Hallo Martin,
ne Idee habe ich nicht, aber - können das nicht 2 Arten sein? Eine Kruste und eine Bacidia s.l. die obendrauf wächst?
LG, Bernd
Hallo Martin,
ne Idee habe ich nicht, aber - können das nicht 2 Arten sein? Eine Kruste und eine Bacidia s.l. die obendrauf wächst?
LG, Bernd
Hallo Lukas,
an halbtotem Apfel ist Tyromyces fissilis anzutreffen. Die Zeitlinie und späte Schwärzung passt sehr gut dazu. Vergleiche doch mal damit,
LG, Bernd
Hallo, das könnte vielleicht irgendwas aus der Ecke Helvella sein, in weiß gibt es da etwa H. elastica, H. crispa, davon ausgehend, dass es weder Lamellen noch Poren gab - allerdings sieht man auf dem Bild nicht wirklich viel ...
LG, Bernd
Hallo Schrumz, der unbekannte Pilz könnte mit diesen rilligen Stielen Mycena polygramma sein, eher nicht der Verursacher sondern Folgenutzer absterbender Gehölze.
LG, Bernd
Hallo Kauz, schau Dir doch mal Sistotrema confluens an.
LG, Bernd
Moin, die Rindenreste lassen relativ junge Kiefer als Substrat vermuten. Nadelholz wäre eigentlich untypisch für Ch. purpureum. Stattdessen würde ich Trichaptum abietinum einwerfen. Der ist in jung manchmal auch ziemlich gnubbelig und grell violett.
LG, Bernd
Der andere Pilz könnte Bjerkandera fumosa oder evtl. noch B. adusta sein.
Allerdings wird Chondrostereum purpureum im Alter weiß, das würde m.E. schon passen. Allerdings nicht, wenn Du Dir bei der Entwicklung sicher bist, dass der nicht zu Anfang auch pink war.
Normalerweise gehen alle drei genannte Arten nicht an gesunde Bäume. Deswegen gehe ich von ener Vorschädigung aus. Das könnte auch Trockenschaden sein, oder Luftverschmutzung aus der Industrie, Biber etc.
Die Frage ist, was steht denn an Bäumen in der Nähe, die gefährdet sind? Soweit ich verstanden habe ist das Dein Privatgrund. Dann liegt auch vieles daran, was denn Deine Vorstellung davon ist, wie das aussehen soll - Totholz ist normalerweise gut für die Artenvielfalt und eine ganz natürliche Sache. Oder ob Du eher einen Park haben willst. Und ob Dein Bedarf an Brennholz schon gedeckt ist.
LG, Bernd
Hallo, vergleich doch mal mit Chondrostereum purpureum. Ob das allerdings der primäre oder alleinige Übeltäter ist, oder eher ein Nach- oder Mitnutzer bei geschwächten Bäumen, würde ich aber schon in Frage stellen.
Wird dort Agrarchemie verwendet?
LG, Bernd
Hallo Werner, der Stamm sieht mir anhand der Rindenreste wie eine Fichte aus und den Pilz würde ich für Climacocystis borealis halten.
LG, Bernd
Hallo Pablo,
bei dem letzten Bild von 1) finde ich auch 2 verschiedene Farbtöne mit dem südöstlichen Teil schon sehr an S. bourdotii erinnernd - interessant, dass Du den auch schon an Nadelholz gefunden hast. Ansonsten sieht das schon sehr nach tenuispinum aus (den Artikel mit der Erstbeschreibung hatte ich schon mal gepostet oder Dir per PM geschickt, egal hier erneut Steccherinum Russia 2007.pdf)
Während in der Erstbeschreibung und auch in dem Paper aus Polen betont wird, dass der direkt auf alten Fruchtkörpern von FomPin sitzt, scheint das keine Voraussetzung zu sein, mein Kumpel, mit dem ich unterwegs war, und dessen bevorzugte Fremdsprache das Russische ist, hat sich nach meinem Vorschlag da diverse Quellen reingezogen, dass es einfach alte Stubben mit FomPin sein müssen, ganz wie bei Antrodiella citrinella. Irgendwann kommt die Probe sowieso unters Mikro. Die Aufklärung werde ich hier natürlich posten.
LG, Bernd
Hallo Maria,
ich bin mir nicht sicher, ob man Ischnoderma benzoinum (Nadelholz) makroskopisch von I. resinosum (Laubholz) trennen kann. Einer von beiden wird es sein.
Dem Stubben sehe ich jedenfalls nicht an wozu er gehörte ![]()
LG, Bernd
Hallo,
der Tschaga (deutsche Transkription von russ. Чага) ist um Berlin, Brandenburg gut kartiert (die Kartierung kannst Du einsehen auf www .pilze-deutschland. de unter Eingabe des wissenschaftlichen Namens). Da er gut kenntlich und leicht zu sehen ist, im Vergleich mit anderen Pilzen sicher überrepräsentiert, aber nicht wirklich selten.
Wozu willst Du ihn denn verwenden?
Er ist kein Wunderheilmittel, wie auch alle anderen als solche angepriesenen Mittel, gleich welcher Herkunft und Darreichungsform.
LG, Bernd
Hallo,
zur Nummer 1 habe ich noch etwas gesucht, ob es denn eine Steccherinum gibt, die auf Fichte wachsen kann. Und siehe da, da gibt es eine St. tenuispinum, die 2007 von Spirin et al. aus Russland beschrieben wurde, und die mit Bewuchs von Fomitopsis pinicola einhergeht. Mittlerweile auch in Polen gefunden, im NP Bialowieza (Karasinski et al. 2009). Das scheint sowohl vom Substrat - am abgebrochenen Stamm waren reichlich FomPin vorhanden - als auch makroskopisch gut zu passen.
LG, Bernd
Hallo Werner, vielen Dank
2) Oxyporus populinus ist in der Tat ein sinnvoller Arbeitstitel, dabei hat der mich schon mehrfach gefoppt ... Da wuchsen zwei Konsolen, die aber nicht verwachsen waren. Und wie ich finde auch ziemlich groß für O. populinus. Vielleicht hängt die Wuchsform ja auch vom Substrat ab?
3) Mit den Stacheln meinte ich diese Stelle, wo ich mir eigentlich nichts anders vorstellen kann, als Reste von Stacheln. Die Stelle ist leider etwas weit weg für mal eben schnell nachprüfen, falls ich sie denn überhaupt wiederfinden würde.
LG, Bernd
Hallo Mario, hallo Ingo,
das wird es wohl sein, vielen Dank.
LG, Bernd
Moin,
1) am sehr morschen Stubben einer abgebrochenen älteren Fichte wächst dieser orange Stachelpilz, der sehr an Sarcodontia setosa erinnert, nur in kleineren Portionen wächst. Vielleicht kommt auch Dentipellis in Frage. Geruch unauffällig, auf KOH keine Verfärbung.
Gesamtansicht
Ebenda, das dürfte zur selbigen Art gehören
2) eine mehrjährige Tramete an einem dünneren umgefallenen Stamm einer Feldulme. Bis 10 cm breit. Die hätte ich als Trametes gibbosa angesprochen, wären da nicht die deutlich feinerern Poren. Alos, keine Ahnung.
3) und schließlich noch an einem Ahorn in vielleicht 3 m Höhe dieses vergreiste Büschel, auf das ich mir zunächst keinen Reim machen konnte, aber auf den Fotos sieht man zahnartige Strukturen, womit ich bei Climacodon septentrionalis bin.
LG, Bernd
Hallo allerseits,
aus einem älteren Laubwald stammt dieser Pilz an einem abgebrochenen Zweig (wohl Birke) in vielleicht 1,5 m Höhe. Der beigefarbige Pilz ist etwa 4 cm lang, und sieht aus wie man das von einem "Spatelpilz" erwarten würde, nur finde ich da keine Art die an Holz wächst und in Osteuropa. Spathularia rufa sieht ja farblich ganz gut aus, wächts aber wohl auch nur auf dem Boden. Das Foto ist leider miserabel, ich hoffe der hält sich bis zum Tageslicht.
Hat jemand vielleicht eine Idee dazu?
Vielen Dank für's Anschauen und evtl. Vorschläge
LG, Bernd
Hallo Martin, die war mir auch im trockenen Zustand schon aufgefallen als dünne, nahezu kontrastlose braune Schicht. Erst beim Reinkriechen oder mit Makroobjektiv kommt da überhaupt Struktur zustande. Richtig spannend fand ich dann den Schnitt.
Ich werde die sicher im Auge behalten.
LG, Bernd
Hallo Wurzelpeter, vielen Dank für Deine Einschätzung. Mir ist klar, dass Lecanora extrem vielfältig ist, aber irgendeine Art, die auch nur ansatzweise so aussieht ist mir da nicht untergekommen. Ich habe auch gerade noch mal die (überwiegend bebilderten) Arten im holländischen Verbreitungsatlas durchgeblättert ... Welche Arten unter Lecanora s.l. kämen Dir denn hier in den Sinn?
Sehr gut gefallen hat mir hier übrigens Acarospora subrufula (https://www.verspreidingsatlas.nl/7546), allerdings schon mit anderer Struktur im Schnitt.
Eigentlich war meine Prämisse, dass auf einem frisch ausgegrabenen Stein in Ackernähe eher Arten zu finden sind, die mindestens als häufig gelten. Das träfe für die beiden genannten Arten überhaupt nicht zu.
Aber wie erwähnt, hab ich ja gerade erst angefangen, zu versuchen, mich etwas systematischer in die Flechten einzuarbeiten.
LG, Bernd
Moin,
auf einem Granit-Findling der am Ackerrand liegt und vor etwa 12...15 Jahre erst ausgegraben wurde, wachsen etliche Flechten. Bei einer habe ich mich mal nach kürzlichem Literaturerwerb an einer Bestimmung versucht. Thallus grün bis braun, nur wenig über die Apothecien hinausragend, am Stein anliegend, Apothecien bis 1,5 mm im Durchmesser rötlich braun, überwiegend eingesenkt. Im Schnitt aber doch von ziemlicher Profiltiefe und grüner Algenschicht.
Ich lande hier im Gattungsschlüssel Acrospora und dort dann am ehesten bei den Arten um A. nitrophila. Pionierart und unmittelbare Nähe zum Acker dürften dazu passen, speziell bei der Artbeschreibung von A. nitrophila.
Vielleicht hat jemand eine Mennung dazu, ob das in die richtige Richtung geht oder eher Holzweg ist. Danke für's Anschauen.
LG, Bernd
Hallo Klaus,
das ist eine (oder mehrere) der Cladonien, und da wird es schon schwierig, weil es davon etliche ähnliche Arten gibt.
Also Cladonia sp.
Eventuell C. coniocraea, die an solchen Standorten häufig vorkommt.
LG, Bernd
Hallo Nobi, das sieht sehr gut aus.
Vielen Dank,
LG, Bernd
