Beiträge von Werner Edelmann

    GriasDi Stefan,

    da mag irgendwie nicht dran glauben.

    Ich denke da schon an einen Hellsporer.

    Die gesägten Lamellenschneiden lassen mich eine Rhodocollybia vermuten.

    Die mir leider noch nicht untergekommene R. fodiens könnt z.B. solche Hutfarben haben.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Frank,

    C. torvus riecht in etwa so wie C. traganus, nur etwas schwächer.

    Ich würd es als Birnenkompott oder besser Birnschnaps bezeichnen. Deshalb wird C. traganus bei uns im Verein auch als Obstlerdickfuß bezeichnet.

    Ich weiß aber aus vielen Versuchen im Verein oder bei VHS Exkursionen, dass das nicht jeder riechen kann.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Frank,

    deinen Trichterling würd ich einfach für einen Mehlräsling halten.

    Der erste Cortinarius schaut sehr nach C. torvus aus und der Schleimfuß wird einer der Honigschleimfüße sein. Der im Laubwald ist wohl ein anderer als der im Nadelwald wachsende C. stillatitius. C. elatior oder lividoochraceus?

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Michael,

    mMn gibt's keine Alternative zu I. hispidus.

    Zum Substratbaum kann ich anhand der Bilder nichts sagen.

    Elsbeeren kenn ich allerdings nur im Bestand wachsend, vereinzelt in z.B. Eichen-Hainbuchenbeständen.

    Ich kann mich nicht erinnern due mal solitär in einer Wiese gesehen zu haben.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Luca,

    der Komplex um C. melanoxerus und C. ianthinoxanthus ist auch recht schwierig. Da die Schwärzenden Pfifferlinge so selten sind, haben viele auch namhafte Mykologen noch nicht beide Arten in verschiedenen Altersstufen gesehen und evtl existieren auch Kollektionen, die tatsächlich dazwischen stehen.

    Nicht umsonst wurden beide Arten lange synonymisiert. Vieles was im Netz als C. melanoxerus kursiert ist C. ianthinoxanthus.

    Eine typische Abbildung von C. ianthinoxanthus ist z.B. von B&K in den Pilzen der Schweiz. Dort als C. melanoxerus benamst, aber als C. ianthinoxanthus diskutiert.

    Wie Oehrling schon schrieb, unterscheidet sich C. ianthinoxanthus durch das rosaviolettliche Hymenium und, wie ich denke, auch durch weniger stark ausgebildete Leisten. Die Frage, die sich mir stellt, ist, wann, in welchem Entwicklungsstadium das Hymenium von C. ianthinoxanthus anfängt sich typisch zu verfärben. Wenn das erst mit der Fruchtkörperreife einhergeht, sind die beiden Arten wohl in dem jungen Alter, wie Karl sie zeigt, nicht sicher zuzuorden. Karl kennt die Art halt vom Fundort, weshalb er seinen Fund sicher benennen kann. Die Bilder geben das mE nicht her.

    Anbei Fotos eines schönen Fundes von C. melanoxerus aus einem Buchenwald den Ivan Cavar anlässlich unserer Münchner Pilzausstellung 2010 mitbrachte.

    Auffällig auch die gelblich abgesetzte frische Zuwachszone am Hutrand.





    Leider keine Fundortfotos.


    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Sebastian,

    da machts Spaß, wenn der Wald so voll Pilzen steht.

    Nr. 19 hätt ich auch für C. olivaceofuscus gehalten. Wenn aber da die Sporen zu groß sind, wie Hias anmerkt, ist der bei Buche wachsende "olivaceofuscus" vllt doch nicht identisch mit dem bei Hainbuche?

    Bei dem Phlegmacium 21 nach dem roten bild ich mir ein am Stiel eine purpurne Verfärbung zu sehen. Evtl ist es einer aus den Purpurascentes, bei Buche ohne gerandeter Knolle vllt das was man früher C. (purpurascens var) largusoides bezeichnet hat.

    Danke für den schönen Fotobericht. Da kribbelts gleich mit der Hand am Schwammerlkorb:)

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Karl,

    da warst Du ja in einem tollen Wald unterwegs.

    Bitte erlaube ein paar Bemerkungen zu den wirklich nicht alltäglichen Funden.

    Beim C. melanoxerus sieht man das Hymenium leider nicht. Schaut so aus, als wär's ned deutlich leistig. Drum hätt ich ihn im ersten Moment eher für C. ianthinoxanthus gehalten.

    Bei so großen Laubwaldpfifferlingen scheint mir oft C. pallens / subpruinosus die bessere Option zu sein, auch wenn sie wie hier schon kahl sind. Der linke Fk schaut aber noch bereift aus.

    So kleine Imperatorfruchtkörper sind mE sehr schwer zuzuordnen. Ich kenn I. torosus aus den bayrischen (Vor)-alpen mit Fichte vergesellschaftet und würd mich die so jung wohl nur als Imperator ansprechen trauen. Thermophil bei Laubbäumen hab ich nur I. rhodopurpureus und luteocupreus gehabt. Aber wahrscheinlich hast Du an der Stelle ja auch schon reife sicher bestimmte Fk gefunden.

    Danke für die tollen Bilder!

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Matthias,

    nein, nein...

    Ich bin ja wirklich ned der Wetttyp.

    Mein " ich würd drauf wetten, dass" sollte eigentlich nur zum Ausdruck bringen, wie sicher ich mir in dem Fall war. Ich hab beide Arten schon so oft in typischer Ausprägung gesehen, dass X. longipes für mich ausgeschlossen ist.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    ich find die langgezogene Netzzeichnung am Stiel, wenn vorhanden, sogar ein gutes Merkmal für die Ziegenlippen. Früher wurden solche Fruchtkörper, glaub ich, mal X. lanatus genannt. Ich kenn das nur von den Ziegenlippen im engeren Sinn und hab das bei Xerocomellus noch nie gesehen.

    An liabn Gruaß,

    Werner