Beiträge von barney

    Also erstmal bin ich noch weeeit entfernt die Champignon-Arten selbstständig auseinander zu halten. Dass es ein bisschen Erfahrung braucht, verstehe ich und das ist eigentlich auch der Grund meiner Anfrage.

    Eigenständig die Arten mit Sicherheit zu bestimmen erscheint mir sehr schwierig, weshalb ich mich mit dem Problem an euch wende. Viele von euch haben Erfahrung in dem Thema und ich erhoffe mir ein paar wertvolle Tipps, auf die ich in Zukunft achten sollte, um meine eigene Erfahrung zu sammeln.


    Falls mir jemand jetzt gleich den Rat geben möchte, ich solle mich an einen PSV mit meinen Funden wenden: Ich schaffe es leider selten zeitlich einen PSV aufzusuchen, da es meine Arbeitszeit leider nicht hergibt

    Danke für eure Unterstützung. Dann lag ich mit meiner Vermutung wohl nicht völlig daneben :)

    Das mit dem Döschen werde ich mal ausprobieren! Sollte doch funktionieren wenn ich dafür eine kleine Metalldose und ein Feuerzeug nehme oder?


    LG Phillip

    Hallo Leute,

    auch ich komme heut mal mit einer Frage nach Champignons.

    Folgende wunderschöne Gruppe habe ich im reinen Buchenwald aufgenommen .

    Wetter seit Tagen kühl und trocken

    Standort recht sonnig


    Zu den Pilzen:

    Lamellen gräulich

    kein stärkerer Geruch wahrzunehmen

    Stielbasis verfärbt kaum

    Hut verfärbt ziemlich schnell intensiv gelb


    Jemand unter den Erfahrenen einen sofortigen Verdacht? (manchmal gibt der Habitus ja eine erste Vermutung)

    Ich vermute evtl den Karboli aber dafür gilbt mir die Stielbasis zu wenig?

    Ja ich weiß Champignons sind schwierig ;)


    Ich kenne mich bei Egerlingen noch nicht so gut aus, weiß aber zum Beispiel wie Anischampignons riechen (für mich übrigens mandelartig)


    Ich erwarte keine Essensfreigabe - die FK sind am Fundort verblieben.


    LG Phillip

    Moin,

    komme aus der Ecke Westmecklenburg.

    Bei uns nimmt das Pilzwachstum und die Artenvielfalt jetzt Tag für Tag enorm ab.

    Dass vor 10 Tagen noch alles voll mit sämtlichen Arten stand, stimmt schon. Zumindest bei uns.

    Jetzt kommen die Nachtfröste hinzu (heute Nacht scheinbar flächendeckend).

    Es ist wie ein Schalter, der umgelegt wird.


    LG Phillip

    Hallo Steffi,


    Erstmal schön, dass du Freude an der Pilzbestimmung hast!

    Wenn du jetzt das erste Mal Pilze gesammelt hast, solltest du dich zunächst auf Röhrlinge beschränken. Auch hier gibt es schon eine Menge verschiedene Arten, die es zu differenzieren gilt. Bei Röhrlingen kannst du fast nichts falsch machen, da es hier kaum gefährliche Arten gibt. Außerdem kann man schon hier super die verschiedenen Merkmale kennenlernen.

    Andere Arten könnt ihr natürlich auch gern bestimmen, aber vom Verzehr rate ich zunächst dringend ab.


    Vorallem Perlpilze sind mM nicht wirklich für den Anfang geeignet da sie leicht mit anderen Wulstlingen verwechselbar sind (Pantherpilz zb.)


    Auf den linken beiden Exemplaren auf den Bildern fehlt ein sehr wichtiges Bestimmungsmerkmal - die Manschette.

    Farblich und von der Knollenform können es durchaus Perlpilze sein. Aber bitte nicht gleich alles in die Pfanne hauen, nur weil jemand hier meint, sie seien essbar.

    Hier gibt es keine Verzehrfreigabe.


    Der Röhrling rechts sieht mir schon überständig aus - Eiweißzersetzung hat vermutlich begonnen -> nichts für die Pfanne


    LG Phillip

    Kleiner Gruß nochmal zu diesem Thema:

    Ich habe sie gefunden! Endlich!

    Und ich muss sagen, sie haben meine Erwartungen absolut übertroffen!

    Sowas von lecker ;)

    Fundort war bei einer Kiesgrube mit umliegenden Kiefernbestand, leider etwas weiter von zuhause entfernt aber da werde ich bestimmt bei Gelegenheit nochmal Halt machen.


    Schönen Abend euch


    LG Phillip

    Ich melde mich zu dem Thema nochmal. Wir haben soeben das Rezept ähnlich ausprobiert, nachdem der PSV die Funde freigegeben hat und es war tatsächlich sehr lecker - kann ich nur empfehlen! Wird es jetzt öfter geben


    Vielen Dank dafür Nobi!


    LG Phillip

    Hallo Lea,

    nein ich habe keine mitgenommen, war mir noch nicht 100 % sicher (deshalb ja hier die Anfrage) aber ich wäre sehr froh wenn du über den Geschmack berichten könntest!

    Wenn du das Experiment überlebst :D


    LG Phillip

    Hallo Leute,

    mir ist aufgefallen, dass bei uns die Wälder voll mit den gezeigten Pilzen stehen.


    Ich bin mir ziemlich sicher, dass es sich um den Violetten Rötelritterling handelt, da er vorallem bei zermatschen in der Hand sehr fruchtig riecht (ja ähnlich wie Maracuja/Multivitaminsaft).

    Könnt ihr mir das bestätigen?

    Gibt es irgendwelche anderen violetten, nicht essbaren Verwechslungspartner die ebenso fruchtig riechen?

    Die Fruchtkörper fühlen sich ein bisschen wabbelig an, ändert sich das in der Pfanne?

    Sollte man diese Art nur als Mischpilz verwenden?


    - Sowohl im Nadel- als auch im Laubwald gefunden

    - auf der Huthaut ist eine sehr feine schleimige Haut (feuchtes Wetter)


    LG Phillip

    Also Fichtenreizker scheinen jetzt bei uns auch zu sprießen, dann werde ich mich die nächsten Tage mal wieder in den Kiefernwald begeben :)

    Danke für eure Hilfe!


    LG barney

    Danke schonmal für eure Antworten!


    Also sämtliche Röhrlinge sind mir ja bekannt und ich bin derzeit dabei, meine Kenntnisse etwas zu erweitern. Speziell habe ich mich jetzt auf Täublinge und Milchlinge gestürzt. Täublinge sind ja relativ häufig zu finden aber die Reizker halt nicht :/

    Ich habe schon viel gelesen und gehört, dass der Edelreizker kulinarisch sehr gut sein soll :)

    Aber es geht mir natürlich nicht in erster Linie ums futtern :D

    Ich habe mich über das Thema wirklich ausgesprochen umfangreich informiert aber zur Bodenbeschaffenheit finde ich nicht wirklich was.


    Ich suche weiter:thumbup:


    LG barney

    Hallo Leute,


    ich bräuchte mal einen guten Rat von euch.

    Ich bin derzeit intensivst mit der Suche nach Reizkern beschäftigt nur finden lässt sich gar nichts. Ich bin mir nicht sicher ob die Gegend, in der ich wohne überhaupt die richtige Bodenbeschaffenheit bietet, die die Pilze benötigen. Sämtliche Kiefernwälder hier sind nämlich überwuchert mit Beerengestrüpp und Farnen (siehe Bilder). Außerdem haben wir hier in Westmecklenburg ziemlich viel lehmigen Boden. In diversen Quellen habe ich gelesen, dass Edelreizker sandige Böden bevorzugen.


    Macht das hier überhaupt Sinn zu suchen?


    Wetter ist hier recht warm und regnerisch.


    Ist es mittlerweile vielleicht schon zu spät für Reizker?


    LG barney

    Vielen Dank für eure Antworten!

    Nochmal zum ursprünglichen Thema: Ich habe mich jetzt mal zur Geschmacksprobe durchgerungen und zu meinem Glück gleich milde Exemplare erwischt :)

    Jetzt habe ich ein kleines Stück (Lamellen und Hutfleisch) in den Mund genommen und so lange damit im Mund rumgespielt bis fast nichts mehr davon übrig war... Habe natürlich alles wieder ausgespuckt und ausgespült!

    Reicht das eurer Erfahrung nach, wenn man das ca. 1 min lang macht oder kann da geschmacksmäßig noch was kommen?

    Ich bin der Meinung, dass wenn das Stück nach 1 min noch nach nichts schmeckt, sollte der Pilz eigentlich essbar sein? Nicht, dass ich ihn dann essen will aber nur um die Arten einzugrenzen?

    Hallo Leute,


    ich hoffe ihr könnt mich ein bisschen unterstützen. Ich finde mich gerade in die Täublingswelt ein und brauche mal eure Meinung ob ich vielleicht richtig liegen könnte.


    Meine vermutung ist der rote Heringstäubling, da alle Merkmale übereinstimmen (bitte berichtigt mich!)


    Standort: Kieferwald

    -Lamellen spröde

    -Lamellen und Trama bei Berührung und Anschnitt bräunend

    -Leicht fischiger Geruch - an der Hand intensiver nach Berührung

    -Geschmacktest habe ich mir aufgrund des Geruchs leider nicht zugetraut

    -Stiel länglich strukturiert (siehe Bilder)

    -Hutoberfläche uneben

    -Huthaut zur Hälfte abziehbar

    Ja die große Variationsbreite der Farbpalette innerhalb einzelner Arten stellt mich natürlich vor ein riesen Problem. Ich finde es sehr schwierig erstmal ein Fuß in die Tür zu bekommen. Ich laufe durch den Wald und analysiere die Fruchtkörper mit den typischen Merkmalen und weiß nichtmal ob mir die Erfahrung etwas bringt, weil ich auf die ,,unscheinbaren" Merkmale noch nicht differenzieren kann.

    Übertriebenes Beispiel: ein erfahrener Kenner sieht 5 verschiedene Arten mit 5 verschiedenen offensichtlichen Farbtönen und ich sehe einfach nur rot und violett oder weiß und creme.

    Ich finde häufig rötliche Täublinge aber da gibt es ja zig verschiedene Arten und die Merkmale treffen oftmals auch auf mehrere zu. Dass ich nicht immer die genaue Art bestimmen kann, ist mir klar aber es ist mir noch schleierhaft, wie einige Leute schon von oben erkennen um was es sich handelt.:huh:

    Da möchte ich auch irgendwann hin kommen ;)


    LG barney

    Vielen Dank für die Unterstützung! Das hilft mir mehr als jedes Lehrbuch

    ==Pilz22

    Also wie schon vermutet! Die Farben sind auf den Bildern leider nicht so knallig wie in Natura. Und kann jemand was zum Alter bezüglich der Verwendbarkeit sagen?


    LG barney

    Hallo Leute,


    bin gerade zufällig im Wald über den gezeigten Kandidaten gestolpert.

    Bin mir ziemlich sicher dass es sich um den Fichtenreizker handelt aufgrund des Umgebenen Baumbestandes (ausschließlich Fichten).

    Seid ihr bei der Bestimmung bei mir?


    Rote Milch (Farbe nach 30 min unverändert)

    Geschmack: Keine Aussage

    Keine Grübchen am Stiel


    Tut mir Leid für das miserable Schnittbild, ich hatte kein Messer dabei weil ich eigentlich nicht auf der Suche war.


    Ich habe alle anderen Fruchkörper stehen lassen.

    Ich habe keinerlei Motivation diese Pilze zu verzehren, trotzdem meine Frage ob man sie in diesem Alterstadium noch mitnehmen kann (natürlich wenn sie gesund und ohne Maden sind). Muss mich in das Thema Reizker/Täublinge erst reinfinden, deswegen nehme ich davon natürlich noch keine Pilze zum Verspeisen mit, solange ich mir nicht 100%ig sicher bin.


    LG barney

    Hallo Marcel,

    Halleluja da gibts ja ne Menge recht unscheinbare Merkmale zu beachten. Sehr sehr spannend, dann werde ich mal einige Funde direkt nebeneinander vergleichen, um Erfahrungen bei den Farbnuancen zu sammeln. Das geübte Auge sieht wahrscheinlich auf den ersten (oder zweiten) Blick um welchen Kandidaten es sich handelt. Ich betrachte die Arten offenbar noch viel zu grob.

    Ich muss mir unbedingt in der Nähe mal einen erfahrenen Sammler schnappen und zusammen auf die Pirsch gehen :/

    Kannst du (oder natürlich jemand anderes) vielleicht eine gute Lektüre empfehlen, um die Bestimmung zu vereinfachen? Wenn ich im Wald fündig werde, bin ich immer ein bisschen überfordert bei der Recherche weil das Thema halt so vielfarbig ist. Ich weiß immer nicht, wonach ich richtig suchen soll.


    Vielen Dank für die super Hilfe!

    Sehr hilfreich


    LG barney