Beiträge von Suku

    Bei Interesse gerne mehr

    Interesse :gwinken:

    Hast du vielleicht eine Artikelbezeichnung und ein Foto parat? Hört sich gut an und ist ja wirklich erschwinglich. Ich habe noch nicht weiter probieren können seit meiner Anfrage hier. Deine Erfahrung bietet aber vielleicht eine gute Alternative zu Selbstbau oder Freihandfotographie. Und bei dem Preis wäre das Risiko überschaubar.


    LG Michael

    Vielen Dank für eure Tipps. Ich habe gestern mal bei einer geringeren Vergrößerung (400fach) versucht aus der Hand zu fotografieren, das ist mir nicht gelungen. Aber ich werde weiter probieren, Hand abstützen ist ja schonmal eine weitere Idee. Ggf. greife ich den Vorschlag mit dem Holzblock auf. Nicht lange austarieren müssen, sondern einmal präzise bohren und dann einfach nur aufstecken zu können scheint mir auch eine sinnvolle Strategie zu sein. Aber ich muss eh noch lernen mit den Mikro richtig umzugehen, das ist wohl zunächst vorrangig.


    LG Michael

    Hallo miteinander,


    ich bin seit gestern stolzer Besitzer eines Olympus CH2- Mikroskops, es ist die binokulare Variante. Das Trinokular als ist nahezu unmöglich auf dem Markt zur Nachrüstung zu ergattern. Ich möchte Fotos also durch eines der Okulare machen können und zwar mit meinen Smartphone. Das hat die Linsen, wie fast alle Geräte, nicht mehr zentral in der Mitte, sondern in der Ecke. Hat jemand Erfahrung mit einer Befestigungsmöglichkeit für's Handy, damit es stabil über dem Okular sitzt? Es gibt da so Adapter im Netz, ich würde gerne Erfahrungen aus erster Hand erhalten, ob die was taugen oder ob es bessere Möglichkeiten gibt.


    Danke und LG


    Michael

    Nee, das geht doch net, weil's schon gepostet ist! Umdichten wäre für mich kein Problem...

    Ich glaube, Hans nochn Pilz würde sich freuen. Und die Regeln sind doch andere, als beim Fotowettbewerb. Mir wäre nicht bekannt, dass ein Beitrag noch nirgendwo gezeigt sein darf, so lange er nicht geklaut ist oder schon einmal teilgenommen hat.

    Ihr Lieben,


    als ich heute nach Hause kam, erwartete mich bereits ein gut verpacktes Päckchen. Obwohl Weihnachten noch entfernt ist, habe ich's sofort ausgepackt und eine wunderbare Überraschung vorgefunden:



    Als ich in Lehesten neben Birgit ( Rendel) saß, habe ich in bewährter Mimimi-Tradition gejammert, dass ich in den sauren Gefilden bei mir noch niemals Herbsttrompeten finden könnte, obwohl ich die so gerne mal kosten würde. Offensichtlich habe ich ihr Herz erweicht und sie hat mir dieses tolle Überraschungspaket geschickt. Ich freue mich wie Bolle. Vielen, vielen Dank liebe Birgit für diese großartige Leckerei, ich bin sehr gerührt. Jetzt werde ich auf die Suche nach einem guten Rezept gehen und dann wird das mit einem guten Rotwein zelebriert.


    In Vorfreude


    Michael

    Hi,

    der Stielring ist ja der Rest des Velums. Bei deinen Hallimasch der Teil, der die Lamellen schützt. Bei so jungen Fruchtkörpern liegt der Schutz noch über den Lamellen. Im 2. Bild, das mit dem Längsschnitt, kannst du in Höhe der Lamellen gut sehen, wie sich das Velum vom Hut gelöst hat und den Ring bildet. Er sitzt halt vor der weiteren Streckung des Stiels noch weit oben.

    LG Michael

    Aber vielleicht ist es bei dir doch in besseren Händen, Suku. Glückwunsch

    Mal schauen, wie gut ich mich in das Thema hineingefuchst bekomme. Im Moment fühlt sich das Ganze noch etwas überambitioniert an. Aber ich freue mich, danke.


    LG Michael

    Danke, Schupfi, für die ausführliche Antwort und das Angebot, ein Exikat unters Mikro zu legen. Wenn ich den nächsten Fruchtkörper finde, werde ich ihn trocknen. Mal schauen, ob wir's dann so machen.


    Dass Kreuztests bei Pilzen, insbesondere bei Symbionten, schwierig bis unmöglich sind, hat mich zu der Frage gebracht. Der entscheidende Faktor zur Artenunterscheidung sind dann die 3% genetische Abweichung, die letztlich eine Konvention sind. Über Sinn und Unsinn der explodierenden Neu-Sortierung seit der Möglichkeit zur Sequenzierung wurde hier ja an verschiedenen Stellen ausführlich diskutiert, es ist halt so, wie es ist. Für mich hat sich jetzt aber zumindest das Fragezeichen gelöst, was genau die Sequenzierung zeigt. Naiv von mir, in Erwägung zu ziehen, dass die Bedeutung der einzelnen Gene für die Reproduktion und den Stoffwechsel für Pilze bereits soweit bekannt sind, um daraus ein Artenkonzept zu stricken :grotwerd: .


    LG Michael


    Edit: Glückwunsch zur erfolgreichen Sequenzierung. Ein cf. weniger.

    Danke Schupfnudel,


    Deinen Vorschlag mit dem Sporenabwurf zum Mikroskopieren kann ich zwar nicht umsetzen, weil ich hier zu niemanden mit solchen Möglichkeiten Kontakt habe, trotzdem ist deine Antwort für mich hilfreich. Mit war nicht klar, dass die Unterscheidung der beiden Arten so aufwändig und z.T. noch uneindeutig ist. So kann ich mit meinen Kenntnis- und Fertigkeitenstand locker mit einem cf. oder sl. leben. Mein Lernfeld liegt da zunächst noch an grundsätzlicheren Stellen.


    Eine theoretische Frage ist mir bei den Überlegungen allerdings noch gekommen: wenn lediglich Sequenzierung für eine Unterscheidung möglich ist, wie kann die Fachwelt dann sicher sein, dass es sich um "saubere" Arten handelt, die lt. biologischer Definition nicht kreuzbar sein dürfen. Das könnten dann doch genauso gut auch Variationen sein, die sich genetisch unterscheiden. Dogge und Rehpinscher sind mir Sicherheit genetisch unterscheidbar. Wenn Pilze morphologisch und auch bei den Mikromerkmalen so nah beieinander liegen...


    LG Michael

    Lieber Brummel,


    der 3. November scheint ja ein ganz besonderer Tag zu sein. Alle wichtigen Leute haben dann Geburtstag. Du hattest gestern natürlich einen turbulenten Tag: das Haus voller Gratulant*innen, das Telefon ist heiß gelaufen, der Postkasten übergelaufen. Deshalb gratuliere ich erst heute, wo es hoffentlich etwas ruhiger ist.


    Herzliche Gratulation zum Geburtstag mit einem Glückspilz.


    LG Michael

    Hallo, Ihr schlauen Pilzmenschen,


    seit Jahren finde ich im Park unter Eichen hübsche Flockenhexen und habe mich nicht darum gekümmert ob das nun N. erythropus oder die gelbstieligen N. xanthopus sind. Aber ich habe dieses Jahr mal irgendwo im Forum gelesen, dass die an Eichen gebundenen wohl häufig oder meist die gelbstieligen seien. Am Fundort kommen nur Eichen in Frage. Meine neuen Funde weisen eine deutlich gelbe Stielbasis auf, allerdings fürchte ich, dass das für eine Differenzierung nicht ausreicht. Trotzdem stelle ich mal 3 Bilder hier ein, vielleicht traut sich ja jemand eine verbindliche Aussage zu, z.B. Schupfnudel oder Jürgen .





    Makroskopisch würden die doch, insbesondere mit dem filzigen Hut, noch gut ins Spektrum von N. erythropus passen. Sehr verwirrend, wie ich finde. Ich freue mich über eure Kommentare.


    LG Michael

    Liebe Pilzinteressierte,


    heute im Park sind die Oktopuse geschlüpft. Es sind Heerscharen an Hexeneiern dort, einige sind gerade frisch geboren, andere bereits vergammelt.


    Die Menge an Hexeneiern und Fruchtkörpern ist unüberschaubar, auf einer aufgeschütteten Fläche, aber auch im Gras darum herum. Es werden mindestens 300 sein, eher mehr.


    Auf den Smartphonebildern lässt sich das nicht gut zeigen. Es war schwierig, nicht darauf herumzutrampeln.





    Optisch ein Genuss, olfaktorisch eine Grenzerfahrung. Ich glaube, ich wähle wohl doch den Surströmming <X .


    LG Michael

    Hi Taisla,


    ich denke, dass ist schon ein Hallimasch, wahrscheinlich auch der Honiggelbe. Die Bilder sind aber von der Farbe her nicht gut und Farben sind ein wichtiger Hinweis. Pilzfotos werden am aussagekräftigsten bei Tageslicht. Die Fruchtkörper sind schon weit aufgeschirmt und damit wahrscheinlich zu alt zum Verzehr. Hallimasch wird von einigen Menschen schlecht vertragen, da ist es sinnvoll, sich heranzutasten mit kleinen Mengen. Die müssen sehr gut gegart werden, wie viele Pilze sind sie roh giftig.


    Eine Bestätigung, dass du gezeigte Pilze im Forum essen kannst, bekommst du hier nicht. Eine Einschätzung dazu ist seriös nicht möglich, ohne die Pilze live zu sehen. Dazu braucht es die direkte Bewertung durch einen Kenner oder durch eine Kennerin.


    LG Michael

    Hi Peter,


    wenn du einen Fruchtkörper mit nach Hause genommen hast, kannst du ihn mal ins heiße Wasser (Kochtopf) werfen. Dann entdeckst du ein weiteres Bestimmungsmerkmal.


    Das soll keine Aussage zur Essbarkeit sein.


    LG Michael