Beiträge von Werner Edelmann

    Servus,

    der Flocki braucht nur einen saueren Oberboden. Da reicht die Nadelhumusschicht von ein paar Fichten vollkommen aus.

    Evtl wachsen die Elfenbeinschnecklinge auch auf weniger kalkhaltigen Böden. Bei mir ist halt überall Kalk.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Bernd,

    ich seh da, wie Beli, den Rotrandporling.

    Du musst Dir mal den säuerlichen Geruch einprägen, dann verwechselst Du den nicht mehr.

    Neben vielen anderen Substraten natürlich, kommt er auch sehr häufig an Erle vor.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Bernd,

    das sind schon tolle Ausflüge in die Natur, die Du da vor der Haustür hast.

    Schau Dir den porigen Bewuchs am Rotrandporling mal genau an. Ist es nivht doch eher was pusteliges Hypocreaartiges?

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Tomas,

    Ein wichtiges Merkmal für den Lachsreizker ist auch, dass der im Gegensatz zu eigentlich allen Mitstreitern praktisch nicht grünt, auch im Alter nicht.

    Auch ich glaube die Reizker auch ohne Baum zuordnen zu können, weil ich sie aber halt auch oft direkt miteinander vergleichen konnte. Gute Gelegenheiten sind da Pilzbestimmungsabende im Verein oder Pilzausstellungen.

    Nimm die Anmerkungen zur Artabgrenzung von Oehrling einfach als Motivation die Arten selbst aus der Hand unterscheiden zu können.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    ich sehe auch einen der Elfenbeinschnecklinge. Bei Buche und Eiche als möglichen Mykorrhizapartner kommen aber drei Möglichkeiten in Betracht.

    H. eburneus bei Buche mit praktisch negativer KOH- Reaktion in den Lamellen und nur ockerlich verfärbenden Fruchtkörpern im Exsikkat, H. discoxanthus bei Buche, jung makroskopisch praktisch nicht unterscheidbar, aber alt gilbend und dann bräunend mit schneller gelbbrauner KOH-Reaktion in den Lamellen und schwarz werdenden Fruchtkörpern im Exsikkat.

    Die beiden sind bei mir in den buchendominierten Wäldern auf den Moränen etwa gleich häufig.

    Und dann gibt's noch den an Eiche gebundenen H. cossus, wo im Name dieser Geruch nach Weidenbohrerraupe drin ist, den alle drei haben. Alle drei brauchen scheinbar Kalk. H. cossus kenn ich von unseren Lohwaldresten im Münchner Norden auf der Schotterebene, wo nur Eiche als Partner in Betracht kommt, und ich würd alle drei makroskopisch nicht unterscheiden können.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Michi,

    Nr. 1 ist, wie Malone schon geschrieben hat, der Kiefernbraunporling, der auch auf anderen Nadelhölzern parasitiert.

    Den Täubling würd ich anhand des letzten Bildes für Russula olivacea halten.

    Nr. 3 kann gut der Schwarzblauende sein. Du zeigst uns aber zu wenig.

    Nr.4 schaut nach Clitocybe gibba aus, aber auch da sieht man zu wenig.

    Die Pfifferlinge und Semmelstoppelpilze sind klar und wenn Du denen ein wenig mehr Zeit zur Entwicklung gibst, siehst Du auch die Stoppeln.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Michi,

    ich denke, dass Dein Spateling schon ein normaler Dottergelber, S. flavida ist. Bei S. rufa ist der ganze Fruchtkörper anders gefärbt.

    Den Schleierling würd ich bei den Multiformes verorten. Die riechen in der Stielbasis oft honigartig. Da sind aber einige neue Arten beschrieben worden, sodass die Art makroskopisch schwer näher einzugrenzen ist.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    ich kann mir hier schon sehr gut einen Mehlräsling vorstellen. Die Sporenreife kommt beim Mehlräsling sehr spät. Gut passt die gräuliche Huthaut und die filzige Stielbasis. Daten über die Fleischkonsistenz wären natürlich hilfreich.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Wastl,

    mit dem Ockerbraunen Trichterling geh ich mit. Der andere ist aber kein Samtritterling, sondern mMn ein Brennender Rübling. Der sollte gerieben nach Essig riechen und scharf schmecken.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Peter,

    da hat der Schupfi natürlich recht. Ich bin ja auch ein Verfechter des "Bestimme keine Leichen und auch keine Kinder". Trotzdem möchte ich hier sagen, dass es, nicht zuletzt weil er eben nicht rötet, nicht der von Dir vorgeschlagene Waldchampignon sein kann.

    Wenn Du bei dem "angenehmen Geruch" eine Marzipannote erkennst, würd ich den mit den Hutfarben Riesenchampignon, Agaricus augustus nennen, auch bei dem einen alten Fruchtkörper.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Frank,

    ist halt eine wärmeliebende Art.

    Deshalb im Münchner Stadtbereich in Parkanlagen oder einfach Grünstreifen neben der Straße mit geeigneten Mykorrhizabäumen fast schon häufig, außerhalb, in Wäldern auch nur sporadisch mal an wärmebegünstigten Stellen zu finden.

    An liabm Gruaß,

    Werner

    GriasDi Conny,

    bei Nr.1 kommt nichts anderes infrage.

    Hast Du aber die beiden kleinen auch probiert, oder nur den ausgewachsenen?

    Die hätt ich nämlich nur anhand des Fotos eher L. rufus zugeordnet.

    Nr. 2 kann mMn nur L. zonarius oder evosmus sein. Ich vermute mal Du hast doch eine Eiche oder eine Zitterpappel übersehen. Auf dem Bild liegt jedenfalls ein Laubblatt hinter dem Milchling. Einer aus den Scrobiculati müsste gelber sein und deutlich grubige Stiele haben.

    Es gibt noch L. zonarioides der sehr ähnlich ist. Der würde bei Fichten wachsen, ist aber eine ausgesprochen montane Art, die ich nur aus dem Zillertal kenne.

    Nr. 3 sehe ich auch so. Mit R. subfoetens könnte man noch abgleichen.

    Bei Nr. 4 glaub ich nicht an R. albonigra. Der sollte keine Brauntöne haben und reinweiße Lamellen. Einen ganz deutlichen Schwarz-Weiß-Kontrast. Beim kauen der Lamellen bekommt man ein kühlendes Mentholgefühl im Mund. Wenn er wirklich gar ned gerötet hat, käme R. anthracina var insipida in Betracht, der allerdings einen deutlichen lachsrosa Schein un den Lamellen haben sollte. Den kann ich auf deinen Bildern nicht erkennen. Vllt hast auch Recht mit R. albonigra.

    An liabn Gruaß,

    Werner