Beiträge von Suku

    Als Novize halte ich mich wohl besser vom Pilzepflücken fern!

    Hallo yacha,


    Novize ist am Anfang ja jede*r. Wenn dein Interesse bestehen bleibt, kannst du hier mit Hilfe des Forums gut dazulernen. Bei mir ist das jedenfalls so. Einzelne Pilze zu pflücken, um die Mitte systematischen Kriterien bestimmten zu kennen ist schon sinnvoll. Mit dem Verspeisen solltest du halt warten, bis du wirklich sicher bist oder bis ein*e Expert*in die Pilze sicher bestimmt. In meiner Erfahrung sind Pilze ein tolles, spannendes Hobby.


    LG Michael

    Hi Corinne,


    die Frauentäublinge haben mich schon häufiger wegen der unterschiedlichen Farbgebungen genarrt. Ich habe mir angewöhnt bei Täublingen, die ich mir näher anschauen möchte, schon bevor ich sie pflücke die Lamellenkonsistenz zu testen. Damit wäre die Unterscheidung zu r. virescens schon sofort klar. Danke für deine Beispielbilder.


    LG Michael

    Ich danke euch allen für die Beteiligung, das Mitdenken die Kommentare und die Diskussion zu r. cutefracta. Selbst bei scheinbar klaren Bestimmungen findet sich hier in Forum noch Expert*Innenwissen, das Wissenszugewinn bringt. Ich finde, das ist das Tolle hier. Von einer zunächst einfachen Anfrage können dann relative Anfänger (wie ich), aber auch Menschen mit fundierten Kenntnissen lernen.


    LG Michael

    Hallo Brummel,


    schöne Fotos. Besonders das vom Tagpfauenauge auf dem Sommerflieder gefällt mir gut. Der zeigt sich so ausgebreitet ja wirklich von seiner schönsten Seite.


    LG Michael

    Liebe Leute,


    im letzten APR habe ich, trotz eindeutiger Hinweise auf Werder Bremen, den grüngefelderten Täubling (Russula virescens) nicht erkannt. Seitdem habe ich ihn gesucht und schließlich gefunden. Jetzt passiert mir das niiieee wieder ( nochn Pilz und Craterelle: wehe Euch!).

    Mild im Geschmack, allenfalls mit viel Fantasie ein Hauch von Rettich. Gefunden unter Rotbuche. Lamellen leicht cremefarben und blätternd.

    Das isser, oder?







    LG Michael

    Hundstage


    Fiebrig, wabernd, drückende Schwüle,

    Tropisch brütend, graubleiern schwer.

    Hechelnder Wunsch nach sanfter Kühle,

    Schwitzende Körper, flimmernder Teer.


    Ächzende Stille, kein Vogelsang klingt,

    Modrige Schwaden zähstickiger Luft,

    Kein gnädiger Hauch Erleichterung bringt.

    Regen und Denken in Hitze verpufft.


    Schillernde Fliegen, zudringlich schwirrend,

    Labend an Trägheit und klebrigem Schweiß.

    Schwarze Gedanken, richtungslos irrend,

    Im engen Käfig: wie lang noch so heiß?


    Schlaffe, verwelkte, fahlgrüne Blätter,

    Schrumplige Pilze, mumienhaft.

    Grimmiges Fluchen, verdammtes Wetter!

    Kein Glied bewegen, fern jeglicher Kraft.


    Träume von Niesel, frisch im Gesicht,

    Erquickende Brise kosend die Haut.

    Trommelnde Tropfen, brechendes Licht,

    Sehnend nach Regen, Hoffung erbaut.

    Habe ich da Mundraub begangen?

    Hi,


    Mundraub gibt es nicht mehr, das ist Diebstahl. ==Lehrer Das Verfahren wird hiermit aber wegen Nichtigkeit eingestellt ==schuetteln Es gibt die rechtliche Seite und die moralische. Gute Speisepilze ==Fund verderben zu lassen ist moralisch verwerflich, deshalb hattest du keine Wahl. ==zucken


    LG Michael

    Hi


    ich versuche es mal: zunächst ist die Hutfarbe eher typisch für den Flockie, wobei die natürlich variabel ist und auf Fotos nicht immer treffend. Keine Bataillelinie ist ein Zeichen. Es gibt aber auch Netzhexen ohne. Ich finde, ein "weiches" Zeichen ist die Madenarmut. Die vorhandenen Madengänge haben die für Flockies typische Verfärbung, das sieht immer etwas "holzig" aus. Die fehlende Netzzeichnung am Stiel kommt noch dazu.


    LG Michael

    Hi,


    dass ein Baum verschiedene Symbionten haben kann, dürfen die meisten hier aus eigener Erfahrung wissen. Ich habe z.B. an einer solitären Eiche Perlpilze, Pantherpilze, Sommersteinpilze, Fliegenpilze und diverse Täublinge gefunden. Der Nachweis anders herum, also ob ein Pilz eine Symbiose mit mehreren Bäumen eingehen kann, dürfte schwieriger sein, weil eine Genanalyse notwendig ist. Mit Literaturnachweisen kann ich leider nicht dienen.


    LG Michael

    Hi Daniel,


    solch ein Erlebnis hatte ich an Montag auch. Bestimmt 8 Leichen von Sommersteinis und das, obwohl ich die Stellen an Mittwoch vorher noch besucht hatte. Ich vermute, mit der leichten Restfeuchte im Boden und dem sehr heißen Wetter haben die richtig Gas gegeben. Aufgerissene Hüte mit Trockenschäden hatten die alle.



    Das war das größte Exemplar, max.5 Tage alt und total weich.


    LG Michael

    Hi


    von leichtem Prickeln auf der Zunge bis zu Chili, mit langem Nachburner. Wohl dem, der dann eine Flasche Wasser zum Spülen dabei hat. Der Speitäubling hat seinen Namen völlig berechtigt. Deshalb immer: gaaaanz vorsichtig <X


    LG Michael

    Hallo Marcel,


    "gar" bedeutet also, es ist kein Wasser mehr in den Pilzen? Und in diesem Sinne "gar" bedeutet, Giftstoffe sind dann zerstört? Das würde in weiterer Schlussfolgerung bedeuten: getrocknete Pilze haben in jedem Falle keine Giftstoffe mehr. Ich bin da sehr skeptisch. Butter enthält selbst viel Wasser, das den Garprozess unterstützt. Nach meiner Kenntnis sollten Pilze vor allem deshalb einer gewissen Erhitzungszeit ausgesetzt sein, damit diese auch in ihrem Kern der Zersetzungstemperatur für Pilzgifte ausgesetzt sind. Das ist mit Deckel und dem entstehenden Wasserdampf besser gewährleistet. Angegebene Garzeiten dienen dazu, auch größere Stücke wirklich durchzuerhitzen.


    LG Michael

    Heute ging’s Thymian sammeln. Der Wald ist so gerade trocken, dass der Pilzspürhund Staubwolken hinter sich lässt.

    Krass! So sieht der ja mal richtig schnell aus. Düsenpfiffi auf der Pilzhatz unter dem Raketenradar (oder die Beine sind schon abgelaufen?).


    LG Michael

    Hi Steffi,

    nochmal zurück zur Ausgangsfrage: Wie bekomme ich eine lange Garzeit hin und trotzdem unverbrannte Pilze?


    Ich mache es manchmal genau umgekehrt, als Norbert. Niedrige Hitze, Deckel auf den Topf, ggf. sogar wenig Wasser dazu. Nach der gewünschten Garzeit Deckel runter. Wenn ich's mit Röstaromen und schärfer angebraten will: DannTemperatur hoch drehen, Fett dazu und anschmoren. Zutaten können nach Abwägung zu verschiedenen Zeitpunkten dazu gegeben werden, je nachdem, wie ich diese zubereitet haben will. So kann ich die Garzeit variabel gestalten. Nach meiner Erfahrung halten die Pilze das aus ohne zu zerfallen. Der Geschmack ist so aber etwas anders als wenn sie direkt gebraten werden. Ich finde diesen so aber oft harmonischer.


    LG Michael

    Bei uns herrscht immer noch Dürre und Pilzarmut. Deshalb hier zwar nix spektakuläres, aber in seltsamen Kontext ein Troglotyd




    LG Michael