Guten Morgen Uwe!
Mit dem Ergebnis kann ich leben. Ich habe nicht nur die Gattung, sondern auch die Untergattung richtig erkannt.
Vielen Dank für die klärenden Hinweise!
Beste Grüße,
Frank
Guten Morgen Uwe!
Mit dem Ergebnis kann ich leben. Ich habe nicht nur die Gattung, sondern auch die Untergattung richtig erkannt.
Vielen Dank für die klärenden Hinweise!
Beste Grüße,
Frank
Guten Morgen und Danke für die Hinweise. Es ist gut möglich, dass es sich um zwei verschiedene Arten handelt, auch wenn die Aufsammlungen nur wenige Meter voneinander entfernt waren. Die auffallend helle Hutfarbe hat mich zum Kristall-Schleimfuß geführt, aber das war nur ein Schuss aus der Hüfte.
Mit meiner 08/15 Literatur komme ich nicht weiter, die ist lückenhaft. Ob immer alles stimmt, was in den Büchern und im Netz zu lesen ist, ist die nächste Frage. Z.B. schreibt Lüder auf Seite 255 zu Schleimfüßen: "Fleisch und Huthaut bitter". Entweder stimmt das in dieser Allgemeinheit nicht, oder ich habe keinen Schleimfuß gefunden.
Gruß,
Frank
Guten Abend!
Diese hellhütige und langstielige Cortinarie ist mir heute im Eichen-Hainbuchen-Mischwald auf basischem Basaltboden aufgefallen. Trotz tagelanger Trockenheit und recht hohen Temperaturen ist der Hut und untere Stielhälfte klebrig, also ein Schleimfuß? Wenn ich mich in dieser Sektion umschaue, fällt mir der Kristallschleimfuß ins Auge. Allerdings soll der Kristallschleimfuß stark bitter schmecken, meine Exemplare schmecken jedoch mild. Was könnte es sonst sein?
Grüße,
Frank
Hallo Norbert!
Danke für deine prompte Antwort. Die Krause Kraterelle hatte ich vor vielen Jahren einmal gefunden, kann daher die Bandbreite dieser Art nicht einschätzen. Bei Schwammerlkoenig.de ist aber ein Foto, was zumindest eine Ähnlichkeit mit meinem Fund erkennen lässt. Eine bessere Alternative sehe ich derzeit nicht, aber vielleicht kommen ja noch andere Vorschläge.
Grüße,
Frank
Guten Morgen Pablo!
Mit dem Kauf eines Mikroskops ist es leider nicht getan, man muss damit auch richtig umgehen können. Neben der finanziellen Investition bedeutet das viel Zeitaufwand für Kurse und praktische Übungen, die mir im Moment nicht zur Verfügung steht.
Chemische Farbreaktionen finde ich da viel praktischer.
Gibt es speziell für Cortinarien neben der Kalilaugenreaktion noch andere Reagenzien? Bei den Täublingen kann man so viel mit Eisensulfat, Guajak, Sulfovanillin etc. machen.
Grüße,
Frank
Sehr lehrreich, das Vergleichsfoto! Und zugleich eine eindringliche Warnung ....
Hallo Sebastian!
Danke für die Bestätigung von Nummer 1. Irgendwann muss ich mir ein Mikroskop zulegen, um bei den schwierigen Gattungen die Aufkärungsquote zu steigern ...
Gruß,
Frank
Guten Abend,
diese beiden Cortinarien sind mir heute im Eichen-Buchen-Kiefern-Mischwald auf eher saurem Buntsandstein begegnet. Nummer eins hat wegen dem angenehmen Geruch den Arbeitstitel dunkelvioletter Schleierling bekommen:
Nummer zwei ist nicht so einfach und der Geruch nicht sonderlich auffällig:
Auffällig sind hier die orangebraunen Stellen an der unteren Stielhälfte auch bei ganz jungen Exemplaren (vermutlich kein Sporenpulver ? Siehe die beiden waagerecht liegenden Fruchtkörper) und die dunkel rostbraune Farbreaktion mit Natronlauge auf der Huthaut und in den Lamellen, im Fleisch schwach und auf dem Stiel praktisch nicht:
Anmerkungen, Korrekturen und Namensvorschläge sind willkommen.
Grüße,
Frank
Hallo Stefan,
danke für die prompte Antwort. Irgendwo hatte ich mal gelesen, dass es hin und wieder sterile Fruchtkörper gibt, in denen keine Sporen heranreifen.
Dann erscheint es mir nachvollziehbar, dass z.B. bei einer Cortinarie die Lamellen hell bleiben und so ein Weißsporer vorgegaukelt wird.
Der umgekehrte Fall, dass ein Weißsporer mit bis ins Endstadium normalerweise weißen Lamellen braune Lamellen ausbildet und so einen Braunsporer vorgaukelt, war mir bislang nicht bekannt. Beide großen Fruchtkörper wirken optisch normal; kein Schimmelbelag, Zersetzungsgeruch, Überalterung, Austrocknung oder dergleichen. Da würde mich doch sehr interessieren, was die Ursache für diese Anomalie ist.
Beste Grüße,
Frank
Hallo Harald,
mir war wegen der blassen Hutfarbe und der braunen Lamellen der beiden großen Hüte nix besseres eingefallen. Ein typischer Fälbling sollte doch so aussehen, oder?:
Diese Exemplare habe ich heute unter zwei großen Eichen gefunden, Geruch wie ein Mix aus Rettich und Kakao. Vielleicht wieder der Kakao-Fälbling? Hatte ich (vermutlich) vor einigen Wochen, allerdings kenne ich die optische Bandbreite dieser Art nicht.
Gruß,
Frank
Wenn ich mir verschiedene Bilder des Braunen Raslings ansehe, dann scheint es unterschiedliche Formen zu geben. Da ich keine Alternative gefunden habe, gehe ich davon aus, dass es wirklich der Braune Rasling ist. Da die Bekannte, in deren Garten die Pilze wuchsen, sie nicht wollte, habe ich sie mitgenommen, zubereitet und verspeist (nur die Hüte)
Mutig, aufgrund eines Internet-Bilderabgleichs ohne Vorlage beim PSV Lamellenpilze zu verspeisen. Angesichts von mehreren tausend Pilzarten in Deutschland, davon garantiert viele mit weißen Lamellen und braunen Hüten ...
Gruß,
Frank
Einen schönen guten Abend,
heute habe ich dieses Büschel im Eichen-Buchen-Mischwald (Lehmboden auf Buntsandstein) gefunden und stehe völlig auf dem Schlauch. Geruch schwach pilzig, nicht unangenehm, Geschmack habe ich nicht geprüft. Für Hebeloma sind die Lamellen wahrscheinlich zu dunkel, was besseres fällt mit gerade nicht ein.
Beste Grüße,
Frank
Hallo Uwe!
Heute habe ich die Exemplare zur Uni Marburg gebracht. Nummer drei wurde als "wahrscheinlich Seifenritterling" taxiert und bei Nummer eins zeigte sich heute ein rosa Schimmer auf den Lamellen.
Könnte das vielleicht eine Entoloma sein?
Vielleicht bekomme ich das Rätsel nächste Woche gelöst, wenn ein Blick mit dem scharfen Glas hoffentlich für Aufklärung sorgt.
Gruß,
Frank
So, nachdem sich meine Zungenspitze "abgekühlt" hat, waren die anderen Kandidaten zur Verkostung an der Reihe. Nummer eins schmeckt völlig mild und leicht mehlartig. Nummer drei ganz schwach bitterlich-ranzig. Dann habe ich noch KOH, Guajak und Formaldehyd ausprobiert, leider ohne Erfolg. Weder Stiel, noch Hut oder Lamellen haben irgendeine Reaktion gezeigt. Formaldehyd soll mit dem rötenden Erdritterling T. orirubens an der Stielbasis sofort rot verfärben (Quelle: Fredi Kasparek, Über graue Ritterlinge, Der Tintling 4(01), Seite 46).
Blaue Flecken an der Stielbasis konnte ich bei Nummer eins nicht finden.
Besten Dank für die Hinweise!
Gruß,
Frank
Update: Nummer zwei schmeckt sofort bitter und erst mit mehreren Sekunden Verzögerung scharf. Diese Schärfe brennt immer noch auf der Zunge nach, obwohl ich den Mund gründlich ausgespült habe und das Bittere schon längst weg ist.
Gruß,
Frank
Hallo Stefan und Danke für das Feedback! Sollte der Tiger nicht nach Mehl riechen? Also ich kenne Maipilze und habe heute auch einen Riesenrötling gefunden, das würde ich als Mehlgeruch bezeichnen. Oder muss ich jeweils einen Fruchtkörper etwas "quälen", damit das besser zur Geltung kommt?
Gruß,
Frank
Hallo Stefan und Danke für das Feedback! Sollte der Tiger nicht nach Mehl riechen? Also ich kenne Maipilze und habe heute auch einen Riesenrötling gefunden, das würde ich als Mehlgeruch bezeichnen. Oder muss ich jeweils einen Fruchtkörper etwas "quälen", damit das besser zur Geltung kommt?
Gruß,
Frank
Hallo Nobi!
Den Backofen stelle ich zwischen 180 und 190 Grad. Es ist wirklich eine Gratwanderung, denn dunkelbraun = bitter = bäääh. Wenn die Schopftintlinge aber noch zu feucht sind, kommt das Aroma nicht richtig zur Geltung. Meines Erachtens ist der Schopftintling ein hocharomatischer Speisepilz, der viel zu wenig Beachtung findet.
Ich habe eine stark eutrophierte Ackerfläche, die wurde vom Voreigentümer zur Gülleentsorgung missbraucht. Da schütte ich seit letztem Jahr regelmäßig meine Schopftintlingsreste hin in der Hoffung, dass er dort zwischen all den Brennnesseln Fuß fasst ...
Beste Grüße,
Frank
Einen schönen guten Abend,
heute war ich wieder in meinem Lieblingsrevier zwischen Herborn und Dillenburg unterwegs. Basischer Basaltboden mit Eichen-Hainbuchen-Mischwald und vereinzelt eingetreuten Buchen.
Gleich drei Ritterlinge wollen benamst werden, Nummer eins hat schonmal den Arbeitstitel Seidiger Ritterling T. columbetta. Dass die Exemplare teilweise schon etwas angetrocknet sind, macht die Bestimmung nicht einfacher :-/
Nummer zwei mit auffälligen Stielschuppen und grauen Lamellen:
Nummer drei ist druckempfindlich und verfärbt sich orangebraun:
Geruch bei allen drei Exemplaren nicht lecker, schwer zu beschreiben. Irgendwo zwischen muffig-moderig und chlorartig, wobei der Geruch bei Nummer eins am schwächsten ausgeprägt war. Geschmacksprobe habe ich mir verkniffen (vor zwei Wochen hatte ich den Tigerritterling nicht richtig erkannt!), dafür könnte ich mit Eisensulfat, KOH, Formaldehyd o.ä. dienen, falls das was nützt.
Beste Grüße,
Frank
Hallo! Von mir kommt eine unkonventionelle Zubereitungsart a la Chips. Ich halbiere die Fruchtkörper, bepinsele sie dünn mit Olivenöl, wenig Salz und noch weniger Pfeffer und schiebe sie auf dem Backblech in den Backofen. Dort bleiben sie bis sie fast trocken und goldbraun sind, so wie Kartoffelchips.
Durch den Trocknungsvorgang auf dem Backblech wird das Aroma konzentriert, so schmecken sie mir am besten.
Gruß,
Frank
Danke für den Hinweis. Gerade habe ich mir das Exemplar nochmal angeschaut und einen weißen Schimmelbelag gesehen. Dass das dann nicht mehr nach Mehl, sondern muffig-modrig riecht, liegt wohl auf der Hand.
Gruß,
Frank
Hallo zusammen!
Dieses sonderbare Gebilde habe ich gestern im Eichen-Hainbuchen-Wald gefunden. Zunächst dachte ich an einen Tigerritterling, aber der müsste doch nach Mehl riechen? Der Geruch ist muffig-unangenehm und erinnert mich an den Geruch des Seifenritterlings. Was könnte es sonst sein?
Beste Grüße,
Frank
