Guten Morgen
also ich gehe natürlich mit Freunden und auch Bekannten in den Wald. Auch von Arbeitskollegen wurde ich schon gefragt, ob wir mal gemeinsam losziehen. Die kennen meinen Instagram Account und kennen meine oft bunten Körbe. Das ganze geschieht nie kommerziell.
Als erstes bei solchen Ausflügen sage ich immer! " ich bin kein PSV und will und darf euch nicht über Essbarkeit beraten" Ich erkläre die Pilze die ich kenne, weise auf besondere Merkmale hin wie z. Bsp. bei älteren Pilzen auf die Gefahr der falschen Pilzvergiftung. Das ist tatsächlich wenigen bekannt und bewusst. Meist beschränkt sich das auf die meisten, ohnehin bekannten Speisepilze, am Ende sage ich, den Pilz würde ich essen, was nicht heißt, du kannst und musst den auch Pilz essen. Wenn das nicht legitim ist, dürfte man nie zu mehreren gemeinsam losziehen.
Manchmal habe ich mein Kosmos-Pilzbuch dabei, was mir bei Erklärungen hilft.
Was ich in meinen Korb lege und für mich als essbar deklariere, muss kein Maßstab sein. Klar sammle ich Täublinge und auch Stockschwämmchen, meistens aber, wenn ich allein unterwegs bin. Ich will natürlich vermeiden, dass Leute sagen...na Der hat ja die Pilze auch mitgenommen, also müssen sie gut sein.
Der zeitliche Aufwand sich zum Pilzsachverständigen ausbilden zu lassen, auch der finanzielle Aufwand! ist enorm und jeder PSV hat das Recht sich etwas zurückzuholen, wenn er Pilzwanderungen anbietet und sich einen Obolus dafür erbittet. Auch ich gehe heute noch bei solchen Wanderungen mit und drücke ab dafür, nichts ist umsonst.
Das war mal mein Senf dazu.
Viele Grüße Frank