GriasDi,
das sind ganz typische Nebelkappen, ja.
Eine bräunliche Punktierung am Stiel soll ein Bestimmungsmerkmal sein?
Auch die oft etwas verdickte Stielbasis ist kein wichtiges Merkmal. Die Nebelkappen können auch mal schlanker daherkommen.
Wichtig ist, dass die Lamellen nicht ausgebuchtet, sondern leicht herablaufend sind! Außerdem sind sie leicht vom Hutfleisch zu trennen, also mit dem Fingernagel leicht wegschiebbar. Die Nebelkappe wurde ja auch oft zur Gattung Lepista gestellt. Sie wachsen sehr oft in Hexenringen oder Reihen. Wichtig ist auch, dass Du Dir den einzigartigen von mir und vielen anderen als unangenehm empfundenen Geruch einprägst, auch wenn er für Dich "angenehm pilzig irgendwie" gerochen hat. Es gibt kei e andere Art, die so riecht. Die Hutfarbe ist recht konstant so grau, wie auf Deinen Bildern, es gibt aber auch eine weiße Varietät.
Der wächst überall, wo es Nadel- oder Laubstreu zu zersetzen gibt, also auch im Fuchtenwald.
An liabn Gruaß,
Werner