Moin, also ich würde hier eine Spinne vermuten, also viele Spinnen, aber eine Art. Die ich aber nicht kenne.
LG, Bernd
Moin, also ich würde hier eine Spinne vermuten, also viele Spinnen, aber eine Art. Die ich aber nicht kenne.
LG, Bernd
Nö, das ist doch Dendroboletus maximus, lignicolus passt nun wirklich nicht, höchstens noch ligniformis wäre in Betracht zu ziehen. ![]()
LG, Bernd
Hallo Jörg, die Spitzmorchel hatte ich gelegentlich - auch nur ein Mal - auf dem Hof, im Obstgarten unter Apfel oder Birne. Das hätte eine gewisse Plausibilität, aber darf die so trocken? Da ist sonst nichts außer Moosen und Flechten. Basisch ja, Sand und besonders Kies sind kalkhaltig.
Spätere Bilder sahen so aus (das erste Bild oben vom 14.4.)
vom 24.4.
vom 13.5.
LG, Bernd
Hallo allerseits,
Ich habe da auch noch eine Morchel aus dem Archiv, von 2008, ist seitdem leider nicht wiedergekommen, auf Sand/Kies, sonnenexponierter Südhang, Fichte und Birke, etwas weiter weg vielleicht auch noch Kiefer und Espe bzw. in der Nähe ganz junge Kiefern (10-15 Jahre), daher die Nadeln. Das waren damals nur zwei Exemplare, die ich stehenließ und wobei ich mir weiter nichts dachte. Nachdem ich im Forum jetzt die verschiedenen Biotopbeschreibungen gelesen habe, scheint da nix zu passen. Einzig die von Nobi eingebrachte M. steppicola klingt in die Richtung. Da müsste ich weitere Bilder von verschiedenen Zeitpunkten haben, ggf. vom Biotop damals und heute.
LG, Bernd
Hallo Ulla, ich würde sagen, da überwiegt die gelbe Form, vielleicht auch eine Variabilität beim Altern? Die ganze Fläche, das ist so eine Art Insel mit ringsrum Feuchtgebiet, ist zumeist mit recht jungen Birken und einigen Espen bestanden. Aber ausreichend viele Espen, dass ich die als Partner ansehe. Daneben noch je eine einzelne Fichte, Weide und Birne.
LG, Bernd
Hallo, das von Stefan genannte Video nennt eine ganze Runde banaler Pflanzenarten als "Zeigerpflanzen" die eben auch an Biotopen vorkommen, wo Morcheln wachsen können - aber auch ganz wo anders, etwa das Leberblümchen ist hier häufig im natürlichen Fichtenwald. Im Vergleich mit der Karte bei pilze-Deutschland sind diese Pflanzen aber allesamt sicher deutlich häufiger und damit eher keine Zeigerpflanzen. Höchstens in dem Sinne, dass man in einem Biotop, wo gar nichts von den genannten Pflanzen wächst, eher keine Speisemorchel finden wird, was aber auch nicht so ganz stimmt, denn da wären ja noch die Streuobstwiesen.
LG, Bernd
Hallo Pablo, interessant wird es sicher auch noch, wenn die ganz jungen Pilze dann wieder kommen. Ich hab mal gerade eben eine Scheibe abgeschnitten und einen Tropfen KOH (das selbstgestrickte) drauf getan - in der Tat ergibt das einen sofortigen Farbumschlag in Richtung rosa-pink-braun. Kann ich als Foto bei Tageslicht morgen noch dazu tun. Das deckt sich mit der Literatur, die gena oben genannt hat. Bei Deinem KOH 20% sieht die Verfärbung aber ganz anders aus. Weil Pilz jünger oder Laugenkonzentration stärker? Hätte ich der Sendung mit beilegen können ...
LG, Bernd
Moin,
vom gleichen Fruchtkörper wie eingangs gezeigt noch Bilder von Ende März (sieht derzeit immer noch so aus), doch schon erheblich nachgedunkelt.
Beorn vielleicht das ganze Thema in die Porlinge verschieben? Oder in die Porträts?
LG, Bernd
Hallo Karl, da ich den Tyromyces fissilis ja auf dem Hof habe - zu der Jahreszeit ist der ziemlich nachgedunkelt und nur im Schnitt noch weiß. Wenn es aktuelle Fotos sind, würde ich den ausschließen.
LG, Bernd
Moin, jetzt kommen die bei mir auch so langsam, aber überwiegend noch sehr klein und unter Blättern versteckt. An bekannter Stelle, 10 km weg - den habe ich nicht auf dem Hof.
Und dann gab es da noch diesen nicht ganz so taufrischen Pilz, soweit erkennbar auf Erde, nicht auf Holz wachsend. Ohne ausgeprägten Geschmack.
LG, Bernd
"Waffe" - warum immer so kriegerisch? Und dann kombiniert mit Religion "Wunder" - toll. Das klingt anachronistisch, aus der Zeit als man noch nicht wußte wie artenreich der Mensch ist und man ganz hardcore auf dem Trip "der Erreger ist alles, das Milieu ist nichts" war. Wobei, zur Zeit ist ja auch der totale Krieg ausgerufen, medial passt es schon, wissenschaftlich (zumindest der Titel) nicht.
Vielleicht ist der Beitrag ja besser als der Titel verheißt.
LG, Bernd
Grüß Dich Werner, danke für Deine Vorschläge. Antrodia sinuosa muss ich erst Mal nachschlagen, kann mich nicht erinnern, davon schon gehört zu haben.
LG, Bernd
Hallo, zwei sommerliche Tage in Folge haben den Frühling deutlich voran gebracht ...
1) An einem auf dem Boden liegenden Kiefernstamm findet sich dieser Pilz, darauf etwas, was ein Schleimi (1a) sein könnte,
auf der anderen Seite des Stamms dann der hier (1b), wo ich nicht ausschließe, dass das eine andere Art ist
2) Wo es vor vielleicht 15 Jahren gebrannt hat, sind in Folge dessen etliche Bäume verstorben und nach und nach umgefallen, an einer dicken Kiefer dieser Belag
3) Der war zwischenzeitlich Heimstatt des Schwarzspechts, aber keine Sorge, der hat noch genug Optionen
4) Manche Bäume, besonders Kiefern, haben es auch überlebt
5) Ein Stückchen hin an einer anderen Kiefer, im Kronenbereich, nicht auf dem Boden aufliegend, dieser Belag
6) Ein Raspelpilz an Ebereschemast in der Streu
7) Ein weißer Puschelschleimi
8) Und Gloiodon strigosus, der bei der Hitze merklich geschrumpelt ist
LG, Bernd
Hallo allerseits,
jetzt habe ich zwischen den Peltigera ponojensis doch noch eine andere Peltigera entdeckt, die sich (für mich) vor allem durch die Apothecien unterscheidet, die deutlich kleiner und nur etwa halb so breit sind, sowie oberseits deutlich eingekerbt/gezackt sind.
Links P. cf. rufescens, rechts P. ponojensis.
Weitere Bilder
Danke für's Anschauen,
LG, Bernd
Hallo beli, den Pilz hatte ich an 3 oder 4 Birken, immer sehr konstant im Aussehen. Im Schnitt, bei den Pilzen mittleren Alters, ist die Trama etwa 3-4 mm dick, das passt auch nicht zu Fomfom. Belege habe ich mitgenommen und demnächst geht wieder eine Sendung an Pablo.
LG, Bernd
Moin, bei sommerlichen 20°C und voller Sonne sollte das eigentlich eine längere Moorwaldtour mit meinem Jüngsten werden, aber die Biber waren fleißig und die "Wege" des letzten Jahres funktionierten nicht mehr. Normalerweise muss man ja nur stromab gehen, irgendwann kommt ein Biberdamm, normalerweise nach einer breiten, kaum zu passierenden Lichtung voller Biberkanäle (die gern mehrere Hektar groß sind). Oder ein passend gefällter Baum.
1) Phellinus ignarius an Weide
2) Die Gräben sind breit aufgestaut
3) Ein Inonotus obliquus an einer Birke, die keine 10 cm dick ist
4) Das war das Ergebnis eines früheren, noch höheren Biberrückstaus als aktuell
5) Es quakt und unkt nur so vor sich hin, jede Menge der derzeit blauen Moorfrösche
6) Krebsscheren (Stratiodes aloides)
7) Kröten, Unken kann ich aus der Ferne und akustisch leider nicht bestimmen
8) Bruchwald
9) Haselwurz in Blüte
10) Phellinus tremulae
11) Hier habe ich den Verdacht auf Phellinus nigricans, kann aber Fomfom nicht sicher ausschließen, auch wenn der am Nachbarbaum vorhanden war und dort ganz normal aussah.
12) An einer liegenden Schwarzerle diese Kruste, vielleicht Richtung Peniophora
13) Eine Hutbildende Kruste am gleichen Stamm, keine Ahnung
14) Etwas krustenartiges, dass unterseits eines Wurzeltellers von Moorbirke an Wurzeln und Torf siedelt, Probe habe ich mitgenommen, vielleicht einfach nur Bjerkandera adusta
15) Hier bin ich mir beim Substrat nicht sicher, womöglich Eiche, bis ins Kernholz bin ich nicht vorgedrungen. Interessante Muster, u.a. mit Chloriciboria (oder kann noch wer anders solche Farben?) und Phelinussen.
16) Eine Maser an Birke, unterseits auch mit Krusten bewachsen
17) Ein farbenfroher Schleimi, lamproderma
18) Anderer Standort, trockener Nadelwald. Eine surrealistische Birke mit vielen Čagas, die aussieht, als wäre sie gestrichen. Sporenpulver? Ein Frk. war aber nicht zu sehen.
LG, Bernd
Moin, wenn ich sowas von Kiefern aus einem feuchten Standort sammle (Moorwald, Bruchwald - den gibts hier auch mit Kiefern), sollte das doch auch jetzt gehen, oder ist das zu früh in der Entwicklung? Vermutlich geht hier aber wieder Probieren über Studieren ...
LG, Bernd
Hallo beli, momentan nicht, kann ich aber morgen gern machen. Ist ja, wie gehabt, alles gleich in der Nähe.
LG, Bernd
Moin, na das ist doch wieder ein prima Beispiel von Arbeitsteilung zwischen Leuten mit Schafen und Leuten mit Mikroskopen ![]()
LG, Bernd
Moin, an einem schon länger abgesägten Zitterpappelast wächst fast nur resupinat dieser Pilz. Ich halte das für Datronia mollis, die ich sonst hier meist an Salix und Sorbus habe. Wäre nur das einzelne dunkle Stück vorhanden, könnte man sogar in Richtung Dichomitus campestris gehen - was ich hier aber ausschließe.
LG, Bernd
Hallo,
von der konkreten Fundsituation hatte ich kein Foto gemacht, kann aber von analogen Stellen Fotos nachreichen. Wenn die Kiefern wachsen, sterben unten die Äste ab. Sofern der Bestand nicht zu dicht ist, werden auch die unteren Äste recht kräftig und es dauert bis die komplett abfallen und von der Rinde überwachsen werden. An den meisten solcher Astreste gibt es irgendwelchen Pilzbelag, überwiegend unterseits.
das geht natürlich auch an ganz toten Kiefern
LG, Bernd
Hi Pablo, eingetrocknet ist der Pilz schon, aber nicht gammlig oder madig. Zwischen den Röhren (max 2 mm lang) und Trama (im Hutbereich bis 5 mm) ist eine deutlich erkennbare dunkle Linie.
Vielleicht induziert das ja eine Idee?
LG, Bernd
Hallo allerseits,
bei diesem Pilz habe ich immer noch keine Idee. Das Bild stammt von 2010. Das Substrat müsste Kiefer sein, falls das bei Kohle überhaupt noch relevant ist, andererseits scheint da auch ein Pilz an der unverbrannten Stelle zu sein - rechts oben, falls das nicht was anderes ist.
LG, Bernd
