Hi, das ist ziemlich eindeutig eine andere Art, Homo aquaticus-lanensis, vermutlich in der Form satiricus
LG, Bernd
Hi, das ist ziemlich eindeutig eine andere Art, Homo aquaticus-lanensis, vermutlich in der Form satiricus
LG, Bernd
Hallo Thorben, ich denke eher, die Lachnellulas sind alt, oder einfach nur wegen Trockenheit zusammengerollt. Für Alter spricht der Zustand der Becher in offener Position, nur die hier am Ast sehen noch ganz ordentlich aus. Zu Neujahr waren sie jedenfalls offen, Bild von exakt der gleichen Stelle
LG, Bernd
Hallo Sandra, da dürfte noch nichts weiter sein, das was Du höher liegst, gleichen hier die Breitengrade wieder aus. Und das Zeugs ist ja alles an vorjährigen Pflanzen. Seit gestern gibt es die ersten Schneeglöckchen und heute guckt so ganz vorsichtig schon der Seidelbast - bei exorbitanten 14°C - ob es schon an der Zeit sei.
LG, Bernd
Hallo allerseits,
mit einem Fichtenklotz, der im Brennholz ganz unten gelegen hat, vielleicht 1-2 Jahre, kam dieser Porling zu Tage. So richtig passt mir keine Art. Am ehesten noch Richtung Antrodia. Einen spezifischen Geruch habe ich nicht wahrgenommen. Geschmack nicht geprüft. Konsistenz zäh, schneiden geht, reißen auch.
Bilder von gestern
Einzeln resupinat
Embryonalstadium
Bilder von heute, getrocknet
mit KOH
Danke für's Anschauen, LG, Bernd
Hallo,
nach einigem Suchen und weiteren Bildern will ich den gelben Porling aus dem Moorspaziergang noch separat vorstellen/anfragen.
An toter Kiefer, hellgelb, Hut leicht filzig, Geruch unbedeutend, Konsistenz lederartig, nicht zu zerkauen, im Schnitt geringfügig heller als außen. Porengröße am Rand 2,5/mm sonst bis 1/mm, Poren kurz, bis max. 2 mm, Übergang zur Trama undeutlich. Die Bilder in Natura sind etwas zu blass, davor war alles in greller Sonne. Die Bilder bei Kunstlicht treffen den Ton besser, sind vielleicht einen Tuck zu coloriert.
Da die Wuchsform sehr stark an Dichomitus campestris erinnert, ist es naheliegend (für mich jedenfalls) in dieser Gattung nachzuschauen. Da gäbe es Dichomitus squalens, die im Forum noch nie gezeigt wurde, die an Kiefer wächst, der Form nach sehr variabel ist und jung schwach filzige Hüte hat, allerdings sollen die Poren kleiner sein (bis 4/mm) und die Trama sehr dünn (Gricius, Matelis 1996) - das basiert aber auf nur 5 Funden aus Litauen und der Literatur.
Falls dieses Bild, das erste (Dichomitus squalens) richtig bestimmt ist, käme das im Vergleich zu meinen Pilzen hin.
In Frage käme noch Diplomitoporus flavescens, der im Forum mehrfach gezeigt und diskutiert wurde, dort aber eigentlich immer ganz anders aussah. Auch den gibt es in Litauen, und der wurde ganz wie hier meist an jungen toten Kiefern gefunden. Besser passen tut die Beschreibung der Porengröße und die Farbe der Poren, allerdings soll die Trama sehr dünn (bis 3 mm) sein, was hier ja nicht zutrifft.
Auch dafür gibt es passende Vergleichsbilder (Diplomitoporus flavescens - outkovka žlutavá - Mykoweb)
Ich tendiere leicht zu D. flavescens.
Danke für's drüberschauen,
LG, Bernd
Hallo allerseits, bei frühlingshaftem Wetter waren wir ein paar Stunden im Moor spazieren.
Im Moor fängt der Frühling immer später an, aber immerhin fängt das Wollgras schon an zu blühen.
Randwald zum Moorsee hin
Preiselbeere mit pilzlichem Zeugs (von diesem und manchem weiteren solchen Kram habe ich für boccaccio was mitgenommen)
Der See überwiegend noch mit dicker Eisschicht
Das Wollgras ist kurz davor zu blühen, ein Bild von der Blüte kommt später noch
Moosbeere mit Zeugs
Vom anderen Ende des Sees (1 km) war ein Pärchen Singschwäne zu hören
Zeugs an Schilf
See mit integrierter Parkbank
Die Lachnellula, die ich beim Neujahrsspaziergang schon gezeigt hatte, vielleicht schafft Thorben es ja, dem einen Namen zu geben.
Zeugs an Andromeda polifolia
Zeugs an Molinia caerulea
Zeugs an Carex cf. acutiformis
Zeugs an Eriophorum vaginatum
Torfgränke wird auch bald blühen
Die erste Libelle des Jahres, Sympecma paedisca, ein Männchen
Hochmoor
Wollgras in beginnender Blüte, die Wolle am Gras hat man erst bei reifen Früchten
Quellige Lage am Beginn der Rülle
Was vom Elch
Nadeln an toter junger Kiefer, da sollte Lophodermium seditiosum mit dabei sein
Rülle "stromabwärts"
An einem Kieferzapfen am Baum, das sollte eine Flechte sein, keine Ahnung welche
Noch was an Schilf
Und ein Porling an einer toten jungen Kiefer, hab ich noch nicht gesucht, welcher das ist
LG, Bernd
LG, Bernd
Hallo Sandra, der Erlenkatzenbecherling fruktifiziert, wenn Erlen und Hasel blühen. Der Weiderkatzenbecherling dann, wenn die Weiden blühen. Das überlappt sich zwar meistens etwas, aber falls die Weiden bei Dir noch nicht blühen, wäre das ein gutes Ausschlusskriterium.
LG, Bernd
Hallo Pablo, im Startbeitrag sind zwei verschiedene Frk. zu sehen, an verschiedenen Stöckchen sogar. Das zuletzt gezeigte Stück ist von dem im ersten Beitrag gezeigten rein resupinaten Pilz abgeschnitten. Ich habe heute noch eine etwas frischere Datronia aus dem Wald geholt und da fällt der Vergleich eindeutig aus - die gleiche braunsamtene Huthaut, die auf dem Substrat aufliegt, die gleiche sehr dünne Trama und analoge Reaktion auf KOH, kurzes dunkel Werden und dann wieder Aufhellung auf Ausgangszustand. Die jeweiligen Vergleichsmodelle habe ich nicht mit gezeigt und sowieso nicht fotografiert. Teilweise aber schon in früheren Beiträgen im Forum.
Also eindeutig Datronia mollis.
LG, Bernd
Das wären 2 Arten (danke für die Bestimmung, immer schön, wenn das mit Foto geht! Aber so häufig werden die im Forum aber auch nicht gezeigt), ich meine, hier aber mindestens 4 Arten zu sehen.
In den nächsten Tagen soll es warm werden, da werde ich wohl ins Moor schauen nach Zeug, das es im Ruhrbiet nicht gibt.
LG, Bernd
Moin allerseits,
da das Aufräumen ja bekannterweise biodiversitätsfeindlich ist, halte ich mich damit sehr zurück
Folglich gibt es auch ausgewachsene Brennnesseln. Schon an nur einem Stängel vom Vorjahr gibt es einiges zu sehen. Nein, das ist keine Bestimmungsanfrage. Falls boccaccio aber der Meinung sein sollte, dass ihn das interessiert, kann ich es mit einpacken. Die Bilder beginnen an der Wurzel und enden oben.
LG, Bernd
Hallo, nochmal zu dem Porling unter 3) einen ausgeprägten Geruch habe ich nicht wahrgenommen, aber dazu ist das Pilzchen vielleicht auch nur zu klein. Ließ sich sehr leicht abmachen vom Substrat. Die Trama ist extrem dünn. Im Diagonalschnitt, damit wenigsten etwas Trama zu sehen ist, mit KOH sofort dunkel, aber schon nach einer Minute ist die Färbung wieder weg. Nun habe ich zum Vergleich nur eine alte Datrona gefunden, die sich zudem nicht vom Substrat ablöste, und weiß auch nicht, wie und ob die auf KOH reagieren sollte.
Vielleicht könnt Ihr nach den Bildern die eine oder andere Variante ausschließen?
LG, Bernd
Moin allerseits,
an einem Kieferzapfen habe ich gestern diese winzigen Becher gefunden.
In Frage kämen ja vor allem Calycina conorum (Calycina conorum)
und Hamatocanthoscypha conincola (Kiefernzapfen Becherling Bestimmungshilfe).
Während die erstere Art auch für Litauen gelistet ist, fehlt die zweitere, stattdessen wird eine Hamatocanthoscypha laricionis genannt, die neben Lärchenzapfen auch Kiefernzapfen und -nadeln bewohnen können soll.
Bilder von heute:
und die Bilder von gestern Abend:
Könnte der Umstand, dass eine deutlich Verfärbung eingetreten ist (im Freien), für eine der Arten (für Calycina) sprechen? Die Probe ist jedenfalls eingetütet, vielleicht werden sich Thorben oder Björn das anschauen.
LG, Bernd
Hallo allerseits,
ein paar Fotos von 'ner Raucherpause. Alles an Spitzahorn.
1) ein Becher, wohl Mollisia sp.
2) ein anderer Becher am gleichen Stöckchen
3) ein Porling, immer noch am gleichen Stöckchen, wohl Datronia
4) und ein Pyreno
5) nun zum nächsten Objekt, Becher mit Spinne, charakteristische Rissmuster am Becher, auch ne Mollisia?
6) Richtung Gallertträne
7) ein Rindenpilz
8) an stehendem, lebenden Ahorn, wo einer der Hauptäste abgespalten ist, irgendwas Kohliges
9) zur Abwechslung mal ein schwarzes Becherchen
10) und verkohlte Regenwürmer am gleichen Stöckchen
LG, Bernd
Hallo Andreas, die erste Quelle, wo ich nach dem Preis geschaut habe (NHBS), ruft andere Preise auf. Beim Verlag bin ich auf die Schnelle nicht fündig geworden. Schön, wenn es bei Dir preiswerter ist - war doch eine tolle Steilvorlage ![]()
LG, Bernd
Hallo Oliver,
ich hab selbst kaum Pilzliteratur, zumal nicht in den relevanten Sprachen.
Mir scheint aber, dass nach Deiner Anfrage "Fungi of Temperate Europe", 2 Bände von 2019, für um 150 €, in Frage käme. Eine Rezension gibt es hier Pilzzentrum Hornberg - Schwarzwälder Pilzlehrschau - Buchvorstellungen und -rezensionen mit einem prähistorischen Preis, den ich als Frühbucherpreis verstehe. Ist aber vermutlich nichts, was man im Wald mit sich rumschleppen möchte.
Bei den meisten Sachen, gerade wenn es nicht nur um "essbar oder nicht" geht, wird man trotzdem nicht umhin kommen, im Netz nachzuschlagen, Bilder zu vergleichen, Papers einzusehen oder eben Fragen zu stellen. Selbst die Suche in den Tiefen dieses Forums ist oft erstaunlich ergiebig.
LG, Bernd
Hallo Ogni,
die einfachste Unterscheidung von gallica und trogii bekommst du mit einem Tropfen KOH.
gallica wird sofort schwarz und verblasst in etwa 15 Minuten wieder auf ausgangsfarben.
trogii wird nass, verändert aber ansonsten die Farben nicht.
LG, Bernd
Hallo Karl-Heinz, vergleiche doch mal mit Steccherinum bourdotii, ob dir der zusagt.
LG, Bernd
Hallo Thorben, ich habe eine Masterarbeit (leider nur litauisch, aber immerhin mit wissenschaftlichen Artnamen) zu Pyrenos aus der Vilniusser Gegend gefunden. Da werden einige Spezialisten an L. x. erwähnt, leider finde ich dazu wenig Vergleichsbilder, aber im Hinterstübchen könne man glaube ich diese beiden behalten
Diplodia lonicerae
Camarosporium xylostei
Eutypa maura sieht natürlich schon ganz passend aus, wäre für mich auch neu. Ich kann ja momentan noch aus dem Vollen schöpfen ![]()
LG, Bernd
Moin allerseits,
an Heckenkirsche (Lonicera xylosteum) knapp über dem Boden habe ich diesen schwarzen Belag gefunden, ich schließe nicht aus, dass der charakteristisch genug sein könnte, um zusammen mit dem Substrat eine Bestimmung/Eingrenzung zu erlauben. Das Stöckchen hat einen Durchmesser von etwa 7 mm.
Danke für's Anschauen,
LG, Bernd
Servus Ogni, es gibt auf meinem Hof ein Gästehaus, mit bescheidener Ausstattung, allerdings wird das wenig genutzt, seit meine Eltern nicht mehr regelmäßig zu Besuch kommen - kann bei Bedarf aber jederzeit reaktiviert werden. Wer plant, ins Baltikum zu fahren, kann bei mir gern einen kürzeren oder längeren (Aufent)Halt einplanen. So'n Kleinbus voller Leute kriegt man schon unter.
LG, Bernd
