Beiträge von frank2507

    Moin Malone!

    Gerade habe ich bei 123 Pilze gelesen, dass man die Becherkoralle mit Farbreaktionen identifizieren kann (KOH an der Basis = dunkelbraun, Schwefelsäure = schwachbraun). Das wäre eine interessante Alternative zum Mikroskop, wenn das artspezifisch ist.

    Leider habe ich keine brauchbare Literatur dafür. Hin und wieder findet man einzelne Hinweise, aber ein richtiger "chemischer Schlüssel" wäre wünschenswert.


    Gruß,


    Frank

    Guten Abend!

    Noch ein Fund vom heutigen Tag aus dem Eichen-Buchen-Mischwald auf basischem Basaltboden. Aufgrund des angenehm mehlartigen Geruchs würde ich auf Waldschneckling tippen, gibt es Einwände/Korrekturvorschläge?


    Grüße,


    Frank


    Guten Abend!

    Diese Koralle habe ich heute im Eichen-Buchen-Mischwald auf basischem Basaltboden gefunden.Kann man ohne Mikroskop eine Eingrenzung vornehmen oder ist das aussichtslos?


    Beste Grüße,


    Frank


    Hallo Andreas!


    Bei mir genau das gleiche Bild, dunkelbraune Lamellen bei ausgewachsenen Fruchtkörpern und graubraune Lamellen bei jungen Fruchtkörpern. Kein Trockenschaden, kein sichtbarer Schimmelbefall oder andere Ursachen erkennbar:


    Fälbling?


    Die haben mich richtig in die Irre geführt! Sterile Fruchtkörper waren mir bekannt, aber den "umgekehrten Fall" (Weißsporer mit hellen Lamellen färben sich dunkel) hatte ich noch nicht erlebt.


    Gruß,


    Frank

    Hallo und Danke für die Hinweise. Frisch war kein auffälliger Geruch festzustellen, was aber auch an der geringen Menge liegen könnte. Am Dienstag bin ich wieder zu Hause und werde erneut daran schnuppern.


    Gruß,


    Frank

    Guten Abend!

    Schon wieder Winzlinge, diesmal Korkstachelinge? Nicht viel größer als ein Fingerhut, leider waren keine größeren Exemplare zu finden. Gesehen habe ich diese Zwerge nur, weil ich mich für die Semmelstoppel-Ernte auf den Knien fortbewegen musste.


    Kann man makroskopisch oder mit Chemie eine nähere Eingrenzung vornehmen? Mikroskop habe ich leider nicht. Fundort Eichen-Hainbuchen-Mischwald auf basischem Basaltboden, in ca. 10 Meter Entfernung stand auch noch eine einzelne Kiefer.


    Gruß,


    Frank


    Hallo Norbert!


    Ich weiß, Leichen und Babies sind schwer zu bestimmen ...

    Es gab aber nur dieses eine Exemplar mit der markanten Hutschuppung und es könnte ja sein, dass das eine oder andere Forenmitglied sowas schon in verschiedenen Altersstadien gesehen hat und daher weiß, in welche Richtung sich das entwickeln wird.


    Gruß,


    Frank


    P.S.: Du erinnerst dich an das Krause-Kraterelle-Baby ?

    Guten Abend!


    Diesen Winzling habe ich heute im Eichen-Buchen-Kiefern-Mischwald auf eher saurem Buntsandstein gefunden. Ist das ein ganz junger Scheidenstreifling oder was anderes? Leider nur dieses Einzelexemplar, aber vielleicht hat ja jemand sowas schon in verschiedenen Entwicklungsstufen gesehen.


    Beste Grüße,


    Frank


    Guten Morgen und Danke für die Hinweise. Es ist gut möglich, dass es sich um zwei verschiedene Arten handelt, auch wenn die Aufsammlungen nur wenige Meter voneinander entfernt waren. Die auffallend helle Hutfarbe hat mich zum Kristall-Schleimfuß geführt, aber das war nur ein Schuss aus der Hüfte.


    Mit meiner 08/15 Literatur komme ich nicht weiter, die ist lückenhaft. Ob immer alles stimmt, was in den Büchern und im Netz zu lesen ist, ist die nächste Frage. Z.B. schreibt Lüder auf Seite 255 zu Schleimfüßen: "Fleisch und Huthaut bitter". Entweder stimmt das in dieser Allgemeinheit nicht, oder ich habe keinen Schleimfuß gefunden.


    Gruß,


    Frank

    Guten Abend!


    Diese hellhütige und langstielige Cortinarie ist mir heute im Eichen-Hainbuchen-Mischwald auf basischem Basaltboden aufgefallen. Trotz tagelanger Trockenheit und recht hohen Temperaturen ist der Hut und untere Stielhälfte klebrig, also ein Schleimfuß? Wenn ich mich in dieser Sektion umschaue, fällt mir der Kristallschleimfuß ins Auge. Allerdings soll der Kristallschleimfuß stark bitter schmecken, meine Exemplare schmecken jedoch mild. Was könnte es sonst sein?


    Grüße,


    Frank


    Hallo Norbert!


    Danke für deine prompte Antwort. Die Krause Kraterelle hatte ich vor vielen Jahren einmal gefunden, kann daher die Bandbreite dieser Art nicht einschätzen. Bei Schwammerlkoenig.de ist aber ein Foto, was zumindest eine Ähnlichkeit mit meinem Fund erkennen lässt. Eine bessere Alternative sehe ich derzeit nicht, aber vielleicht kommen ja noch andere Vorschläge.


    Grüße,


    Frank

    Hallo!


    Heute im Eichen-Buchen-Mischwald zufällig bei der Herbsttrompeten-Ernte gefunden. Ist das ein Pilzfruchtkörper? Ich habe diesen Winzling nur gesehen, weil ich knapp über dem Waldboden nach gut versteckten/getarnten Herbsttrompten gesucht habe.


    Gruß,


    Frank


    Guten Morgen Pablo!


    Mit dem Kauf eines Mikroskops ist es leider nicht getan, man muss damit auch richtig umgehen können. Neben der finanziellen Investition bedeutet das viel Zeitaufwand für Kurse und praktische Übungen, die mir im Moment nicht zur Verfügung steht.


    Chemische Farbreaktionen finde ich da viel praktischer.


    Gibt es speziell für Cortinarien neben der Kalilaugenreaktion noch andere Reagenzien? Bei den Täublingen kann man so viel mit Eisensulfat, Guajak, Sulfovanillin etc. machen.


    Grüße,


    Frank

    Hallo Sebastian!

    Danke für die Bestätigung von Nummer 1. Irgendwann muss ich mir ein Mikroskop zulegen, um bei den schwierigen Gattungen die Aufkärungsquote zu steigern ...


    Gruß,


    Frank

    Guten Abend,


    diese beiden Cortinarien sind mir heute im Eichen-Buchen-Kiefern-Mischwald auf eher saurem Buntsandstein begegnet. Nummer eins hat wegen dem angenehmen Geruch den Arbeitstitel dunkelvioletter Schleierling bekommen:




    Nummer zwei ist nicht so einfach und der Geruch nicht sonderlich auffällig:




    Auffällig sind hier die orangebraunen Stellen an der unteren Stielhälfte auch bei ganz jungen Exemplaren (vermutlich kein Sporenpulver ? Siehe die beiden waagerecht liegenden Fruchtkörper) und die dunkel rostbraune Farbreaktion mit Natronlauge auf der Huthaut und in den Lamellen, im Fleisch schwach und auf dem Stiel praktisch nicht:




    Anmerkungen, Korrekturen und Namensvorschläge sind willkommen.


    Grüße,


    Frank

    Hallo Stefan,


    danke für die prompte Antwort. Irgendwo hatte ich mal gelesen, dass es hin und wieder sterile Fruchtkörper gibt, in denen keine Sporen heranreifen.

    Dann erscheint es mir nachvollziehbar, dass z.B. bei einer Cortinarie die Lamellen hell bleiben und so ein Weißsporer vorgegaukelt wird.

    Der umgekehrte Fall, dass ein Weißsporer mit bis ins Endstadium normalerweise weißen Lamellen braune Lamellen ausbildet und so einen Braunsporer vorgaukelt, war mir bislang nicht bekannt. Beide großen Fruchtkörper wirken optisch normal; kein Schimmelbelag, Zersetzungsgeruch, Überalterung, Austrocknung oder dergleichen. Da würde mich doch sehr interessieren, was die Ursache für diese Anomalie ist.


    Beste Grüße,


    Frank

    Hallo Harald,


    mir war wegen der blassen Hutfarbe und der braunen Lamellen der beiden großen Hüte nix besseres eingefallen. Ein typischer Fälbling sollte doch so aussehen, oder?:




    Diese Exemplare habe ich heute unter zwei großen Eichen gefunden, Geruch wie ein Mix aus Rettich und Kakao. Vielleicht wieder der Kakao-Fälbling? Hatte ich (vermutlich) vor einigen Wochen, allerdings kenne ich die optische Bandbreite dieser Art nicht.


    Gruß,


    Frank

    OK, dann war ich mit Braunsporer wohl auf dem Holzweg. Dass aber gleich beide ausgewachsene Exemplare diese Anomalie zeigen, alle jungen Exemplare aber nicht ....


    Gruß,


    Frank

    Hallo und Danke für die prompten Antworten. Die beiden großen Exemplare haben diese dunklen Lamellen, die mich so irritieren. Bei den ganz kleinen Exemplaren sind die Lamellen hell. Ich werde das große Exemplar abschneiden und einen Sporenabwurf anfertigen.


    Gruß,


    Frank

    Wenn ich mir verschiedene Bilder des Braunen Raslings ansehe, dann scheint es unterschiedliche Formen zu geben. Da ich keine Alternative gefunden habe, gehe ich davon aus, dass es wirklich der Braune Rasling ist. Da die Bekannte, in deren Garten die Pilze wuchsen, sie nicht wollte, habe ich sie mitgenommen, zubereitet und verspeist (nur die Hüte)


    .

    Mutig, aufgrund eines Internet-Bilderabgleichs ohne Vorlage beim PSV Lamellenpilze zu verspeisen. Angesichts von mehreren tausend Pilzarten in Deutschland, davon garantiert viele mit weißen Lamellen und braunen Hüten ...


    Gruß,


    Frank

    Einen schönen guten Abend,


    heute habe ich dieses Büschel im Eichen-Buchen-Mischwald (Lehmboden auf Buntsandstein) gefunden und stehe völlig auf dem Schlauch. Geruch schwach pilzig, nicht unangenehm, Geschmack habe ich nicht geprüft. Für Hebeloma sind die Lamellen wahrscheinlich zu dunkel, was besseres fällt mit gerade nicht ein.


    Beste Grüße,


    Frank


    Hallo Uwe!


    Heute habe ich die Exemplare zur Uni Marburg gebracht. Nummer drei wurde als "wahrscheinlich Seifenritterling" taxiert und bei Nummer eins zeigte sich heute ein rosa Schimmer auf den Lamellen.

    Könnte das vielleicht eine Entoloma sein?

    Vielleicht bekomme ich das Rätsel nächste Woche gelöst, wenn ein Blick mit dem scharfen Glas hoffentlich für Aufklärung sorgt.


    Gruß,


    Frank