Beiträge von kruenta

    Moin,

    ein Fund von gestern im Mischwald, leider ein Einzelexemplar. Und der Sporenabwurf mündete, wie das auch anderen passiert, in einer schleimigen, madigen Masse.


    Auffällig fand ich den langen geraden und kräftigen Stiel, was hervorragend mit dem Epithet "strictipes" [Straff-Fuß] korrespondieren würde. Beim Bruchtest fasert der Stiel längs auf. Die Lamellen sind angewachsen, nicht herablaufend. Geruch unauffällig.



    LG, Bernd

    Hallo, von dem habe ich heute einen neuen Frk. gefunden. Wieder nur einen, aber der diesmal etwas jünger und noch mit Ring. Agaricus silvaticus scheint doch ganz gut zu passen, der doppelte Ring oberseits mit Riefen, leichte Rotförbung im Querschnitt des Stiels. Geruch indifferent, Geschmack leicht süßlich.

    LG, Bernd

    Hallo Pilzfreund,


    willkommen. Anscheinend hat aber wieder der leidige Bug der Forumssoftware zugeschlagen, der es neuen Forumsmitgliedern schwer macht, Bilder zu posten. Wir können Deine Bilder leider nicht sehen (bei Dir sind die lokal im Cache und werden daher wohl angezeigt), versuch es doch bitte erneut die Bilder hochzuladen.

    LG, Bernd

    Hallo, ich habe gerade noch einen weiteren Strauch aufgesucht, an exponierter Lage und leicht aufzufinden, der mehrere Fruchtkörper hat und nach abgeschlossenem Wachstum auch einen der älteren Frk. zum Zerschnippeln liefern kann, in der Hoffnung, dass man die Jahresschichten trennen kann. Aber erst will ich sehen, dass es in diesem Jahr bei dem einen Wachstumsschub bleibt.

    Wie man sieht ist der Stamm von oben bis unten voll.

    Die im oberen Bereich haben sich deutlich vom Substrat gelöst und scheinen nicht weiterzuwachsen. Oberhalb ist anscheinend auch schon einer abgefallen.

    Im mittleren Bereich sind das ausgeprägte Konsolen mit Wachstum vorzüglich unterhalb.

    Ganz unten dann dieses Cluster mit Wachstum überall oder bevorzugt auf der Oberseite - das gibt es also auch.

    LG, Bernd

    Hallo allerseits,

    auf Nadelstreu (Nadeln, Zapfen, Rindenreste, Zweige) habe ich dieses Gerät gefunden,

    der scheint etwas jünger zu sein

    und der, 1 m entfernt, war mir gestern schon aufgefallen, nach Berührung wird der schwarz und das weiße Pulver wirkt an den Händen wie Talkum, im Schnitt schwarz

    IMGP9658.JPG

    Danke für's Anschauen und für Vorschläge.

    LG, Bernd

    Hallo Schupfnudel, den hatte ich eigentlich ausgeschlossen, weil der (soweit ich den mal gefunden hatte) ziemlich wuchtig daherkommt, eher nicht trichterförmig ist und direkt auf dem Boden wächst. Davon hatte ich mal ein Bild gezeigt, das ich im Fotoarchiv falsch bestimmt hatte - dem Forum sei dank wurde das aber korrigiert. Das wäre der hier:

    Aber Du hast Recht, ausschließen sollte man den auch nicht. Und das Biotop wäre ja auch sehr ähnlich, Fichtenwald mit viel Streu und Sauerklee.

    LG, Brend

    Moin, der kürzlich als Beifang mitgezeigte Knirps hat sich jetzt zu einem Porling entwickelt.


    Bild vom Montag

    vom Dienstag

    von heute. Etwa 5 cm Hutdurchmesser. Hut deutlich trichterförmig. Hut oben samtig, leicht schuppig. Rand soweit der Fraßzustand die Beurteilung zulässt regelmäßig und leicht eingekrempelt. Dicke des Hutes bis 3 mm, der Porenschicht unter 1 mm. Röhren etwas länglich, 3-4 je mm. Der Pilz scheint auf einem dickeren ziemlich morschen Laubholzast zu sitzen. Ist ein Einzelstück, bis auf gänzlich, jung abgefressene Reste von benachbarten Stielen.


    Für den Maipilz scheinen schwarzer Stiel und Trichterförmigkeit nicht zu passen. Also am ehesten wohl Polyporus varius, falls das farblich drin ist. P. badius schließe ich mit der filzigen Hutoberseite aus, oder darf der das in jung? Und dann wird hier noch ein Bild gezeigt (Polyporus-tubaefromis.jpg), das wohl aus dem Bayrischen Wald stammt und ziemlich passend erscheint.


    Bin gespannt auf Eure Einschätzungen,

    LG, Bernd

    Hallo Björn, wenn es zwei Tüten mit Elchdung sind, dann ist das von verschiedenen Stellen. Aber eigentlich meine ich, dass da auch Wildschwein dabei war, die sind nicht so schön rotationssymmetrisch sondern wirken irgendwie "dreieckig". Also eher eine Tüte Elch und eine Tüte Wildschwein.

    ..

    Bernd

    Hallo allerseits, an einem schon etwas älteren Espenstubben (das schwarze ist eine Pyreno-Kruste) wächst dieser weiße Pilz im Büschel. Hutdurchmesser so um die 2 cm. Der Stiel fasert längs auf und wirkt hohl.

    Danke für's Anschauen und für Ideen, was das sein könnte.

    LG, Bernd

    Hallo allerseits, ich hatte vermutet, dass der obige Fund schon spät sei und es sich um einen Frühlingspilz handele. Aber die Pilze sind immer noch anzutreffen und in Form, obwohl es im Juni temperaturmäßig so 3 Grad über dem Durchschnitt war - Regen, zumindest lokal auch überdurchschnittlich, wenn auch immer nur in Wolkenbrüchen.

    LG, Bernd

    Hallo, beim (Wald)erdbeerernten gefunden. Keine Bestimmungsanfrage, aber hübsch anzusehen mit den krausen Lamellen, jedenfalls in der Vergrößerung.

    LG, Bernd

    Hallo Norbert, hallo Werner, vielen Dank für Eure Einschätzung. Wie ich schrieb hatte ich ja auch erst an einen Täubling gedacht, der allerdings nach meinem Verständnis für einen Täubling ziemlich trichterförmig ist. Und da neben den Tropfen an den Lamellen auch der Stiel quatschnass war, legte ich den Täublingsgedanken beiseite. Von Sporenabdruck ist nocht nichts (oder nicht mehr) zu sehen, vielleicht bis morgen.
    Scheint zu passen. Auch die Bedeckung der Hüte mit Waldboden. Aber mehr als R. delica agg. ist ohne Mikro nicht drin.

    Beste Grüße,

    Bernd

    Hallo allerseits, dieser Pilz wächst bei Fichten und Kiefern, etwas weiter weg noch jüngere Bäume von Eiche, Ahorn und Birke. Hielt ich erst für einen Täubling, ist aber wohl doch ein Milchling, nur dass die Milch klar ist. Der Geruch ist relativ schwach und enthält eine leichte Heringsnote. Verkostet habe ich ein Stück vom erwartungsgemäß brechenden und ziemlich saftigen Stiel, der von der Konsistenz her ziemlich hart ist, wie frische Haselnuss. Im Nachklapp mit deutlicher, brennender Schärfe. Leider haben die Schnecken wenig übergelassen, wonach man die Hutfarbe beurteilen könnte, am ehesten wohl weiß bis maximal helles Ocker.


    LG, Bernd