Beiträge von Werner Edelmann

    GriasDi Schupfi,

    ich hab bisher keine Probleme damit gehabt die beiden Arten auseinander zu halten. Ich hab sie aber auch noch nicht zusammen gefunden. L. mammosus kenn ich aus dem Zillertal aus jungen Fichtenschonungen. L. glyciosmus wächst in meinen Sammelgebieten aus dem Münchner Raum und dem Oberland immer in Verbindung mit Birke. Meine L. glyciosmus-Funde waren immer schmächtig und deutlich heller und grauer als die L. mammosus-Funde. L. mammosus ist auch grundsätzlich eine andere Gewichtsklasse.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Adrian,

    die "Zunderschwämme" schaun mir mehr nach alten Fk des Rotrandporlings aus, mit Hypocreabefall übrigens. Das war doch ein Fichtenstamm, oder?

    Und bei den kleinen Korallen denk ich eine der streuzersetzenden kleineren Arten. Mit den blassen Farben fast ohne Gelbtöne evtl R. suecica. R. mairei ist ja eine der großen mykorrhizabildenden Korallen und müsste deutlich nach Liebstöckl riechen.

    Der Semmelstoppelpilz schaut auch nicht nach H. repandum aus, sondern eher nach einer der schmächtigeren farbenfroheren Arten um H. rufescens ohne am Stiel herablaufenden Stacheln.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    im Nadelwald ist das ziemlich sicher eine Kernkeule auf Hirschtrüffel parasitierend. Elaphocordyceps ophioglissoides.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Tomas,

    das wird nur mit dem einen Foto ohne Hut von oben und ohne Schnittbild schwierig.

    Wegen dem fehlenden Netz am Stiel könnt ich mir aber Suillellus queletii, den Glattstieligen Hexenröhrling vorstellen. Einer der blaufleckenden Imperatoren sollte es wegen der fehlenden Netzzeichnung nicht sein.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Hallo Schupfi,


    glückwunsch, ich habe die Art noch nicht in der Hand gehabt. Wahrscheinlich weil es mir am entsprechenden Habitat mangelt.

    LG Thiemo

    Genau so geht's mir auch. L. vietus hab ich auch noch nicht bewusst gehabt. Ich hatte schon vermutet den einfach irgendwie verkannt zu haben. Ich denke aber, dass es den bei uns einfach nicht gibt. Drum hab ich mit dem Fund auch ned viel anfangen können.

    Aber so ging's mir mit anderen bei mir seltenen Milchlingen wie L. musteus, L. flexuosus und L. hepaticus auch. Endlich mal gefunden und dann aber doch auch erkannt.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi,

    das ist schon eine Macrolepiota und kein Chlorophyllum. Evtl diese häufige M. rhodosperma, die deutlich schmächtiger ist als der Parasol. Die Stielnatterung ist deutlich weniger stark ausgeprägt und auch die Hutschuppung nicht so gleichmäßig.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Schupfi,

    fie ersten 3 Arten würd ich auch so benennen. Zu den hellrandigen Braunen bei Birke fällt mir grad auch nix ein. Der Buchenbegleiter L. fluens ist aber ganz was anderes.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Tomas,

    Du musst, wenn Du Blätterpilze bestimmen willst, versuchen dich der Sporenpulverfarbe zu nähern. Dazu musst Du nicht unbedingt einen Sporenabwurf machen. Oft kann man anhand der Lamellenfarbe darauf schließen, reife Fruchtkörper vorrausgesetzt. Düngerlinge sind Schwarzsporer. Wenn die Lamellen bei Deinem Fund so weißlich sind, kann das niemals ein Dunkelsporer sein.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    so seh ich das auch.

    Die mikroskopischen Unterschiede von L. umbrinum und L. nigrescens sind rel. marginal. Die fehlende Netzzeichnung auf der Peridie nach dem Ablösen der Stacheln sollte eindeutig für L. umbrinum sprechen.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    ganz genau...das ist Pholiota populnea, der Pappelschüppling. Gan typisch an Schnittflächen von frischen Pappelstämmen.

    Genauso typisch an solchen Standorten ist Chondrosteteum purpureum, der Violette Knorpelschichtpilz, der am unteren Stamm auch zu sehen ist.

    An liabn Gruaß,

    Werner