Cystolepiota bucknallii?
An liabn Gruaß
Werner
Cystolepiota bucknallii?
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Werner
GriasDi Markus,
das kann gut hinkommen. Er sollte halt vor dem Schwärzen nicht gerötet haben.
An liabn Gruaß
Werner
Hm...
Und mir kam als erstes Agrocybe in den Sinn.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Du,
das schaut sehr nach Agaricus bohusii, dem Spindelfüßigen Egerling, aus. Ein schöner Fund, der mir noch nicht untergekommen ist, und eher in wärmebegünstigten Flusstälern beheimatet ist.
Hier im Forum gibt's keine Essensfreigaben.
Der Pilz (wenn er es denn ist) gilt als essbar, ich hab aber schon von Vergiftungen gelesen.
Spindelfüßiger Riesenegerling (Agaricus bohusii)
Allein schon wegen seiner Seltenheit würd ich sowas nie zu Speisezwecken sammeln.
An liabn Gruaß
Werner
bin ziemlich siecher das um Antrodiella serpula gehet.
GriasDi beli,
uch hab mir die Bilder nochmal angschaut und kann mich mittlerweile, auch mangels Alternativen, mit Deinem Vorschlag anfreunden. Antrodiella serpula/hoehnellii parasitiert an Schillerporlingen, meist I. nodulosus, dazu würd Buche gut passen.
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Werner
Servus beinand', griasDi Corinne,
ich glaub weder bei dem Fund in Schweden an T. ustale, noch bei Deinem Fund, Corinne.
T. ustale ist ein strikter Buchenbegleiter, der in unseren buchendominierten Jungmoränen sehr häufig ist. Das starke Bräunen im Alter machen auch andere braune Ritterlinge, wie z.B. der birkengebundene gelbfleischige T. fulvum bzw die Nadelwaldart T. pseudonictitans, wenn man sie von T. fulvum trennen will.
Genau danach sieht Dein Fund aus, Corinne.
Der Fund aus Schweden wird wohl einer der schwer differenzierbaren kiefernbegleitenden Braunen sein.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi beli,
die Antrodiella serpula/hoehnellii glaub ich nicht. Die hat nur eine gelbe äußerste Zuwachskante. Die kenn ich.
Und auch an den Harzigen Sägeblättling glaub ich nicht. Das ist ein Schwammerl des Winterhalbjahres und schaut trotz fehlender Schuppen anders aus.
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Werner
GriasDi,
leider schreibst Du halt zu den Funden einfach rein gar nichts dazu. Kein Geruch, nichts über die Weichfleischigkeit bzw Zähigkeit der Fruchtkörper, nicht mal auf welchem Holz sie wuchsen. Nur Nadel- oder Laubholz würd schon helfen.
Du musst doch mittlerweile mitbekommen haben, dass solche Dinge für Bestimmungsvorschläge wichtig sind.
Trotzdem...
Nr.2 würd ich für Neolentinus aspideus, den Schuppigen Sägeblättling halten, auch wenn er alles andere als schuppig daherkommt.
Der sollte einen auffälligen süßlich chemischen Geruch gehabt haben und an Nadelholz gewachsen sein.
Bei Nr.3 schaut das Substrat nach Buche oder zumindest Laubholz aus. Da fällt mir erstmal für beide Porlinge nichts ein.
Nr.4 schaut nach einer Nebenfruchtform aus, wie sie manche Ascomyceten bilden. Trichoderma z.B.
Und Nr.5 ist Pycnoporellus fulgens. Ein schöner Fund. Eine vor Jahren recht seltene Art, die sich ausbreitet.
An liabn Gruaß
Werner
Schaut ganz danach aus, ja
Servus beinand',
da würd ich jetzt auch mal einhaken wollen.
Waldfreundrüblinge als Speisepilze...das isr unnötig und wenn dann was für Spezialisten.
Wenn schon Fachkundige die Waldfeunde nicht sicher trennen können und dann noch Arten wie der Brennende Rübling oder der Striegelige Rübling oder auch für Fachleute eher kryptische Arten, wie z.B. Gymnopus intermedius existieren, von dem über die Essbarkeit wohl nichts bekannt ist,...
Das sind keine Speisepilze, auch wenn sie sicher bestimmt essbar wären.
An liabn Gruaß
Werner
Servus beinand'
anbei der link zu einem kurzweiligen Exkursionsbericht von unserm Hias zu einer außerordentlichen pilzkundlkchen Exkursion des VfP München vor zwei Wochen.
Vui Spaß dabei
An liabn Gruaß
Werner
Umformuliert, die ätere Version dieser Nachricht war unhöflich, sorry
Hallo,
darf ich als Laie davon ausgehen, dass es sich um ein Goldblatt handelt? Ich habe die Bestätigung nicht gefunden. Wenn ja, ist es ein seltener Pilz? (die Glückwünsche weisen für mich darauf hin).
Danke und LG Paulis
GriasDi Paulis nochmal,
Dein Einwand bzw. dein Nachboren war auch unumformuliert total gerechtfertigt und nicht unhöflich.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Paulis,
freilich..Du hast vollkommen recht.
Ja, das Goldblatt.
Eine lamellige Ziegenlippe sozusagen.
Ich weiß das von mir...es ist was besonderes dss Goldblatt zum ersten mal zu finden, weil Du beim aufsammeln an eine Ziegenlippe denkst, und beim umdrehen der Ahaeffekt kommt.
Genau so wird's beim Matthias gewesen sein.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Matthias,
das ist ein Sägeblättling.
Mit dem Geruch und an Nadelholz sollte das Neolentinus aspideus sein.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Matthias,
wenn Du schon so fragst...
wird's keine Ziegenlippe sein. ![]()
Glückwunsch!
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi,
schade, dass Du keine detaillierten Bilder der Hutober- und unterseite gemacht hast.
Vom Erscheinungsbild würd ich aber an Oxyporus ravidus denken.
An liabn Gruaß
Werner
Das erste Bild mit dem rötlichen Fruchtkörper?
Das ist ein Leberreischling. Der schaut so aus, wenn er jung ist.
GriasDi Jörg,
der erste ist ein junger Leberreischling und der zweite schaut sehr nach I. dryadeus, dem Tropfenden Schillerporling aus.
I. dryophilus ist viel seltener und wächst höher am Stamm.
Im Unterschied zu I. dryadeus besitzt er einen auffälligen Mycelialkern.
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Werner
GriasDi Harald,
Trametopsis cervina schaut zwar farblich so aus, trotzdem sollte das Antrodia serialis bzw, wenn es sich nicht um Fichte handelt, einer aus dem Aggregat um A. serialis sein.
Die Hütchen sollten sehr zäh gewesen sein und die Poren eng.
An liabn Gruaß
Werner
Servus beinand',
da das noch ein Initialstadium darstellt, ist
das wohl nur Raterei.
Der seltene wärmeliebende I. dryophilus wächst tatsächlich in einiger Höhe am Stamm. Den würd ich aber schon deshalb ausschließen, weil der einen Mycelialkern bildet. Der kommt also ähnlich dem Zunderschwamm aus einem knolligen Gebilde. I. dryadeus kenn ich auch nur am Stammgrund und auch Abortiporus biennis würd ich ausschließen wollen, allein schon von den Farben her.
Aber...einen Bestimmungsvorschlag hab ich nicht.🤷♂️
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Bernd,
ich würd da zuallererst an Oligoporus fragilis, den Fleckenden Saftporling, denken.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Benjamin,
Fichte, montan, nicht mild, blutrot und rotgeflammter Stiel. Die Farben der ersten Fotis gefielen gar nicht, aber die auf dem Studiofoto mit dem Meterstab sind sehr typisch, so wie ich R. rhidopus aus dem Zillertal kenne.
An liabn Gruaß
Werner
Nein, ich denk schon, dass das R. rhodopus ist. Der höchst wahrscheinliche Mykorrhizapartner ist ja auch Fichte. Ich hab die R. helodes nur zur Info genannt, weil der praktisch gleich aussieht. Ich kenn R. rhodopus vom Zillertal.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Jörg,
ich denke, dass dieses spezielle Rot am Stiel einzigartig ist unter den Dicken, und nur der Satan so gefärbt ist.
An liabn Gruaß
Werner
GriasDi Benjamin,
es gibt die makroskopisch sehr ähnliche und wohl auch seltenere R. helodes, auf die ich im Forum auch schon hingewiesen wurde, als ich mal eine R. rhodopus vorstellte.
Die mag's aber eher nass.
Auf den neuen Fotos ist übrigens die Hutfarbe viel typischer, als auf den Eingangsfotos.
An liabn Gruaß
Werner
