Die Art ist in Deutschland extrem selten, wobei nicht in allen Bundesländern kartiert wird. Hier die Verbreitungskarte mit überwiegend älteren Daten
Da habe ich schon geschaut, und war erstaunt, dass es so wenig kartierte Funde gibt.
Die Art ist in Deutschland extrem selten, wobei nicht in allen Bundesländern kartiert wird. Hier die Verbreitungskarte mit überwiegend älteren Daten
Da habe ich schon geschaut, und war erstaunt, dass es so wenig kartierte Funde gibt.
Hallo Bernd, Danke für Deine Einschätzung. Deinen Beleg habe ich mir angeschaut ... passt ganz gut. Algen habe ich nicht angeschaut, bin - wie geseschrieben - Flechtenbestimmungsanfänger. Hast Du noch eine Quelle für mich bzgl. der spiraligen Linien?
Gruß und Servus, Johann
Hier im Forum wurde vor ein paar Jahren das Makroaufmaßprogramm von Jens Rüdig vorgestellt, mit dem ich seitdem meine Sporen und Zystiden vermesse.
https://ruedig.de/tmp/messprogramm.htm
Da ich meine Mikro-Fotos mit meinem Smartphone durch das Messokular mache, habe ich in den Fotos eine entsprechende Referenzstrecke.
Das Programm erzeugt und exportiert eine Liste der gemessenen Werte und berechnet auch die Durchschnittswerte.
Ende Februar 2026 war ich in Elnhausen / Hessen unterwegs und fand an der Rinde einer alten Eiche eine großflächige graue Flechte mit schwarzen „Stecknadeln“. Ich bin in der Flechtenbestimmung ein Anfänger … könnte das Calicium quercinum sein?
Im Netz gibt es kaum Mikrofotos. Auffällig sind die parallelen Strukturen an den Sporen bei 1000facher Vergrößerung, oder ist das ein Artefakt?
Mit Grüßen aus München, Johann
Lieber Björn und lieber Werner, Besten Dank!
Servus in die Runde, ich habe mal wieder Gelbfüße gefunden (Foto anbei), die ich bislang als Kupferroten Gelbfuß / Chroogomphus rutilus angesprochen habe.
Jetzt erfuhr ich, dass es mehrere "Kupferrote" gibt, u.a. den C. mediterraneus. Gibt es dafür einen Makro- und oder Mikroschlüssel? In meiner analogen Literatur (PdS, Winkler) finde ich nichts darüber, lediglich in Fungi of Temperate Europe werden acht europäische Arten erwähnt aber nicht benannt. Ich freue mich über hilfreiche Antworten :), Johann
Fund vom 27.09.2025 bei Mallertshofen (nördlich von München)
Hallo Peter,
ich hatte Dich ja schon angesprochen, da ich einen ähnlichen Fund hatte und auch zwischen Physcia stellaris und P.aipolia "schwankte". Wobei ich meine Flechtenkenntnis als Anfängerwissen einordne. Ich finde sie halt fotografisch recht spannend. Ich zeige hier meine Funde in der Hoffnung, noch mehr Infos zu bekommen.
Ansicht unter dem Bino, nach dem Wässern
Hallo Flechtenprofis,
Was ich "gelernt" habe ist, dass P.aipolia deutliche Pseudocyphellen zeigen sollte, P.stellaris dagegen keine. Ich meine solche Pseudocyphellen bei meinem Fund zu erkennen, bin mir aber nicht sicher ... mir fällt das noch schwer zu beurteilen, da so gut wie keine Erfahrung. Ein KOH-Test am Mark fiel negativ aus, ich habe allerdings auch nur KOH 3%ig.
Was würdet ihr sagen? Das Stöckchen hat einen Durchmesser von ca. 12mm
Schöne Grüße aus München, Johann
Servus Hias, Günter und Stefan,
besten Dank für Eure Hinweise!
Schönen Gruß
Johann
Servus zusammen,
ich interessiere mich schon seit einiger Zeit für die artenreiche Gattung Mycena. Ich habe mir schon diverse Schlüssel angeschaut und versuche gerade (mit noch einem Mycena-Verrückten) eine Art Baumstruktur zu generieren. Also quasi ein grafischer Schlüssel. Was mir hin und wieder in diversen Mycena-Artbeschreibungen begegnet, das ist die Erwähnung von Sektionen. Im Gröger habe ich jetzt mal eine Aufzählung der Mycena Sektionen gefunden (15 Sektionen).
1 Sections Sacchariferae, Basipedes, Bulbosae, Clavulares, Exiguae and Longisetae
2 Sections Viscz'pelles, Amictae, and Supinae
3 Section Filipedes
4 Section Mycena
5. Sections Luculenlae. Pterigenae, Carolinenses, and Monticola
6. Sections Polyadelphia & Saetulipedes
7. Section Cinerellae
8. Sections Intermediae‚ Rubromarginalae
9. Section Fragilipedes, species A-G
9. Section Fragilipedes, species 1-R
9. Section Fragi/ipedes, species S-Z
10. Sections Lactipea'es. Sanguinolentae, Galactopoda, and Crocatae
11. Section Hygrocyboia'eae
12. Sections Fuliginellae, Insignes, Ingratae, Euspeireae, and Caespitosae
13. Sections Calamophilae and Calodontes
14. Sections Adonideae, Aciculae, and Oregonenses
15. Sections Hiemales and Exornafae
Allerdings sind diese nicht näher beschrieben ... also was sind z.B. die Bestimmungsmerkmale für die Sektion Cinerella?, und welche Arten gehören in die jeweilige Sektion.
Vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen.
Schönen Gruß
Johann
Hallo Angelika, wie kann ich Dir eine PN schicken? Ich habe Interesse an einigen Büchern . Gruß Johann
Lieben Dank an JanMen für das Verschieben ![]()
Servus Martin,
ganz lieben Dank für Deine Einschätzung / Bestimmungshilfe.
Könntest Du / oder ein Admin den Beitrag in die Flechten-Sparte verschieben.
Grüße aus München
Servus in dir Runde,
ich habe heute zum zweiten mal eine Flechte gefunden, die (für mich) in ihrer Wuchsform ungewöhnlich ist.
Auf einem Trompetenstamm (so nenne ich das einmal) wachsen weitere Trompeten.Könnte das eine Etagen-Becherflechte (Cladonia verticillata) sein?
Ich freue mich über Bestimmungshilfen. Schöne Grüße aus München. Johann
Hallo Rika und Hallo Oerling, betsen Dank für Eure Kommentare bzw. Hinweise.
Gruß und Servus aus München. Johann
Ich habe jetzt noch ein wenig im Netz und in meiner kleinen Bibliothek recherchiert.
z.B.hier: https://fundkorb.de/pilze/tarz…3%B6rmiger-napfbecherling
Makroskopisch am Besten passt Tarzetta catinus. Ich lege den mal so bei mir ab.
Hallo Karl-Heinz und Oehrling, besten Dank für Eure rasche Einschätzung!
Mikroskopieren werde ich nicht ... die Pilze habe ich im Wald gelassen.
Gruß und Servus. Johann
Hallo in die Runde,
heute am Waldwegesrand (vorwiegend Fichtenforst, östl. von München) mehrere dieser schüsselförigen Becherlinge gesichtet.
Auffallend ist die Aussenseite, die mit feinen Pusteln besetzt ist.
Liege ich da mit der Gattung Peziza richtig? und lässt sich Art makroskopisch eingrenzen?
Schon mal Danke für hilfreiche Antworten. Gruß und Servus. Johann
hier noch ein wenig Bildmaterial:
Bino 40fach
Basidien 4 sporig
Cheilozystiden (3 Fotos)
Pleurozystide ?
Caulozystiden
Caulozystide mit Septierung
Alle Vergrößerungen mit dem 400er in Wasser (nur die Caulozystiden in Kongorot), also bitte für Größenermittlung die Skalierung mit 2,5 multiplizieren.
Vielleicht helfen die Fotos ja für eine Arteingrenzung.
Gruß und Servus
Johann
Hallo Zapfenpilzinteressierte,
die Pilzlage bleibt auf jeden Fall spannend. Es gibt ja noch einen anderen thread im Forum zu diesen Pilzen.
Mal schauen ob ich das hier verlinken kann. Vielleicht kann ein Admin, die beiden Themen zusammenbringen (wenn es Sinn macht)
Mir ging es bei meinem Fund ebenso wie Steffen ... Die grauen Hüte sind einfach aufgefallen ... und die Neugierde hat gewonnen.
Ich habe zwar noch andere Mikromerkmale untersucht - und ich bin da wahrlich noch ein Anfänger mit einem Mikroskop in der unteren Preisklasse - aber dabei hat kein Merkmal besonders herausgestochen. Bis auf diese langen Caulozystiden (>100my)
Ich sammele jetzt mal alle relevanten Beiträge ... der von Stefan F. oben aufgeführte Hinweis auf die Diskussion in der Funga Austria klingt spannend, leider kann ich da noch nichts posten, meine Registrierung dort ist noch in Arbeit. Und auch der Hinweis von Raphael und Björn in dem anderen tread ist interessant (lennox 1979).
Jede Menge Infos also zu diesen kleinen unscheinbaren Grauhütigen.
Grüße aus München
Johann
... gefunden: Lennox 1979 ist sehr ausführlich, sogar mit Mikrozeichnung.
Hast Du da eine Quellenangabe, mich würden die Mikrozg. der Kaulozystiden interessieren.
Gruß aus München. Johann
Hallo Raphael,
ist ja interessant ... ich glaube den habe ich unlängst entdeckt.
Schönen Gruß
Johann
Hallo Stefan,
es gibt wohl noch einen zweiten Fichtenzapfenrübling, der auch schon in Österreich nachgewiesen wurde
Hast Du da eine Quellenangabe.
Schönen Gruß
Johann
Gutes Auge! Jedoch gehörte dieser Zapfen (leider) nicht zu den Pilzen.
Es gibt ja die verschiedensten Konstellationen.
- Zapfen liegt quasi auf dem Boden auf, und die Schwammerl sprießen sichtbar raus
- Pilze wachsen scheinbar aus dem Moos, dem Wadboden heraus, kurz unter der Oberfläche ist der dazugehörige Zapfen
- Der zugehörige Zapfen ist nicht zu finden (ich mag ja auch kein allzu großes Loch im Waldboden graben).
Die Suche nach dem Zapfen ist meines Erachtens dann sinnvoll, wenn außer den Fichten auch noch Kiefern vorhanden sind.
Der Kiefernzapfenrübling sieht dem Fichtenzapfenrübling sehr ähnlich ...
Im Falle der grauhütigen Pilze wollte ich natürlich wissen, ob da ein Zapfen dazugehört.
Aber spannnend, dass es wohl tatsächlich eine weitere Art gibt - Strobilurus albipilatus - den werde ich jetzt mal recherchieren.
Grüße aus München
