Beiträge von kruenta

    Hallo allerseits, im letzten Jahr hatte Wolfgang P. eine kleine oben verzweigte Wiesenkeule (hier, das letzte Bild im 1. Post: Weiteres von der Wiese) als Kandidat für Clavulinopsis dichotoma benannt. Leider habe ich den dann nicht mehr gefunden (also die Stelle schon), entweder sehr kurzlebig oder irgendwelchem Viechern zum Opfer gefallen. Das heutige Exemplar habe ich vor ~3 Tagen gefunden, da hatte ich aber keinen Fotoapparat dabei.


    Das Exemplar ist fast 2 cm hoch.

    1-2 m weiter noch eine andere verzweigte weiße Keule ähnlicher Größe, die natürlich auch was anderes sein könnte.

    Sporen habe ich noch vereinzelt gefunden, ziemlich klein, 3,5-4*2-2,5, Apikus teils zu sehen, auf den Fotos eher nicht mehr, glatt; Schnallen sind vielfach vorhanden, Basidien ~25 µm lang


    Zumindest die Gattung Clavulinopsis sollte damit sicher sein, die Mikrodaten passen aber nicht zu den für Cl. dichotoma genannten.


    LG, Bernd

    N'abend miteinander, derweil habe ich noch eine junge Erdzunge hiervon gefunden, die nicht befallen ist, und die ich daher gleich mitgenommen habe, bevor es zum Befall kommt. Offensichtlich noch sehr jung, da die meisten Sporen noch ohne Septen sind. Dafür gibt es aber Aufklärung zu Asci und Paraphysen.


    Das Exemplar ist 30 mm hoch, davon sind 7 mm der fertile Teil.

    der fertile Teil eher braun, nicht glänzend

    Die Asci sind 180-190*14-17 µm groß, die Sporen 65-87*5,5-6,5. Paraphysen mit Kugelende (Halmafigur), Kugel d~5-7, Hyphe b~3-4, septiert, manchmal gebogen, seltener auch nicht kugelig, spitz.

    das war der Maximalfortschritt bei der Septierung

    manche Sporen hatten keinen erkennbaren Inhalt

    Die Hyphen am Stiel sind meist unverzweigt, die Endzellen 4-6 µm breit, die Endzelle zumeist ohne Einschnürung septiert, ansonsten geringe Einschnürung an den Septen


    Die von Felli genannte G. variabilisporum passt hinsichtlich der Paraphysen nicht. Ganz gut gefällt mir von den bei Arauzo & Iglesias 2014 vorbildlich gezeigten Arten noch G. vleugelianium, wobei da die Abmessungen von Asci und Sporen deutlich geringer sind. Also einstweilen keine Übereinstimmung mit irgendwas, Bleibt zu hoffen, dass noch Exemplare es unbeschädigt zur Reife bringen. Vielleicht kommen dann noch ein paar Daten dazu.


    LG, Bernd

    Hallo Felli, danke für den Hinweis. Über diese Art war ich noch nicht gestolpert, also jedenfalls nicht wissentlich. Paraphysen kann ich in dem Brei aktuell nicht erkennen. Von daher gehe ich schon davon aus, dass der Befall sich auch auf die Sporen auswirken kann. Den hatte ich letztes Jahr an der gleichen Stelle auch mit Befall, später fand sich dann noch ein heiles Exemplar, das ich aber zu Kucera geschickt habe (ohne Antwort). Von daher hoffe ich, dass da demnächst auch noch gesunde Exemplare auftauchen. Auffällig finde ich, dass der fertile Teil nur sehr kurz ist, ein Fünftel von der Gesamtlänge etwa.


    LG, Bernd

    N'abend miteinander,


    ziemlich spät im Jahr - für hiesige Verhältnisse - tut sich wieder was auf der Wiese. Die meisten Arten aber nicht zahlreich. Besonders viel wieder in den kleinen Kuhlen, die von Füchsen gebuddelt werden, wenn sie nach Insekten, Würmern suchen.


    1. Geoglossum umbratile (die hatte Matthias Reul mir auch schon früher bestimmt, und ich habe abschließend mit seinen Mikrobildern verglichen)

    Asci 130-150 µm, Sporen mit 7 (3-4-6) Septen, (38) 50-70 * 6-7 µm, mittig dicker, Paraphysen vorn verdickt, oft gekrümmt, septiert

    2. Geoglossum sp. mit Hypomyces papulasporae

    H. papulasporae

    die Erdzunge darunter ist schwer freizulegen, saubere Asci habe ich nicht finden können. die meisten Sporen haben 7 Septen, dann gibt es aber auch welche mit 8, 9 und 12? Die Sporen sind

    45-76 (100)*5-6 µm groß, nahezu gleich dick über die gesamte Länge. Dazu passt nichts - außer der Beschreibung von Kucera mit dem Zusatz, dass unbeschrieben.


    3. Clavaria cf. fragilis, Stiel nicht abgesetzt, selten verzweigt

    Sporen 5-7,5*3-4,5 µm, Q ~1,4-1,8, das könnte zu C. fragilis passen

    Strukturen direkt unter der Oberfläche

    4. Entoloma incarnatofuscescens, der sieht makroskopisch schon so aus, wie der, den Karl letztes Jahr als solchen bestimmt hatte, die Mikrodaten scheinen auch zu passen

    HDS

    Sporen 7,5-10,5 * 6-8 µm (Q ~1,2-1,6)


    5. Entoloma infula

    HDS, aber nicht mittig


    6. filigrane Entoloma mit blauem Stiel, kegeligem, befilzten Hut, ~1 cm. Der Hut hat nur mittig einen leichten Blaustich, die Farben auf dem Foto passen so.

    Stiel

    HDS, das sind dann wohl vakuole Pigmente? Hyphen <10 µm breit

    Sporen 7-9 * 6-7,5, Q ~1,2

    Der sollte zu Leptonia gehören oder zu Cyanula? Wenn ich nach Morozova et al. 2014 schlüssele, komme ich zu (per)coelestinum, was nicht so richtig passt.

    7. Entoloma braun, 2 cm, Hut glatt, nicht eingedellt; Stiel 2,5 cm lang, nach unten deutlich dicker werdend ~4 mm. Innen weiß

    HDS, Hyphen 5-15 µm breit, Enden teils keulig

    flaschenförmige Zystiden mit septiertem Flaschenhals

    Basidien 4-sporig, die hier ist 55*11 µm groß. Interpretiere ich den Ansatz richtig, dass das nach Schnalle aussieht?

    Sporen 6,5-10*6,5-8,5 µm, Q ~1-1,3

    Hier habe ich keine Ahnung, wo der hingehört.


    Danke für's Anschauen und ggf. Hinweise


    LG, Bernd

    Hallo Florian,


    ich kann dem Artikel nicht entnehmen, dass es ein gesicherter Sachverhalt ist, dass sie einen Knolli gegessen hat. Eher hat man da den umgedrehten Fall - weil sie gestorben ist, muss es wohl ein Knolli gewesen sein ["Der Verdacht einer Pilzvergiftung lag nahe"]. Scheint ein typischer Fall von, wir basteln uns aus einer Korrelation "Pilze gegessen" eine Kausalität "da muss wohl ein giftiger Pilz dabei gewesen sein". Ganz unerwähnt bleiben ja auch die üblichen Fragen nach Vorerkrankungen, gleichzeitiger Einnahme von Alkohol oder Medikamenten, sonstige medikamentöse Vorbelastungen oder andere Risikofaktoren.


    LG, Bernd

    Hallo,


    also Pilze kommen vermutlich nicht in die Top-1000 der Todesursachen. Und so viele richtig giftige Pilze, bei denen man den Tod oder andere schwere, bleibende Schäden erleidet, gibt es nicht. Bei den meisten kommt man mit ein paar Tagen Verdauungsstörungen oder ähnlich davon. Dass bestimmte Pilze giftig sind, weiß man ja auch nur, weil es Leute ausprobiert haben, idealerweise so dokumentiert, dass man den Schaden auch einer Pilzart zuordnen konnte. Es gibt keine Möglichkeit, die Giftigkeit von Pilzen theoretisch vorherzusagen (Gut, man kann durch Nachweisreaktionen irgendwelcher Art z.B. sagen, dass dort Substanz A enthalten ist, und die ja bekanntlich giftig für den Menschen ist - das verlagert das Problem aber nur, denn dass A giftig ist, weiß man woher? Genau, es wurde ausprobiert.)


    Auf der anderen Seite gebe ich Dir vollkommen recht, dass es eigentlich Allgemeinwissen sein sollte, dass es giftige Pilze/Früchte/Viecher usw. gibt. Und dass zudem nicht jeder alles verträgt, dass man also kleine Mengen versucht und nicht Körbe unbekannter Pilze sammelt. In großen Teilen liegt das wohl auch an den unterbrochenen Traditionslinien. Früher lernten die Leute von Eltern, Großeltern oder Nachbarn in ihrem Dorf ein in der Region übliches Set von Speisepilzen kennen. Aus dem in der Region vorhandenen Angebot an Pilzen. In manchen Regionen kann es eben durchaus zutreffend gewesen sein, dass alle Pilze mit Röhren, die da wachsen, essbar sind. Dann zieht man woanders hin und plötzlich hat man den Gallenröhrling oder Satan und die Weisheit der Kindertage funktioniert nicht mehr. Oder es sind Leute, die noch nie mit Pilzen zu tun hatten und einer Mode folgen.


    LG, Bernd

    Hallo Felli,

    vielen Dank für Deine Einschätzung. Als P. fimeti hatte ich bisher eine Art eingestuft, die deutlich kleiner, heller und im Rudel auftretend ist (die hatte mir Nobi mal anhand von Fotos "wird wohl P. fimeti sein" grob eingeordnet), allerdings nie mikroskopiert, aktuell auch nicht anwesend. Kann schon sein, dass die bei anderen Witterungsbedingungen anders daherkommt.


    LG, Bernd

    N'abend miteinander,


    auf etwas älterem Pferdedung (5-2 Monate; auf drei verschiedenen ähnlich alten Fladen) wächst ein 1-2,5 cm großer brauner, dickfleischiger Becher mit auffällig gekerbtem Rand. Jeweils einzeln. Außen keine Haare, Körner oder Cluster zu erkennen, die in Richtung granulatum deuten würden.

    In Jod mit bläulichen Ascusspitzen

    Asci 300-400 * 18-20 µm. Sporen 15-20*9-12 µm, glatt ohne Tropfen. Paraphysen vorne keulig verdickt, nicht gebogen, ca. 5 µm breit, mit braunen Blasen im vorderen Bereich. Septiert, nach den Septen wieder dicker werdend.

    Ascus-Fuß

    Außenseite unbehaart, mit globuli 25 µm,


    Am ehesten erscheint mir Peziza sepiatra passend, abgesehen von dem gekerbten Rand.


    Vielleicht kann jemand das bestätigen oder hat eine bessere/andere Idee?

    Danke für's Anschauen,


    LG; Bernd

    N'abend,


    war heute mal kurz im Moor, viel Pilze gibt es eigentlich nicht, aber zwei Schmankerln möchte ich Euch zeigen.


    1) eine gelbe Keule im Torfmoos, das sollte schon makroskopisch Clvaria sphagnicola sein. Aber auch die Sporen passen, waren nur wenige zu sehen (vielleicht gibt es morgen einen Sporenaburf) mit 6,5-9,5*4-7 µm.

    Auffällig, dass die obere Schicht abblättert, wohl altersbedingt, und die Schicht darunter greller gelb ist



    Basidien mit 4 Hörnern


    2) eine weiße Stropharia (bis 5 cm) mit buckligem und sehr schleimigem Hut im kalkhaltigen Übergangsmoor, da kommen nicht wirklich viele in Frage und mit Sporen der Größe 6,5-7,5*4-4,5 µm passt S. albonitens gut. Falls es Einspruch gibt oder Alternativen, die ich übersehen habe, immer her damit.

    Lamellenschnitt

    Basidien 4-sporig

    LG, Bernd

    Hallo allerseits,


    das Absporen der Keulchen hat überraschend gut funktioniert.

    Die beigefarbene Keule hat breit elliptische bis tonnenförmige Sporen 7-9*5-6 µm (nur solche gemessen, die nicht auf dem Kopf stehen).


    mit'm 40er haben die Sporen noch Farbe

    in Öl nicht mehr

    Übersicht


    Basidien so zu isolieren, dass man die beurteilen kann, ob die mit Schnallen verbunden oder verzweigt sind, ist mir nicht gelungen, am ehesten noch diese hier

    von den Kristallen war der hier fast würfelfömig mit KL 11 µm (und oben ist eine Fremdspore dabei von Nr. 2)

    ---

    die weiße Keule hat deutlich kleinere Sporen, 5-7*3 µm, mit seitlichem Apikus und meistens mit Blase

    Basidien habe ich hier auch keine freilegen können, ansonsten auch hier keine Schnallen zu sehen, Trama aus langen Zellen 5-10 µm breit


    LG, Bernd

    Hallo Bernd,


    bei den beiden von dir genannten Arten paßt aber das Habitat so gar nicht zu Claudias Funden.


    Björn

    Hallo Björn, was genau passt Dir da nicht an "Mischwald mit Fichte und Kiefer" - passt doch gut zu Steinpilz, sehr gut sogar. Und aus genau ZWEI Funden ableiten zu wollen, dass die Art nur in Skandinavien vorkommt ist schon sehr mutig, man möchte fast meinen übermutig.


    LG, Bernd

    Nordeloos et al. 2022 beschreiben eine E. calceus und E. perchalybaeum mit blauen Lamellen. Gerade die letztgenannte passt m.E. besser


    [Contributions to the revision of the genus Entoloma (Basidiomycota, Agaricales) in Europe: six new species from subgenus Cyanula and typification of E. incarnatofuscescens]


    LG, Bernd

    Hallo Claudia, in der Literatur zu den Entolomas (in Europa) gibt es noch einige andere mit blauben Lamellen. E. chalybaeum habe ich erst einmal gefunden und da hatten nur die ganz jungen Exemplare einen leicht blauen Schimmer, nicht so wie bei Deinem.


    Schick sieht er ja aus!


    LG, Bernd

    Hallo allerseits,


    von Nr. 2 habe ich noch ein frisches Exemplar geholt und eins in jung, das dazugehören könnte

    2a) 10 mm Hut


    Lamelle, Sporen wie gehabt gelblich, 6-9 (10)*4-5, einzelne Cheilozystiden 10*50 µm und größer, Pleurozystiden dünnwandiger, instabil


    Stiel ohne Kaulozystiden, sehr faserig, langgestreckte Zellen 4-12 µm breit

    HDS

    2b) 3 mm Hut

    Lamelle, Sporen gelblich, 5-8 *4-5, einzelne Cheilozystiden - anders geformt als zuvor, was ich mikroskopisch als einzigen Unterschied ansehe

    HDS

    Stiel ohne Kaulozystiden, faserig

    Damit passt Romagnesiella clavus nicht.

    LG, Bernd

    N'abend, am Waldrand gibt es mittlerweile viele Pilze, einige wenige habe ich mir näher angeschaut


    1) eine Mycena mit auffälliger dunkler Lamellenschneide

    Lamellenschnitt, links die farbige Schneide, leider in Luftblase

    mit riesigen Pleurozystiden, bis 90 µm

    Sporen sind nur wenige zu sehen, ~tropfenförmig 8-10 µm lang

    Vielleicht Mycena olivaceamarginata oder aus dem Umfeld

    2) Arrhenia oder so, Hutdurchmesser ~8 mm

    Sporen gelblich, deutlich umrandet, variabel, 7-10*5-6 µm, Basidie ~22 µm lang

    Dazu habe ich nichts passendes gefunden.


    3) Keulchen im Büschel

    Unterm Mikroskop habe ich nicht viel erkannt, es gibt viele kleine Kristalle

    die Basidien, wenn es welche sind, sind um 40 µm lang

    Sporen nur vereinzelt, variabel, 6-9 * 4-6 µm

    die kommt sicher noch öfters unters Glas


    LG, Bernd

    N'abend miteinander,


    das verbliebene Exemplar wurde oder hat sich aus der Erde bewegt und lag jetzt lose am Fundort. Ca. 15-16 mm groß. Also eingesteckt und zerschnitten, innen noch reinweiß (auffällig dicke Peridie), also ohne größere Erwartungshaltung unters Glas geschoben.


    Aber siehe da, alles voller Sporen (~4 µm) und Basidien (glühbirnenförmig) und Sterigmen (9-15 µm), wenn auch farblos.

    Das scheint zumindest dem Arbeitsnamen Bovista tomentosa nicht entgegenzustehen


    LG, Bernd

    Hallo allerseits, bei erneuter Suche habe ich einige wenige Sporen gefunden, die sind doppelwandig, innen gelb, außen farblos, 4,5-6,5*4,5-5,5 µm, ohne Sterigmata - einzelne Sterigmata konnte ich auch nicht finden, obwohl es da jede Menge Kleinstmüll gibt.


    Zudem waren die dickeren Stränge teils porig, nach innen trichterförmig erweitert.

    Einigermaßen passend und mangels besserer Alternative lasse ich erst mal Wolfgangs Vorschlag Bovista tomentosa als Arbeitsnamen stehen.

    Vielen Dank und beste Grüße,


    Bernd

    N'abend,


    im Pionierwald, auf sandigem Ameisenhaufen, habe ich heute diesen Stäubling gefunden, der schon vom äußeren Erscheinungsbild her komisch aussieht. Um die 1 cm groß. 3 Stück, wovon einer noch heil ist und hoffentlich reif wird, ein lädierter und einer der von irgendwelchem Viehzeug rausgerissen und aufgerissen war und mein Interesse erweckte, weil das Innere deutlich gelb war. den habe ich eingesteckt. Es sieht aus, als wäre der weiße Teil eine Subgleba, so wie der Pilz zermurkelt ist, glaube ich nicht, dass man da noch einen sinnvollen Schnitte hinbekommt.

    Unterm Mikroskop (alles in Wasser) sieht man vielfache Verzweigungen in Hierarchien. Die dicksten Hyphen sind 10-15 (gelegentlich fast bis 20) µm dick, eher gelbbraun, dickwandig, die dünneren sind knallgelb. Septen und Poren sehe ich eher nicht. Daneben gibt es noch transparente, dünnwandige, farblose, auch verzweigte Hyphen, die dann teils mit Septen. Sporen sind leider noch nicht zu sehen, auch nichts, was mal Spore werden will.

    die dünnsten Hyphen sehen zum Teil gekammert aus

    Dann noch der Versuch, die Außenhülle anzusehen, sehr sandig, aber irgendwann ging es dann doch. Allerdings kann ich damit nichts anfangen.

    Mit der Verzweigung sollte das Bovista oder (wenn man Subgleba annimmt) Bovistella sein. Allerdings sehe ich da nichts passendes. Hat jemand Rat?


    Vielen Dank für's Anschauen und ggf. Hinweise,

    LG, Bernd

    Nein, aber das lindert das Interesse, über Saftlinge nachzudenken oder überhaupt das Forum zu besuchen.


    Mein Argument betraf überhaupt nicht die naturwissenschaftliche Seite der Angelegenheit, sondern eher das "Marketing".


    LG, Bernd

    Hallo Ingo, na diese Fotos von Dir sehen ja den meinigen sehr ähnlich.


    Erstmal habe ich noch die Bilder von Nr. 1 in trocken, oberseits erscheint mir das glatt, wobei die nicht eingekrausten (wie bei rufescens oder ponojensis), sondern eingerollten äußeren Lappenteile das vielfach abdecken bzw. beschatten. Mittig grau, nach außen mit blauem Stich.

    Unterseits fehlen Adern, nur ganz vereinzelt sind die "Aderzwischenräume" zu erkennen. Die äußeren büscheligen Rhizinen sind kaum 1 mm lang, die inneren bleiben auch unter 2 mm.

    Bei Nr. 2 war ich mir nicht sicher, ob das alles zusammengehört, aber wenn ich mir Deine Bilder anschaue, dann sieht man da auch (ganz links mittig und links oberhalb des umgedrehten Lappens), dass die Außenkante nach unten gebogen ist, so wie man das regelmäßig bei canina antrifft. Der gleiche Lappen wie vordem, der war aus irgendwelchen Gründen lose, diesmal so, dass man auch die (ziemlich jungen) Apothecien sieht

    an der Rosette sind teilweise solche nach unten gebogenen Außenkanten zu sehen, aber auch hier mit Rissen


    Ich werde die dann als P. neckeri ablegen, herzlichen Dank!


    LG, Bernd