Beiträge von Schrumz

    Oh ich hab schon noch mehr gefunden, so trocken ists bei uns gott sei Dank nicht (mehr) und nächste woche ist auch noch mal Regen angesagt. Ich denke die Gebiete bei denen im Sommer zumindest ein bisschen was runterkam und die jetzt viel Regen bekommen haben können sich sogar auf ein solides Röhrlingsjahr einstellen. Das ist übrigens mehr an Flockis in 2h als ich letztes Jahr insgesamt gesammelt habe (habe da aber auch einen Schub verpasst der ca 2 Wochen früher als sonst kam).

    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    Fand heute diesen Champignon im Freibad unter Linde. Der Geruch war pilzig, etwas streng. Gelb gegilbt hat er nirgends, hab ihn noch, kann ihn nachher durchschneiden. Mit Geruch und Ring komme ich auf Agaricus sect agaricus (Sektion reicht mir aktuell), passt das?

    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    In letzter Zeit war es oft wie verhext mit dem Wetter. Regengebiete und ganze Gewitterzellen zogen oft keine 10km an uns vorbei. Nachdem in den letzten zwei Wochen aber dann doch einiges runterkam, ging es heute in den Wald um dem Spuk auf den Grund zu gehen und die Übeltäter in klassischer Mittelaltermanier zu schmoren. Und die Sache war sofort klar. Kurzes Bild vom Wald, es ist ein sehr moosreicher Fichten/Weißtannenmischwald, recht feucht, da in Bachnähe.

    Außer ein paar Mehlräslingen,

    falschen Pfifferlingen (das sind doch falsche Pfifferlinge oder, habe die noch nie bewusst gefunden)

    Und diesem interessanten Pilz, den ich noch bestimmen muss,

    gab es nur eine einzige häufige Großpilzart und es wurde klar: unser Wald ist wirklich verhext. Und wie. Ich lasse mal die Bilder für sich sprechen.



    Leider konnten wir nicht einmal die Hälfte der Hexen in unserem Weg erfolgreich bekämpfen, wollten ja anderen Hexenjägern nicht die ganze Arbeit abnehmen. Aber Spaß beiseite, das hat heute doch richtig Hoffnung auf einen guten Pilzherbst gemacht, normalerweise kündigen die Hexen und die Mehlräslinge die Steinpilze an, das kann gut werden. Hier nochmal die Ausbeute, wie gesagt haben wir noch einiges im Wald gelassen, der Flocki ist ja auch wirklich sehr ergiebig.

    Als wir dann unten im Tal ankamen, gab es dann dieses Blumenmeer, keine Ahnung was das ist, roch aber super.

    Das hat heute dem Herz des Pilzfreundes richtig gut getan nach all der Trockenheit, auch wenn ich sagen muss, dass bei Täublingen und Milchlingen (besonders Lachsreizkern, die gabs da letztes Jahr in Hundertscharen) und auch Leistlingen (letztes Jahr Trompetenpfifferlinge überall) komplett tote Hose herrscht, vielleicht kommen da aber noch ein paar.

    Hoffe euch gefallen diese Amateurbilder und machen vielleicht auch in den noch trockenen Gegenden Hoffnung.

    Viele Grüße

    Christian

    Hallo,

    Da liegen überall Eichenblätter rum, sicher dass da keine Eiche stand? Mein Tipp geht wegen Stielschuppung und Hutfarbe an die Laubwaldrotkapppe (Leccinum quercinum oder wie man die gerade heißt).

    Viele Grüße

    Hallo zusammen,

    Habe gestern diesen Pilz an einer feuchten Stelle (Graben der nach Regen ein Rinnsal führt) im sauren Nadelwald (Fichte, Tanne, Kiefer) und eingestreuter Buche diesen Scheidling gefunden. Sporenpulver ist eindeutig rosa. Mein Mikroskopierkurs steht leidet noch an und eine Kamera habe ich auch noch nicht, aber vll hilft das mit dem Handy durchs Okular geschossene Bild trotzdem. Ich komme bei Volvariella murinella oder vielleicht auch Volvariella pusilla raus. Habe den Pilz noch, falls ihr noch infos braucht.

    Kann auch noch Bilder machen, der Pilz ist mitlerweile leider nur etwas demoliert. Sorry für die etwas amateurhafte Anfrage.

    Viele Grüße

    Vor allem Tuber aestivum ist in Süddeutschland nicht sehr selten. Kenne einen PSV der regelmäßig Bestände feststellt und der hier durchaus häufig durch einfaches graben unter Hasel Sommertrüffeln findet. Suillus placidus ist allerdings (wie ich gehört habe) eine amerikanische Art und kommt nur mit fünfnadeliger Kiefer vor. Ich habe hier (außerhalb eines Arboretums) noch keine Strobe oder Zirbe gesehen, dementsprechend wirds auch schwer mit Elfenbeinröhrlingen.

    Viele Grüße

    Hallo,

    Nachdem wir letzte Woche an die 50 liter schön verteilt auf mehrere Tage hatten, sodass der Boden auch was aufnehmen konnte, sind für nächste Woche nocheinmal fast 30 liter und dann ein Temperatursturz auf 18 grad vorausgesagt. Wenn das wirklich so kommt, kann man hier auf der Alb vielleicht doch noch auf ein okayes bis gutes Pilzjahr hoffen.

    Viele Grüße

    Hallo,

    Beorn Ich dachte eigentlich die Gomphidius Arten seien Mykorrhizapilze, nur beim rosenroten habe ich gehört er trete oft zusammen mit dem Kuhröhrling auf. Davon, dass der gefleckte obligat an den Goldröhrling gebunden sei, habe ich noch nicht gelesen, ich habe den schon mal unter Lärche gefunden, da waren aber keine Goldröhrlinge in der Nähe (klar, kann auch sein, dass die gerade keine Fruchtkörper gebildet haben). Gibts da neue Erkenntnisse zur Ökologie der Gomphidius-Arten? Eventuell Symbiose/Parasitismus auf dem Myzel von Schmierröhrlingen? Und wie siehts dann mit dem Kuhmaul aus, das ja unter Fichten wächst?

    Viele Grüße

    Hallo,

    Einfach weil ich sie so schön finde zeige ich mal hier nochmal meine Silberröhrlingsfunde aus dem Juli.

    Viele Grüße

    Hallo,

    Die Stielbasis wäre hier zwar wichtig, aber ich meine einen gerieften Ring zu erkennen, der zusammen mit dem Rettichgeruch für Amanita excelsa, den grauen Wulstling spricht.

    Viele Grüße

    Hallo,

    Sehe hier auch einen Anhängselröhrling, möglich (wenn auch eher unwahrscheinlich denke ich) sind vielleicht noch Butyriboletus fuscoroseus, der blauende Königsröhrling oder B. roseogriseus der rosahütige Anhängselröhrling , nach den Bildern die ich von denen gesehen habe. Toller Fund.

    Viele Grüße

    Ich finde hier wird aktuell etwas übers Ziel hinausgeschossen. Zugegebenermaßen muten seine Anfragen etwas amateurhaft an, er war aber immer höflich und hat mmn auch nie den eindruck gemacht, er wäre übermäßig unvorsichtig oder würde gar andere gefährden. Seine Anfragen sah ich hier meist als theoretisch und aus Neugierde, davon keine einzige zum Thema unbestimmte Pilze zu essen oder diese zu verbreiten. Auch das hier sehe ich zugegebenermaßen als ziemlich amateurhafte und irritierende aber keinesfalls gefährliche Anfrage an, mit Heilpilzen werden verschiedene Methoden angewandt, die angeblich helfen und sie gemahlen in Pillenform anzuwenden… naja ich habe schon dümmeres gehört. Wenn mich sowas nerven würde, würde ich einfach nicht antworten und wenn ich sagen würde, ich hätte noch nie aus Neugier eine im Nachhinein dumme Frage gestellt würde ich auf einem Thron aus Lügen sitzen. Mein Rat, sich ein wenig mehr zu informieren und davor ein wenig mehr Gedanken zu machen bleibt bestehen.

    Viele Grüße

    Stimme dir da in ein paar Punkten zu, außer dass automatisch nein angenommen wird. Das Ding ist, es geht ja nicht nur um Finanzierung, sondern allgemein um einen Anreiz. Um etwas zu erforschen, muss ja eine Überlegung dahinter stecken und ein Nutzen daraus erhofft werden. Dazu ist es auch sehr wichtig zusammenzutragen, was bereits bekannt ist und in welchem Punkt man sich neue Erkenntnisse erhofft. Dann wird ein Plan für ein Experiment erarbeitet, mit dem Ziel eine Frage zu beantworten. Die Methodik die du vorschlägst kommt mir persönlich zu unspezifisch und vor allem beim Judasohr (wirklich ohne dir jetzt irgendwie zu nahe treten zu wollen) etwas zusammengewürfelt und nicht wirklich groß recherchiert vor (dass einige Leute das Judasohr roh essen und die normalerweise empfohlene Kochzeit kann man in 1 Minute durch google herausfinden). Dadurch hab ich ein wenig den Eindruck du fragst hier ein bisschen drauf los, ohne dir selbst groß Gedanken gemacht zu haben welche Frage beantwortet werden soll und wie dir das etwas bringen soll. Nur um das nochmal klar zu stellen, ich finde es richtig und wichtig, Methoden weiterzuentwickeln und sich selbst Gedanken zu machen, wie man interessantes am besten für sich nutzen kann, will dich davon also keinesfalls abhalten, nur glaube ich, dass du da mit kleineren Schritten und gezielteren und recherchierten Fragestellungen deutlich mehr Erfolg haben wirst.

    Alles gute

    Christian

    Hallo,

    Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, wieso man eine solche Methodik anwenden will. Für beide dieser Pilze gibt es traditionell angewandte Methoden um die Heilwirkung zu nutzen. Wie Stefan schon sagte wird es zu Temperatur und Zeit sehr wenige/gar keine Studien geben, selbst bei viel gegessenen Speisepilzen ist das fast alles durch trial and error etabliert worden. Wenn du also Heilpilze präparieren willst, wäre mein Rat dich an die bereits angewandten Techniken zu halten. Vor allem wenn es um 5-10 Stunden geht (was mir sehr viel vorkommt) kannst du damit eventuell (ich sage eventuell weil es wahrscheinlich noch niemand erforscht hat) auch Stoffe zerstören die du eigentlich erhalten willst. Ich finde es an sich gut, neue Techniken zu erproben, aber dann sollte auf jeden Fall überlegung dahinter stecken und irgendwie kann zumindest ich hinter der von dir vorgeschlagenen Methode relativ wenig Sinn erkennen. Zumindest das Judasohr wird von einigen wohl roh gegessen, also solltest du dir bei 90 grad erhitzung über mehrere Stunden keine Sorgen um Vergiftungen machen müssen.

    Viele Grüße