Beiträge von Werner Edelmann

    GriasDi Simonius,

    das ist ein ganz normaler Steinpilz, Boletus edulis, und er ist auch noch nicht zu alt vom Entwicklungsstadium her. Trotzdem wird Dir hier keiner eine Essensfreigabe geben. Die wachsen auch im Buchenwald.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Andreas,

    na ja...zwischen richtig halb-halb mit Laufrille, wie bei den Arten um M. procera und richtig einfach, wie bei typischen M. mastoidea, wo der Ring ja auch aufsteigend ist, gibt's halt auch was dazwischen, wo die Veli nicht 50:50 augeteilt sind.

    Schau Dir mal Bilder von typischen M. mastoidea an. Da ist der Ring deutlich einfach und aufsteigend. Aber all das sind auch nur meine Interpretationen der Arbeiten in jüngster Zeit, insbesondere der Zusammenfassung von G. Friebes im Tintling, die im Internet leicht zu finden ist.

    Ganz sicher bin ich mir da auch noch nicht, und einen "echten Konradii" hab ich demnach wohl noch nicht gefunden, oder bisher noch nicht von M. mastoidea getrennt bzw trennen können.

    Also alles nur Meinungen und Hypothesen...

    Ich kann Dir nur raten weiterhin immer kritisch zu bleiben, Andreas!👍

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    ich denk, dass der Ring doppelt ist, und der Schirmling deshalb nicht in der Mastoideagruppe zu suchen ist, in die M. konradii ja gehört.

    Ich vermute hier diese M. rhodosperma, die in älterer Literatur oft als M. konradii bzw. M. rickenii abgebildet ist.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Basri,

    neben dem bereits gesagten ist

    der Mönchskopf im Vergleich zum Feldtrichterling ein riesiges Schwammerl mit nicht selten tellergroßen Hüten.

    Die "Feldtrichterlinge" sind kleine weiße Schwammerl mit Hüten, die selten 5cm erreichen.

    Ein ganz anderes Kaliber also.

    Wenn die beiden in einem Pilzbuch nebeneinander abgebildet sind, sieht man das auf den Fotos natürlich nicht, weil da alle Schwammerl gleich groß abgebildet werden. Deshalb sind die Texte wichtiger als die Bilder. Solch eine Frage stellt sich mE nur, wenn man Schwammerl rein nach Bildervergleich versucht hat zu bestimmen.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand'

    im ersten Post hat Herbert geschrieben, dass die abgebildeten Fk 7 bis 10cm Durchmesser hatten und bis 15cm groß werden konnten.

    Das ist dann schon eine Größe die für den Mönchskopf bzw. was knubbelloses aus dem Aggregat spricht. C. phyllophila oder L. caespitosa, die ja büschelig wächst, sollten dann außen vor sein.

    Auch der Keulenfuß passt mMn schon farblich ned. Der hat meist so einen grauoliven Touch, sodass ich den meist schon von oben erkennen kann.

    Die verschiebbaren Lamellen hab ich eigentlich erwähnt um die Nebelkappe auszuschließen.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    Nebelkappen haben eine andere Hutfarbe und meist ned so stark herablaufende Lamellen. Teste doch mal, ob man die Lamellen mit dem Fingernagel leicht verschieben kann, Herbert!

    Ich würd knubbellose Mönchsköpfe vermuten. Da passt die Farbe, die rel weit stehenden Lamellen und auch der "blumige" Geruch besser.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Bernd,

    genau diese Dinger wachsen auch auf einer Schwemmsandwiese in Hallstadt bei Bamberg.

    Nach der Monografie von Mukael Jeppson, Puffballs of Northern and Central Europe existiert da schon ein Nomenklaturproblem.

    Das was allgemein hin als Bovista pusilla (Batsch) sensu Kreisel bezeichnet wird, ist dort Bovista furfuracea Pers.

    Da passt Dein Fund ganz genau.

    Besonders die langen Mycelstränge, die kleinen Sporen um 3,5-4,5 my, die kurzen Pedicellen um 1my und die kleinen Poren im Capillitum unterscheiden B. furfuracea von B. pusilla (Batsch) Pers, wo die Sporen etwas größer (4,5-5,5my) sein sollen, kein Mycelstrang vorhanden sein soll, das Capillitium keine Poren und die Pedicellen 3-9my lang sein sollen.

    So sieht das jedenfalls Jeppson...

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Andreas,

    das sollte ein trockener Pholiota lenta, Tonblasser Schüppling sein. Die weißen Velumflocken schwimmen normalerweise im Schleim. Eigentlich sollte der in dem Entwicklungsstadium aber schon reife Sporen haben. Evtl ein steriles Exemplar? Der trockene Hut und die hellen Lamellen sind zwar ungewöhnlich, trotzdem würd ich zuerst damit vergleichen.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Ruben,

    wenn Du bei 11 und 12 mit dem "Blaser Adernmoosling" Arrhenia retiruga meinst, liegst Du richtig. Der ist stiellos und meist mit der Hutoberseite am Moos angewachsen. Dadurch unterscheidet er sich auch deutlich von A. spathularia, die einen Stiel besitzt.

    An liabn Gruaß,

    Werner