benennung, das muss dann sicher stimmen!

    Wobei Klaus-Udo auch nicht schlecht klingt, aber ich fürchte, wir würden den armen Pilz vergrämen.


    Beim Rückschlüsseln hätte ich wohl nicht zu den "Braunsporern", sondern zu den "Dunkelsporern" abbiegen müssen.

    Dann lande ich bei Psathyrella! ==Gnolm8


    Also vielen Dank für eure Hilfe, und so schnell noch dazu!


    LG Martin

    Hallo Pilzefreunde,


    am Wochenende konnte ich endlich mal wieder einige Pilze im Wald finden, darunter einen dünnstieligen weißen Pilz, der sich als Braunsporer erweist (Bilder siehe unten).

    Mit der Gattungszuordnung stocke ich, da ich bei mir bislang unbekannten Gattungen lande und deshalb unsicher bin.


    Beim Schlüsseln nach Bresinsky finde folgende Eigenschaften des Pilzes nach Prüfung als gegeben:

    Stielbasis nicht gelblich oder gilbend; nicht amyloid,

    keine Faserzone am Stiel (keine Cortina),

    kein Velum universale,

    Lamellen dünn und nicht spröde; Lamelletten vorhanden,

    Stiel löst sich nicht leicht vom Hut,

    => typischer Blätterpilz (Habitusgruppe "Agaricus")


    Braunsporer, Stiel zentral,

    Sporen 6,5 - 7,0 - 7,5 x 3,7 - 4,0 - 4,3 µm², N=10, Q = 1,7

    Lamellen nicht frei,

    ohne dickwandigen Zystiden im Hymenium,

    HDS nicht radialfaserig,

    Stiel ohne Ring,

    Stiel dünner als 4mm,

    Sporen glattwandig,

    kein Tran-Geruch (das sollte selbst ich riechen können),

    HDS mit kugelig/keuligen Zellen, Hut trocken,

    Cheilozystiden bis 30µm lang


    Mein weißer Pilz landet jetzt zwischen den "Kleinen Braunen Pilzen" => Conocybe, Simocybe, Agrocybe oder Pholiotina und spätestens jetzt hakt es bei mir aus.

    Irgend etwas scheint immer nicht zu passen, manchmal bin ich mir auch nicht sicher, ob ich den Schlüssel-Begriff richtig verstehe!


    Ferner erkenne ich:

    Lamellen verzweigen sich teilsweise

    inkrustierte Hyphen in den Lamellen

    leicht inkrustierte Zystiden an Lamellen(schneiden) und HDS



    Bevor ich weiter einzugrenzen versuche, würde mich interessieren, ob ich bislang richtig liege im Umfeld der ganzen XXX-"Cyben".

    Über einen Tipp eurerseits würde ich mich sehr freuen!


    LG, Martin



    Bilder zum Fund und zur Fundsituation:


    Die Pilze wuchsen im Wald längs eines gestürtzten Baumstammes.

    Der Pilz im Mittelgrund scheint aus dem Stamm zu sprießen (?), alle anderen sicher aus dem Boden daneben.

    Bild 1 Fundort im Wald (deshalb helle Bereiche tw. überbelichtet)


    Der kegelige Hut ist recht dünnfleischig und sitzt auf einem dünnen Stiel (max 3,5mm dick).

    Bild 2 Verzwieselte Pilze


    Beim Pflücken vom Boden bleibt Substrat und weißes Myzel am Stiel zurück, wahrscheinlich also ein Saprophyt.

    Bild 3 Stielbasis


    Die Lamellen sitzen am Stiel an und sind durch Sporen bräunlich verfärbt.

    Nahe am Rand verzweigen sie sich.

    Lamelletten sind zahlreich vorhanden.

    Bild 4 Lamellen reißen mit Stiel ab => Lamellen nicht freie


    Braunes Sporenpulver

    Bild 5 Abwurf von Sporen


    Bild 6 Braune, dick- und glattwandige Sporen mit Keimporus, in Wasser, 1000x


    Die weiße Huthaut wirkt leicht schaumig/schuppig und ist trocken.

    Unter dem Mikroskop lassen sich rundliche Zellen erkennen.

    Bild 7 HDS in Kongorot


    Bild 8 An den Lamellen(schneiden) dicke Zystiden, teilweise schwach inkrustiert (Kongorot).

    Hallo Ahemi, hallo Ulla!


    vielen Dank für eure Meinungen!

    Genau den hätte ich mir auch ausgesucht...

    Aber mir fehlt die Erfahrung, tue mich noch mit den Gattungen schwer.


    Ulla, vielen Dank zudem für die Korrektur!

    Wenn ich nicht aufgepasst hätte, hätte die Autokorrektur gerade aus dem Scheidenstreifling in der Überschrift ein "Schwimmtraining" gemacht. ==Gnolm4


    LG und ordentlich Regen wünscht euch

    Martin

    Hallo Pilzfreunde!


    Ich weiß, es ist ein bisschen blöd, denn von dem Pilz, um den es geht, habe ich genau ein Foto und sonst gar nix.

    Es ist aber ein sehr schöner, aprikosenfarbiger Pilz, mit elegant geschwungenem Hut mit Buckel, prägnant geriffeltem Rand und einem fein-schuppigen Stiel.

    Der Pilz ist Ton in Ton über Hut, Lamellen, Stiel...

    Leider fehlt der Stielansatz.


    Immer wieder bleibe ich an diesem Bild hängen und frage mich, was das wohl sein könnte...


    Vielleicht kann man ihn zumindest die Gattung verorten?

    Ich könnte mir vorstellen, es handelt sich eventuell um eine ringlose Amanita. :gkopfkratz:

    Gefunden habe ich den Pilz auf einer großen Wiese vor einem Wirtshaus im Harz, aber unweit der Rotbuchen am Wiesenrand.


    Hat jemand vielleicht eine Idee?


    LG, Martin

    Hallo!


    Echt? Zweiter Platz für meine Cladonien?

    Da freue ich mich natürlich sehr! :grotwerd:

    Ein Hoch auf die Symbionten!


    Klasse finde ich die Käferchen auf dem Schwefelporling und den Birnengitterrost.

    Die Grauen Wulstlinge sind wirklich überaus fotogen - hoffentlich finde ich auch bald mal welche! :gnicken:

    Toll!


    LG, Martin

    Hallo Murph,


    da hast du sehr wohl Recht, dem Wetterbericht erst zu glauben, wenn seine Prognose eintrifft!


    Ich hatte im Urlaub vor drei Wochen die Wettervorhersage (DWD) täglich genau beobachtet - meine Frau auch, aber in einer anderen Handy-App.

    Immer wenn ich Regen vorhergesagt bekam, hatte sie keinen Regen vorhergesagt bekommen oder umgekehrt, und das teilweise für Zeitfenster in der nächsten Zukunft (nur 3-6 Stunden voraus). :gomg:

    Das war gar nicht sooo schlecht - einer der beiden Wetterdienste hatte Recht; aber welcher von beiden, das blieb allerdings immer bis zu Schluss hin offen...


    Das finde ich ziemlich enttäuschend! Ich hätte eine ein wenig höhere Trefferquote schon erwartet! :gaufsmaul:


    LG, Martin

    Hallo Nobi,


    ich fühle mich zwar nicht als Flechtenexperte angesprochen, das bin ich natürlich nicht - aber Flechten sprechen mich an.

    Da ich leider weiß, wie wenig Reaktion Flechtenanfragen hervorrufen, versuche ich gerne einfach mal meinen Senf dazu zu geben, ein bisschen davon mag ja stimmen. :grotwerd:


    Dein Fund einer belgischen Bierwürzflechte zählt meiner bescheidenen Meinung nach eher zu der guten alten Gattung Caloplaca = "Schönflecke".

    Eine Bezeichnung, die ich für besagte Flechtengattung überaus treffend finde!

    Hier sind viele farbenfrohe Krustenflechten versammelt, meist auf Steinoberflächen lebend.


    Im Wirthschen Schlüssel von 2013 ("Die Flechten Deutschlands") gibt es allein 21 Bestimmungsfragen zu Flechten dieser Gattung lebend auf Erde/Moosen, 35 für Caloplacen auf Rinde/Holz und einen 114-teiligen Subschlüssel für Caloplaca auf Stein, der hier anzuwenden wäre.

    Kein Wunder, dass Caploplaca mittlerweile in viele Gattungen, davon alleine 19 in Europa vorkommend, aufgesplittet wurde.

    Der Übersichtlichkeit dient das aber auch nicht.


    Ich könnte mir vorstellen, dass es sich bei deinem Fund um etwas aus der C. saxicola-Gruppe handelt, Caloplaca aurantia wäre mein Favorit oder eventuell C. flavescens.

    Aber näheres ist nur durch mikroskopische Sporen- und Thallusanalysen und durch Färbereaktionen zu enthüllen, sonst ist der Fund nicht zu entschlüsseln...


    Vielleicht schreibt tatsächlich noch ein Experte etwas zu deinem sehr schönen Flechtenfund, würde mich freuen selbst mehr darüber zu erfahren!


    Tolle Bilder übrigens hast du von deinem Urlaub eingestellt! :gbravo:

    Am beeindruckensten finde ich die Divertikelschnecke - so eine Schönheit!


    LG, Martin

    Hallo Frank,


    ach, so, du bist tatsächlich Schmetterlingszüchter. Das klingt nach einem aufwendigem und schönem Hobby!


    Gratulation auf jeden Fall zu deinen tollen Fotos! ==Gnolm8


    LG, Martin

    Hallo Frank_HH ,


    es kommt hier immer wieder vor, dass ich regelrecht baff bin darüber, was manche hier so alles an Ungewöhnlichem vorstellen - was ich in keiner Weise negativ meine! Im Gegenteil!


    Wau! Einen Hornissen-Glasflügler habe ich in natura noch nicht gesehen. Aber auf die Idee, ihn mit einem spezifischen Pheromonköder anzulocken, wäre ich nicht gekommen. Wie setzt man sowas um, wie kommt man denn an sowas, selber machen?? Nicht, dass ich das nachmachen wollte, aber wo kriegt man denn sowas her?


    Ich hoffe sehr, du hast keine Weibchen in deine Pheromonfalle geschmiert!? ==Gnolm9


    LG, Martin

    Hallo nochmal,


    nach dem Sichten weiterer Flechtenfunde aus dem gleichen Dunstkreis ergibt sich für mich ein klares Bild:

    - alle mit gröber körnigen Lagerstielen/Podetien UND immer auch Schüppchen am Lagerstiel

    - Größere Grundschuppen unterseits meist gelblich gefärbt

    - Schuppen stark eingeschnitten

    - alle K+ gelb/rotgelb und P+ gelborange

    - meist überaus buschige Fruchtkörperknäuel

    - mit gutem Willen Becher angedeutet (Bild 4 oben, linke Säule)

    - Fundort immer auf alten Fichtenstubben

    - bevorzugt niederschlagsreiche Lagen in Bergwälder


    Nach Bertsch und Wirth kommen wegen des Tüpfel-Farbreaktion folgende Cladoniensorten in Betracht:

    C. macilenta, C. digitata und C. polydactyla.

    C. floereana ist raus durch die Färbereaktion! C.polydaktyla passt vom Habitus und Fundort sogar noch viel besser!!


    Ich weiß gar nicht, warum ich das nicht gleich gesehen habe!

    Damit ist die Zuordnung eigentlich klar, denn der Wirth-Schlüssel für Rotfrüchtige Cladonien führt mich zu C.polydactyla, wenn ich nur das "oder becherlos" gesehen hätte!

    Sogar die Schuppen an den Podetien und die gelb-orangenen Unterseiten der Schuppen werden bei dieser Art erwähnt!


    Schlüssel für Rotfrüchtige Cladonien

    1) Grundschuppen und Podetien deutlich K+ gelb, P+ orange => 2

    2*) Grundschuppen klein (3-4mm), meist eingeschnitten => 3

    3) Gezähnte, fingerartig sprossende oder verunstaltete Becher ODER becherlos, Podetien grobkörnig, z.T. schuppig, Grundschuppen unterseits zur Basis hin orange => C.polydactyla


    Puh, ich denke/hoffe, das Rätsel ist nach einem Irrweg nun gelöst und die Flechten als Cladonia polydaktyla bestimmt.


    LG, Martin


    Bilder:

    Bild N1 Andere Kollektion der gleichen büscheligen, rotfrüchtigen Flechte


    Bild N2 Probe


    Bild N3 Vermutlich Pyknidien an kleiner Säule


    Bild N4 Unterseite Grundschuppen immer kräftig gelb(-orange)

    Hallo Pablo,


    vielen Dank für deinen Bestimmungsversuch! Ein Lackporling wie G.australe käme bestimmt in die engere Auswahl.

    Aber dann hört es natürlich schon auf, weiter kann man sich dem Pilz anhand von zwei Bildern schräg von oben wohl nicht annähern.

    Zum Reinschneiden komme ich jetzt wahrscheinlich nicht mehr, der Pilz wächst mir zu weit weg von hier.

    Da muss er sich gedulden! Vielleicht in ein paar Jahren?


    Ich weiß genau wo er wohnt und finde ihn sicher wieder!


    ***


    Ah!

    Die Route des cretes wäre eigentlich ein Ausflugs-Wunschziel von mir gewesen, aber mein "Kleiner" (15, aber 1,95 - oh Gott!) war erkrankt und ich musste dann alleine los und wollte nicht zu lange wegbleiben. Eigentlich waren wir hauptsächlich in der Ecke von Corcieux, da gibt es zwar eine dufte Käsefrabrik direkt im Städtle mit Direktverkauf g:D , ich wollte dann aber mal auf einen hohen Berg in der Nähe. Richtung Arould ging's mir zu schnell bergab, und weil meine Ziele (Berge) nicht auf den Wegweisern standen, bin ich wieder umgedreht und Richtung Col de la Schlucht gefahren. Hinter'm Roche du diable (natürlich kein Parkplatz frei) bin ich dann mal links den Berg hoch, hab's Auto stehen lassen und bin dann zu Fuß bergauf:

    Also, es ist schon richtig toll dort! Eigentlich überall.


    Tja, nicht nur der Porling, auch die Route des cretes muss sich leider auch noch gedulden - aber wir kommen wieder, keine Frage!


    LG, Martin

    Hallo Ulla und Oerling,


    ihr outet euch als pilzsachverständige Naschkatzen!

    Meine rosa Pilzchen habt ihr ganz flugs entlavt. ==Gnolm8


    Ullas Schokoteile habe ich bisher noch nirgends gesehen.

    Sie wirken, als ob nur ein dünner Überzug über etwas anderem vorliegt - vielleicht echte Pilze am Schokoladenbrunnen übergossen?


    LG, Martin

    Hallo Matthias,


    was ich unter dem Flockenstieligen Hexenröhrling nachlese, sollte tatsächlich gut passen:

    braun-samtige, wildlederartige Hutoberfläche und orange-rote Poren. Im Schnitt sofort blauendes, gelbes Fleisch und blauende, gelbe Röhren. Unter den Röhren ist an den Fraßstellen das gelbe Hutfleisch erkennbar. Keine Trennschicht zw. Hutfleisch und Röhren. Leider fehlt die Aufsicht auf die Stieloberfläche (genetzt? geflockt?) und die Stielbasis im Schnittbild, um letzte Verwechslungspartner ausschließen zu können.


    Da konnte ich wieder was lernen, vielen Dank, Matthias!


    LG, Martin

    Hallo!


    Seitdem ich aus dem Vogesen-Urlaub zurück bin, habe schon ein paar Flechtenbestimmungen zur Kontrolle eingestellt.

    Flechten gibt es in den Vogesen zu meiner großen Freude ehr viele und darunter auch etliche neue für mich.


    Die Berge dort ist schön feucht, da der Westwind hier zu ergiebigem Steigungsregen führen kann.

    Das mussten wir gleich zu Begin des Urlaubs erleben, als wir einen Aussichtsturm über dem Lac de Gérardmer ansteuerten und Regen einsetzte.

    Und ich musste feststellen, dass meine Regenjacke nicht imprägniert war - ich war bald nass wie ein begossener Pudel!

    So eine Regenjacke braucht man nicht wirklich!

    Bild 1 Waldeslust


    Bild 2 Aussicht auf Gérardmer durch Wolken und Regenschauer


    In den sieben Tagen, von denen ich doch einige Zeit im Wald verbracht habe, bekam ich leider nur wenige Pilze zu Gesicht.

    Darunter dieser klassische, sehr buntn Pilz mit Hut in Rot-Gelb-Blau, den offenbar kurz zuvor jemand ausgerissen oder umgetreten hatte. :gaufsmaul:

    Pilz 1


    Leider kann ich ihn nicht zuordnen, mit so etwas habe ich mich bisher nicht beschäftigt.

    Auf jeden Fall hat er toll geblaut beim Aufschneiden, 15min später war er noch ein wenig kräftiger blau. Ein schöner Kontrast zu den anderen Farben:

    Pilz 1 unmittelbar nach dem Durchschneiden


    Böser Fehler meinerseits: Vom Stiel war zwar nicht viel vorhanden, ich hätte ihn trotzdem genau anschauen müssen - was ich leider vergaß..


    Das war auch schon das Highlight an Pilzlichem.


    Ansonsten ein Porlingsfund (Porlinge mag ich!) am Fichtenstumpf, den ich für einen kleinen Phaeolus schweinitzii (Kiefernbraunporling) halten würde.

    Der gelbe Randbereich war SEHR weich und hat sich schon bei der leisesten Berührung verfärbt.

    Ein Erstfund für mich!

    Pilz 2 Phaeolus schweinitzii, Kiefernbraunporling


    Noch eine hübsche Gruppe Porlinge an einem liegendem Baumstamm, trotz der eher ungewöhnlichen Wuchsform würde ich hier Formitopsis pinicola sehen:

    Pilz 3


    An diesem stehenden Fichtenstumpf bin ich mir recht sicher mit F. pinicola richtig zu liegen - ein interessantes Exemplar!

    Pilz 4


    Am Waldausgang in einer Wiese noch ein rätselhaftes Objekt, das sich im Gras versteckte und aus der Wurzel eines Stubbens wuchs.

    Pilz 5


    Kann ich leider gar nicht zuordnen. Eine Probe habe ich nicht genommen, da ich sie vor Ort ohnehin nicht untersuchen hätte können.

    Ich denke, dieser Porling wächst hier weich und frisch unter dem holz-harten, schwarzen, vorjährigen Fruchtkörper hervor.

    Pilz 5


    Das war's schon mit den Pilzen in einer kompletten Woche Wald!

    Ok, ich muss zugeben, ich habe hauptsächlich nach Flechten geschaut, aber ich hätte doch wesentlich mehr an Pilzen erwartet. :gpfeiffen:


    Natürlich gab es ein paar Blutmilchpilze, die sind ja immer nett anzusehen:

    "Pilz" 6


    Das hier sieht fast aus wie Pilzchen, es sind aber nur die niedlichen Fruchtkörper von Baeomyces rufus, der Braunen Köpfchenflechte:

    "Pilz" 7


    Weil so wenig Pilze zu finden waren, gab's von meinem lieben Eheweib zum Trost rosa-weiße Pilzchen für mich!

    Ich weiß nicht, woher sie die hatte, aber sie waren echt lecker. g:D

    Ich bin mir nicht sicher, aber ich würde kleine Täublinge sehen.

    "Pilz" 8

    Natürlich haben die Berge, Bäche und Bäume, die Farne, Vögel und Flechten vollauf für das Fehlen der Pilze entschädigt! :gstrahlen:

    Waldbach


    Ausblick


    Farn


    Es war auf jeden Fall ein toller Urlaub und ich würde SOFORT wieder hin fahren!

    Aber ich muss meinem Broterwerb nachgehen.

    Zudem müssen die Flechtenfunde auch noch aufgearbeitet werden... Oh, süße Last!


    Vielleicht hat euch der kleine Ausflug gefallen, das würde mich freuen!


    LG, Martin

    Hallo Flechtenfreunde,


    auf einer Höhe von etwa 1170m in den Vogesen ist die Luft sauber, die Sonne scheint ergiebig, Regen fällt regelmäßig und entsprechend ist die Flechtendichte hier vergleichsweise hoch - insbesondere rotfrüchtige Cladonien konnte ich hier in größerer Zahl entdecken. Sowas gibt es zuhause nicht...

    Bild 1 Lichtung im Fichtenwald auf 1170m Höhe


    Da es langsam spät wurde, und ich schon für den Rückweg umgedreht hatte, entdeckte ich noch aus dem Augenwinkel im Halbschatten diese Cladonien auf Totholz.

    So schöne, rotfrüchtige Cladonien finde ich bei mir zuhause im Flachland nicht.:gbravo:

    Bild 2 Baumstubben (Fichte?) mit verm. gemischter Cladonienkollektion zwischen Preiselbeerbüschlein


    Die Nahaufnahmen sind leider nicht gut geworden, ich hatte es schon zu eilig.

    Aber ich habe eine Probe mitgenommen, zur späteren Analyse.

    Es scheinen - für mein Dafürhalten vom Habitus her eventuell zwei Typen nebeneinander vorzuliegen:

    1) schlanke, feinsorediöse Säulen mit kleinen roten Apothecien (z.B. C. cf. macilenta)

    2) sich nach oben verbreiternde Potedien mit buschigen Apothecienansammlungen und Blättchen an becherlosen Säulen.


    Um Variante #2 geht es mir hier in diesem Beitrag.

    Ist das C. macilenta, oder vielleicht etwas anderes?

    Bild 3 Rotfrüchtige Cladonienansammlung auf Baumstumpf


    Die Apothecien sind sauerkirschrot und stehen in Büscheln an der Spitze von sich fingerartig verbreiternden Podetien.

    Von Bechern würde ich hier nicht reden wollen, auch nicht von mißgestalteten.

    Bild 4 Trockene Probe, an der großen, markierten Säule wurden später die Farbreagentien angewendet (s.u.).

    Linke Bildhälfte mit Säulen teilweise ohne Schuppen, rechte Bildhälfte mit vollständig beschuppten Säulen.


    Die Schüppchen sind unterseits weiß.

    Die Grundschüppchen gelegentlich mit orangebräunlichen Stellen auf der Unterseite.

    Bild 5 Unterseite einer gefiederten Grundschuppe, angefeuchtet


    Die Apothecien und Schuppen sitzen dich gepackt an der Spitze mancher Säulen:

    Bild 6 Angefeuchtete Säulenspitze mit Apothecien-Dolde und Schüppchen


    Die Farbreaktionen wurden an der in Bild 3 markierten, für bessere Benetzbarkeit zuvor angefeuchteten Säule durchgeführt.

    Bild 7 Reaktion K+ gelb (20% KOH)


    Bild 8 Farbreaktion P+ gelborange


    Der Fundort und die Farbreaktionen könnten mehr auf C. macilenta hinweisen (K+ gelb, P+ gel/orange).

    Jedoch die Wuchsform würde ich anders erwarten.

    Auf dem Stubben wachsen dicht benachbart auch viele einfache, feinkörnige Säulen, die ich sehr gerne für C.macilenta halten würde (Bild 3 oben vergrößernt betrachten!).


    Vom Wuchs her könnte ich mir ev. sogar C. floerkeana vorstellen, da keine Becher vorliegen, aber büschelweise Apothecien.

    Die Farbreaktion bei C.floereana sollte allerdings "fast immer" (Wirth) K-/P- sein... Was fange ich mit der Beifügung "fast immer" an?

    C. floerkeana kommt selten auf Totholz vor, C. macilenta häufig!


    Als wichtiges Unterscheidungskriterium zwischen C.floerkeana und C.macilenta wird neben der Farbreaktion auch die Körnigkeit des Flechtenlagers auf den Podetien genannt.

    Bei C.macilenta soll ein sehr feines, kleinkörniges, fast samtartiges Flechtenlager an den Säulenstielen vorkommen, bei C. floerkeana ein gröberes, fast scholliges...

    Bild 9 Trockenes Flechtenlager und Schuppen an Säule der zu bestimmenden Flechte - ein Hinweis?


    Ich hoffe, jemand hier hat mehr Ahnung von Cladonien als ich (sollte nicht zu schwer sein), und kann mir raten.

    Vielleicht Patrick? nupharlutea / Björn? boccaccio, oder sonst jemand?

    Passen alle beobachteten Eigenschaften zu C. macilenta?

    Liegt hier eine C. macilenta vor, oder doch etwas anderes?


    LG, Martin

    Hallo,


    nach weiterer Recherche bzgl. Parmelina quercina/carporrhiza konnte ich heute lernen, dass die Unterscheidung u.a. durch Rhizinien unter den Apothecien wohl falsch interpretiert hatte:

    wie auf den Abbildungen zu P. carporrhiza bei Lichens marins, bei Key to the Lichens of Italy und bei Ulrich Kirschbaums Flechtenbilder (unter Parmelina carporrhiza schauen) zu erkennen ist, befinden sich die besagten Rhizinien eigenartigerweise direkt am Rand der Apothecien, nicht auf der Unterseite des Thallus - sind also bereits von oben zu sehen, wie auf den verlinkten Bildern schön gezeigt wird.


    Demnach handelt es sich bei den Funden oben wahrscheinlich doch um P. quercina, nicht um P. carporrhiza! :grotwerd:

    Ich korrigiere die Eintragung oben bei Gelegenheit entsprechend.


    LG, Martin

    Hallo, ich bin's noch mal!


    Ich habe im Vogesen-Urlaub neben gut zuordenbaren Flechten auch einige Exemplare entdeckt, mit denen ich bis jetzt wenig bis nix anfangen kann.


    Einen schwachen Anfangsverdacht habe ich, aber auch nicht immer; wenn mir wenigsten die Gattung klar wäre, käme ich vielleicht weiter...

    Von 2-3 dieser Flechten habe ich noch Belege im petto, hoffentlich hilft das später weiter.

    Vielleicht kann mir hier jemand auf die Sprünge helfen mit einem Tipp?


    Fall 1 auf Silikatgestein - die Apothecien öffnen sich sternförmig wie bei Petractis clausa, das offenliegende Hymenium ist offenbar rot - eine Trapelia?



    Fall 2 auf Eschenrinde, teilweise Moos überwachsend - ich vermute hier stark Lepra/Pertusaria albescens...

    (Probe vorhanden, aber nur in der Tiefkühltruhe):


    Fall 3 auf Silikatgestein - eventuell Lecanora cf. pannonica?



    Fall 4 auf Silikatgestein - absolut keine Ahnung was das sein könnte...



    Fall 5 auf Moos/Erde über Silikatgestein - Micarea? Gehören die hellen Soreale überhaupt zu den dunkelbraunen Apothecien?

    (Beleg vorhanden, aber noch in der Tiefkühltruhe)


    Fall 6 auf Silikatgestein (Alter Steinbruch, Aufschluss) - Buellia cf. saxorum?

    Die Apothecien wirken eingebettet in den Thallus.

    Die Thallusfarbe irritiert mich, blaugrün? Naja, die Flechten sind klatschnass und der Weißabgleich im Wald ist auch immer etwas fraglich.

    Aber die anderen Waldbewohner-Fotos sind auch nicht grünstichig.



    FALLS jemand eine Anregung für mich haben sollte, in welcher Richtung ich suchen muss, für diese Hilfe wäre ich sehr dankbar!

    Vielen Dank für eure Geduld mit mir. :ganbeten:


    LG, Martin

    Hallo Flechtenfreunde!


    Beim Aufarbeiten meiner Vogesen-Urlaubsfotos konnte ich neben der mir bereits vertrauten Parmelina tiliacea vermutlich noch weitere Parmelina-Arten ausmachen, die ich bisher in natura nicht kannte und deshalb hier kurz diskutieren möchte.


    Die Linden-Schüsselflechte P. tiliacea kommt bei mir zuhause im Neckarbecken nur mäßig häufig vor, ist stellenweise aber gehäuft anzutreffen.

    Das muss nicht weiter verwundern, da es sich bei dieser Art einerseits um die am häufigsten vorkommende und anderseits auch um die am weitesten nach Norden vordringende Parmelina-Art handelt.

    Nach Wirth gilt sie als staubtolerant und in Hinblick auf Feuchtigkeit als nicht zu anspruchsvoll.

    Sie kommt gerne auf freistehenden Bäumen vieler Gattungen wie Fraxinus, Tilia, Acer, Ulmus, Malus, Fagus, ... etc. vor.

    Wenn man die Linden-Schüsselflechte kennt, ist sie aufgrund ihrer weißgrauen Färbung und ihres rosettigen Wachstums schon von Ferne realtiv gut erkennbar.

    Aus der Nähe fallen die rundlich gelappten Thallusränder und das Fehlen von netzigen Pseudocyphellen (vgl. Parmelia) auf.

    Insgesamt ist die Oberfläche, abgesehen von den isidien-tragenden Stellen, recht glatt; Apothecien sind bei P. tiliacea eher selten zu finden.


    So konnte ich auch hier im Vogesen-Urlaub etliche frei stehende Laubbaumstämme mit Parmelina tiliacea bewachsen vorfinden, z.B. folgende Exemplare:

    Bild 1 Typisch sterile Parmelina tiliacea mit anliegenden, isidientragenden Thalluslappen


    Machmal findet sich ein fruchtendes Exemplar:

    Bild 2 Reichlich fruchtende Parmelina tiliacea mit braunen Apothecien und feinen, schwärzlichen Isidien auf der Thallusrinde.

    Die schwarze Unterseite ist im Bild stellenweise gut erkennbar.


    Vergößerter Bildausschnitt mit Isidien von P. tiliacea



    Die anderen Parmelina-Arten gelten nach Wirth als selten bis extrem selten.


    Erstaunt war ich deshalb, als ich hier in den Vogesen andere Parmelina-Flechten z.T. am gleichen Baumstamm vorfand:

    Die beiden Parmelina-Flechten in Bild 3 & 4 besitzen überaus zahlreich Apothecien und fallen deshalb sofort auf.

    Der Thallus der Funde hat die parmelina-typische Form und Färbung, aber keine Spur von Isidien.

    Statt dessen exisiteren schwarze Vertiefungen ("Maculae") auf der Thallusoberseite, eventuell Pyknidien.

    Der Flechtenthallus ist tief bis zum Zentrum eingeschnitten.

    Also definitiv keine Linden-Schüsselflechte, am ehesten käme wohl hier mMn die "Bärtige" Schüsselflechte Parmalina carporrhizans (= P. quercina var. corporrhizans)

    Parmelina quercina in Betracht (Korrekturgrund siehe nächster Post, korrigierende Einfügungen in kursiv).

    Die Bezeichnung "bärtig" für P. carporrhiza wird klar, wenn man die Flechte einmal gesehen hat, da die Rhizinien wie ein dichter, schwarzer Bart um die Apothecien herum wachsen können!

    Fundstellen für entsprechende Aufnahmen sind im nächsten Post verlinkt.

    P. quercina kommt lt. Literatur (Wirth) in lichten Bergwäldern der (sub- bis hoch)montanen Stufe und an Einzelbäumen (Querus; auch Acer, Fraxinus, Fagus) vor.

    Vorkommen von P. carporrhiza in Frankreich nach van Haluwyn im Süden und Korsika, von P.quercina überall in Frankreich außer im Mittelmeerraum.

    Hier in den Vogesen sind wir also nicht völlig falsch, um sie zu finden. :gzwinkern:

    P. quercina wurde früher zusammen mit P. carporrhizans der gleichen Art zugerechnet.

    Carporrhiza wird teilweise noch als Variation von Quercina betrachtet, die Unterscheidungskriterien erscheinen mir uneinheitlich und unklar. Einen Apothecien-Bart sehe ich jedenfalls nicht!


    [Und hier war ich wohl zu voreilig:

    P. quercina bevorzugt Wuchsorte höher in der Baumkrone und kommt vermutlich nicht in Betracht.

    Der Thallus von P. quercina wäre geringer eingeschnitten, die Thallus-Unterseite unterhalb der Apothecien wäre rhizienfrei im Gegensatz zu P. carporrhizans - das habe ich allerdings nicht überprüft.]


    Bild 3: Fruchtende Parmelina cf. carporrhizans quercina an Eschenstamm (leider nur Handybild)


    Bild 4 Fruchtende Parmelina cf. carporrhizans quercina an Roteichenstamm


    Bildausschnitt aus Bild 4 mit Apothecien ohne Rhizinien-Bart und Makulae auf oberer Thallusrinde



    Unter einer anderen Esche, auf Silikatgestein der Wegeinfassung, lies sich eine dritte Art finden - die "Pillen-Schüsselflechte" Pamelina pastillifera.

    Sie wächst nach Wirth im ozeanischen und (sub)montanen Bereich eigentlich auf Rinde (Fagus, Quercus, Fraxinus), kann aber auch auf Silikatgestein vorkommen, wenn auch selten(er).

    In Frankreich nach van Haluwyn in der collinen bis montanen Stufe.

    Sie bevorzugt feuchtere Habitate als die zuvor genannten Parmelina-Arten.

    Bild 5 Weg zum Tennisplatz mit P. pastillifera


    Bild 6 Parmelina pastillifera auf Silikatgestein unter Esche


    Bild 7 Parmelina pastillifera mit grauen & schwarzen, pillenartigen Auswüchsen (namensgebende "Pastillen") direkt unter einer Esche auf Silikatgestein


    Ausschnitt aus Bild 7: namensgebende, schwarze, eingedellte "Pastillen"


    Die vierte in Europa vorkommende Parmelina-Art P. quercina konnte ich nicht ausmachen - vielleicht nächstes Mal! :gklimper:

    Falls ich meine Zuordnung(en) falsch sein sollte(n), bitte ich um Korrektur.


    LG, Martin

    Hallo!


    Nach einer Woche Vogesenurlaub bin ich ganz verwöhnt durch die vielen schönen Flechten, die ich hier - viele davon zum ersten Mal oder in großer Zahl - entdecken durfte.

    Pilzmäßig jedoch ist auch hier zur Zeit tote Hose...


    Die ersten zwei Tage hat es häufig geregnet, dann kam die Sonne raus.

    Bild 1 Blick aus dem Wald


    Bild 2 Blick in den Baum - der Flechten-Wahnsinn!


    Hier im schattigen Bergwald finden sich Flechtenarten, die bei mir im Flachland gar nicht vorkommen, zum Beispiel die so putzigen Köpfchenflechten:


    Sie sind hier in den Vogesen recht einfach und direkt am Wegesrand zu finden.

    Bild 3 Schattig-feuchter Waldwegrand mit potentiellen Fundstellen


    Die braune Köpfchenflechte (Baeomyces rufus) ist hier an schattigen, feuchten Stellen leicht zu finden.

    Ich fand sie hier zahlreich auf Steinen oder Moos am Wegrand im Wald oder in Seenähe.

    Die Fruchtkörper sind bräunlich und ragen mit einem weißen Stielchen aus dem körnig-schuppigen, grün-gelben Thallus.

    Bild 4 Baeomyces rufus


    Bild 5 Baeomyces rufus


    Die bei Regenwetter gefundenen, nassen Köpfchenflechten weisen sattere Farben auf, die Apothecien sind auch nass noch braun.

    Bild 6 regennasse B.rufus


    An einer anderen Fundstelle finde ich eine etwas anders wirkende Flechte.

    Die Fruchtkörperchen sind heller und eher rosa.

    Ansonsten wirkt die Flechte sehr ähnlich und ich vermute auch hier eine B.rufus (ev. in der Variante callianthus), obwohl mit rosa statt braunen Köpfchen.

    Bild 6 B.rufus mit rosa statt bräunlichen Apothecien (Baeomyces cf. rufus var. callianthus)


    Die bisher gezeigten Flechtenthalli saßen mehr oder minder direkt auf Silikatgestein auf.

    Ein weitere Fundstelle befindet sich auf Erde/Moos:

    Bild 7A Fundstelle


    Bild 7B


    Der Thallus wirkt am Rand (Bild 7B) etwas lappiger als bei den anderen Funden weiter oben.

    Interessant finde ich bei diesem Fund auch die Tatsache, dass die Stielchen lichenisiert (grün überzogen), bei den oben gezeigten Funden nackt und weißlich sind.

    Ich vermute jedoch, diese Beobachtung liegt in der habituellen Streubreite von B.rufus

    Die andere in Frage kommende Art, B.placophyllus, sollte ja einen deutlich rosettig-lappigen Thallus besitzen, was hier nicht gegeben ist.


    Ordne ich also alle gezeigten Funde korrekterweise zu B.rufus zu?

    (B.carneus wäre auch nur durch den quantitativen Nachweis der Norstictin-Säure (Chromatographie) von B.rufus trennbar...)


    Dem Schlüssel der Internetseite "A new Key to Cladoniaceae of Italy" folgend, sollte das passen!


    Es würde mich sehr freuen, wenn mir jemand seine geschätzte Meinung zum Thema mitteilen möchte!


    LG, Martin

    Hallo Murph,


    also hier am Neckar hat es die letzten Tage und besonders heute ordentlich geregnet bis gegossen.

    Blick aus dem Fenster heute


    Ausgerechnet morgen fahren wir in den Urlaub in die Vogesen. Aber dort hat es aber vermutlich auch geregnet. :gbravo:


    Gebt die Hoffnung nicht auf!

    Der Regen wird kommen!


    LG, Martin

    Hallo Goran,


    vielleicht hast du hier Lungenseitlinge gefunden. Die können auch mal bisschen dunkler daherkommen...

    Vergleiche doch mal damit.


    LG, Martin

    Hallo Gran,


    vielleicht ist er schon ausgewachsen?

    Ich hatte vor 2 Wochen auch einen Schwefelporling entdeckt, der dem deinen recht ähnlich sah:

    Bild 1: Schwefelporling, wie entdeckt


    Da wollte ich ein paar Tage später nochmal hin, weil ich meinte, der müsse bestimmt noch wachsen und prächtiger werden.

    Aber, eine Woche später sah er nur älter und (vor allem unterseits) zerfressen aus!

    Ist wohl einfach keine gute Zeit für Pilze gerade...

    Bild 2: 1 Woche später


    LG, Martin