Beiträge von kruenta
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Hallo, OK, da war ich wohl zu voreilig. Die hatte ich gar nicht auf dem Schirm.
Danke.
LG, Bernd
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Hallo, irgendwann dieser Tage dachte ich mir, dass es an der Zeit wäre, nach dem Becher zu suchen, den es an alten Eicheln geben soll. Unter der ersten Eiche, die ich zu diesem Zweck aufsuchte, die am Straßenrand und damit ziemlich offen stehtn gleich alles voll damit. Soweit ich den Vergleichsbildern entnehme werden die noch größer und dann braun gefärbt.
LG, Bernd
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Hallo, nachdem ich vor ein paar Tagen den Biberbär an Fichte ( Sägeblättling an Fichtenstumpf ) gefunden hatte, kam heute noch der Bärenbiber an Birke dazu. Relativ groß, so um die 10 cm lang, zungenförmig aufgespalten. Der Hut sehr dünn und flabberig im Vergleich zu dem Fund an Fichte, vielleicht wirkt das aber auch nur so, weil der viel größer ist.
LG, Bernd
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Hallo Karl, das ist doch ein schöner Arbeitstitel. So werde ich den eintüten. Vielleicht ergibt sich ja mal eine Möglichkeit, das cf. zu prüfen. pilze-deutschland hat 28 Datensätze. Und in der heimischen Literatur steht der als Lepiota langei mit 2 Funden, hatte ich übersehen, eigentlich passt die Beschreibung da auch ganz gut.
Danke und Gruß, Bernd
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Hallo Ulla, also ich fand den in der Konsistenz eher ziemlich unschleimig, wie Krokant fast, nicht ganz so knusprig aber deutlich gekörnt mit zwei verschiedenen "Härtegraden". Hängt sicher vom Reifezustand ab. Und dass der komische Wuchsort zu anderen Eigenschaften führen kann, würde mich nicht wundern.
LG, Bernd
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Hi Schupfi,
Wenn Du magst, gern. Die wachsen offensichtlich nach. Aber nicht soviel, dass es für eine Mahlzeit reichen würde - das Zeug soll ja, geschält, essbar sein. Ich hatte gekostet, roh, war nichts beeindruckendes, aber auch nicht unangenehm.
Die Bilder die man so sieht, sind irgendwo im Wald. Dass das Zeug in Kellern wächst, dürfte schon ein Novum sein.
LG, Bernd
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Hallo allerseits, danke für Eure Hinweise. Mittlerweile kommen die Hallimasche auch hier im Wald.
Das mit der Sebacina o.ä. klingt sehr interessant, hatte ich noch nie was von gehört.
Zu Pterula multifida kann ich nun ergänzen, dass der nach 2 Tagen Trocken nun angefangen hat zu muffeln. Komisch, sonst wird der Geruch mit dem Trocknen schwächer.
LG, Bernd
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Hallo, und ich kann dann noch einige Fotos von heute, 3 Wochen später ergänzen. Der Pilz aus Bild 1 des Eingangsposts war der Belegpilz. Die beiden Pilze aus Bild 2 sehen heute so aus:
Daneben einige ältere verschimmelte oder vertrocknete und frische Exemplare. Sieht aus, als wächst der aus Wattebällchen.
LG, Bernd
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Hallo Oehrling, dann habe ich Dich missverstanden und bitte um Entschuldigung. Nein, ich habe dafür keinen Schlüssel genutzt, sondern einfach Merkmale erfasst, ohne dass die in einem konkreten Schlüssel gefragt wurden. Haben mehr Merkmale je geschadet? Selbst bei "hochgradig giftigen" Pilzen wird oft der Geschmack angegeben.
LG, Bernd
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Hi, könnte das Cantharellus pallens sein?
Hab ich noch nie gefunden, wurde aber kürzlich von TheWrestler gezeigt.
LG, Bernd
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Hallo Oehrling, was ist denn Deine Referenzart, die in der Gruppe extrem giftig wäre und Dich zu dieser Frage veranlasst? Deine Frage impliziert, dass es mir entweder an grauer Masse oder an Kenntnis der fraglichen Pilze fehlt. Da ich Dir keine Unhöflichkeit unterstelle, gehe ich von Option 2 aus. Aber warum formulierst Du anstelle der Frage nicht gleich eine Aussage, Vorsicht, da gibt es XY, der sehr gefährlich sein soll (idealerweise Literaturhinweis).
Ansonsten die Antwort auf die Frage: die Idee einer Geschmacksprobe ist, dass man eine Idee vom Geschmack bekommt, oder?
LG, Bernd
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Hallo Schupfnudel, da denke ich schon drüber nach. Aber eigentlich wollte ich mir erst einen Überblick verschaffen, was es so gibt, wie das mit der aktuellen Systematik so ist, was einerseits im Land wenig bearbeitet ist (fast alles) und daher für Neues gut ist, und überhaupt, was mich denn so interessiert. Aktuell käme ich mit dem Mikroskopieren gar nicht hinterher, das schaffe ich mit Fotografieren schon kaum. Wenn ich dann doch mal eine entspannte "Raucherpause" ohne Fotoapparat mache, laufen einem meistens doch wieder interessante Sachen vor die Nase - so wie der hier.
Was käme denn bei den kleinen Stachelschirmlingen in Frage? Solche habe ich nämlich überhaupt nicht gefunden. Obwohl ich den fraglichen Band der Litauischen Funga habe.
LG, Bernd
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Hallo bei den Helvellas ist jetzt auch noch atra dazugekommen, und die anderen gezeigten Arten, bis auf H. crispa, die eigentlich zu früh ist, sind nun teilweise sehr zahlreich, variabel und groß vorhanden. Scheint ein gutes Helvella-Jahr zu sein.
5) H. atra, an der gleichen Stelle, wo ich den im Herbst gezeigt hatte, nur zahlreicher.
1) H. (cf.) elastica mit Riesenkloppern, größer als 10 cm
der letzte ist 11,5 cm über Alles, auffälig der zusammengedrückte Stiel, wie ein zu schwacher Saugschlauch
LG, Bernd
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Hallo, bin über diesen kleinen (2 cm) Schirmling gestolpert und hab einen mitgenommen, ausgehend von dem Gedanken, dass das ein Stachelschirmling ist und es so viele davon ja nicht geben sollte. Nur scheinen die Arten, die da evtl. passen könnten, etwa Echinoderma calcicola, alle größer zu sein. Der wuchs im wenig verkrauteten Haselwald. Also mehrere eng beisammen, alle nicht größer. Geruch unauffällig pilzig.
Ein Artikel im Tintling zu den Schirmlingen erwähnt auch keine Art, die heir passen könnte.
LG, Bernd
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Hallo,
zu 2) der Geruch ist angenehm pilzig wie man es von Marone erwarten würde, der Geschmack erinnert an Marone roh.
die 3) habe ich erwartungsgemäß nicht wiedergefunden.
LG, Bernd
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Hallo,
3) Lepiota grangei sieht schon sehr gut aus (ist in der Baltikum-Checkliste als selten vorhanden). Lepiota griseovirens (sehr selten). Womöglich kommt Lepiota brunneoincarnata (nicht gelistet) noch in Frage.
Kommt vielleicht auf den Bildern nicht so rüber, aber die Hüte wirkten auf mich schon etwas eingetrocknet, damit könnte vielleicht auch ein evtl. Grünstich verschwunden sein. Biotop war der übliche Haselwald mit Ebesche, Birke und Ahorn. Vielleicht finde ich noch jüngere Exemplare.
4) Für Calocybe obscurissima habe ich einen Fund aus Polen ( bio-forum.pl: be¿owoszara Melanoleuca? ) entdeckt, das scheint vom Biotop aber gar nicht mager und trocken zu sein. Kalkhaltig ist der Boden aber schon. Das ist oben am "Hang" zum großen Kalkflachmoor.
Ähnliches würde vom Biotop her gelten für Melanoleuca turrita, der gilt hier wohl als ausgestorben.
Also auch hier exotische Arten ...
LG, Bernd
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Oj, das ging ja fix. Mit Inocybe sp. ist mir schon sehr geholfen. Danke Euch. Dann gehe ich mal den Geruch der Nr. 2 prüfen.
Bis gleich,
Bernd
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Hallo, anbei 4 Lamellenpilze der letzten beiden Tage, wo ich nicht komplett ausschließe, dass die charakteristischen Merkmale eine Bestimmung ermöglichen oder doch wenigstens nahelegen.
1) von eben aus dem Fichtenwald am Haus, gleich neben dem Bärenbiber. Würde ich mich nicht trauen den als LBM anzufragen, aber die Hutschuppung macht den dann doch charakteristisch (m.E.). 1 cm Hutdurchmesser
2) aus dem auf Brache gewachsenen lichten Kiefernwald auf Sand/Kies, zusammen mit diversen Helvellas, Thelephora caryophyllea. Ein bräunlich bis weißer Trichterling, hygrophan und im Büschel wachsend. Irgendwas aus der Räslingsecke?
3) den würde ich als Lepiota felina betiteln wollen (der Vergleich mit diesem Bild Nr. 3 im Beitrag Best of....Oktober '17 sieht sehr passend aus). Allein es fehlen die Ringe, was hier ( Kleiner Schirmling ) bemängelt wurde. Sollten die alle drei solidarisch ihre Ringe abgeworfen haben? Sonst sehe ich nichts passendes.
4) Biotop ähnlich wie 2), aber woanders. Ein kleiner 2,5 cm schwarzhütiger, weißlammeliger Pilz mit weißem Sporenpulver, was meinen Anfangsverdacht, dass es eine Entoloma sein könnte, hinfällig werden ließ. Also eigentlich habe ich nichts passendes. Am ehesten noch Lactarius lygniotus (Milch ist mir keine aufgefallen und auch das Biotop "feuchte Fichtenwälder" laut heimischer roter Liste passt nicht). War ein Einzelexemplar.
LG, Bernd
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Hallo, nun also weitere Bilder von jüngeren Fruchtkörpern. Im Inneren versteckt kamen noch weitere zum Vorschein. Der Stubben ist Fichte, ganz ohne den geringsten Zweifel. Der müsste dem Sturm Anatol von 1999 entstammen.
Der Geruch hat eine leicht säuerliche Komponente, ansonsten unauffällig. Beim Geschmack kommt schnell eine kräftige, brennende Schärfe, wie bei Meerrettich/Kren, die lange anhält, dazu eine leichte Bitternote im Nachklapp.
LG, Bernd
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Hallo liebe Porlingsfreunde,
den Beleg habe ich jetzt abgemacht und der geht nach etwas Trocknen dann an Frank.
Bild von gestern in situ, an der Restrinde ist klar zu ersehen, dass das Hasel ist/war
und vom Pilz heute, den Übergang der weißen Porenschicht auf den schwarzen Stiel finde ich schon charakteristisch
LG, Bernd
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Hallo, es gibt auch Leute, die keine (Kuh-)Milch vertragen (Laktoseunverträglichkeit, sogar eine Mehrheit aller Menschen), trotzdem ist das in unserer Region ein normales Lebensmittel und Ausnahmen gelten als "Allergie". Prinzipiell muss man bei Zeugs, das man erstmalig isst, immer mit Allergien rechnen und die Mengen gering halten. Das hat erstmal nichts mit "giftig" zu tun. Hier geht es wohö eher um "Verträglichkeit"
Gute Besserung!
LG, Bernd
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Und schon wieder ein Update. Der ist extrem schnell beim Wachsen, hätte ich den nicht vor ein paar Tagen fast in weiß erwischt, wäre mir das Wachstum gar nicht aufgefallen. So sieht der heute aus
Und die freudige Nachricht, oberhalb ist jetzt noch ein zweiter, ganz kleiner Frk. zu sehen, auch wieder in weiß.
LG, Bernd
