Beiträge von Werner Edelmann

    oder doch Birke, was ich favorisieren würde und auch am besten passen würde.

    Die von Pablo bei Nr. 4 ins Spiel gebrachte T. pubescens kann natürlich auch sein, obwohl die dunkle Verfärbung der Poren schon für T. hirsuta spricht. T. pubescens überdauert normalerweise auch nicht über den Winter und wird sehr schnell von Insekten/Maden zerfressen, hat also eine eher kurze Vegetationszeit.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Ogni,


    rein makroskopisch hab ich an Deinen Bestimmungen nicht viel auszusetzen.

    Die Buckeltramete is klar, Nr.2 Anistramete auch, auch wenn Du keinen Anisgeruch festgestellt hast. Nr. 3 würd ich aber eher T. hirsuta bezeichnen wollen. Trichaptum abietinum ist auch klar und der Irpex lacteus auch. Steccherinum oreophilum wird wohl nicht so pileat. Zur Sicherheit müssten halt die Schnallenverhältnisse gecheckt werden.

    Auch mit T. ochracea würd ich mitgehen. Eiche als Substrat wär aber sehr ungewöhnlich.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Stefan,

    danke für Deine Antwort.

    Die Makrokonidien sind 2-3fach septiert, ja. Hab ich Beitrag schon geschrieben gehabt.

    Das ist vollkommen neues Terrain für mich. Ohne die Nff hätt ich den Fund gar nicht mitgenommen.

    Ich hab den Artikel mittlerweile bekommen.

    Die Ascosporen von D. diatrypellicola sollen noch größer sein, als die von mir gemessenen. (14-18 x 8-10 mü.)

    Evtl sind die von mir gemessenen aber auch noch nicht ganz reif. Sporen mit 15 x9 mü waren aber schon dabei.

    Die Makrokonidien aus Kultur sollen nur 1fach septiert und etwas kleiner sein (35) 40 - 52 (56).

    Wie gesagt...ich bin von N. magnusiana mit dem zugehörigen Fusarium epistromum ausgegangen, die ich einfach nur mikroskopisch bestätigen wollte. Die kann's aber sicher ned sein.

    An Herrn Jaklitsch hab ich mich natürlich nicht gewandt. Ich kenn den ja ned. Der hätte viel zu tun, wenn da jeder mit seinen Nectrien ankommen würde.

    Asco France wär noch eine Möglichkeit, aber französisch...

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Björn,

    toller Bericht!

    Bei der Kohlenbeere handelt es sich um Hypoxylon howeanum mit der Nff Isaria umbrina.

    Interessant sind die Falschen Mehlaue, die Du hier immer mal wieder einstellst. Die hab ich bisher vernachlässigt.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Magellan,


    das sind wirklich sehr schöne Fotos einer ausgesprochen prächtigen Art /Gattung.

    Trotz der Prächtigkeit sollten wir bei der korrekten Bezeichnung "Kelchbecherling" bleiben, da "Prachtbecherling" für die Gattung Caloscypha angewandt wird.

    Anbei ein paar Fotos von C. fulgens.



    Nix für unguat,

    an liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Wastl,

    ich geh davon aus, dass der auch an dem Stammstück wuchs, an dem die kleinen Xeromphalias waren?

    Der schaut sehr nach Lentinus adhaerens, dem Harzigen Sägeblättling aus, der übers Winterhalbjahr an Nadelholz wächst.

    Die Klebrigheit müsste Die eigentlich aufgefallen sein.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',

    ich machte den Fehler letzten Samstag im Rahmen einer Kartierungsexkursion der MAMU des VfP München eine "Nectria" an Diatrypella favacea mitzunehmen, weil sich auf dem Stroma der Diatrypella auch diese schönen orangefarbenen Teile befanden.



    Nach gängiger Literatur, wie z.B. Ellis & Ellis kommt bei N. magnusiana raus, wo auch eine Anamorphe, als "Dendrodochium" ausgebildet erwähnt wird.

    Die Mikroskopie ergab aber dann Ascosporen, die mit 13-15 x (5,5) 6 - 8 (9) µm zu groß, vor allem zu weit sind.



    Außerdem sind für die Anamorphe, wie auch im Abgleich mit Booth, nur Mikrokonidien mit 4,5-6 x 1,5-2 µm erwähnt.

    Bei dieser Anamorphe stellte ich aber neben den mit 6-8 x 1,5-2 µm zu großen Mikrokonidien auch Makrokonidien fest.

    Die 2-3fach septierten Makrokonidien hatten ca. 45-65 x 3-4 µm.



    Hier noch die Bilder der Zellen, an denen die Konidien abgegeben werden.



    Bei meiner Recherche im Netz hab ich mitgekriegt, dass erst 2019 eine Dialonectria diatrypellicola neu beschrieben wurde, bei der die Ascosporenmaße ziemlich gut passen würden. Leider keinerlei Angaben über die Anamorphe, außer daß sie zum Fusariumtyp gehört und wohl nur aus Kultur bekannt ist.

    Die Art wurde in diesem Artikel beschrieben, der mir leider nicht zugänglich ist.

    Lechat, C; Fournier, J; Gardiennet, A. 2019. Three new species of Dialonectria (Nectriaceae) from France. Ascomycete.org. 11(1):5-11

    Was meinen die Nectrialeskenner?

    Kann es sich um Dialonectria diatrypellicola handeln?


    An liabn Gruaß,

    Werner

    GriasDi Kogge,

    wie Uwe schon schrieb, handelt es sich beim ersten nicht um den Samtigen sondern den Striegeligen Schichtpilz. Das gelatinöse schwarze ist aber kein Zitterling sondern ein Drüsling. Nämlich Exidia plana, der Warzige Drüsling.

    An liabn Gruaß,

    Werner

    Servus beinand',


    das ist schon Lenzites betulinus.

    Ich denke auch, dass es sich um einen Birkenstumpf handelt.

    L. betulinus hab ich übrigens schon an einigen anderen Laubhölzern gefunden.

    Der wächst nicht nur an Birke.


    An liabn Gruaß,

    Werner

    Guten Morgen,


    da hast Du Recht.

    Keine Becherkoralle.

    Und jetzt seh ich grad, dass die auch an Birke dran. Ich denke jetzt, dass Du mit R. stricta wohl doch richtig liegst.

    Die Fk sind halt schon reif.


    An liabn Gruaß,

    Werner

    Wenn ich mir die Astenden so anschau, könnte es auch eine Becherkoralle, Artomyces pyxidata, sein. Leider sieht man die Astspitzen nicht gut.

    Bei der Becherkoralle entsteht durch die Bildung neuer Äste an den Spitzen eine charakteristische Delle (Becher).