Beiträge von Azalee

    Naja, ich hab ja selbst nicht mehr als diese beiden Fotos. An Schwefelköpfe hatte ich vor Ort auch gedacht, weil da etliche jüngere herumstanden. Aber wo stehen die nicht 😅


    Keine Sorge, ich bestimme keine Pilze mit einer Bildersuche. Ich hab nur Google Lens auf das eine Foto schauen lassen 🙈 Aber wie gesagt, wären mir Leisten vor Ort eigentlich sofort aufgefallen.

    Hi!


    Diese wunderschönen Pilze fand ich im Kiefernmischwald. Da ich eigentlich nach Reizkern schaute, habe ich nur ein schnelles Foto gemacht ohne ernsthafte Bestimmungsabsichten. Bei der Bildersuche bekam ich aber jetzt Fotos von Trompetenpfifferlingen angezeigt, die meinen Pilzen sehr ähnlich sehen. Ich hätte allerdings meine Pilze als Lamellenpilze eingestuft, leider habe ich kein Foto direkt von unten. Und die Trompetenpfifferlingen, die ich kenne und schon reichlich gesammelt habe, sahen auch irgendwie anders aus, liegt aber vielleicht am Alter?


    Hat jemand anhand dieser beiden (ich weiß, zur Bestimmung eigentlich ungeeigneten) Fotos eine Idee?


    Diese wunderschöne Täublinge habe ich heute in einem Mischwald mit etlichen Kiefern gefunden.


    Mit dem farbigen Stil und den tollen gelben Lamellen kann das nur der zitronenblättrige Täubling sein, richtig? Die Pilze sahen zum Reinbeißen aus, wie schade, dass sie giftig sind 😅


    Welche Vorstellungen du von "Kiefernwald" hast, ist auch etwas diffus.

    Vielen Dank für deine vielen Tipps 👍


    Meine - vielleicht etwas naive - Idee war, dass in Wäldern mit hohem Kiefernanteil (also irgendwie ein Kiefernwald) am ehesten Edelreizker zu finden sind, also eher als an einzelnen, in einen Laubwald eingestreuten Kiefern ☺️

    Ich bin zwar weder am Anfang noch ziellos 😜 aber die Reizker sind erst seit diesem Jahr in mein Beuteschema geraten und mangels Kiefern fehlen mir Fundstellen und die damit verbundenen Erfahrungen. Von der einen, im übrigen sehr ergiebigen Edelreizker-Stelle her, kann ich die beschriebenen Bedingungen aber schon mal voll bestätigen 👍 Anbei ein Foto der Ausbeute von heute (werden erst morgen zubereitet und ggf. noch ein bisschen aussortiert).


    In einem anderen Wald fand ich heute auf einem kleinen Rasenstück grüne Reizker. Ich tippe auf Spangrüne Kiefernreizker, weil Kiefern die einzigen Nadelbäume in der Nähe waren.


    Sooo, also das hat durchwachsen geklappt ;) Der erste angebliche Kiefernwald war keiner. Noch nicht einmal vereinzelte Kiefern standen da. Der zweite angesteuerte Wald war zwar nicht überall mit Kiefern bewachsen, wie es der Karte entsprochen hätte, aber immerhin ein Teil davon. Leider scheint es trotz eigentlich idealer Bedingungen kein "Reizker-Wald" zu sein, aber immerhin habe ich eine Stelle mit einigen überständigen und zwei, drei jungen Reizkern gefunden. "Leider" "nur" Fichtenreizker (in der Nähe waren Fichten und Kiefern), aber immerhin!

    Oh, cool! Den Waldmonitor kannte ich noch nicht :thumbup: Wie befürchtet ist es bei uns ziemlich dünn mit Kiefern, aber ein paar Stellen, die nicht zu weit entfernt sind, habe ich gefunden. Vielleicht habe ich da ja Glück mit meinen neuen Lieblingen, den Reizkern ;)


    Ich komme aus der Region Nordhessen.

    Es interessiert mich, weil ich versuche, weniger tierisches Eiweiß zu konsumieren. Aber zum Diskutieren gehören ja zwei, also lassen wir das besser.

    Tofu 👍


    Ich bin Vegetarierin und ersetze Fleisch durch Linsen, Kichererbsen etc., Tofu, Ei, Käse, ab und zu Fisch und zum Teil auch durch Pilze. Hier aber nicht mehr als 250g pro Woche Wildpilze, lieber kaufe ich öfter mal Zuchtchampignons.

    Guten Morgen zusammen!


    In unserer Gegend sind leider Kiefernwälder ziemlich rar. Die Kiefern sind eher lose in Laubwälder eingestreut, reine Kiefernwälder oder zumindest Nadelwälder mit Kiefernbeinmischung gibt es nur vereinzelt.


    Hat jemand eine Idee, wie ich spezielle Wälder, in diesem Fall Kiefernwälder, ausfindig machen kann? Ich könnte beim Forstamt anrufen, aber ob die so begeistert von fanatischen Pilzsammlernen sind... 🙈


    Ich habe außerdem eine Kartierung bezüglich der Bodenarten gefunden, das gibt zwar schon einmal Hinweise, aber natürlich stehen höchst unterschiedliche Bäume auf ähnlichen Bodenarten.


    Gibt es so etwas auch für Wälder? Eine Karte, auf der man relativ detailliert sehen kann, welche Bäume dort wachsen?


    Eine weitere Idee war, in der Satellitenansicht von Google Maps einen mir bekannten Kiefernwald mit anderen Wäldern zu vergleichen, um es alleine an der Optik auszumachen. Da muss man aber mit exakt dem gleichen Maßstab arbeiten und selbst dann sehen Kiefernwälder von oben Laubwäldern einfach sehr ähnlich.


    Auch bin ich schon einen Teil unserer Umgebung abgefahren, um nach Kiefern Ausschau zu halten. Da sieht man aber meist nur die Waldränder und die Kiefern, die ich so gefunden hatte, waren dann auch tatsächlich eher eine Randbewachsung.


    Habe ihr noch eine Idee?


    Viele Grüße! 🙂

    Ringzone....

    Da fehlt mir sicherlich die persönliche Erfahrung. Von den Pilzbeschreibungen her hätte ich von der Ringzone her beide Pilze für möglich gehalten, weil ich für beide diese Angabe gefunden hatte.

    sieht danach aus.

    Ich hätte auf den ersten Blick an einen Flämmling gedacht. Für den Gifthäubling finde ich den Gesamteindruck recht hell, besonders die Lamellen. Rein interessehalber, gibt es hier denn etwas, woran du Gymnopilus ausschließen kannst bzw. Galerina eindeutig erkennst? Ich kenne den Gifthäubling auch fast nur von Bildern, aber das war mein erster Gedanke bei den Fotos.

    Sehr interessant, danke. Vielleicht waren es tatsächlich unterschiedliche Reizker. Wenn ich mir meine Stielreste im Biomüll so anschaue, dann haben die meisten Stiele deutliche Grübchen, aber einzelne haben auch keine Grübchen.


    Der vorhin dokumentierte Anschnitt war an einem Stiel (Stiel 1), an dem ich (ist ja nur ein Rest) keine Grübchen erkenne.


    Ich habe jetzt noch mal einen Stiel mit deutlichen Grübchen herausgesucht und werde vor dem ins Bett gehen noch mal ein Foto machen, spätestens morgen dann. Der Schnitt von gestern ist bei diesem Grübchenstiel (Stiel 2) aber schon mal eher grünlich, der alte Schnitt von gestern beim ersten Stiel ist schmutzig dunkelrot oder so.


    Weitere Bilder von den Hüten als die weiter oben im Fred habe ich nicht. Auf dem Übersichtsfoto sind aber alle Pilze drauf, die in der Pfanne gelandet sind.


    Was die Lichtverhältnisse betrifft, so sind sie sicherlich nicht ideal, aber die Verfärbung entspricht schon ungefähr dem Bild in natura, darauf habe ich geachtet 🙂


    Ich halte meine Reizker ja für Edelreizker (Grübchen, keine grünen Zonen, Kiefern), habe aber zusätzlich jetzt noch mal die Verfärbung beobachtet (hatte die Stiele noch zum Anschneiden).


    Lange hat sich gar nichts verändert, erst beim sehr späten Draufschauen ist aus dem Orange ein dunkles Rot (weinrot?) geworden.


    Beim Lachsreizker wäre die Veränderung aber schneller und deutlicher eingetreten, oder?


    Das mit der Vorfreude habe ich schon durch 😅 Letztes Jahr war ich an der Stelle im Dezember, ich glaube es war sogar schon kurz vor Weihnachten, da standen unglaublich viele überständige Reizker dort herum, aber kein einziger war mehr zum Essen zu gebrauchen.


    Ist leider nicht direkt um die Ecke, aber auch nicht aus der Welt. Ich werde also sicherlich noch (ein paar) mal hinfahren 😉

    Vielen Dank für deine ausführliche Antwort! 👍👍


    Genau, die Reizker habe ich ebenfalls in einer unbeschichteten Pfanne gemacht, weil ich die richtig schön heiß machen kann. Und Salz erst später dazu. Das war super 😋


    Ich glaube, ich muss heute oder spätestens morgen noch mal los, solange es noch welche gibt 😅

    Die graue Farbe ist völlig in Ordnung, das ist sogar die typische Ausprägung. Die Vermutung, dass die zäh sein könnten, rührt vermutlich daher, dass die Fruchtkörper schon relativ lappig aussehen und nicht mehr fest und mit herunterlaufenden Rändern.


    Anbei ein paar Beispiele von jüngeren, aber ebenfalls grauen Exemplaren:


    Ganz herzlichen Dank für eure schnellen Antworten!


    Zwei fand ich beim Durchschneiden ein bisschen weich, die kamen weg, zwei hatten tatsächlich doch Maden und wurden natürlich ebenfalls entsorgt. Das macht aber nichts, es sind noch genügend Pilze zum Essen da. Mir geht es auch nicht um die Menge, nur letztes Mal hatte ich ein paar Reizker für eine Ausstellung gesammelt und gar keine Gelegenheit gehabt, selbst welche zuzubereiten.


    Ach so, wenn ich die aussortierten Pilze unter unserer kleinen Schwarzkiefer im Garten verteile, ist das vermutlich ein aussichtsloses Unterfangen, oder...? 🫣

    Hallo zusammen,


    ich habe heute Reizker, vermutlich Edelreizker wegen der ganzen Kiefern in der Nähe, gefunden. Unsicher bin ich mir beim Bestimmen der Frische.


    In der Literatur heißt es, dass sie im Alter trichterförmig werden. Aber ob das eine Auswirkung auf die Essbarkeit hat, dazu habe ich leider nichts finden können.


    Ich habe etliche große, deutlich trichterförmige stehen lassen, insbesondere, wenn der Grünanteil schon relativ groß war. Von den gesammelten, sind aber ebenfalls einige bereits trichterförmig. Ist das generell dann ein Ausschlusskriterium? Oder ist es entscheidender, dass das Fleisch fest ist und die Pilze insgesamt einen guten Eindruck machen?


    Anbei ein paar Eindrücke.


    Ich weiß, dass es keine Verzehrfreigaben gibt 😉 Mir geht es nur um die allgemeingültigen Kriterien bei Reizkern, weil ich mit denen noch wenig Erfahrung habe.


    Vielen Dank!


    Ich finde das auch schwierig, weil vieles bei diesem Frischetest subjektiv ist. Es heißt für Steinpilze z.B., dass man den Hut entweder nicht eindrücken können sollte oder dass die Delle von alleine wieder verschwinden muss. Wenn ich aber fest genug drücke, bekomme ich auch in einen ganz jungen knackigen Steini eine Delle... Da ist viel Erfahrung dabei. Diese sammele ich selbst noch. Aktuell bin ich vermutlich zu streng... :/


    Bei Steinpilzen kann man auch gut nach der Farbe der Röhren schauen. Weiße Röhren sprechen für einen jungen Pilz.