Moin, na das ist doch wieder ein prima Beispiel von Arbeitsteilung zwischen Leuten mit Schafen und Leuten mit Mikroskopen ![]()
LG, Bernd
Moin, na das ist doch wieder ein prima Beispiel von Arbeitsteilung zwischen Leuten mit Schafen und Leuten mit Mikroskopen ![]()
LG, Bernd
Moin, an einem schon länger abgesägten Zitterpappelast wächst fast nur resupinat dieser Pilz. Ich halte das für Datronia mollis, die ich sonst hier meist an Salix und Sorbus habe. Wäre nur das einzelne dunkle Stück vorhanden, könnte man sogar in Richtung Dichomitus campestris gehen - was ich hier aber ausschließe.
LG, Bernd
Hallo,
von der konkreten Fundsituation hatte ich kein Foto gemacht, kann aber von analogen Stellen Fotos nachreichen. Wenn die Kiefern wachsen, sterben unten die Äste ab. Sofern der Bestand nicht zu dicht ist, werden auch die unteren Äste recht kräftig und es dauert bis die komplett abfallen und von der Rinde überwachsen werden. An den meisten solcher Astreste gibt es irgendwelchen Pilzbelag, überwiegend unterseits.
das geht natürlich auch an ganz toten Kiefern
LG, Bernd
Hi Pablo, eingetrocknet ist der Pilz schon, aber nicht gammlig oder madig. Zwischen den Röhren (max 2 mm lang) und Trama (im Hutbereich bis 5 mm) ist eine deutlich erkennbare dunkle Linie.
Vielleicht induziert das ja eine Idee?
LG, Bernd
Hallo allerseits,
bei diesem Pilz habe ich immer noch keine Idee. Das Bild stammt von 2010. Das Substrat müsste Kiefer sein, falls das bei Kohle überhaupt noch relevant ist, andererseits scheint da auch ein Pilz an der unverbrannten Stelle zu sein - rechts oben, falls das nicht was anderes ist.
LG, Bernd
Hallo Pablo, der fragliche Band der Pholiota beinhaltet stammt von 1999, da heißt es zu Ph. oedipus "selten oder sogar sehr selten mit nur einem Fund" - ob das noch so ist, keine Ahnung. In die Rote Liste wurde die Art nicht aufgenommen.
LG, Bernd
Hallo Stefan, willkommen. Bewirtschaftest Du Deinen Wald selbst?
LG, Bernd
Hallo, dieser Pilz saß auf einem morschen Holzstückchen, nicht auf Laub, damit dann wohl doch eher Tubaria, danke Euch.
LG, Bernd
Hallo, wie erwähnt, die sind gleich neben Pseudoplectania, also wirklich gleich daneben, so 30...40 cm. Sand, Fichten. Th. caryophyllea habe ich auch, die wachsen noch näher am Hof mit den Peltigera ponojensis zusammen. Davon sehe ich derzeit nichts. Th. palmata gibts im Wald gelegentlich, ist mir aber im Frühling noch nie aufgefallen. Wobei ich mir da immer noch nicht so ganz sicher bin welche denn das immer ganz genau ist ...
LG, Bernd
Hallo,
bei der Sichtung meiner Schwarzbecher ist mir gleich daneben dieses Etwas aufgefallen. Sieht irgendwie aus wie einer der Erdwarzenpilze, aber die vorjährigen müssten doch vergammelt, zerfallen sein. Xylaria würde auch anders aussehen. Hat wer eine Idee? Ja, die Fotos sind suboptimal und ein Schnitt wäre vielleicht auch ganz nützlich - ich gehe aber davon aus, dass die bis morgen nicht wegrennen.
Und noch ein paar Becher, in diesem Jahr besonders zahlreich und gedrängt.
LG, Bernd
Hallo Pablo,
Ganoderma valesiacum - noch nie gehört. Meine früheren Funde waren auch alle an Laubholz. Aber diese beiden gestern jeweils an Fichte.
Das KOH ist selbstgeschnitzt (Holzasche+Wasser+Kaffeefilter) - wird so um die 5% sein. Die bekannte Reaktion zum Vergleich war doch Hapalopilus nidulans.
Den Schüppling schaue ich mir an - in Richtung Schüppling ging meine Vermutung schon - aber bei einem Einzelexemplar in jung habe ich da gar nicht erst einen Versuch unternommen.
LG, Bernd
Hallo Ingo, das ist ja spannend. Da muss ich nachher noch neue Fotos machen, der Zapfen liegt noch auf der Terrasse.
LG, Bernd
Hallo, also auf Bild 1 des Eröffnungsbeitrags oberhalb der Pilze sehe ich eindeutige Kiefernnadeln.
LG, Bernd
Hallo allerseits,
ein paar Bilder von der heutigen Tour in einem Fichten-Eschen-Eichen Mischwald
1) Ganoderma lucidum hatte ich schon länger nicht mehr gesehen, hier zusammen mit G. applanatum auf Fichtenstubben
2) Trichaptum biforme an Birke
3) Die Haseln werden hier nicht alt und sind damit im Prinzip pilzfrei, löbliche Ausnahme am Rande des Walds, Meroliopsis corium
4) Für mich neu war Daedalea quercina
5) Seidelbast in voller Blüte
6) Neckera pennata an Esche
7) FiZaRü
8) unbekannter kleiner Lamellenpilz
9) Phellinus robustus
10) und schon wieder Coriolopsis gallica an Esche, wieder mit der Lilafärbung mit KOH
11) Auch der war für mich neu: Auricularia mesenterica an Esche
12) Und zum Schluss noch ein schmucker Spitzahorn voller Anomodon longifolius
LG, Bernd
Hallo Milan, wenn Du die Bilder nur zum Trainieren verwendest, sehe ich ehrlich gesagt kein Problem mit den Urheberrechten, das ist ja kein Veröffentlichung oder gar Aneignung. Nach meinem Verständnis geht das auch ungefragt. Meine Bilder kannst Du gern verwenden, wobei die meistens Anfragen waren und es nicht in allen Fällen zu einer Bestimmung kam. Wenn Du irgendwelche Bilder für die App selbst verwenden möchtest, sollte das auch gehen
Als jemand, der programmiert und sich mit KI beschäftigt, dürftest Du ja keine Probleme haben, im Forum Bilder zu suchen, die einer bestimmten Art oder Forenten zugehören.
Worauf man mit der App hinauswill, dass das gefährlicher ist als ein Buch, ist, dass die Leute es gewohnt sind, dass, wenn eine Maschine/Taschenrechner/Computer/Sequenzierung/PCR-Test etwas auswirft, dies richtig und sehr genau ist. Wohingegen Leute mit einem Buch dies eher nicht erwarten, weil das Buch sich nicht selbst auf einer bestimmten Seite aufschlägt und da immer noch das Gefühl da ist, selbst was entscheiden zu müssen.
LG, Bernd
Moin, auf einem Stöckchen von Eberesche finden sich neben den unvermeidlichen Eutypella sorbi noch ein Stummelfüßchen und ein Becher, und, absolut grenzwertig für das Objektiv, noch weißes Zeug, ausschließlich auf E. sorbi. Hat jemand eine Idee? So viele superspezialisierte Arten dürfte es da ja nicht geben?
1) E. sorbi
2) Crepidotus sp.
3) Becher
4) E. sorbi mit weißem Bewuchs
mit stärkerer Ausleuchtung
LG, Bernd
Hallo Ingo, die mag das Fotografieren nicht, zudem ist es ziemlich windig. Richtig freie Thalli gibt es eigentlich nicht, da ist überall Moos dran, und beim Freilegen lässt sich Beschädigen kaum vermeiden. Die Rhizine fasern zum Ende hin auf, teils pinselförmig, das hatte ich so bisher bei keiner der Arten, was aber auch wieder altersabhängig sein kann.
Weitere suboptimale Fotos:
LG, Bernd
Hallo allerseits,
zur App kann ich nichts sagen, da ich kein Gerät nutze, das Mobilgeräte-Programme ohne weiteres verarbeitet.
Was bei vielen solchen Nachschlagewerken, und da sind Bücher oft mit eingeschlossen, auffällt, ist, dass die Bilder von irgendwoher zusammengeklaubt sind (gedreht, gewendet, ausgeschnitten, eingefärbt - aber immer wieder die gleichen Bilder, die dann auch noch verschiedenen Autoren zugeschrieben werden). Wenn ich aber die Art nicht selbst fotografiert habe, dann habe ich sie wahrscheinlich auch nie gesehen (unbenommen davon, dass in einem Autorenkollektiv die Arbeit geteilt werden kann, und das Fotografieren/Zeichnen einem der Autoren obliegt) und die Weitervermittlung von Angaben beruht auf Hörensagen - keine sehr gute Basis.
Die Idee, den Sachverstand der hier versammelten Leute zu nutzen um Rückmeldungen zu Fehlern zu finden ist natürlich super, denn die Annahme, dass Programmieren, KI, geeignetes Fotografieren von Pilzen und deren Kenntnis, alles aus einer Hand kommen können, ist wohl übermäßig optimistisch. Also ist das auf alle Fälle der richtige und zu begrüßende Schritt. Vermutlich sind auch etliche der Foristen bereit Bilder für so etwas zur Verfügung zu stellen, was erstens sichere Bestimmung implizeiren würde und das leidige Problem mit den geklauten Bildern vermeidet.
LG, Bernd
Hallo Frank, das mit Fichte hatte ich gelesen. Trotzdem neigen solche seltenen Beobachtungen dazu, in ein Zitierkartell zu geraten und in der Literatur immer wiederholt zu werden, ohne dass die meisten das je gesehen habe. Deswegen hielt ich es für geraten, diese Beobachtung zu posten - falls/sobald es ein Porträt der Art gibt - könnte das da mit Bild angehängt werden.
LG, Bernd
Hallo Werner, ich hatte den erst als Tannenblättling abgelegt, schon vorm Schnee und dazu die Lamellen am Rand vermessen. Dann hatte ich aber kürzlich gleichaltrige L. betulina an Zitterpappel im Brennholzstapel gefunden (vorher hatte ich L. betulina nur in alt und kenne die Art ja auch erst seit Spätherbst) und damit die ganze Sache revidieren müssen. Verblüffende Ähnlichkeit. Kann schon sein, dass es da eine Unterart oder ökologische Form gibt, aber dazu fehlen mir die Daten, um da was Belastbares zu sagen. Im direkten Vergleich sind die Pilze an Zitterpappel kräftiger, Marke Autoreifen, und haariger. Das kann neben dem Substrat aber auch schon an den Wuchsbedingungen liegen, die an Kiefer oben an frischer Luft, wohingegen die an Zitterpappel ganz unten im Klotz-Haufen lagen, also dunkel und mit beschränktem Raum für's Wachstum.
Liebe Grüße, Bernd
Hallo,
die Becher sehen heute so aus, leicht nachgedunkelt wie ich finde.
Vermutlich wird es auf M. lividofusca hinauslaufen, wie Andreas hier Zapfen-Mollisien darlegt.
LG, Bernd
