Beiträge von Werner Edelmann

    GriasDi Florian,

    Lepiota ignivolvata würd ich für die Nr. 1 ausschließen. Das ist eine rel große Art, viel größer als die kleinen von Dir gezeigten Pilzchen, mit helleren Farben ähnlich L. clypeolaria und einem schmalen, meist schrägen, huthautfarbenen Ring im unteren Stieldrittel. Die Stielbasis ist meist deutlich rötlich (Name).

    Beide Schirmlinge schaun sehr merkmalsreich und interessant aus. Die hätt ich auch mitgenommen und die vom Stefan genannten Arten sind gute Arbeitsnamen, obwohl ich an den Fotos des zweiten nichts grünes ausmachen kann.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Günter,

    H. unicolor und H. carpini sind ja Grögersche Arten, H. lindtneri hat Moser beschrieben.

    Im Aufsatz

    " Was ist Hygrophorus leucophaeus Scop. ex Fr.?"

    in der ZMykol 46 von 1980, der im Netz über die DGfM abrufbar ist,

    hat F. Gröger genau erläutert warum er meinte H. leucophaeus verwerfen zu müssen und seine neuen Arten zu beschreiben.

    Die Gründe sind ganz ähnlich denen, weshalb manche Cortinarien neue Namen bekommen.

    Mir geht's da wie Dir.

    Ich kann da keine belastbaren Unterschiede feststellen und halte mich wenn möglich am Mykorrhizapartner.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Nobi,

    auch ich war von dem hellen Stiel überrascht. Die Hutfarbe passt aber, find ich, schon recht gut zum Gurkenschnitzling. Den gerieften Hutrand würd ich bei den durchnässten Pilzen momentan nicht überbewerten. Man findet den im Spätherbst ja fast bei jeder Exkursion mal an Waldwegrändern im Kraut rumstehen. Diese Aussage vom Thiemo hat mich dann nicht mehr zweifeln lassen, auch wenn ich weiß, dass man sich erwartete Gerüche auch in gewissem Maße einbilden kann:

    "Wenn dann eher Essiggurkenwasser mit einer fischigen-tranige Komponente. Und der Duft geht nur schwer von den Fingern ab.;)"

    Ich wüsste keine irgendwie ähnlichen Schwammerl auf die das zutrifft.


    Es gibt übrigens sogar eine geruchlose Form, die ich mit dem Hias mal in der Toskana gefunden hab.

    Die hat er, glaub ich, auch auf seine Seite hochgeladen.


    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand,

    dann rat ich mal mit.

    Bei G. erythropus bin ich beim Lukas.

    Nr. 9 an Holz könnten Ulmenraslinge sein.

    Nebelkappe, Tubaria und Rosablättriger Helmling seh ich auch so.

    Der "Orangeseitling" am Schluß könnte auch Tyromyces kmetii sein, und beim Parasol könnt ich mir M. fuliginosa vorstellen.

    Und Nr. 5 ist kein Kartoffelbovist sondern ein Stäubling, Lycoperdon.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Simonius,

    das ist ein ganz normaler Steinpilz, Boletus edulis, und er ist auch noch nicht zu alt vom Entwicklungsstadium her. Trotzdem wird Dir hier keiner eine Essensfreigabe geben. Die wachsen auch im Buchenwald.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Andreas,

    na ja...zwischen richtig halb-halb mit Laufrille, wie bei den Arten um M. procera und richtig einfach, wie bei typischen M. mastoidea, wo der Ring ja auch aufsteigend ist, gibt's halt auch was dazwischen, wo die Veli nicht 50:50 augeteilt sind.

    Schau Dir mal Bilder von typischen M. mastoidea an. Da ist der Ring deutlich einfach und aufsteigend. Aber all das sind auch nur meine Interpretationen der Arbeiten in jüngster Zeit, insbesondere der Zusammenfassung von G. Friebes im Tintling, die im Internet leicht zu finden ist.

    Ganz sicher bin ich mir da auch noch nicht, und einen "echten Konradii" hab ich demnach wohl noch nicht gefunden, oder bisher noch nicht von M. mastoidea getrennt bzw trennen können.

    Also alles nur Meinungen und Hypothesen...

    Ich kann Dir nur raten weiterhin immer kritisch zu bleiben, Andreas!👍

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    ich denk, dass der Ring doppelt ist, und der Schirmling deshalb nicht in der Mastoideagruppe zu suchen ist, in die M. konradii ja gehört.

    Ich vermute hier diese M. rhodosperma, die in älterer Literatur oft als M. konradii bzw. M. rickenii abgebildet ist.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Basri,

    neben dem bereits gesagten ist

    der Mönchskopf im Vergleich zum Feldtrichterling ein riesiges Schwammerl mit nicht selten tellergroßen Hüten.

    Die "Feldtrichterlinge" sind kleine weiße Schwammerl mit Hüten, die selten 5cm erreichen.

    Ein ganz anderes Kaliber also.

    Wenn die beiden in einem Pilzbuch nebeneinander abgebildet sind, sieht man das auf den Fotos natürlich nicht, weil da alle Schwammerl gleich groß abgebildet werden. Deshalb sind die Texte wichtiger als die Bilder. Solch eine Frage stellt sich mE nur, wenn man Schwammerl rein nach Bildervergleich versucht hat zu bestimmen.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand'

    im ersten Post hat Herbert geschrieben, dass die abgebildeten Fk 7 bis 10cm Durchmesser hatten und bis 15cm groß werden konnten.

    Das ist dann schon eine Größe die für den Mönchskopf bzw. was knubbelloses aus dem Aggregat spricht. C. phyllophila oder L. caespitosa, die ja büschelig wächst, sollten dann außen vor sein.

    Auch der Keulenfuß passt mMn schon farblich ned. Der hat meist so einen grauoliven Touch, sodass ich den meist schon von oben erkennen kann.

    Die verschiebbaren Lamellen hab ich eigentlich erwähnt um die Nebelkappe auszuschließen.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    Nebelkappen haben eine andere Hutfarbe und meist ned so stark herablaufende Lamellen. Teste doch mal, ob man die Lamellen mit dem Fingernagel leicht verschieben kann, Herbert!

    Ich würd knubbellose Mönchsköpfe vermuten. Da passt die Farbe, die rel weit stehenden Lamellen und auch der "blumige" Geruch besser.

    An liabn Gruaß,

    Werner