Beiträge von kruenta
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Hallo, sieht doch ganz schick aus. Ob und wann das Biotop Pilze hervorbringt wird man wohl nur mit Erfahrung zu dem konkreten Bereich sagen können. Allgemein würde ich aber Heidekrautheide als relativ artenarm einstufen, allerdings mit spezialisierten Arten, die man sonst nirgends antrifft. Für rosa Aftlinge kann man das Gelände schon noch mal begehen
Wenn Du nicht gerade hunderte Kilometer dafür fahren musst. Bei dem Igelstäubling rechts - ist das derselbe Stäubling nur in alt? Oder eine andere Art? Wirkt etwas wie utriforme.LG, Bernd
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Hallo Karl, danke für den Hinweis auf diese beiden ziemlich neu beschriebenen Arten. Soweit ich sehe wurde davon bisher nur messapica in DE nachgewiesen. Immerhin ist nach dem Eintrocknen klar, dass es keine pullei ist, und damit in jedem Fall eine neue Art für meine Wiese. Mit cf. rosea kann ich gut leben.
Es sei denn, jemand möchte die zugeschickt bekommen, dann könnte ich noch einen Beleg eintüten - mehr als auf den Bildern zu sehen ist, habe davon nicht gefunden.
Von heute:
LG, Bernd
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Moin,
mittlerweile sind etliche Saftlinge zugange, so vielleicht 6-8 Arten. Davon relativ klar sind conica, acutoconica, psittacina. Evtl. cantharellus und weitere unbestimmbare.
Einzig dieser hier ist relativ ausgeprägt, so dass vielleicht jemand auch anhand der Fotos einen Arbeitsnamen vorschlagen kann. Auffällig zunächst der helmförmige Hut, der bei etwas älteren Exemplaren kreuzförmig eingerissen ist - nein, es war nicht trocken, die Papageien sehen auch normal feucht aus. Selbst der hohle und faserige Stiel ist aufgerissen, da habe ich nicht nachgeholfen. Geruch habe ich keinen festgestellt. Die Lamellen sind frei und leicht queradrig. Hut ~15 mm im Durchmesser, Stiel 50 mm.
LG, Bernd
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Hallo Andy,
also Antrodiella citrinella ist das nicht.
Trametes hirsuta sieht passend aus, allerdings habe ich die noch nie an Nadelholz gefunden. Ist das Tanne? Die habe ich hier nämlich nicht, und die scheint am häufigsten unter den Nadelbäumen von Leubholzporlingen besucht zu werden.
LG, Bernd
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Danke beli, das sieht schon deutlich dünner aus.
LG, Bernd
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Hallo allerseits,
nach gestrigem Regen und viel Tau einer der sicher nicht ausgetrockneten verbliebenen Pilze im Schnitt. Ich sehe da nichts Gelatinöses. Die Hauthaut lässt sich gut abziehen und ist ziemlich transparent, darunter erkennbar eine eher filzige Struktur.
Hat vielleicht jemand Vergleichsbilder vom Schnitt von P.p.?
Es scheint schon so, dass P.p. insgesamt viel dünner ist. Sodass hier vielleicht doch nur Auster bei rauskommt. Den Lungenseitling schließe ich aus.
LG, Bernd
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Hallo Wastl, sieht gut aus. Den w[rde ich auch so nennen. Und davon ausgehen, dass der dicke Ast trotydem von nem Laubbaum war.
LG, Bernd
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Hallo Hugo, nein der hat keinen Stielansatz. Das ist der Schnitt mit dem der oberste der drei vom Bündel getrennt wurde. Auf dem Bild in situ von unten sieht man, dass es keinen Stiel gibt. Dass Austernseitlinge gelegentlich an Fichte können, ja, schon. Aber hier läuft es darauf hinaus, dass Austernseitlinge im Winter normal an Laubholz wachsen, im Sommer aber nur an Fichte und sich kategorisch von Laubholz fernhalten. Wenn irgendjemand solches Verhalten für diesen Pilz belegen könnte oder schon mal gesehen hat, wäre das ein gutes Argument. Den Austernseitling würde ich sonst ganz passend finden, aber Sommer und Fichte ... Lungenseitling ist es nicht, den habe ich gelegentlich an Eberesche.
Und wenn man sich die Verbreitung in pilze-deutschland anschaut, dann sind das die deutschen Mittelgebirge mit natürlichem Fichtenbestand und ähnlicher Vegetation wie hier.
Morgen schau ich, ob es eine Gelatineschicht gibt, es hat geregnet.
LG, Bernd
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Hallo Ingo, danke für Deine Meinung. So auf die Schnelle sehe ich da nichts Gelatinöses. Im Makrofoto. Was besseres habe ich nicht. Mache ich morgen bei Tagesllicht Fotos dazu. Achja, die Huthaut lässt sich abziehen, sehr dünn und deutlich durchscheinend. Falls das evtl. ein Kriterium ist, Wie dick sollte diese gelatinöse Schicht denn sein?
Die Fichte ist nicht morsch, maximal 2 Jahre tot.
An Austern habe ich auch gedacht. Aber die sind sonst nirgends zu sehen. Auch nicht an den Linden, wo sie regelmäßig in der Saison zu finden sind.
LG, Bernd
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Hallo Nobi,
PS. Wieso gibt es hier eigentlich kein Unterforum für die Phytos?
vermutlich sind dazu dann doch die Dürrezeiten zu kurz

LG, Bernd
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'nabend,
im Sommer hatte ich den schon an Fichte in Nachbars Wald, aber ohne Foto und dann waren die alle hin. Nun am Fichtenklotz beim Brennholz. Kein Stiel, Lamellen nicht gesägt und Sporenpulver weiß. Damit dürfte doch außer Pleurocybella porrigens nichts mehr in Frage kommen. Oder?
Danke für's Anschauen,
LG, Bernd
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Moin,
auf der Wiese sind heute neue Keulen dazu gekommen, besonders spannend diese hier in dezentem rosa, was wohl der erst kürzlich von Aretah vom Schluchtwald gezeigten Clavaria rosea entspricht,
LG, Bernd
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Moin, die Hexenringe sind wieder voll zugange, bzw., der im Obstgarten, in erster Lesung durch.
Leider nicht sehr fotogen im hohen Gras. Dieser Hexenring ist aktuell etwa 13 m im Durchmesser. Die Hexenringe sind in der Wuchszone im Prinzip ohne Vegetation und bis zu einem halben Meter nach innen hin üppiger wachsend. Wie das sogar auf dem Luftbild von corne zu sehen ist RE: Hexenringbild besonders links am linken Hexenring.
Sebastian_RLP falls Du aus diesem Thread irgendwelche Hexenringbilder verwenden willst, gern.
LG, Bernd
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Hallo allerseits,
bei Pilz Nr. 2 sind die Stiele tatsächlich seeehr lange blau. Als Arbeitsname nehme ich dann mal E. cf. allospermum. Vielleicht ist es ja auch eine der 372 nicht beschriebenen Arten ...
Bilder von heute
und die letzten beiden Pilze aus der Sammlung, die noch einigermaßen in Form sind.
LG, Bernd
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Hallo Karl, vielen Dank für Deine Einschätzung.
In dem ursprünglichen Beitrag von 2021 zum Depot hast Du in Bild 5 die Art von E. favrei zu E. clandestinum geändert. Aber Bild 4 zeigt weiterhin E. favrei?
LG, Bernd
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Hallo allerseits,
Karl hatte aus dem Depot Depotbesuch mit krönendem Abschluß Entoloma favrei mit einer auffälligen Hutform mit Warze gezeigt. Gestern bin ich über einen ähnlichen Pilz auf meiner Wiese gestolpert, hab das aber als Missbildung von infula oder papillatum abgetan. Karl zeigt den zusammen mit Clavaria fragilis wachsend, was mir bei zwar nicht aktuell zutrifft, aber vor zwei Jahren war C. fragilis dort vorhanden.
In der Beschreibung des Pilzes https://www.mycobank.org/page/…ge/name/Entoloma%20favrei ist die lateinische Formulierung "vertice vix verruciformiter umbonato" mehr auf die Warze an der Hutspitze fixiert als die englische Beschreibung.
Laut Pilze-Deutschland ist das eine sehr seltene Art.
Im Sonnenlicht
beschattet, der gleiche Pilz, der umgedrehte hatte eine weniger ausgeprägte Warze.
LG, Bernd
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brrrr ...
pan- (παν-) ist griechisch. Oder polnisch pan "der Herr", auch als Anrede für den Herrn "Sie". Oder ... Das hat aber alles nichts mit dem Pilz zu tun.
Paneolus ist eine taxonomische Neubildung auf der Basis des Lateinischen, referierend lat. panus "Hirse, hirseartiger Blütenstand, Büschel" nach dem Auftreten in Clustern. Ähnlich Panellus.
LG, Bernd
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Hallo allerseits,
vermutlich wird es wieder auf E. serrulatum hinauslaufen - die wächst zumindest dort ganz in der Nähe, allerdings aktuell nur in alten Exemplaren, die deutlich dunkler sind als die hier gezeigten, besonders im Stiel.
Hutdurchmesser 3 cm. Sonst ist auf den Bildern wohl alles zu sehen.
Neben E. serrulatum bin ich bisher (in der Literatur, ob als Pilz?) nur über E. linkii und E. caesiocinctum gestolpert, die auch bunte/dunkle Lamellenschneiden haben. Die beiden letztgenannten werden aber eher nicht für Wiesen genannt. Deckt sich das mit Euren Beobachtungen? Und welche Arten mit solchen Lamellen gibt es noch und welche sind auf Wiesen zu erwarten?
Vielen Dank im Voraus,
Beste Grüße, Bernd
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Moin, die Idee, dass Pilze ein eigenes Reich sind, das von den Pflanzen getrennt ist, ist ziemlich neu, stammt aus den frühen siebzigern. Vorher zählten Pilze und Flechten zu den Pflanzen in der Rubrik der niederen Pflanzen. Wenn also irgendjemand im altgriechischen Wörterbuch findet "phyton ~ Gewächs, Pflanze", dann kann man sich ziemlich sicher sein, dass dies nicht dem modernen Konzept des späten 20. Jh. entspringt, sondern alles umfasst was wächst und nicht wegrennt.
LG, Bernd
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Moin zusammen,
Bild 4 und 3 zeigen den gleichen Pilz, nur bei anderer Beleuchtung und aufgeklappt. Man vergleiche die Blätter.
Bild 1 und 2 dürften ein jüngeres Exemplar zeigen.
Also banaler Steinpilz ist das nicht mit der Blaufärbung im Fleisch. Und sowieso nichts was ich kenne.
LG, Bernd
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Moin,
auf der Weide bin ich heute über eine kräftige Peltigera gestolpert, die sich deutlich von den üblichen P. ponojensis und gelegentlich P. rufescens unterscheidet (diese beiden Arten sind mitunter schwer auseinanderzuhalten), noch ohne Apothecien, aber extrem ausgeprägte wuschelige Rhizinen, so dass ich mir mit der Art ziemlich sicher bin. Ist auf Sand/Kies in voller Sonne. Das ist dann die vierte Art auf'm Hof (100 m Umkreis). Jedenfalls solange P. didactyla sich noch auf Ameisenhügeln hält.
LG, Bernd
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